INFORMATIONEN für Beschäftigte

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 18.03.2022, den jüngsten Änderungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung und der zum 25.05.2022 ausgelaufenen Corona-Arbeitsschutzverordnung sind die staatlich vorgegebenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 weitestgehend entfallen. Mit der Änderung der rechtlichen Vorgaben hat auch die Leuphana Universität Lüneburg ihre Schutzanforderungen angepasst.

Die Leuphana Universität Lüneburg bittet ihre Mitglieder, Angehörigen und Gäste aus Gründen des Selbstschutzes und des Schutzes anderer weiterhin um ein hohes Maß an Eigenverantwortung und ein achtsames Verhalten im Umgang mit dem Coronavirus. Hierzu gehört insbesondere, auf den Schutz von Personen, für die eine Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes gesundheitliches Risiko bedeuten würde, in besonderer Weise zu achten und im Einzelfall ausreichende Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Bitte beachten Sie auch die Informationen des Präsidiums vom 1. Juni 2022.

ABSTANDS- UND HYGIENEMASSNAHMEN

Wann und wo müssen weiterhin Masken getragen werden?

Die Universität empfiehlt allen Mitgliedern, Angehörigen und Gästen dringend, FFP2- oder medizinische Atemschutzmasken zu tragen, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Teilnehmende an Lehrveranstaltungen sind darüber hinaus verpflichtet, während der Lehrveranstaltungen und auf dem Weg zu und von den Lehrveranstaltungen FFP2- oder medizinische Atemschutzmasken zu tragen. Lehrende dürfen auf das Tragen von Atemschutzmasken verzichten, sofern sie den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einhalten.

Die allgemeine Richtlinie der Leuphana zum Schutz von Mitgliedern und Gästen der Leuphana vor SARS-Cov-2-Infektionen sowie zur Bekämpfung der Pandemie ("Hygienerichtlinie") finden Sie hier

Stellt die Universität Atemschutzmasken für die Beschäftigten zur Verfügung?

Ja, die Universität stellt allen Beschäftigten bei Bedarf Atemschutzmasken zur Verfügung. Diese können Sie über die Leitungen Ihrer Abteilung bzw. Einrichtung weiterhin bei der Abteilung Arbeitssicherheit unter coronatest@leuphana.de anfordern.

Stellt die Universität Selbsttests für die Beschäftigten zur Verfügung?

Die Universität stellt allen Beschäftigten weiterhin kostenlose Selbsttests zur Verfügung. Das Präsidium bittet alle Beschäftigten der Universität diese Möglichkeit für Selbsttests wahrzunehmen, um Infektionen insbesondere bei Personen ohne Krankheitssymptome weiterhin möglichst frühzeitig entdecken zu können.

Selbsttests können Sie über die Leitungen Ihrer Abteilung bzw. Einrichtung weiterhin bei der Abteilung Arbeitssicherheit unter coronatest@leuphana.de anfordern.

Wo kann man sich testen lassen?

Alle Informationen zu aktuellen Test- und Impfangeboten an der Leuphana finden Sie auf den Seiten "Impfen & Testen"

Sind Besprechungen wieder möglich?

Teammeetings, Bewerbungsgespräche, Berufungskommissionssitzungen und Gremiensitzungen sind wieder möglich. Es wird jedoch empfohlen, weiterhin gebotene Schutzmaßnahmen (wie z.B. das Tragen einer Atemschutzmaske, das Einhalten von Mindestabständen und ausreichender Lüftung) einzuhalten - insbesondere auch, um Personen, für die eine Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes gesundheitliches Risiko bedeuten würde, zu schützen.

Gibt es Desinfektionsspender? Wenn ja, wo werden sie aufgebaut? 

Ja, in der Nähe der Haupteingänge in den Gebäuden. Da die alkoholhaltigen Mittel entzündlich sind, ist eine Bereitstellung in Treppenräumen nicht möglich.

