Forschung

Die Forschung an der Fakultät Nachhaltigkeit der Leuphana widmet sich der Durchführung umfassender Analysen und der Entwicklung innovativer Lösungen für komplexe ökologische, soziale und ökonomische Probleme. In der Nachhaltigkeitsforschung geht es um die Gestaltung unserer Zukunft auf der Grundlage des Verständnisses, wie die Welt ist und wie die Welt sein sollte. Unser Ziel ist es, durch das Schaffen von neusten Erkenntnissen und aktuellstem Wissen einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Die Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung erfordert grundlegende Veränderungen auf individueller, organisatorischer und gesellschaftlicher Ebene. Nachhaltigkeitstransformationen sind unerlässlich, damit die Menschheit innerhalb der planetaren Grenzen agieren und in intakten, biodiversen Ökosystemen und pluralen Gesellschaften, entwickeln kann.

Aus naturwissenschaftlicher Sicht hängt das Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung vom Verbleib innerhalb der planetaren Grenzen ab. Dies erfordert eine nachhaltige (Neu-) Gestaltung der Ressourcennutzung, der Materialien und ihrer Ströme sowie die Regeneration der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt.

Aus sozialwissenschaftlicher Sicht ist ein nachhaltiger Wandel sowohl auf der Makroebene von Staat und Gesellschaft als auch auf der Mikroebene des Verhaltens von Organisationen und Individuen unerlässlich.

Durch die Integration von Natur- und Sozialwissenschaften fördert unsere Forschung problem- und lösungsorientierte Analysen. Unser inter- und transdisziplinärer Ansatz ist zwar in disziplinären Grundlagen verwurzelt, ermöglicht aber die Analyse von Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen der wichtigsten Nachhaltigkeitsprobleme.

Er erleichtert die Entwicklung von Lösungen, die sich über geografische und gesellschaftliche Maßstäbe hinweg erstrecken und darauf abzielen, Nachhaltigkeitstransformationen sowohl auf der Makroebene von Regierungen und Regionen als auch auf der Mikroebene von Organisationen und Einzelpersonen zu fördern. Unser Ziel ist es, zur Schaffung einer Gesellschaft und Wirtschaft beizutragen, die innerhalb der planetaren Grenzen operiert und das Wohlergehen der belebten und unbelebten Natur gewährleistet.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte der Fakultät Nachhaltigkeit lassen sich in zwei natur- und zwei sozialwissenschaftliche Bereiche einordnen:

Belebte und Unbelebte Natur: Ökologische Grenzen der Menschheit

Welche naturwissenschaftlichen Grenzen bestehen für die Menschheit und wie können sie eingehalten werden? Aus naturwissenschaftlicher Sicht hängt das Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung vom Verbleib innerhalb der planetaren Grenzen ab. Dies erfordert eine nachhaltige (Neu-) Gestaltung der Ressourcennutzung, der Materialien und ihrer Ströme sowie die Regeneration der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt.

  • Ecosystems, Biodiversity and Social-Ecological Systems
  • Resources, Materials and Sustainable Chemistry

Nachhaltigkeitstransformationen auf der individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Ebene

Wie können Nachhaltigkeitstransformationen auf individueller, organisationaler Ebene sowie von Ländern und Gesellschaften erreicht werden? Aus sozialwissenschaftlicher Sicht sind Nachhaltigkeitstransformationen sowohl auf der Makroebene von Staat und Gesellschaft als auch auf der Mikroebene des Verhaltens von Organisationen und Individuen unerlässlich, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

  • Sustainability Management, Entrepreneurship, Agency and Leadership

Inter- und transdisziplinärer Ansatz zur Entwicklung wirksamer Lösungen

Durch Zusammenarbeit von Natur- und Sozialwissenschaften fördert unsere Forschung problem- und lösungsorientierte Analysen. Unser inter- und transdisziplinärer Ansatz baut auf disziplinären Grundlagen auf und ermöglicht darüber hinaus die Analyse von komplexen Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen der wichtigsten Nachhaltigkeitsprobleme.

Wir befassen uns mit der Entwicklung von räumlich und gesellschaftlich übergreifenden Analysen und Lösungen, die Nachhaltigkeitstransformationen sowohl auf der Makroebene von Regierungen und Regionen, als auch auf der Mikroebene von Organisationen und Individuen, unterstützen. Unser Ziel ist es, zur Schaffung einer Gesellschaft und Wirtschaft beizutragen, die innerhalb der planetaren Grenzen operiert und das Wohlergehen der belebten und den Schutz der unbelebten Natur, gewährleistet.

Übersicht über die Arbeitsbereiche 

GrundprinzipForschungsbereichDisziplinen
Handlungsspielraum 1: Belebte NaturÖkosysteme, Biodiversität, Gesellschaft-Ökosystem Interaktionen, ökologische Eigenschaften 

Biologie, Ökologie

Handlungsspielraum 2: Unbelebte NaturRessourcen, Stoffe und Stoffströme, physikalische und chemische Eigenschaften Chemie, Physik 
Nachhaltigkeitstransformation 1: Mikro-/Mesoebene (individuell/ organisatorisch)Nachhaltigkeitsmanagement, nachhaltiges Unternehmertum, Nachhaltigkeitshandlungs-kompetenz & Führung Psychologie, Betriebswirtschaftslehre
Nachhaltigkeitstransformation 2: Meso-/Makro-Ebene (institutionell, System)Nachhaltigkeitssteuerung, Nachhaltigkeitsrecht, NachhaltigkeitsökonomiePolitikwissenschaften, Soziologie, Recht, Ökonomie

 

Fakultät Nachhaltigkeit

Kontakt

Dekan

  • Prof. Dr. Jens Newig

Prodekan Forschung

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger