Zum Hauptinhalt springen

Sommersemester 2026

»Wir mussten uns positionieren.« Queer-of-Color-Aktivismus und weiße LSBTIQ++ Bewegungen in Deutschland – Tarek Shukrallah 

Di. 05. Mai 2026. 18:15 – 19:45 Uhr. Raum C 40.704

Queer-of-Color-Bewegungen in Deutschland können nicht als bloße Ergänzung einer LSBTIQ-Geschichtsschreibung verstanden werden, die von Beginn an weiß kodiert war. Vielmehr sind sie aus Erfahrungen von Rassismus und Ausschlüssen in weißen schwulen, lesbischen und später LSBTIQ-Strukturen hervorgegangen – und zugleich als Antworten auf gesellschaftliche Polarisierungen, insbesondere während der „Baseballschlägerjahre“ nach dem Fall der Mauer. Anhand von Beispielen wie der Schwarzen Lesbenorganisation ADEFRA, den TürkGay-Gruppen, den Gayhane-Partys im Berliner SO36, GLADT oder der abolitionistischen Gruppe SUSPECT! wird deutlich, wie migrantische, Schwarze und of Color Queers eigene Netzwerke, kulturelle Räume und politische Plattformen geschaffen haben. Diese Räume waren Orte des Schutzes, der Selbstorganisation und des Empowerments – aber auch widerständige Praxen gegen eine weiße und homonormative Bewegungspolitik.

Die Abwesenheit dieser Geschichten in den etablierten Archiven ist dabei kein Zufall und keine „Leerstelle“. Sie verweist auf die Mechanismen, mit denen weiße Bewegungen Queers of Color systematisch ausgeschlossen haben. Gegen diese Auslöschung sind eigene Formen von Erinnerung, Erzählung und Archivierung entstanden – Gegenarchive, die nicht nur dokumentieren, sondern selbst Teil der Kämpfe sind. Der Vortrag lädt dazu ein, queere Geschichte in Deutschland neu zu betrachten: nicht als lineare Erfolgserzählung, sondern als konfliktreiche Auseinandersetzung, in der queere BIPoC Widerspruch sichtbar gemacht und bleibende Spuren hinterlassen haben. Damit verbindet sich die Frage, was wir aus diesen Erfahrungen für heutige Kämpfe gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit lernen können.

Tarek Shukrallah (they/them) ist Politikwissenschaftler*in, Autor*in, Kurator*in und politische*r Bildner*in und gegenwärtig als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (prae-doc) an der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies an der Justus-Liebig-Universität Gießen beschäftigt. 2024 veröffentlichte Tarek Shukrallah den Sammelband Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland, der demnächst in dritter Auflage erscheint. 

Veranstaltet vom Gender and Diversity Research Network.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Kontakt: gud@leuphana.de


Erotic Worldmaking in Fascistic Times – Alexander Stoffel

Mi. 06.05.26. 18:15 Uhr. C 40.704.

In einem Moment, in dem wiedererstarkende Nationalismen Ordnung durch Repression versprechen (von Grenzen, Körpern und Begehren), stellt sich die Frage: Was würde es bedeuten, das erotische Leben als Ort kollektiven Kampfes zurückzuerobern?

Vom Kalten Krieg bis zum Neoliberalismus entfalteten sich Kämpfe um sexuelle Freiheit im Schatten des US-Imperiums. Heute, da autoritäre Bewegungen erneut den Vorrang von Nation, Familie und „Zivilisation“ behaupten, treten die Einsätze jener früheren Auseinandersetzungen wieder scharf hervor. Ausgehend von Eros and Empire: The Transnational Struggle for Sexual Freedom in the United States (Stanford University Press, 2025) untersucht dieser Vortrag, wie queere Radikale sich Welten vorstellten und aufbauten, in denen das erotische Leben über Eigentum, Patriotismus und Respektabilität hinausging. Er greift die transnationale Geschichte queerer Politik wieder auf und fragt, was ihre Experimente einer „erotischen Welterschaffung“ uns in der gegenwärtigen Konjunktur von Militarismus, Grenzgewalt und moralischer Panik zu bieten haben.

