Antisemitismus dechiffrieren – Aktuelle Motive und Codes in Diskussionen erkennen und reflektieren
19. Jan.
Teil 3 der Impulsreihe "Antisemitismus im Lehr- und Hochschulkontext erkennen und begegnen"
Seit den Massakern vom 7. Oktober 2023 in Israel und dem darauffolgenden Krieg ist ein globaler Anstieg antisemitischer Vorfälle zu verzeichnen. Dieser spiegelt sich auch an Hochschulen wider.
Gemeinsam sollen Narrative, Schlagworte und Mythen analysiert und diskutiert werden, die Lehrenden in Debatten um den israelisch-palästinensischen Konflikt in Seminaren, Vorlesungen und im weiteren Campusalltag begegnen. Weiter soll aufgezeigt und diskutiert werden, an welchen Stellen Stichworte und Debatten Anknüpfungspunkte zu traditionellen antisemitischen Motiven bieten.
Lernziele:
- Antisemitische Codes dechiffrieren lernen.
- Kontinuitäten und Brüche in aktuellen antisemitischen Argumentationen erkennen.
- Die Komplexität des israelisch-palästinensischen Konfliktes berücksichtigen und unterschiedliche Narrative im Hochschulkontext nachvollziehen lernen.
- Eigene Haltungen, Deutungsmuster und Handlungsoptionen im Umgang mit antisemitischen Äußerungen an der Hochschule reflektieren.
Teilnahmevoraussetzungen:
Die Teilnahme an der ersten und zweiten Veranstaltung der Impulsreihe ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Valentina Seidel: valentina.seidel@leuphana.de
Hinweis zur Veranstaltungsreihe:
Die Veranstaltungen der Reihe sind grundsätzlich einzeln belegbar. Wünschenswert ist jedoch die Teilnahme an allen zur Reihe gehörenden Veranstaltungen.
| Datum/Zeit | 19.01.2027 12:15-13:45 Uhr |
|---|---|
| Ort | Online |
| Veranstalter*in | Lehrservice | Anke Wiesner und Gleichstellungsbüro Webseite | E-Mail |
| Referent*in | Helge Regner RIAS Niedersachsen |
| Zielgruppe | Alle Lehrenden, Alle Beschäftigten |
| Sprache | Deutsch |