INFORMATIONEN für Beschäftigte

Bitte beachten Sie die Rundmails des Präsidiums an Beschäftigte vom 5. Januar 2022. 

Das Präsidium hat zudem die Anwendung der bereits seit längerem geltenden Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen in diesem Zusammenhang über den 31.12.2021 hinaus bis zum 31.03.2022 verlängert.

3G-REGELUNGEN, ABSTANDS- UND HYGIENEMASSNAHMEN

Welche grundsätzlichen Regelungen muss ich auf dem Campus berücksichtigen?

Bundestag und Bundesrat haben durch Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, dass Beschäftigte ihre Arbeitsstätten ab sofort und zunächst bis zum 19. März 2022 nur noch betreten dürfen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Alle Beschäftigten müssen einen anerkannten Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei ihrem Arbeitgeber hinterlegt haben (§ 28b Abs. 1 IfSG). Arbeitgeber sind verpflichtet, tägliche Kontrollen dieser Nachweise durchzuführen und die Durchführung dieser Kontrollen zu dokumentieren (§ 28b Abs. 3 IfSG). Verstöße gegen die Nachweis-, Kontroll- und Dokumentationspflichten können von den Behörden mit Bußgeldern geahndet werden.

Die folgenden Regelungen zur Umsetzung der 3G-Nachweiskontrollen an der Leuphana Universität Lüneburg sind ab sofort für alle an der Universität beschäftigten Personen verpflichtend:

  1. Alle an der bzw. von der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigten Personen – also alle Professor*innen, Beamt*innen, Tarifbeschäftigte, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte, Gastwissenschaftler*innen und Lehrbeauftragten – dürfen den Campus und die Gebäude der Universität ab sofort nur noch betreten, wenn Sie geimpft, genesen oder getestet sind. Sie sind verpflichtet, einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mit sich zu führen und zur Kontrolle verfügbar zu halten. Ein Testnachweis muss von einer zertifizierten Teststelle ausgestellt werden, Selbsttests und auch kollegial überwachte Selbsttests sind nicht (mehr) ausreichend. Ein zertifizierter Schnelltest darf maximal 24 Stunden, ein PCR-Test maximal 48 Stunden alt sein.
  2. Alle an der Leuphana Universität Lüneburg beschäftigten Personen sind dazu verpflichtet sicherzustellen, dass der Universität ein tagesaktueller 3G-Nachweis vorliegt, sobald sie die Universität betreten. Abhängig von Ihrem 3G-Status gelten dabei unterschiedliche Regelungen für geimpfte, genesene oder getestete Personen:
    1. Wenn Sie geimpft sind, haben Sie die Möglichkeit, der Universität Ihr Impfzertifikat nur einmalig vorzulegen; das Impfzertifikat ist nach heutigem Stand 12 Monate gültig.
    2. Wenn Sie genesen sind, haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, der Universität Ihr Genesenenzertifikat nur einmalig vorlegen. Das Genesenenzertifikat ist jedoch nur maximal sechs Monate gültig. Nach Ablauf dieser Frist sind Sie verpflichtet, der Universität erneut einen 3G-Nachweis vorzulegen.
    3. Wenn Sie getestet sind, aber nicht geimpft oder genesen, müssen Sie der Universität Ihr Testzertifikat täglich vorlegen. Bitte beachten Sie, dass Sie ein tagesaktuelles Testzertifikat auch dann vorlegen können, wenn Sie geimpft oder genesen sind und Ihren Impf- bzw. Genesenenstatus gegenüber der Universität nicht offenlegen wollen.

Wie werden die 3G-Kontrollen auf dem Campus durchgeführt?

Um eine systematische und datenschutzkonforme Dokumentation der Nachweiskontrollen sicherzustellen, können Sie zur Vorlage des jeweiligen 3G-Nachweises zwischen zwei verschiedenen Arten wählen:

OPTION A: Wenn Sie Ihren 3G-Nachweis DIGITAL vorlegen wollen, bitten wir Sie, Ihren Impf-, Genesenen- oder Testnachweis per E-Mail an die Personalabteilung der Universität zu schicken. Die Personalabteilung dokumentiert die Kontrolle ihres Nachweises für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten, um einen Nachweis der Kontrollen gegenüber den Behörden erbringen zu können. Die Mail mit dem Nachweis wird im Anschluss unmittelbar gelöscht; eine dauerhafte Speicherung des Nachweises erfolgt nicht.

Ihr Impf-, Genesenen- oder Testzertifikat schicken Sie bitte an folgende Mailadressen - dabei sollten die Impfdaten, das Datum des Auslaufens des Genesenenstatus bzw. das Datum und die Uhrzeit des Testergebnisses ersichtlich sein::

Die E-Mail mit Ihrem 3G-Nachweis sollten sie wie alle E-Mails mit persönlichen Daten verschlüsseln. Hierzu benötigen sie:

  • ein DFN-Nutzer-Zertifikat, die bereits in Ihrem E-Mail-Programm eingebunden sein sollte
  • den öffentlichen Schlüssel der für Sie passenden Empfänger-Adresse, den Sie sich hier herunterladen können:

Speichern Sie die Datei auf Ihrem Rechner und importieren sie diese in ihr Betriebssystem bzw. in ihr E-Mail-Programm. Outlook-Nutzer müssen dafür einen neuen Kontakt anlegen und diesem Kontakt das heruntergeladene Zertifikat hinzufügen. Thunderbird-Nutzer importieren das Zertifikat in der Zertifikatsverwaltung des Programms. Für Nutzer von Apple-Mail ist nur ein Doppelklick auf die heruntergeladene .cer-Datei erforderlich. Bei Problemen hilft Ihnen gerne der IT-Service (-1212, it-service@leuphana.de).