Dr. Alexander Stoffel ist Lecturer für Internationale Politik an der School of Society and Environment der Queen Mary University of London sowie Redakteur der Zeitschrift Historical Materialism, wo er den Schwerpunktbereich „Gender, Sexuality, and Feminist Struggles“ mitkoordiniert. Seine Forschung widmet sich kritischen Fragen an den Schnittstellen von Sexualität, „Race“ und Begehren im Kontext kapitalistischer Expansion. Er ist der Autor von Eros and Empire: The Transnational Struggle for Sexual Freedom in the United States (Stanford University Press, 2025).

Organisiert vom Center for Critical Studies und dem Gender and Diversity Research Network.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Kontakt: gud@leuphana.de


Ghost Cousins at Midcentury: Trans Femininity and the Foundations of the Gay Canon – Emma Heaney

Di. 23. Juni. 18:15 Uhr. Raum C 40.704

“This talk traces the literary reflection of the relationship between gay men and trans women in mid-twentieth-century American literature in the period immediately following the vast scaling up of popular notice of the medical narrative of transsexuality via the celebrity of Christine Jorgenson. This spur to a firm distinction between the two groups was a class-bound reality, however, the lumpen and racialized scenes in which queer and trans life was lived broke down around a much more varied taxonomy. This scene’s most settled binary was between the street queen and the youngman hustler who had sex for money but remained ostensibly straight. This talk considers the literary staging of these competing models. It proposes that the literature of this period provides a conceptual reckoning with a conceptual battle of the pre-war period: is masculinism or inversion the accurate and desirable model for same sex desire? Readings of novels by Thomas Savage, John Rechy, and Gore Vidal demonstrate the breakdown of the conceptual distinction between these two models. These novels acquiesce to the challenge to cisness uniquely posed by sex between men. In this literary tradition, the reflection between the gay man and the trans woman dissolves into the generalized non-cisness of the queer and trans scenes, even as the violence of cisness, targets these groups unevenly. The talk arcs toward the shocking centrality of trans femininity to the emergence of the first avowedly gay avant-garde in the work of Andy Warhol, John Waters, Lou Reed. The talk reveals the post war emergence of first a literary and then a fine arts avant-garde as marked by the metabolizing of the relationship of the category gay man to the category trans woman.”

Prof. Emma Heaney ist Wissenschaftlerin in den Bereichen Vergleichende Literaturwissenschaft, Trans Studies und marxistische Feminismusforschung. Sie ist Autorin von The New Woman: Literary Modernism, Queer Theory, and the Trans Feminine Allegory (Northwestern University Press 2017), This Watery Place: Four Essays on Gestation (Pluto 2025) sowie des in Vorbereitung befindlichen Ghost Cousins: Literature After Cisness (Cambridge University Press 2027). Sie ist Herausgeberin von Feminism Against Cisness (Duke University Press 2024), Mitherausgeberin (zusammen mit Carlo Sariego) einer kommenden Ausgabe von TSQ zum Thema „Trans Reproduction“ (Duke University Press 2027) und arbeitet derzeit an einem Folgeband mit dem Titel Provincializing Cisness. Sie lehrt im XE-Masterprogramm an der New York University.

Veranstaltet vom Gender and Diversity Research Network und dem Center for Critical Studies (CCS).

Kontakt: gud@leuphana.de

Sprache: Englisch.

Wintersemester 2025/26

Cancel Culture Context: Gender and Sexuality after the End of History - Ben Trott

Leuphana Universität Lüneburg I Zentralgebäude, C40.530

Kolloquium. Di. 21. Okt, 18:00 Uhr

In diesem Vortrag befasst sich Ben Trott mit dem materiellen Kontext dessen, was heute als „Cancel Culture“ bekannt geworden ist. Dabei legt er einen besonderen Fokus auf das politisch umkämpfte Sprechen über Gender und Sexualität in den Jahren nach der Weltwirtschaftskrise 2007. Der Vortrag bietet eine alternative Perspektive zur vorherrschenden Darstellung der aktuellen „Culture Wars“ um Sprache, Gender und Sexualität als konservative oder reaktionäre „Gegenreaktion“ (bzw. „Backlash“) auf liberale oder linke Identitätspolitik. In diesem Zusammenhang untersucht er auch die Rolle der Sprache als Mittel der politischen Organisation in heutigen sozialen und politischen Konflikten.

Sprache: Englisch

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Center for Critical Studies (CCS) und der Forschungsinitiative „Disruptive Bedingung“

Kontakt: Nicolas Schneider (nicolas.schneider@leuphana.de)


Is there a Hermaphrodite Logic? - Juliana Gleeson

Tues. 25.11.2025. 6:15pm. C 40.601 

This talk will introduce Juliana Gleeson's fresh history of the intersex liberation movement, Hermaphrodite Logic, and especially whether the book is correctly billed as a 35 year movement history... Or is better viewed as a philosophy of sex's expressive character. Gallows humour guaranteed.

Juliana Gleeson is a writer and reader raised in west London, who now lives in east Berlin. Her editing work has been done for pay and passion, including the pioneering anthology Transgender Marxism (2021). Well noted for her love of two word titles, her first book Hermaphrodite Logic was published this summer -- addressing the history and style of the intersex movement. She's currently writing a follow-up titled Dyke Dialectics.

Language: English

Hosted by the Center for Critical Studies (CCS), the Gender and Diversity Research Network, and the Kunstraum.

Sommersemester 2025

"Wo stehen wir? Feministisch forschen in autoritären Zeiten"

Workshop. Do. 11.9.2025, 10.00 bis 17.00 Uhr

Wir leben in einer Zeit, die von Polarisierungen, rechtem Kulturkampf und autoritären Kräften geprägt ist. Ein ständiger Positionierungsdruck und die Gefahr der Instrumentalisierung der eigenen Forschung, Wissenschaftsfeindlichkeit und finanzielle Kürzungen sowie antifeministische und rassistische Gewalt prägen den Alltag vieler Kolleg*innen in der Geschlechterforschung und anderen machtkritischen Forschungsbereichen. Welche Effekte haben diese bedrohlichen Entwicklungen auf unsere Forschungspraxis und unsere Selbstverständnisse? Welche Widerstandskräfte formieren sich? Was bedeutet es heute, ‚feministisch‘ zu forschen? Wie gestaltet sich dabei das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik? Und wer ist eigentlich ‚wir‘?

Am Beispiel konkreter empirischer Forschungsprojekte wollen wir im Workshop über diese Fragen nachdenken, an die Geschichte feministischer Methodologie(n) und aktuelle Debatten anknüpfen und eine Reaktualisierung feministischer Forschungsparadigmen wagen.

In Kooperation mit AK Care & Reproduktion des Center for Critical Studies (CCS), dem Netzwerk für Geschlechter- und Diversitätsforschung der Leuphana Universität und der Kommission Geschlechterforschung und Queere Anthropologie (DGEKW).

Ort: Leuphana Universität Lüneburg

Organisation: Dr. Miriam Gutekunst (Gastprofessur für intersektionale Geschlechterforschung) & Dr. Julia Böcker (Institut für Soziologie und Kulturorganisation)

Anmeldung: bis 1.9.2025 per E-Mail an miriam.gutekunst@leuphana.de

Format: Eine Woche vor der Veranstaltung werden kurze Arbeitspapiere der Referent*innen zur Lektüre an alle verschickt.

Programm:

10.00 - 10.45 Uhr Einführung mit Julia Böcker & Miriam Gutekunst

10.45 - 11.30 Uhr Malin Hocke Through the eyes of a midnight ballerina: Strippen als auto/ethnographische Forschungspraxis. Eine Projektskizze

11.30 - 11.45 Uhr Kaffeepause

11.45 - 12.30 Uhr Miriam Gutekunst Von der (Un-)Möglichkeit Position zu beziehen: Forschen in politisch kontroversen feministischen Feldern

12.30 - 13.15 Uhr Meryem Choukri Forschung in den eigenen Reihen: Machtverhältnisse und ethische Fragen in der Arbeit mit Archiven von Feminist*innen of Colour

13.15 - 14.15 Uhr Mittagspause

14.15 - 15.00 Uhr Ananya Mehra Radikal zuhören und fragmentarisch schreiben: Zivilgesellschaftliche Bündnispraxis im Kontext von Konflikt, Dissens und Diskursmacht

15.00 - 15.45 Uhr Liza Mattutat Das philosophische ‚Ich‘: (Auto-)fiktionales Schreiben in der Theoriebildung

15.45 - 16.00 Uhr Kaffeepause

16.00 - 17.00 Uhr Abschlussdiskussion mit Juliane Ewler, Muriel Fauth & Jannik Meinicke


"Unlikely Allies: Middle-Aged Women and the Trans Camera" - Jennifer Evans

Dienstag, 24. Juni (18:15 - 19:45), C40.704

„This paper takes up the parallel lives of two Jewish middle-aged women photographers, one in Italy, the other in Brazil, and the role of their photographs of the Genoa and Sao Paolo trans scenes for the way they presaged the visibility politics of the gay, lesbian, and feminist social movements of the 1970s and 80s. Lisetta Carmi and Madalena Schwartz, refugees who fled the Nazis in the 1930s before working their way into photography late in life, built relationships of intimacy and trust with the trans sex workers and performers they photographed in Italy and Brazil. In the process, they created a new visual language and emotional register for how to think about gender non-conformism long before Robert Mapplethorpe or Nan Goldin turned the camera on their own worlds. Working in the shadow of neo fascism in Italy and dictatorship in Brazil, these stories of kinship and solidarity ask us to consider the connections between the afterlives of the Holocaust and the Sexual Revolution. They unveil new points of contact, new sources of trust and allyship, and new visual and emotional regimes of ethnography and truth telling in a moment of resurgent authoritarianism. Most compellingly, they cast light on new and different actors - on both sides of the lens - whose stories have been undervalued or perhaps, never been told, stories that are all the more vital for us today.

Jennifer Evans is Professor of European History at Carleton University in Ottawa Canada, where she teaches about the history of sexuality, photography, and memory. Her books include Life Among the Ruins: Cityscape and Sexuality in Cold War Berlin (2011) and The Queer Art of History: Queer Kinship After Fascism published in 2023 and recently awarded the German Studies Association Prize for Best Book in Literature and Cultural Studies. She has also co-written Holocaust Memory in the Digital Mediascape with former Carleton students Meghan Lundrigan and Erica Fagen. Her next book, Full Frontal: a New History of the Sexual Revolution, traces the role of image making in this period of social and legal change. In 2026, she will deliver the George Mosse lectures at the University of Wisconsin at Madison on the postwar history of German drag, which was funded by the Humboldt Foundation’s Adenauer Prize.“

Dieser öffentliche Vortrag findet im Rahmen des Gender, Queer und Transgender Studies Workshops für Doktorand*innen an der Duke University und Leuphana University statt. Die Veranstaltung wird vom Center for Critical Studies (CCS), dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung und dem DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik veranstaltet. 


Postsecular Reckonings: Spirituality and Religion in Contemporary Art History and Cultural Studies

Mittwoch, 14 Mai (17:00 - 20:00) - Donnerstag, 15 Mai (09:30 - 19:30), Kunstraum

Kuratiert und organisiert von Sebastián Eduardo Dávila. Eine Veranstaltung vom Kunstraum in Zusammenarbeit mit dem LIAS und dem Gender and Diversity Research Network.

Infos: https://kunstraum.leuphana.de/en/events/postsaekulare-auseinandersetzungen.

18:15 Uhr, C 40.704 


„Queer, Life, Freedom: Archive of Resilience” - Ausstellung mit Ashkan Shabani

16.04.25 - 10.05.25, Kunstraum
Ausstellungseröffnung am Mi. 16 April. 18 Uhr. 
Performance: Felix Kindschuh am Mi. 16 April. 18:00 Uhr. 

„Queer, Life, Freedom“ ist eine zutiefst persönliche und politisch aufgeladene Erkundung von Identität, Exil und Überleben. Inspiriert von den eigenen Erfahrungen der Künstlerin ist die Ausstellung in drei Räume unterteilt - Iran, Türkei und Deutschland -, die jeweils eine andere Phase der Reise von der Verfolgung zum Überleben widerspiegeln.

Die Geschichte ist eine Erkundung von Exil, Identität und Überleben. Die Serie spiegelt die emotionale und physische Reise einer queeren Person wider, die auf der Suche nach Sicherheit und Akzeptanz aus dem Iran in die Türkei und schließlich nach Deutschland fliehen musste. Das Projekt fängt mit Hilfe von Fotos die rohe Verwundbarkeit und die stille Stärke ein, die mit der Bewältigung von Vertreibung und der Wiedergewinnung von Identität einhergehen. 

„Queer, Life, Freedom“ ist nicht nur eine Reflexion über das Exil - es ist ein Akt des Trotzes und des Überlebens. Es fordert das Publikum auf, sich mit den Kosten der Ablehnung auseinanderzusetzen und sich eine Zukunft vorzustellen, in der Akzeptanz und Zugehörigkeit universelle Rechte sind.

Opening: 16. April, 18 Uhr

_18:30 Guided tour

_Performance by Felix Kindschuh 

_Public reading from the book “Queer, Life, Freedom”

* Öffentliches Programm in Kürze verfügbar.

Ashkan Shabani is a multimedia journalist specializing in politics, human rights, and global affairs. His work focuses on political developments and LGBTQ+ rights, particularly in the Middle East, delivering compelling storytelling across multiple platforms. With numerous publications in major news outlets and international awards, he brings a deep investigative approach to his reporting. Currently based in Germany, he continues to cover global issues, blending investigative journalism with visual storytelling to engage diverse audiences.

Felix Kindschuh ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich in seiner Arbeit mit den Rechten von Queers beschäftigt und visuelle Erzählungen nutzt, um Themen wie Identität, Aktivismus und soziale Gerechtigkeit zu erkunden. Seine Kunst stellt gesellschaftliche Normen in Frage und bietet kühne und ausdrucksstarke Kommentare zu LGBTQ+-Erfahrungen in verschiedenen Medien, darunter Malerei, Mischtechnik und Installationen. Mit seinem zutiefst persönlichen und doch politisch aufgeladenen Ansatz verschiebt er Grenzen, regt zu kritischen Gesprächen an und war bereits in internationalen Ausstellungen zu sehen.

Öffnungszeiten: Montags, Dienstags und Freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Ausstellung kann nach Vereinbarung besucht werden. Bitte anmelden über shk.kunstraum@leuphana.de möglich.

Das Programm wurde kuratiert von Susanne Leeb und Litha Sabelfeld mit zusätzlicher Unterstützung von Jana Paim Costa.

Wintersemester 2024/25

Performing Gender and Resistance: Diasporic Artists and Scholars on the Intersection of Politics, Media, and Art 
Podiumsdiskussion

Di. 3. Dezember, 2024. 18:00 - 19:30 Uhr.
Raum: C40.704

Es diskutieren: Proshot Kalami (Leuphana, LIAS fellow), Pamela Karimi (UMass Dartmouth), Farhad Payar (Journalist, Berlin)
Moderation:  Proshot Kalami

“This panel brings together three leading figures who navigate the intersections of gender, politics, and diaspora through performance art, film, and academic research. The conversation will explore how these artists/scholars utilize their crafts to challenge norms, amplify marginalized voices, and navigate complex political landscapes. Central topics will include the portrayal of gender in media, digital activism, in particular the #WomanLifeFreedom movement, and the role of diaspora artists as cultural and political agents of change.”