Kann ich Desinfektionsmittelspender für meine Abteilung/mein Büro bekommen?

Grundsätzlich nicht. Die ausdrückliche Empfehlung des Gesundheitsamtes ist das Waschen der Hände. Desinfektionsmittelspender sind zur Entlastung der Waschmöglichkeiten an den Gebäudehaupteingängen positioniert.

Wird in den Räumen dauerhaft gelüftet werden müssen oder verfügen die Seminarräume über entsprechende Lüftungsanlagen?

Sind Räume mit Lüftungsanlagen ausgestattet, werden diese Anlagen vom Gebäudemanagement über ein Zeitprogramm eingeschaltet, Fensterlüftung und CO2-Ampeln sind in diesem Falle nicht erforderlich. Die Lüftungsanlagen werden mit 100% Außenluft betrieben, virenzurückhaltende Filter sind daher ebenfalls nicht erforderlich. In vielen Veranstaltungsräumen ohne Lüftungsanlage sind CO2-Ampeln installiert. Beim Aufleuchten der 1. gelben Diode der CO2-Ampel soll der Raum für 3 bis 10 min stoßgelüftet werden. Räume ohne Lüftungsanlage und CO2-Ampel sollen alle 20 min oder entsprechend des berechneten Intervalls (z. B. mit https://www.bgn.de/lueftungsrechner/) gelüftet werden. Veranstaltungsräume, in denen Fensterlüftung erforderlich ist, sind vom Gebäudemanagement mit entsprechenden Hinweisen versehen.

Gelten für die Lehrveranstaltungen die gleichen Abstands- und Hygieneregelungen wie für die Prüfungen?

Die Abstands- und Hygieneregelungen gelten für alle persönlichen Kontakte gemäß Hygienerichtlinie

Wo finde ich weitere Informationen?

Ausführliche Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Infektionsschutzgesetz und zur Corona-Arbeitsschutzverordnung finden Sie unter www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html#doc89168596-e024-487b-980f-e8d076006499bodyText3

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die Lage, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und beantwortet unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.

Zu den wichtigen Hygienemaßnahmen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Merkblätter in deutscher und englischer Sprache zum Download und Ausdruck im DIN-A4- und DIN-A3-Format an: www.bzga.de 

Aktuelle Informationen zu Regelungen für Niedersachsen sind auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MSGG) zu finden: www.niedersachsen.de/Coronavirus

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unterhält für Fragen zum Coronavirus auch eine Telefonhotline unter der Nummer 0511-4505555 (montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr).

VERHALTEN BEI INFEKTION, INFEKTIONSVERDACHT ODER NACH REISEN

Grundsätzlich gilt: Bitte kommen Sie nicht auf den Campus,

  1. wenn Sie an Covid-19 erkrankt sind oder bei Ihnen Symptome einer Covid19-Erkrankung bzw. einer Atemwegerkrankung oder eines grippalen Infekts auftreten, solange diese ärztlich nicht als unbedenklich eingestuft wurden,
  2. wenn Sie mit einem SARS-CoV-PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden sind bzw. wenn Sie mit einem SARS-CoV-2-PoC-Antigen Schnell- oder Selbsttest positiv auf das Coronavirus getestet worden sind und das Ergebnis nicht durch einen PCR-Test widerlegt ist,
  3. wenn Sie Kontakt zu einer infektiösen Person hatten und gem. Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung zur Absonderung verpflichtet sind,
  4. wenn Sie zur Absonderung nach Einreise gem. den Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind,
  5. wenn Sie eine Quarantäneanordnung vom Gesundheitsamt erhalten haben.

Ich wurde positiv auf Corona getestet. Wie verhalte ich mich richtig und wen muss ich informieren?

Falls Sie ein positives Schnell- oder Selbsttestergebnis haben, lassen Sie das Ergebnis durch einen PCR-Test verifzieren und kommen Sie bitte nicht in die Universität.