OPTION B: Wenn Sie Ihren 3G-Nachweis NICHT DIGITAL vorlegen wollen, bitten wir Sie, Ihren Impf-, Genesenen- oder Testnachweis persönlich zwischen 8 und 16 Uhr in der Kontrollstation im Container zwischen Gebäude 9 und Hörsaal 1 vorzulegen. Dort wird unser Dienstleister SecuNord Ihren 3G-Nachweis persönlich kontrollieren und eine Dokumentation der Kontrolle der Personalabteilung der Universität zukommen lassen.

Findet auch eine Kontrolle des 3G-Status durch die Vorgesetzten statt?

Um eine prinzipiell lückenlose Kontrolle sicherzustellen, haben alle Vorgesetzten das Recht und sind verpflichtet, den 3G-Status der ihrer Abteilung zugeordneten Beschäftigten zusätzlich stichprobenartig zu kontrollieren. Dabei gelten folgende Prinzipien:

  • die Dekane kontrollieren den 3G-Status der Professor*innen ihrer Fakultät,
  • die Institutsleiter*innen und die Professor*innen kontrollieren den 3G-Status der ihrem Institut bzw. ihrer Professur zugeordneten Beschäftigten inkl. SHK/WHK,
  • die Abteilungs- und Einrichtungsleiter*innen kontrollieren den 3G-Status der ihrer Abteilung bzw. ihrem Verantwortungsbereich zugeordneten Beschäftigten inkl. SHK/WHK,
  • die Modulverantwortlichen kontrollieren den 3G-Status der ihren Modulen zugeordneten Lehrbeauftragten.

Wie wird der 3G-Status dokumentiert und wer erhält Kenntnis davon?

Die Dokumentation der Kontrollen der 3G-Nachweise aller Beschäftigten ist auf Seiten der Universität nur der Personalabteilung und der*dem Vorgesetzten bekannt. Bitte beachten Sie unbedingt: Weitere Personen jenseits der Vorgesetzten, auch unmittelbare Kolleg*innen, sind NICHT berechtigt, Einsicht in die Dokumentation der 3G-Nachweiskontrollen zu erlangen. Es gilt das Prinzip der Datensparsamkeit. Auf diese Weise wollen wir mögliche Vorwürfe oder sogar mögliche Ausgrenzungen von Beschäftigten der Universität vermeiden. Bitte beachten Sie auch die datenschutzrechtlichen Hinweise im Bereich „weiterführende Hinweise“ auf dieser Seite.

Was passiert, wenn ich meinen 3G-Status nicht nachweisen kann oder möchte?

Wenn Beschäftigte der Universität keinen 3G-Nachweis erbringen können oder wollen, dürfen Sie die Universität nicht betreten. Fälschliche Angaben über einen 3G-Nachweis können schwerwiegende arbeits- bzw. dienstrechtliche Folgen haben.

Sind Besprechungen wieder möglich?

Teammeetings, Bewerbungsgespräche, Berufungskommissionssitzungen und Gremiensitzungen sollen nach Möglichkeit ab sofort wieder online stattfinden, wenn nicht in begründeten Ausnahmen spezifische Gründe entgegenstehen, die ein Treffen in Präsenz notwendig machen. Alle Teilnehmenden, auch externe Besucher*innen, müssen mindestens einen 3G-Status nachweisen.

Wann und wo müssen weiterhin Masken getragen werden?

In allen Universitätsgebäuden besteht weiterhin grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske. 

Das Präsidium fordert darüber hinaus alle Universitätsmitglieder und -angehörigen eindringlich auf, die Verordnungen der Landesregierung, die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundes, Verfügungen des Landkreises Lüneburg und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts einzuhalten.

Die Corona-Verordnung der Landesregierung finden Sie hier.

Die allgemeine Richtlinie der Leuphana zum Schutz von Mitgliedern und Gästen der Leuphana vor SARS-Cov-2-Infektionen sowie zur Bekämpfung der Pandemie ("Hygienerichtlinie") finden Sie hier. Darüber hinaus gilt eine spezifische Hygienerichtlinie für Lehrveranstaltungen.

Hat die Universität ein Hygienekonzept?

Ja. Eine Hygienerichtlinie legt allgemeine Abstands- und Hygieneregelungen für alle persönlichen Kontakte fest. Darüber hinaus gilt eine spezifische Hygienerichtlinie für Lehrveranstaltungen.

Stellt die Universität Atemschutzmasken für die Beschäftigten zur Verfügung?

Ja, die Universität stellt allen Beschäftigten bei Bedarf Atemschutzmasken zur Verfügung. Diese können Sie über die Leitungen Ihrer Abteilung bzw. Einrichtung weiterhin bei der Abteilung Arbeitssicherheit unter coronatest@leuphana.de anfordern.

Stellt die Universität Selbsttests für die Beschäftigten zur Verfügung?

Die Universität stellt allen Beschäftigten weiterhin zwei kostenlose Selbsttests zur Verfügung. Die Universität erkennt Selbsttests – auch kollegial überwachte Selbsttests – allerdings künftig nicht mehr als 3G-Nachweis an. Auch eine dienstliche Erklärung wird als 3G-Nachweis nicht mehr anerkannt.

Das Präsidium bittet alle Beschäftigten der Universität diese Möglichkeit für Selbsttests wahrzunehmen, um Infektionen insbesondere bei Personen ohne Krankheitssymptome weiterhin möglichst frühzeitig entdecken zu können.

Selbsttests können Sie über die Leitungen Ihrer Abteilung bzw. Einrichtung weiterhin bei der Abteilung Arbeitssicherheit unter coronatest@leuphana.de anfordern.

Gibt es Desinfektionsspender? Wenn ja, wo werden sie aufgebaut? 

Ja, in der Nähe der Haupteingänge in den Gebäuden. Da die alkoholhaltigen Mittel entzündlich sind, ist eine Bereitstellung in Treppenräumen nicht möglich.