Sprach: Englisch.

Organisation: Leuphana Institute for Advanced Studies (LIAS) und Netzwerk Geschlechter- und Diversitäts Forschung.

Sommersemester 2024

25.06.24

"On the Madness of Dr. Hubert Dana Goodale: Animal Agriculture, Experimental Endocrinology, and the Industrial Ecology of Sex in Early 20th Century America",Vortrag von Gabriel N. Rosenberg, die Veranstaltung wurde vom Center for Critical Studies (CCS), dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung und dem DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik getragen.

25.06.24

"Trans Liminalities: Histories from Weimar and Nazi Germany", Vortrag von Zavier Nunn, die Veranstaltung wurde vom Center for Critical Studies (CCS), dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung und dem DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik getragen.

10.06.24

"Governing Memory in the Aftermath of Far-Right Terrorism", Vortrag von Robert Nilsson Mohammadi, die Veranstaltung wurde vom Center for Critical Studies (CCS) und dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung getragen.

 

Wintersemester 2023/24

19./20.12.23

"Material Performance", Drag Performance und Workshop mit Olympia Bukkakis und Dagat Mera. Die Veranstaltungen wurden vom Center for Critical Studies (CCS) in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum und dem gender und Diversity Research Network organisiert.

22.11.23

"Bread and Rose Perfume: politics of abundance and pleasure against precarity", Vortrag von Wilson Sherwin, Kooperation zwischen dem Center for Critical Studies, dem Kunstraum und dem Gender and Diversity Network

02.11.2023

"Researching Care. Leibliche, soziale und ökologische Reproduktion in Krisenzeiten", Forschungs-Workshop von Julia Böcker (ISKO) und Liza Mattutat (DFG Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik"). Kooperation des Graduiertenkollegs Kulturen der Kritik, des Instituts für Soziologie und Kulturorganisation (ISKO), des Gender and Diversity Research Netzwerks und des Centers for Critical Studies (CCS).

Sommersemester 2023

04.07.23

"In Between Subjects", Vortrag mit Amelia Jones (University of Southern California). Organisiert in Kooperation mit dem DFG Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik", dem Center for Critical Studies und dem Sonderforschungsbereich 1512 "Intervenierende Künste", A06 "Künstlerische Lebenspraxis als Intervention".

Wintersemester 2022/23

31.01.23

“The Wages for Housework Campaign: What Yesterday’s Struggles Mean for Today”. Workshop mit Silvia Federici (Hostra University, New York). Zusammen mit dem Center for Critical Studies und dem DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik organisiert.

25.01.23

“A Trans Hirschfeld Renaissance” Veranstaltung mit Leah Tigers, Dean Erdmann, Maxi Wallenhorst und Raimund Wolfert. Eine Kooperation mit dem Kunstraum und dem Center for Critical Studies

29.11.22

‘Argentina’s Feminist Insurgency and Struggles over Social Reproduction’ ein Vortrag von Liz Mason-Deese.

Sommersemester 2022

04.07.22

New Work in Queer Studies Workshop mit Juana María Rodríguez (University of California, Berkeley), Omar Kasmani (Freie Universität Berlin), Gabriel N. Rosenberg (Duke University), Max Schnepf und Ursula Probst (Freie Universität Berlin).

14.06.22

„Beauty as a Feminist Keyword: Reflections on Fieldwork in Turkey and a Manifesto“, ein Vortrag von Claudia Liebelt (Freie Universität Berlin)

31.05.22

„Feminism in Contemporary Russia“, ein Vortrag von Ella Rossman (University College London)

Wintersemester 2021/22

26.01.22

„Solidarität!“, ein Workshop aus (10-minütigen) Kurzvorträgen und anschließender Diskussion mit Hannah Trittin-Ulbrich, Solvejg Wolfers-Pommerenke, Angelika Henschel und Serhat Karakayali (Leuphana Universität Lüneburg)

Sommersemester 2021

26.05.21

„Resilienz in Krisenzeiten?!“, ein Workshop aus (10-minütigen) Kurzvorträgen und anschließender Diskussion mit Sarah Martiny (UiT, the Arctiv University of Norway) und Lars Alberth, Katharina Kapitza und Jan Müggenburg (Leuphana Universität Lüneburg)

18.05.21

Diversity Day – eine Veranstaltungsreihe, die vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung organisiert wurde.