Liegt ein positives PCR-Testergebnis vor, folgen Sie bitte den Anweisungen des Gesundheitsamtes und kommen Sie bitte nicht in die Universität, solange Sie nach den Vorgaben der Niedersächsischen SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung zur Absonderung verpflichtet sind (weitere Informationen finden Sie hier). Bitte informieren Sie Ihre Kontaktpersonen wie in der Verordnung angegeben sowie Ihre Vorgesetzten und den Bereich Arbeitssicherheit über arbeitssicherheit@leuphana.de.

Falls Sie sich krank fühlen und nicht arbeitsfähig sind, informieren Sie bitte zusätzlich den Personalservice (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Teil -1029) und melden sich krank. Informieren Sie bitte auch Ihre Fachvorgesetzten. Es gelten die allgemeinen dienst- bzw. arbeitsrechtlichen Vorschriften zur Fortzahlung ihrer Bezüge im Krankheitsfall. Dies bedeutet auch, das im Falle einer Arbeitsunfähigjkeit, die länger als drei Kalendertage andauert, dem Personalservice eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen ist. Ein Quarantänebescheid ist als Nachweis einer Arbeitsunfähigkeit leider nicht ausreichend.

Sollten Sie aufgrund einer vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne zwar arbeitsfähig sein, Ihren Arbeitsplatz aber aufgrund der Anordnung nicht aufsuchen dürfen und nach Klärung mit Ihren Vorgesetzten auch eine Arbeit im Homeoffice nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte ebenfalls an den Personalservice (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Teil -1029).

Ich hatte Kontakt mit einer positiv getesteten Person? Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie Kontakt zu einer infektiösen Person hatten und gem. Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung zur Absonderung verpflichtet sind, kommen Sie bitte nicht in die Universität. 

Bitte informieren Sie Ihre*n Vorgesetze*n und nutzen in Absprache mit Ihre*n Vorgesetzten die Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice. Bitte informieren Sie darüber hinaus unbedingt auch den Bereich Arbeitssicherheit über cv-kontaktnachverfolgung@leuphana.de.

Wie verhalte ich mich bei Meldung eines erhöhten Risikos durch die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App meldet Kontakte zu infizierten Personen, sofern diese Informationen übermittelt haben. Die App bewertet die Entfernung zur infizierten Person und die Kontaktdauer, kann aber getroffene Schutzmaßnahmen nicht erfassen. Betrachten Sie daher bei Meldung eines erhöhten Risikos ihr Infektionsrisiko am Tag des Kontakts: Habe ich bei Begegnungen einen Atemschutz getragen und haben Kontaktpersonen dies auch getan? Waren gemeinschaftlich genutzte Räume gut gelüftet? War ich von möglichen Infizierten durch Schutzscheiben/Wände getrennt? War ich durch Impfungen gut geschützt? Habe ich Symptome, die auf eine Infektion hindeuten könnten? Falls Sie für sich ein erhöhtes Infektionsrisiko erkennen, holen Sie bitte ärztlichen Rat ein, reduzieren Sie Kontakte und lassen Sie sich testen.

Wie verhalte ich mich, wenn ich mich in einem Hochrikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten habe?

Bitte beachten Sie die Reisehinweise und -bestimmungen des Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/quarantaene-einreise/2371468

Ich fühle mich krank. Darf ich ins Büro kommen?

Wenn Sie Symptome einer Erkältung oder eines grippalen Infekts entwickeln, bleiben Sie bitte in jedem Fall zu Hause und kommen Sie nicht in die Universität. Bitte klären Sie mit Ihrer*Ihrem Hausärztin*-arzt, ob Sie sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen sollten.

Bitte arbeiten Sie nach Möglichkeit aus dem Homeoffice, sofern Sie arbeitsfähig sind oder melden sich bei Arbeitsunfähigkeit bei Ihren Vorgesetzten und beim Personalservice (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Tel -1029) krank.