Werden Arbeitsplätze nach jeder Belegung von Studierenden oder anderen Personen desinfiziert? Wer kümmert sich um die Reinigung von gemeinschaftlich genutzten Oberflächen?

Grundsätzlich ist eine Infektion über unbelebte Oberflächen möglich, dieser Übertragungsweg ist aber nach den aktuell vorliegenden Informationen von untergeordneter Bedeutung. Zur Virenbeseitigung ist eine Feuchtreinigung mit fettlösenden Mitteln ausreichend. Eine Flächendesinfektion wird außerhalb medizinischer Bereiche nicht empfohlen. Studentische Arbeitsplätze werden einmal täglich vom Reinigungsdienst gereinigt. Für die Zwischenreinigung durch die Nutzer*innen stehen in Gebäude 10, Osteingang (gegenüber der Zeiterfassung) Reinigungstücher zur Verfügung.

Kann ich Desinfektionsmittelspender für meine Abteilung/mein Büro bekommen?

Grundsätzlich nicht. Die ausdrückliche Empfehlung des Gesundheitsamtes ist das Waschen der Hände. Desinfektionsmittelspender sind zur Entlastung der Waschmöglichkeiten an den Gebäudehaupteingängen positioniert.

Wird in den Räumen dauerhaft gelüftet werden müssen oder verfügen die Seminarräume über entsprechende Lüftungsanlagen?

Sind Räume mit Lüftungsanlagen ausgestattet, werden diese Anlagen vom Gebäudemanagement über ein Zeitprogramm eingeschaltet, Fensterlüftung und CO2-Ampeln sind in diesem Falle nicht erforderlich. Die Lüftungsanlagen werden mit 100% Außenluft betrieben, virenzurückhaltende Filter sind daher ebenfalls nicht erforderlich. In vielen Veranstaltungsräumen ohne Lüftungsanlage sind CO2-Ampeln installiert. Beim Aufleuchten der 1. gelben Diode der CO2-Ampel soll der Raum für 3 bis 10 min stoßgelüftet werden. Räume ohne Lüftungsanlage und CO2-Ampel sollen alle 20 min oder entsprechend des berechneten Intervalls (z. B. mit https://www.bgn.de/lueftungsrechner/) gelüftet werden. Veranstaltungsräume, in denen Fensterlüftung erforderlich ist, sind vom Gebäudemanagement mit entsprechenden Hinweisen versehen.

Gelten für die Lehrveranstaltungen die gleichen Abstands- und Hygieneregelungen wie für die Prüfungen?

Die Abstands- und Hygieneregelungen gelten für alle persönlichen Kontakte gemäß Hygienerichtlinie. Darüber hinaus gilt die Hygienerichtlinie für Lehrveranstaltungen.

Wie viele Personen dürfen gemeinsam in einem Raum sein? Welche Richtwerte gelten?

Grundsätzlich ist der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen (ca. 2,0 m von Sitzplatzmitte zu Sitzplatzmitte) einzuhalten. Sollte dies aufgrund der zur Verfügung stehenden Raumkapazitäten nicht möglich sein, sind medizinische oder FFP2-Masken, bei Veranstaltungen immer FFP2-Masken zu tragen. Zusätzlich ist die Lüftungssituation von Bedeutung. Die Veranstaltungsräume sind entsprechend möbliert und bei fester Bestuhlung gekennzeichnet. 

Wo finde ich weitere Informationen?

Ausführliche Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Infektionsschutzgesetz und zur Corona-Arbeitsschutzverordnung finden Sie unter www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html#doc89168596-e024-487b-980f-e8d076006499bodyText3

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die Lage, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und beantwortet unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.

Zu den wichtigen Hygienemaßnahmen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Merkblätter in deutscher und englischer Sprache zum Download und Ausdruck im DIN-A4- und DIN-A3-Format an: www.bzga.de 

Aktuelle Informationen zu Regelungen für Niedersachsen sind auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MSGG) zu finden: www.niedersachsen.de/Coronavirus

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unterhält für Fragen zum Coronavirus auch eine Telefonhotline unter der Nummer 0511-4505555 (montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr).

VERHALTEN BEI INFEKTION, INFEKTIONSVERDACHT ODER NACH REISEN

Grundsätzlich gilt: Bitte kommen Sie nicht auf den Campus,

  1. wenn Sie an Covid-19 erkrankt sind oder bei Ihnen Symptome einer Covid19-Erkrankung bzw. einer Atemwegerkrankung oder eines grippalen Infekts auftreten, solange diese ärztlich nicht als unbedenklich eingestuft wurden,
  2. wenn Sie mit einem SARS-CoV-PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden sind bzw. wenn Sie mit einem SARS-CoV-2-PoC-Antigen Schnell- oder Selbsttest positiv auf das Coronavirus getestet worden sind und das Ergebnis nicht durch einen PCR-Test widerlegt ist,
  3. wenn Sie Kontakt zu einer infektiösen Person (infektiöser Intervall 2 Tage vor und 10 nach Test/erster Symptome) hatten und gem. Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung zur Absonderung verpflichtet sind,
  4. wenn Sie zur Absonderung nach Einreise gem. den Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind,
  5. wenn Sie eine Quarantäneanordnung vom Gesundheitsamt erhalten haben.

Ich wurde positiv auf Corona getestet. Wie verhalte ich mich richtig und wen muss ich informieren?

Falls Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, kommen Sie bitte nicht in die Universität, solange das Ergebnis nicht durch einen PCR-Test widerlegt ist. Bitte folgen Sie den Anweisungen des Gesundheitsamts und informieren die Universität über cv-kontaktnachverfolgung@leuphana.de.

Bitte melden Sie sich beim Personalservice (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Teil -1029) krank und informieren Sie Ihre Fachvorgesetzten. Es gelten die allgemeinen dienst- bzw. arbeitsrechtlichen Vorschriften zur Fortzahlung ihrer Bezüge im Krankheitsfall.