Wintersemester 2020/21

13.11.20

Jahrestagung 2020 der LAGEN (Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen) unter dem Titel „Geschlechterforschung in Transformation – Inhalte, Strukturen und Prozesse“. Die Tagung wurde vom Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg ausgerichtet. Der Zeitplan der Konferenz ist hier einzusehen.

12.11.20

10. Interdisziplinärer Niedersächsischer Doktorand_innentag Gender Studies der LAGEN (Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtung für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen), ausgerichtet vom Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg. Der Zeitplan des Doktorand*innentags ist hier einzusehen.

Sommersemester 2020

26.05.20

Diversity Day – eine Veranstaltungsreihe, die vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung organisiert wurde. Weitere Informationen finden sich hier.

Wintersemester 2019/20

12.03.20

„Utopien des Politischen: Queer Ecology meets Feminist Science Fiction“, ein Vortrag von Christine Klapeer (Georg-August-Universität Göttingen und Universität Innsbruck)

Sommersemester 2019

12.06.19

„Museen Queeren?! Strategien der Vänderung von Ausstellungs- und Sammlungspraxis in Geschichtsmuseen“, ein Vortrag von Hannes Hacke (Humboldt-Universität zu Berlin)

04.06.19

„‘This is a Journey into Sound…’ Musik und Migration. Gastarbeiterblues, Almanyamüzik, Hochzeitsrave und HipHop“, eine „musical lecture“ von Imran Ayata

28.05.19

Diversity Day – eine Veranstaltungsreihe, die vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung organisiert wurde. Weitere Informationen finden sich hier.

Wintersemester 2018/19

18.12.18

Das Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung beteiligte sich an der Online-Kampagne #4genderstudies.

10.12.18

„Care, Work, Sustainability: Interdisciplinary Perspectives and Connections“, ein Vortrag von und Workshop mit Gabriele Winker (Technische Universität Hamburg)

13.11.18           

 „Tearing off the Straight Jackets: Gay Liberation and Radical Psychiatry“, ein Vortrag von Hannah Proctor (ICI Berlin)

Sommersemester 2018

26.06.18

"The Queer Politics of HIV/AIDS: Past and Present", ein internationaler Workshop mit den folgenden Vorträgen:

- „Sex Workers’ Struggles in Europe: HIV and Beyond“ von Agata Dziuban (Jagiellonian University)

- „Film, AIDS, Activism: Cultural Engagements that Move“ von Todd Sekuler (Humboldt-Universität zu Berlin)

- „The Many-Headed Hydra – Minorities’ Struggles, an ACT-UP Paris Legacy“ von Isabelle Saint-Saëns (vormals aktiv bei ACT UP Paris)

- „The Queer Politics of HIV/AIDS in Tunisia“ von Katharina Alexi, Caja Fischer, Steffi Hobuß und Imen Taleb (Leuphana Universität Lüneburg)

26.06.18

"120 BPM", Filmvorführung über Anti-AIDS-Aktivismus in Paris. Veranstaltet im Scala Programmkino Lüneburg

05.06.18

Diversity Day – eine Veranstaltungsreihe, die vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung organisiert wurde. Weitere Informationen finden sich hier

Wintersemester 2017/18

08.03.18

Das Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung war Gastgeber des Gründungstreffens der AG GENAU*T (Arbeitsgruppe Geschlechterverhältnisse, Nachhaltigkeit, Umwelt und Transformation). Die Arbeitsgruppe ist Teil der Fachgesellschaft Geschlechterstudien. Weitere Informationen finden Sie hier.