Es gelten die bisherigen Regelungen zum Nachweis der Erkrankung durch Zuleitung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem 4. Kalendertag.

Ich bin aufgrund der Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnungoder Anordnung eines Gesundheitsamtes zur Absonderung verpflichtet. Was muss ich nun tun?

Sollten Sie aufgrund der Nds. SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung oder einer Anordnung des Gesundheitsamtes zur Absonderung verpflichtet sein

  1. befolgen Sie bitte die Verordnung bzw. die Anweisungen des Gesundheitsamtes und kommen Sie nicht in die Universität. Sofern Sie nicht erkrankt sind und eine Absonderung lediglich vorsorglich erforderlich ist, arbeiten Sie bitte nach Möglichkeit nach Absprache mit Ihre*n Vorgesetzte*n im Homeoffice.
  2. Leiten Sie Dokumente, die eine Absonderungserfordernis belegen, bitte in Kopie an den Personalservice bzw. Professurenservice weiter (Dagmar Rüther, dagmar.ruether@leuphana.de, Tel -1029). Machen Sie personenbezogene Daten Dritter bitte unkenntlich.
  3. Informieren Sie unbedingt auch den Bereich Arbeitssicherheit (Jörg Seeba oder Antje Dietrich, arbeitssicherheit@leuphana.de) und Ihre*n Vorgesetzte*n.

Ihr Gehalt bzw. Ihre Bezüge werden Ihnen gemäß § 56 Abs. 5 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (IfSG) vom Arbeitgeber weiterhin für max. sechs Wochen gezahlt. Hierzu ist die Vorlage von Dokumenten, die die Absonderungserfordernis belegen, notwendig, damit die Ansprüche geprüft und umgesetzt werden können.

Ab dem 11.10.2021 ist in Niedersachsen auf Grundlage von § 56 Abs. 1 Satz 4 IfSG  und der öffentlichen Empfehlung einer Schutzimpfung gegen COVID-19 zu beachten, dass für Kontaktpersonen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die keinen vollständigen Impfschutz nachweisen können und sich in Quarantäne befinden, im Einzelfall keine Entgeltfortzahlung nach § 56 Abs. 5 IfSG (Ersatz des Verdienstausfalls) mehr in Anspruch genommen werden kann. Falls Sie in einer solchen Situation die Entgeltzahlung geltend machen möchten, weisen wir darauf hin, dass wir in diesen Fällen zur vollständigen Bearbeitung Ihres Antrages Auskunft über Ihren Impfstatus bzw. des Vorliegens medizinischer Gründe gegen eine Impfung benötigen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/informationen-arbeitnehmerselbstaendige.html

Wie wird in der Universität kommuniziert und informiert, wenn andere Beschäftigte am Corona-Virus erkrankt sind? 

Grundsätzlich ist das Gesundheitsamt zuständig für die Kontaktnachverfolgung. Aufgrund Überlastung bitten sie erkrankte Personen vermehrt, ihre Kontakte selbst zu informieren. Die Universität unterstützt bei dieser Information. 

Wo finde ich weitere Informationen?

Aktuelle Informationen zu Regelungen für Niedersachsen sind auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MSGG) zu finden: www.niedersachsen.de/Coronavirus

Hier finden Sie einen Link zum Infektionsschutzgesetz (IfSG), die jeweils aktuelle Corona-Verordnung sowie die Quarantäne-Verordnung für Niedersachsen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst kontinuierlich die Lage, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und beantwortet Fragen unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt unterhält für Fragen zum Coronavirus eine Telefonhotline unter der Nummer 0511-4505555 (montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr).

Das Auswärtige Amt informiert über aktuelle Informationen für Reisende unter www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit.