Ich hatte innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt mit einer positiv getesteten Person? Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie in den letzten 14 Tagen unmittelbaren Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten und gem. Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung zur Absonderung verpflichtet sind, kommen Sie bitte nicht in die Universität. 

Bitte informieren Sie Ihre*n Vorgesetze*n und nutzen in Absprache mit Ihre*n Vorgesetzten die Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice. Bitte informieren Sie darüber hinaus unbedingt auch den Bereich Arbeitssicherheit über cv-kontaktnachverfolgung@leuphana.de.

Wie verhalte ich mich bei Meldung eines erhöhten Risikos durch die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App meldet Kontakte zu infizierten Personen, sofern diese Informationen übermittelt haben. Die App bewertet die Entfernung zur infizierten Person und die Kontaktdauer, kann aber getroffene Schutzmaßnahmen nicht erfassen. Betrachten Sie daher bei Meldung eines erhöhten Risikos ihr Infektionsrisiko am Tag des Kontakts: Habe ich bei Begegnungen einen Atemschutz getragen und haben Kontaktpersonen dies auch getan? Waren gemeinschaftlich genutzte Räume gut gelüftet? War ich von möglichen Infizierten durch Schutzscheiben/Wände getrennt? War ich durch Impfungen gut geschützt? Habe ich Symptome, die auf eine Infektion hindeuten könnten? Falls Sie für sich ein erhöhtes Infektionsrisiko erkennen, holen Sie bitte ärztlichen Rat ein, reduzieren Sie Kontakte und lassen Sie sich testen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich mich in den letzten 10 Tagen in einem Hochrikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten habe oder aus einem Staat einreise, der nicht EU-Mitglied oder schengen-assoziiert ist?

In der Coronavirus-Einreiseverordnung (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html) sind Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflichten und auch Ausnahmen für bestimmte Personengruppen festgelegt. Ausnahmen bestehen u. a. für Grenzgänger, die zum zwingend notwendigem Zwecke ihrer Berufsausübung oder ihres Studiums einreisen. Grenzgänger sind Personen mit Wohnsitz im Ausland, die mindestens einmal wöchentlich an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Eine Übersicht der wesentlichen Vorgaben ist auf folgender Seite des Auswärtigen Amts zu finden: https://www.auswaertiges-amt.de/de/quarantaene-einreise/2371468

Ich fühle mich krank. Darf ich ins Büro kommen?

Wenn Sie Symptome einer Erkältung oder eines grippalen Infekts entwickeln, bleiben Sie bitte in jedem Fall zu Hause und kommen Sie nicht in die Universität. Bitte klären Sie mit Ihrer*Ihrem Hausärztin*-arzt, ob Sie sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen sollten.

Bitte arbeiten Sie nach Möglichkeit aus dem Homeoffice, sofern Sie arbeitsfähig sind oder melden sich bei Arbeitsunfähigkeit bei Ihren Vorgesetzten und beim Personalservice (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Tel -1029) krank.

Es gelten die bisherigen Regelungen zum Nachweis der Erkrankung durch Zuleitung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem 4. Kalendertag.

Ich bin aufgrund der Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnungoder Anordnung eines Gesundheitsamtes zur Absonderung verpflichtet. Was muss ich nun tun?

Sollten Sie aufgrund der Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung oder einer Anordnung des Gesundheitsamtes zur Absonderung verpflichtet sein

  1. befolgen Sie bitte die Verordnung bzw. die Anweisungen des Gesundheitsamtes und kommen Sie nicht in die Universität. Sofern Sie nicht erkrankt sind und eine Absonderung lediglich vorsorglich erforderlich ist, arbeiten Sie bitte nach Möglichkeit nach Absprache mit Ihre*n Vorgesetzte*n im Homeoffice.
  2. Leiten Sie Dokumente, die eine Absonderungserfordernis belegen, bitte in Kopie an den Personalservice bzw. Professurenservice weiter (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Tel -1029). Machen Sie personenbezogene Daten Dritter bitte unkenntlich.
  3. Informieren Sie unbedingt auch den Bereich Arbeitssicherheit (Jörg Seeba oder Antje Dietrich, arbeitssicherheit@leuphana.de) und Ihre*n Vorgesetzte*n.

Ihr Gehalt bzw. Ihre Bezüge werden Ihnen gemäß § 56 Abs. 5 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (IfSG) vom Arbeitgeber weiterhin für max. sechs Wochen gezahlt. Hierzu ist die Vorlage von Dokumenten, die die Absonderungserfordernis belegen, notwendig, damit die Ansprüche geprüft und umgesetzt werden können.

Ab dem 11.10.2021 ist in Niedersachsen auf Grundlage von § 56 Abs. 1 Satz 4 IfSG  und der öffentlichen Empfehlung einer Schutzimpfung gegen COVID-19 zu beachten, dass für Kontaktpersonen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die keinen vollständigen Impfschutz nachweisen können und sich in Quarantäne befinden, im Einzelfall keine Entgeltfortzahlung nach § 56 Abs. 5 IfSG (Ersatz des Verdienstausfalls) mehr in Anspruch genommen werden kann. Falls Sie in einer solchen Situation die Entgeltzahlung geltend machen möchten, weisen wir darauf hin, dass wir in diesen Fällen zur vollständigen Bearbeitung Ihres Antrages Auskunft über Ihren Impfstatus bzw. des Vorliegens medizinischer Gründe gegen eine Impfung benötigen. In diesen Fällen reicht die dienstliche Erklärung leider nicht aus. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/informationen-arbeitnehmerselbstaendige.html

Wie wird in der Universität kommuniziert und informiert, wenn andere Beschäftigte am Corona-Virus erkrankt sind? 