07.02.18

„Nachhaltiges Wirtschaften - innovative Impulse aus der Wissenschaft für die Praxis?“, ein Salongespräch mit Barbara Hartung (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Viktoria Kickinger (Director’s Academy und Director’s Channel) und Ulrike Knobloch (Universität Vechta). Das Gespräch war die Abschlussveranstaltung der „Tour de LAGEN – 10 Jahre LAGEN, 10 Einrichtungen, 10 Veranstaltungen“

10.01.18

„Zwischen Selbstenblößung und Selbstermächtigung: Affektive Öffentlichkeiten im antirassistischen und queeren Videoaktivismus in den USA“, ein Vortrag von Chris Tedjasukmana (Freie Universität Berlin)

29.11.17

„Women and Sound Handicraft under State Socialism in Poland“, ein Vortrag von Andrea Bohlman (University of North Carolina, Chapel Hill)

27.11.17

„Queer/ing Development in Homo(trans)nationalist Times? The Ambivalent Trajectory of LGBTIQ* Inclusive Development Agendas“, ein Vortrag von Christine M. Klapeer (Georg-August-Universität Göttingen)

13.11.17

„Decolonizing Queer Citizenship: The Politics of Respect and the Limits of Liberalism in Brazil“, ein Vortrag von Jan Simon Hutta (Universität Bayreuth)

23.10.17 – 11.12.17

„Abschiebungen – Von Willkommenskultur und Grenzschließungen“, eine Film- und Vortragsreihe organisiert von PLURAL in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, ZDEMO, dem Scala Programmkino Lüneburg, AMIKECO, Hochschule ohne Grenzen und dem Welcome and Learning Center. Die Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

Sommersemester 2017

28.06.17

„Technology Becomes Her: Changing Understandings of Women, Machines, and Work in the Era of the Digital Assistant“, ein Vortrag von Helen Hester (University of West London)

20.06.17

„Surrogate Effects: The Politics of Labor, Reproduction, Protest and Difference in Social Technologies“, ein Vortrag von Kalindi Vora (University of California, San Diego)

06.06.17

„Between the Wage and the Commons“, ein Vortrag von Silvia Federici (Hofstra University)

30.05.17

Diversity Day – eine Veranstaltungsreihe, die vom Gleichstellungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung organisiert wurde. Weitere Informationen finden sich hier

30.05.17

„Forschungs-Praxis-Talk“, eine Diskussion über Inklusion in der Universität mit Simone Abels, Michael Ahlers, Christoph Brunner, Jessica Süßenbach und Ben Trott

24.05.17

„Communities of Care: Queer-Feministische Politiken der Reproduktion im Krisenkapitalismus“, ein Vortrag von Mike Laufenberg (Technische Universität Berlin)

10.05.17           

„Thinking Democracy and Neoliberalism“, ein Workshop mit Michael Hardt (Duke University) und Kathi Weeks (Duke University)

09.05.17

„Down with Love: Feminist Critique & and the New Ideologies of Work“, ein Vortrag von Kathi Weeks (Duke University)

Sommersemester 2016

Zum Auftakt der Gründung des Netzwerks Geschlechter- und Diversitätsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg fanden im Sommersemester 2016 drei Salongespräche als erste öffentliche Veranstaltung des Netzwerks statt:

22.06.16

 „Flucht und Migration – zur sozialen Verantwortung der Wissenschaft aus gender- und diversitätstheoretischer Perspektive“, ein Salongespräch mit Birgit Althans, Stephan Baglikow, Katherine Braun, Camille Brüssel, Susanna Dedring und Ursula Kirschner

25.05.16

„Richtiges Leben in falschen Strukturen? Welche strukturellen Bedingungen fördern Geschlechter- und Diversitätsforschung?“, ein Salongespräch mit Janina Dannenberg, Elke Grittmann, Ole Norhausen, Kathrin van Riesen, Janne Schweitzer und Anke Zerm 

19.01.16

 „Geschlechter- und Diversitätsforschung ist die Antwort – was war die Frage?“, ein Salongespräch mit Katharina Fritsche, Sebastian Heilmann, Angelika Henschel und Sybille Münch