ARBEITSZEIT UND ARBEITSORT

Die Leuphana Universität Lüneburg wird mit Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters ab dem 4. April 2022 wieder einen regulären Präsenzbetrieb anbieten. Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Sommersemester finden grundsätzlich wieder in Präsenz statt. Die Forschung wird ohne Einschränkungen möglich sein. Alle Einrichtungen der Universität werden grundsätzlich regulär geöffnet haben.

Besteht auch nach dem 19. März 2022 die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten?

Die gesetzliche Homeoffice-Pflicht ist zum 19. März 2022 ausgelaufen. Zum 31. März werden in der Folge damit auch die bisherigen universitätsinternen, coronabedingten Ausnahmeregelungen zur Arbeit im Homeoffice an der Leuphana auslaufen. Zum 1. April 2022 tritt eine neue Dienstvereinbarung über mobile Arbeit und Telearbeit in Kraft, auf die sich Präsidium und Personalrat im letzten Jahr verständigt haben und die künftig, unabhängig von der aktuellen Pandemie, ein Arbeiten auch außerhalb der Dienststelle ermöglicht. Anträge auf mobile Arbeit bzw. auf Telearbeit können Sie ab sofort beim Personalservice stellen. Alle Antragsformulare und weitere Informationen finden Sie im Intranet im Bereich „Verwaltung/Personalservice“ unter „Telearbeit“ bzw. „mobile Arbeit“.

Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen wird es möglicherweise auch in den kommenden Wochen so sein, dass Beschäftigte der Leuphana auch weiterhin vermehrt von zu Hause aus arbeiten müssen, weil die Hygienevorschriften z.B. die Nutzung von Büros als Einzelbüros vorsehen. Beschäftigte, die aktuell keine gültige Bewilligung für Telearbeit mehr haben oder die coronabedingt einen größeren Umfang als den in der Dienstvereinbarung vorgesehenen Anteil für mobile Arbeit oder Telearbeit benötigen, haben bis 30.06.2022 weiterhin die Möglichkeit, in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten von der Dienstvereinbarung für Arbeitsplatzalternativen Gebrauch zu machen.

Kann ich meinen Urlaub zurückziehen?

Beantragter Urlaub kann formlos zurückgenommen werden. Bedingung ist eine vorige Absprache mit der*dem jeweiligen Vorgesetzen. Nicht genommene Urlaubstage werden Ihnen wieder gutgeschrieben.

Darf ich wieder auf Dienstreise gehen?

Das Auswärtige Amt hat aufgrund der grundsätzlichen Besserung der Infektionslage differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder ausgesprochen. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab.

Dementsprechend sind auch Dienstreisen in das europäische und außereuropäische Ausland grundsätzlich wieder leichter möglich. Das Präsidium bittet jedoch darum, jeweils individuell eine Risikoabwägung vorzunehmen und Dienstreisen nach Möglichkeit nur anzutreten, wenn für ihre Durchführung eine unbedingte Notwendigkeit besteht bzw. wenn vollständiger Impfschutz besteht. Es wird weiterhin davon abgeraten, Dienstreisen in Länder zu unternehmen, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen.

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über das eventuelle Bestehen von Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762.

Bitte informieren Sie sich darüber hinaus weiterhin regelmäßig über aktuelle Quarantäneregelungen und -empfehlungen:
- in der Corona-Einreiseverordnung VO: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html
- in den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland

Ich habe Kinder, die coronabedingt nicht betreut werden können. Was soll ich tun?