Grundsätzlich ist das Gesundheitsamt zuständig für die Kontaktnachverfolgung. Aufgrund Überlastung bitten sie erkrankte Personen vermehrt, ihre Kontakte selbst zu informieren. Die Universität unterstützt bei dieser Information. 

Wo finde ich weitere Informationen?

Aktuelle Informationen zu Regelungen für Niedersachsen sind auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MSGG) zu finden: www.niedersachsen.de/Coronavirus

Hier finden Sie einen Link zum Infektionsschutzgesetz (IfSG), die jeweils aktuelle Corona-Verordnung sowie die Quarantäne-Verordnung für Niedersachsen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die Lage, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und beantwortet Fragen unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unterhält für Fragen zum Coronavirus eine Telefonhotline unter der Nummer 0511-4505555 (montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr).

Das Auswärtige Amt informiert über aktuelle Informationen für Reisende unter www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit.

ARBEITSZEIT UND ARBEITSORT

Was bedeutet die Homeoffice-Pflicht für die Beschäftigten der Leuphana?

Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionen haben Bundestag und Bundesrat die Wiedereinführung der Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber und Beschäftigte beschlossen. Die neue Vorschrift in § 28b Abs. 4 IfSG gilt ab sofort und bleibt voraussichtlich bis zum 19. März 2022 in Kraft. Sie orientiert sich an den Regeln, die bis Juni dieses Jahres schon einmal galten:

  1. Arbeitgeber müssen Beschäftigten im Fall von „Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten“ anbieten, diese Tätigkeiten im Homeoffice auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Zu zwingenden betriebsbedingten Gründen zählen alle Umstände, die es notwendig machen, die Tätigkeit im Büro durchzuführen, z.B. weil Post bearbeitet werden muss, die Durchführung der Arbeit nur mit Ausstattungen, Unterlagen oder Materialien möglich ist, die nur im Büro verfügbar sind, oder aufgrund des uneingeschränkten Präsenzbetriebes Sprechstunden und Publikumsverkehr stattfinden.
  2. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen und im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten im Homeoffice zu arbeiten, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen, die die Arbeit im Homeoffice nicht möglich machen. Zu diesen Gründen zählen beispielsweise Störungen durch Dritte, Lärmbelästigungen, oder ein fehlender adäquater Arbeitsplatz.

Vor diesem Hintergrund gilt für die Beschäftigten der Leuphana:

  1. Alle Beschäftigten der Leuphana Universität Lüneburg sind ab sofort erneut aufgefordert, Büroarbeiten oder vergleichbare Tätigkeiten – sofern keine dienstlichen Gründe entgegenstehen – in Abstimmung und mit Zustimmung Ihrer Vorgesetzten von zu Hause aus durchzuführen. Bitte suchen Sie hierzu zum nächstmöglichen Zeitpunkt das Gespräch mit Ihren Vorgesetzten und dokumentieren Sie das Ergebnis in einer formlosen E-Mail an Ihre Vorgesetzten.
  2. Sofern trotz einer Zustimmung Ihrer Vorgesetzten persönliche Gründe wie beispielsweise Störungen, Lärmbelästigungen oder ein fehlender adäquater Arbeitsplatz einer Arbeit von zu Hause aus entgegenstehen, dokumentieren Sie dies bitte ebenfalls in einer formlosen E-Mail an Ihre Vorgesetzten.
  3. Alle Gebäude, Büros und Infrastrukturen der Universität bleiben Ihnen grundsätzlich zugänglich und können genutzt werden. Auch die Serviceeinrichtungen auf dem Campus, hier insbesondere die Bibliothek, der Hochschulsport und nach Rücksprache mit dem Studentenwerk auch die Mensa, bleiben unverändert geöffnet.
  4. Die Durchführung von Lehrveranstaltungen, die Arbeit in Laboren oder technische Arbeiten unterliegen nicht der Homeoffice-Pflicht, da es sich nicht um Büroarbeiten handelt.
  5. Teammeetings, Bewerbungsgespräche, Berufungskommissionssitzungen und Gremiensitzungen sollen nach Möglichkeit ab sofort wieder online stattfinden, wenn nicht in begründeten Ausnahmen spezifische Gründe entgegenstehen, die ein Treffen in Präsenz notwendig machen. Alle Teilnehmenden, auch externe Besucher*innen, müssen mindestens einen 3G-Status nachweisen.
  6. Das Präsidium hat die Anwendung der bereits seit längerem geltenden Dienstvereinbarung zu Arbeitsplatzalternativen in diesem Zusammenhang über den 31.12.2021 hinaus bis zum 31.03.2022 verlängert.

Die aktuell gültigen arbeits-/dienstrechtlichen Regelungen für die Beschäftigten der Leuphana finden Sie hier.

Kann ich meinen Urlaub zurückziehen?

Beantragter Urlaub kann formlos zurückgenommen werden. Bedingung ist eine vorige Absprache mit der*dem jeweiligen Vorgesetzen. Nicht genommene Urlaubstage werden Ihnen wieder gutgeschrieben.

Darf ich wieder auf Dienstreise gehen?

Das Auswärtige Amt hat aufgrund der grundsätzlichen Besserung der Infektionslage differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder ausgesprochen. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab.

Dementsprechend sind auch Dienstreisen in das europäische und außereuropäische Ausland grundsätzlich wieder leichter möglich. Das Präsidium bittet jedoch darum, jeweils individuell eine Risikoabwägung vorzunehmen und Dienstreisen nach Möglichkeit nur anzutreten, wenn für ihre Durchführung eine unbedingte Notwendigkeit besteht bzw. wenn vollständiger Impfschutz besteht. Es wird weiterhin davon abgeraten, Dienstreisen in Länder zu unternehmen, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen.

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über das eventuelle Bestehen von Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762.