Beschäftigte mit minderjährigen Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres oder Angehörigen in Betreuungseinrichtungen, die aufgrund einer coronabedingten Schließung von Kindergärten, Krippen oder Schulen, etc. oder aufgrund eines verringerten Betreuungsangebotes (z.B. Wechselunterricht) oder aufgrund von notwendiger Isolation/Quarantäne von zu betreuenden Angehörigen größere Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeiten benötigen, grundsätzlich aber den vollen Umfang ihrer Tätigkeiten und Aufgaben aus dem Homeoffice erbringen können, haben die Möglichkeit, über ihre Vorgesetzten und mit Zustimmung ihrer Vorgesetzten für die Dauer der Schließung der Betreuungseinrichtung und mit entsprechender Bescheinigung durch die Betreuungseinrichtung einen Antrag auf Vertrauensarbeitszeit beim Personalservice zu stellen (auch per Mail). Das bedeutet, dass die ergebnisorientierte Erledigung der Aufgaben im Vordergrund steht. Diese Beschäftigten bekommen die Soll-Arbeitszeit pro Tag vollumfänglich in ihren Arbeitszeitkonten gutgeschrieben, auch wenn diese nicht am Stück erbracht wurde. Eine Zeiterfassung im elektronischen Zeiterfassungssystem ist in diesen Fällen nicht erforderlich.
Unabhängig von der beantragten Vertrauensarbeitszeit gelten die Regelungen zur Gleitzeit und zum Urlaub. D.h. Beschäftigte, die einen Tag/mehrere Tage Gleitzeit oder Urlaub nehmen möchten, beantragen das im Falle von Erholungsurlaub wie gewohnt mit dem entsprechenden Antragsvordruck beim Vorgesetzten und beim Personalservice. Der Personalservice und die Zeitbeauftragten sind in jedem Fall darüber zu informieren, um das Arbeitszeitkonto an diesen Tagen entsprechend zu führen.

Beschäftigte, die minderjährige Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres zu betreuen haben und ihre Tätigkeit aufgrund der persönlichen Situation auch im Homeoffice nicht im vertraglich vereinbarten Maße erbringen können, können ein Beratungsangebot des Personalservices in Anspruch nehmen, um eine individuelle Lösung zu finden. Auch der Personalrat und der Familienservice stehen zur Beratung gerne zur Verfügung. Mögliche Optionen sind in diesem Fall beispielsweise ein Abbau von Überstunden, ein Rückgriff auf Erholungsurlaubsansprüche, eine Nutzung von Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge/des Entgeltes (3 Tage), eine Nutzung von Sonderurlaub unter Wegfall der Bezüge bei mehr als 3 Tagen oder eine befristete Reduzierung der Arbeitszeit.

Darüber hinaus gelten im Falle einer Erkrankung des Kindes die tariflichen und gesetzlichen Regelungen wie bisher.

Ich betreue Angehörige, die zu einer sog. Hochrisikogruppe gehören. Welche Möglichkeiten habe ich, meine Arbeitszeit flexibel zu gestalten?

Insbesondere wenn Sie Betreuungspflichten gegenüber nahen Angehörigen haben, die zu einer sog. Hochrisikogruppe gehören (chronisch Kranke, Personen mit geschwächtem Immunsystem, Patient*innen in Chemotherapie etc.), legen wir nahe, die behandelnden Ärzte der*des zu Betreuenden zu konsultieren. Auf der Basis entsprechender ärztlicher Empfehlungen unterstützt die Dienstelle gern bei der Entwicklung und Vereinbarung von temporären Lösungen, die Ihrer besonderen häuslichen Situation und den besonderen gesundheitlichen Interessen Ihrer Angehörigen aus einer sog. Hochrisikogruppe Rechnung tragen. Entsprechende bisherige Regelungen entnehmen Sie bitte der „Dienstvereinbarung Pflege“ (abrufbar unter www.leuphana.de/intranet/leitlinien-fuer-den-arbeitsplatz/dienstvereinbarungen). Bitte wenden Sie sich zur Beratung an Ihre Ansprechpartner*innen im Personalservice bzw. Professurenservice.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe. Was muss ich jetzt tun?

Alle Beschäftigten, die aufgrund einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung zu einer vom RKI definierten Risikogruppe gehören (www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen) und von einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind, haben vorrangig die Möglichkeit in Absprache mit der/dem Vorgesetzten im Homeoffice arbeiten.