Bitte informieren Sie sich darüber hinaus weiterhin regelmäßig über aktuelle Quarantäneregelungen und -empfehlungen:
- in der Corona-Einreiseverordnung VO: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html
- in den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland

Ich habe Kinder, die coronabedingt nicht betreut werden können. Was soll ich tun?

Beschäftigte mit minderjährigen Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres oder Angehörigen in Betreuungseinrichtungen, die aufgrund einer coronabedingten Schließung von Kindergärten, Krippen oder Schulen, etc. oder aufgrund eines verringerten Betreuungsangebotes (z.B. Wechselunterricht) oder aufgrund von notwendiger Isolation/Quarantäne der Kinder größere Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeiten benötigen, grundsätzlich aber den vollen Umfang ihrer Tätigkeiten und Aufgaben aus dem Homeoffice erbringen können, haben die Möglichkeit, über ihre Vorgesetzten und mit Zustimmung ihrer Vorgesetzten für die Dauer der Schließung der Betreuungseinrichtung und mit entsprechender Bescheinigung durch die Betreuungseinrichtung einen Antrag auf Vertrauensarbeitszeit beim Personalservice zu stellen (auch per Mail). Das bedeutet, dass die ergebnisorientierte Erledigung der Aufgaben im Vordergrund steht. Diese Beschäftigten bekommen die Soll-Arbeitszeit pro Tag vollumfänglich in ihren Arbeitszeitkonten gutgeschrieben, auch wenn diese nicht am Stück erbracht wurde. Eine Zeiterfassung im elektronischen Zeiterfassungssystem ist in diesen Fällen nicht erforderlich.
Unabhängig von der beantragten Vertrauensarbeitszeit gelten die Regelungen zur Gleitzeit und zum Urlaub. D.h. Beschäftigte, die einen Tag/mehrere Tage Gleitzeit oder Urlaub nehmen möchten, beantragen das im Falle von Erholungsurlaub wie gewohnt mit dem entsprechenden Antragsvordruck beim Vorgesetzten und beim Personalservice. Der Personalservice und die Zeitbeauftragten sind in jedem Fall darüber zu informieren, um das Arbeitszeitkonto an diesen Tagen entsprechend zu führen.

Beschäftigte, die minderjährige Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zu betreuen haben und ihre Tätigkeit aufgrund der persönlichen Situation auch im Homeoffice nicht im vertraglich vereinbarten Maße erbringen können, können ein Beratungsangebot des Personalservices in Anspruch nehmen, um eine individuelle Lösung zu finden. Auch der Personalrat und der Familienservice stehen zur Beratung gerne zur Verfügung. Mögliche Optionen sind in diesem Fall beispielsweise ein Abbau von Überstunden, ein Rückgriff auf Erholungsurlaubsansprüche, eine Nutzung von Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge/des Entgeltes (3 Tage), eine Nutzung von Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge bei mehr als 3 Tagen oder eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit.

Darüber hinaus gelten im Falle einer Erkrankung des Kindes die tariflichen und gesetzlichen Regelungen wie bisher.

Ich betreue Angehörige, die zu einer sog. Hochrisikogruppe gehören. Welche Möglichkeiten habe ich, meine Arbeitszeit flexibel zu gestalten?

Insbesondere wenn Sie Betreuungspflichten gegenüber nahen Angehörigen haben, die zu einer sog. Hochrisikogruppe gehören (chronisch Kranke, Personen mit geschwächtem Immunsystem, Patient*innen in Chemotherapie etc.), legen wir nahe, die behandelnden Ärzte der*des zu Betreuenden zu konsultieren. Auf der Basis entsprechender ärztlicher Empfehlungen unterstützt die Dienstelle gern bei der Entwicklung und Vereinbarung von temporären Lösungen, die Ihrer besonderen häuslichen Situation und den besonderen gesundheitlichen Interessen Ihrer Angehörigen aus einer sog. Hochrisikogruppe Rechnung tragen. Entsprechende bisherige Regelungen entnehmen Sie bitte der „Dienstvereinbarung Pflege“ (abrufbar unter www.leuphana.de/intranet/leitlinien-fuer-den-arbeitsplatz/dienstvereinbarungen). Bitte wenden Sie sich zur Beratung an Ihre Ansprechpartner*innen im Personalservice bzw. Professurenservice.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe. Was muss ich jetzt tun?

Alle Beschäftigten, die aufgrund einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung zu einer vom RKI definierten Risikogruppe gehören (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen) und von einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind, haben vorrangig die Möglichkeit in Absprache mit der/dem Vorgesetzten im Homeoffice arbeiten.

Anmerkung: Eine Verpflichtung für die Universität als Arbeitgeberin, nach Erkrankungen der Beschäftigten zu fragen, gibt es nicht. Erlangt die Arbeitgeberin Kenntnis, dass die*der Beschäftigte in eine Risikogruppe fällt, muss sie aber die Gefährdungen durch technische oder organisatorische Maßnahmen reduzieren. Die Betriebsärztin berät hierzu auf der Grundlage der ärztlichen Befunde und der Arbeitsbedingungen.

ORGANISATION AM ARBEITSPLATZ

Welche Vorgaben gelten hinsichtlich der Büronutzung auf dem Campus?

Sofern ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist, arbeiten Sie wann immer möglich in einem Einzelbüro, um Infektionsrisiken zu reduzieren. Wenn Sie nicht in einem Einzelbüro arbeiten können, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihren Vorgesetzten und mit dem Bereich Arbeitssicherheit (arbeitssicherheit@leuphana.de) auf, um zu klären, unter welchen Voraussetzungen Sie Ihr Büro unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen der Hygienerichtlinie wieder gemeinsam nutzen können.

Wenn Sie nicht in gemeinsamen Büros arbeiten können, weil Ihr Büro nach Rücksprache mit dem Bereich Arbeitssicherheit für eine gemeinsame Nutzung mit anderen Kolleg*innen zu klein ist und wenn Möglichkeiten zur Einhaltung des Abstands oder Ersatzmaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz nicht zum Einsatz kommen können, klären Sie bitte mit Ihren Vorgesetzten, ob ein Arbeiten in Präsenz im Wechsel mit Homeoffice möglich ist und entwickeln ggf. gemeinsam Einsatzpläne, so dass Sie Ihr Büro im Wechsel als Einzelbüro nutzen können.

Dürfen Bewerbungsgespräche persönlich durchgeführt werden?

Teammeetings, Bewerbungsgespräche, Berufungskommissionssitzungen und Gremiensitzungen sollen nach Möglichkeit ab sofort wieder online stattfinden, wenn nicht in begründeten Ausnahmen spezifische Gründe entgegenstehen, die ein Treffen in Präsenz notwendig machen. Alle Teilnehmenden, auch externe Besucher*innen, müssen mindestens einen 3G-Status nachweisen.

Welche Räume werden mit Videotechnik für hybride Lehre ausgestattet? Können diese Räume auch von den Beschäftigten für Teammeetings bspw. genutzt werden?

Die Leuphana wird alle Seminarräume mit hybrider Sitzungstechnik ausstatten. Diese Räume werden entsprechend als solche gekennzeichnet sein. Eine Buchung der Räume erfolgt regulär über MyStudy. Dort ist auch vermerkt, welche Räume über entsprechende Sitzungstechnik verfügen.

Bitte beachten Sie: Die Räume werden vom Gebäudemanagement entsprechend der Vorgaben zum Mindestabstand möbliert bzw. gekennzeichnet. Die Anordnung der Möblierung darf nicht verändert werden.

ORGANISATION IM HOMEOFFICE

Welche Erreichbarkeit gilt im Homeoffice?

Wenn Sie aufgrund Ihrer individuellen Situation weiterhin (teilweise) im Homeoffice arbeiten sollten, stellen Sie bitte sicher, dass Sie zu Ihren Arbeitszeiten verlässlich per Mail und Telefon erreichbar sind, ggf. auch durch Umschaltung ihres dienstlichen Telefons im Büro.

Die Universitätsleitung bittet alle Beschäftigten, die ein Dienstlaptop besitzen, dieses immer mit nach Hause zu nehmen. Das gilt auch für das Wochenende und bei Antritt eines Urlaubs. Es ist keine Arbeit während des Wochenendes oder des Urlaubs vorgesehen. Allerdings soll so gewährleistet werden, dass bei einer evtl. Quarantäne von zu Hause aus gearbeitet und somit die Funktionsfähigkeit der Leuphana Universität Lüneburg gewährleistet werden kann. Gleiches gilt für vorhandene Headsets und Mobiltelefone.

Welche technischen Voraussetzungen benötige ich, um im Homeoffice zu arbeiten?

Eine VPN-Verbindung gestattet Ihrem Computer den verschlüsselten, abhörsicheren Zugang in das Universitätsnetz der Leuphana. Ihr Computer muss dafür lediglich über einen heimischen Internetzugang verfügen. Mithilfe eines VPN-Tunnels können Universitätsangehörige von überall auf Ressourcen (z.B. Terminalserver, Fileserver, E-Books, E-Zeitschriften etc.) zugreifen, die sonst nur innerhalb des Campusnetzes verfügbar wären. Weitere Infos finden Sie hier:

Sie können den IT-Service auch per E-Mail kontaktieren (it-service@leuphana.de)

Was mache ich, wenn ich über kein Dienstlaptop verfüge, kann ich trotzdem im Homeoffice arbeiten?

Personen, die bisher unter Windows mit Domain-Anmeldung gearbeitet haben, können im Homeoffice eine beliebige Hardware einsetzen, um über einen Terminalserver auf eine gewohnte dienstliche Arbeitsumgebung zuzugreifen. Diese Hardware kann auch ihr privater PC sein. Der Terminalserver stellt einen Desktop bereit, der wesentliche nutzerspezifische Ressourcen wie z.B. das persönliche E-Mail-Postfach in Thunderbird, das persönliche Home-Laufwerk und Lesezeichen/Favoriten enthält. Sie haben Zugriff auf Standard-Anwendungen wie z.B. Microsoft Office oder Internet-Browser.

Bitte beachten Sie, dass der Terminalserver nicht dafür benutzt werden kann, Videokonferenzen durchzuführen.

Für einige Bereiche bzw. Abteilungen wurden spezielle Terminalserver eingerichtet, die auch den Zugriff auf abteilungsspezifische Anwendungen wie z.B. HIS SOS / HIS POS o.a. erlauben. Die Nutzung eines Terminalservers erfordert die lokale Installation des Programms Microsoft Remote Desktop, einen Leuphana Account und eine VPN-Verbindung. Der Remote-Desktop-Client und die erforderliche RDP-Konfiguration werden gezielt an die jeweiligen Abteilungen ausgeliefert. Die Koordination erfolgt über die jeweiligen Abteilungsleitungen, Dekanate oder Institutsleitungen mit dem MIZ.

Wenden Sie sich bei Fragen zum Terminalserver gerne an den IT-Service (it-service@leuphana.de)

Nutzer*innen, die mit einem Apple-Desktop-Rechner arbeiten, können im Home-Office mit privater Hardware per Bildschirmfreigabe auf Ihr Arbeitsgerät zugreifen. Da dieses Verfahren sicherheitstechnisch besondere Anforderungen stellt, sprechen Sie hierzu bitte unbedingt den IT-Service an, der Sie bei der Umsetzung berät: it-service@leuphana.de

Welche technischen Möglichkeiten stellt die Leuphana für die virtuelle (Zusammen-)Arbeit bereit?