Anmerkung: Eine Verpflichtung für die Universität als Arbeitgeberin, nach Erkrankungen der Beschäftigten zu fragen, gibt es nicht. Erlangt die Arbeitgeberin Kenntnis, dass die*der Beschäftigte in eine Risikogruppe fällt, muss sie aber die Gefährdungen durch technische oder organisatorische Maßnahmen reduzieren. Die Betriebsärztin berät hierzu auf der Grundlage der ärztlichen Befunde und der Arbeitsbedingungen.

ORGANISATION AM ARBEITSPLATZ

Welche Vorgaben gelten hinsichtlich der Büronutzung auf dem Campus?

Das Arbeiten in gemeinsamen Büros ist wieder möglich. Arbeitsplätze sind so zu positionieren, dass sich Personen nicht im geringen Abstand vis-à-vis gegenübersitzen bzw. gegenüberstehen. Ist das nicht möglich, sind Abtrennungen (z. B. mobile Raumteiler, Acrylglasscheiben) zu verwenden oder Atemschutzmasken zu tragen.

Dürfen Bewerbungsgespräche persönlich durchgeführt werden?

Besprechungen und Zusammenkünfte in Präsenz sind möglich. Es wird jedoch empfohlen, weiterhin geeignete Schutzmaßnahmen (wie z.B. das Tragen einer Atemschutzmaske, das Einhalten von Mindestabständen und ausreichender Lüftung) einzuhalten - insbesondere auch, um Personen, für die eine Infektion mit dem Coronavirus ein erhöhtes gesundheitliches Risiko bedeuten würde, zu schützen.

Welche Räume werden mit Videotechnik für hybride Lehre ausgestattet? Können diese Räume auch von den Beschäftigten für Teammeetings bspw. genutzt werden?

Die Leuphana wird alle Seminarräume mit hybrider Sitzungstechnik ausstatten. Diese Räume werden entsprechend als solche gekennzeichnet sein. Eine Buchung der Räume erfolgt regulär über MyStudy. Dort ist auch vermerkt, welche Räume über entsprechende Sitzungstechnik verfügen.

ÖFFNUNG DES CAMPUS

Sind die Gebäude auf dem Campus geöffnet?

Alle Gebäude, Büros und Infrastrukturen der Universität bleiben Ihnen grundsätzlich zugänglich und können genutzt werden. Auch die Serviceeinrichtungen auf dem Campus, hier insbesondere die Bibliothek, der Hochschulsport und nach Rücksprache mit dem Studentenwerk auch die Mensa, bleiben unverändert geöffnet. 

Ist die Mensa wieder geöffnet?

Seit dem 19. April 2022 ist sowohl die Essensausgabe als auch der Speisesaal der Mensa wieder regulär geöffnet. Bitte beachten Sie, dass in der Mensa die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht. Weitere Infos finden Sie auf den Seiten des Studentenwerk Ostniedersachsen.

Ist die Bibliothek geöffnet?

Foyer und Lesesaal sind geöffnet und stehen zu den gegebenen Öffnungszeiten zur Nutzung zur Verfügung. Weitere Informationen zum aktuellen Stand finden Sie auf den Seiten des MIZ in der FAQ "Bibliotheksnutzung zur Coronazeit".

Ist der Hochschulsport / Studio 21 geöffnet?

Der Hochschulsport bietet aktuell ein umfangreiches Sportangebot an, auch Fitnesstraining in Studio 21 ist möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Hochschulsports.

Wie dürfen die Freiluft-Sportanlagen genutzt werden?

Die Freiluftsportanlagen sind geöffnet und dürfen im Rahmen der Regelungen der geltenden Corona-Schutzverordung genutzt werden.

Aus gegebenem Anlass gilt ab dem 01.Juli 2021 ein Verbot für das Mitbringen und den Konsum von alkoholischen Getränken auf dem gesamten Sportplatz sowie auf allen anderen Freiflächen auf dem Campus täglich ab 21.00 Uhr