Als ein wichtiges Tool Für die Arbeit im Home-Office nutzt die Leuphana die Videokonferenz-Lösung ZOOM. ZOOM ermöglicht die Durchführung von Video- und Telefonkonferenzen in hoher Qualität mit bis zu 300 Teilnehmer*innen. Benutzer*innen können einzelne Meetings über ZOOM einrichten oder einen dauerhaften persönlichen Konferenzraum nutzen.

Damit Ihre persönlichen Daten bestmöglich geschützt sind, haben wir ZOOM in allen Funktionsbereichen so konfiguriert, dass nur ein Minimum an Daten übertragen und gespeichert wird. Alle Voreinstellungen sind so gewählt, dass den Benutzer*innen bestmöglich Kontrolle über die Preisgabe von Daten erlaubt wird. Eine Übersicht zu den Konfigurationen von Zoom an der Leuphana zur Datensparsamkeit finden Sie hier.

Alle Mitarbeiter*innen, die einen eigenen Konferenzraum nutzen möchten, wenden sich mit der Bitte um Einrichtung eines ZOOM-Accounts an den AVM-Service unter avm-service@leuphana.de.

Handreichungen zur Installation von Zoom finden Sie hier. Anleitungen zur Nutzung von ZOOM finden Sie im Anleitungs-Wiki des MIZ (https://anleitungen.leuphana.de, über VPN erreichbar). Umfangreiche Support-Informationen finden Sie auch im Help Center von ZOOM: https://support.zoom.us/hc/de

Wesentlich für die Nutzung von ZOOM ist eine entsprechend leistungsfähige Internetverbindung mit einer Bandbreite von ca. 600 kb/s für Videokonferenzen oder ca. 80 kb/s für Audiokonferenzen. Die weiteren Systemvoraussetzungen für die Nutzung von ZOOM finden Sie hier: https://support.zoom.us/hc/de/articles/201362023-Systemanforderungen-f%C3%BCr-PC-Mac-und-Linux

Für Bewerbungsgespräche, Gremiensitzungen und andere datensensible Termine nutzen Sie bitte die Möglichkeit in ZOOM, Termine mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu erstellen. Dafür loggen Sie sich bei Zoom ein, rufen unter den persönlichen Einstellungen – Meeting den Punkt „Sicherheit“ auf, wählen dort die end-to-end encryption für das Meeting aus und speichern Ihre Änderungen. Unterstützung bietet das MIZ über eine Mail an digi-support@leuphana.de.

Wie kann ich eine Telefonkonferenz einrichten?

Zu einem Meeting / zu einer Konferenz ist immer auch die telefonische Einwahl über eine deutsche Einwahlnummer und über einen Zugangscode möglich, so dass Sie einen Konferenzraum auch für Telefonkonferenzen nutzen können. Beachten Sie, dass Sie das Meeting zunächst online starten müssen, bevor die Teilnehmer*innen per Telefon beitreten können.

Bei technischen Fragen oder Support-Bedarf wenden Sie sich gerne an das AVM-Team, unter avm-service@leuphana.de. Mehr Infos zum AVM-Service

ÖFFNUNG DES CAMPUS

Sind die Gebäude auf dem Campus geöffnet?

Alle Gebäude, Büros und Infrastrukturen der Universität bleiben Ihnen grundsätzlich zugänglich und können genutzt werden. Auch die Serviceeinrichtungen auf dem Campus, hier insbesondere die Bibliothek, der Hochschulsport und nach Rücksprache mit dem Studentenwerk auch die Mensa, bleiben unverändert geöffnet. Bitte beachten Sie die jeweils geltenden 2G- bzw. 3G-Regelungen

Ist die Mensa wieder geöffnet?

Die Mensa bietet seit Anfang Januar 2022 wieder ein reines To-Go-Angebot an. Der Speisesaal ist geschlossen. Alle Infos finden Sie auch auf der Website des Studentenwerks unter www.stw-on.de/lueneburg/essen.

Ist die Bibliothek geöffnet?

Seit Juni 2021 ist der Lesesaal der Bibliothek wieder als Lern- und Arbeitsort für den Publikumsverkehr geöffnet. Es stehen aktuell 100 Einzelarbeitsplätze zur Verfügung - weitere werden in Kürze freigegeben. Für den Zutritt wird aktuell ein offizieller, negativer Antigentest zum Nachweis des SARS-CoV2-Virus benötigt. Dieser kann zum Beispiel auf dem Campus in Gebäude C14 (zwischen 8 und 14 Uhr) vorgenommen werden. 

Wer nicht im Lesesaal arbeiten möchte und nur Bücher benötigt, kann weiterhin Medien über die Mailadresse lieferdienste@leuphana.de bestellen. Die Abholung erfolgt dann im Foyer nach einer Bearbeitungszeit von 5 Werktagen. Für das Betreten des Foyers ist kein Antigentest notwendig.

Der Zugriff auf elektronische Ressourcen ist via VPN Client für alle Universitätsangehörigen auch außerhalb des Campus möglich. Weitere Informationen zum aktuellen Stand finden Sie auf den Seiten des MIZ in der FAQ "Bibliotheksnutzung zur Coronazeit".

Ist der Hochschulsport / Studio 21 geöffnet?

Der Hochschulsport bietet aktuell ein eingeschränktes Sportangebot an, auch Fitness in Studio 21 ist wieder möglich. In der vorlesungsfreien Zeit ab dem 12. Juli 2021 ist wieder umfangreiches Sporttreiben möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wie dürfen die Freiluft-Sportanlagen genutzt werden?

Die Freiluftsportanlagen sind geöffnet und dürfen im Rahmen der Regelungen der geltenden Corona-Schutzverordung genutzt werden.

Aus gegebenem Anlass gilt ab dem 01.Juli 2021 ein Verbot für das Mitbringen und den Konsum von alkoholischen Getränken auf dem gesamten Sportplatz sowie auf allen anderen Freiflächen auf dem Campus täglich ab 21.00 Uhr