Bildungsforschung in Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren


Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Current Courses

Prof. Dr. Anne Barron

Doctoral and Postdoctoral Colloquium in Linguistics


This colloquium provides an opportunity to PhD students and Post-Doctoral students to present work-in-progress on research projects/ potential research projects in the field of Linguistics with a particular focus on pragmatics (cross-cultural, interlanguage, variational, intercultural) and discourse analysis (e.g. corpus linguistics, English-for-Specific Purposes genre analysis, critical discourse analysis). Advanced Masters students are invited to participate as guests.

Ziel: To receive feedback on projects in progress.

Prof. Dr. Claudia Albes

Basic concepts of Literature (German 210)


Das Seminar führt in die Grundlagen der Literaturdidaktik ein.

Zentrale Themen werden die Entwicklung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die verschiedenen Aspekte literarischen Lernens sowie einschlägige Methoden des Literaturunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I sein. Als Grundlage für die Erprobung literaturdidaktischer Überlegungen und unterrichtsmethodischer Reflexionen werden vielfältige Beispiele aus dem Bereich der Lyrik dienen.

Ziel: Aneignung von Grundlagenkenntnissen im Bereich der Literaturdidaktik

Einübung in literaturdidaktische Reflexion

Basic concepts of Literature (German 210)


Das Seminar führt in die Grundlagen der Literaturdidaktik ein.

Zentrale Themen werden die Entwicklung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die verschiedenen Aspekte literarischen Lernens sowie einschlägige Methoden des Literaturunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I sein. Als Grundlage für die Erprobung literaturdidaktischer Überlegungen und unterrichtsmethodischer Reflexionen werden vielfältige Beispiele aus dem Bereich der Lyrik dienen.

Ziel: Aneignung von Grundlagenkenntnissen im Bereich der Literaturdidaktik

Einübung in die literaturdidaktische Reflexion

Competence oriented instruction of German Language and Literature in Vocational Schools (German 470)


Schwerpunktthema des zweiteiligen Seminars (2 x 2 SWS) wird die Gattung "Kurzgeschichte" sein. Anhand ausgewählter Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe bis Judith Hermann wird die Geschichte dieser Gattung von ca. 1850 bis 2000 vorgestellt. Neben der Vertiefung vorhandener Fertigkeiten der Analyse und Interpretation komplexer moderner Erzähltexte steht vor allem die Frage im Vordergrund, welche literaturdidaktischen Möglichkeiten die untersuchten Kurzgeschichten im Deutschunterricht an berufsbildenden Schulen eröffnen.

Ziel: - Erwerb von gattungstheoretischen und gattungsgeschichtlichen Kenntnissen (Gattung "Kurzgeschichte")

- Vertiefung vorhandener Fähigkeiten der Analyse und Interpretation komplexer moderner Erzähltexte

- Ausbau vorhandener literaturdidaktischer Kenntnisse und Fähigkeiten durch die Erarbeitung konkreter Zielsetzungen, Fragestellungen, Aufgaben und Unterrichtsmethoden im Umgang mit den im Seminar erarbeiteten Kurzgeschichten an berufsbildenden Schulen

Competence oriented instruction of German Language and Literature in Vocational Schools (German 470)


Schwerpunktthema des zweiteiligen Seminars (2 x 2 SWS) wird die Gattung "Kurzgeschichte" sein. Anhand ausgewählter Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe bis Judith Hermann wird die Geschichte dieser Gattung von ca. 1850 bis 2000 vorgestellt. Neben der Vertiefung vorhandener Fertigkeiten der Analyse und Interpretation komplexer moderner Erzähltexte steht vor allem die Frage im Vordergrund, welche literaturdidaktischen Möglichkeiten die untersuchten Kurzgeschichten im Deutschunterricht an berufsbildenden Schulen eröffnen.

Ziel: Erwerb von gattungstheoretischen und gattungsgeschichtlichen Kenntnissen (Gattung "Kurzgeschichte")

Vertiefung vorhandener Fähigkeiten der Analyse und Interpretation komplexer moderner Erzähltexte

Ausbau vorhandener literaturdidaktischer Kenntnisse und Fähigkeiten durch die Erarbeitung konkreter Zielsetzungen, Fragestellungen, Aufgaben und Unterrichtsmethoden im Umgang mit den im Seminar erarbeiteten Kurzgeschichten an berufsbildenden Schulen

Masterkolloquium


Präsentation und Diskussion laufender Masterarbeiten

Beantwortung von offenen Fragen rund um die Masterarbeit (Recherchieren, Exzerpieren, Zitieren, formale Gestaltung, Gliederung, Schreibstadien, Überarbeitungsschritte usw.)

Prof. Dr. habil. Timo Ehmke

Test theory and test development in educational research


Die Studierenden sollen eine Einführung in die Test- und Fragebogenkonstruktion erhalten.

Dabei wird eine Übersicht über wichtige Schritte bei der Testentwicklung gegeben (Hambleton & Zenisky, 2003). Der Prozess der Aufgabenentwicklung soll theoretisch und praktisch kennengelernt werden (Rahmenkonzeption, Cognitive Labs, Pilotierung).

Die Studierenden sollen eine Einführung in SPSS erhalten. Dazu zählen die Datenaufbereitung sowie die Skalen- und Indikatorenbildung. Kennwerte zur deskriptiven Statistik, zur Itemschwierigkeit und Trennschärfe sowie Reliabilität sollen berechnet werden.

Die Studierenden erhalten eine Einführung in die probabilistische Testtheorie und lernen verschiedene Modelle der Item-Response-Theorie kennen.

Verfahren der Testskalierung und Itemanalyse werden praktisch mit der Software ConQuest und ggf. WinMira durchgeführt.

Ziel: Studierende erwerben theoretische und anwendungsbezogene Kenntnisse in der Testentwicklung und Testauswertung.

Preparation for School Placement


Ziel: Diese Veranstaltung dient der Vorbereitung der Schulpraktischen Studien (SPS 2). In dem Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Unterrichtsplanung thematisiert. Ziel ist es, eine Unterrichtseinheit zu einem selbstgewählten Thema zu planen und für eine ausgewählte Stunde eine große Unterrichtsvorbereitung in Partnerarbeit zu schreiben. Im Rahmen des Seminars werden dazu alle relevanten Teilschritte behandelt.

Masterkolloquium


Adaptive learning support in the classroom


Schüler*innen bringen verschiedenste Voraussetzungen mit in den Unterricht (bspw. kognitive, emotionale, familiäre) von denen auch ihre schulischen Leistungen abhängen (Helmke, 2009). Guter Unterricht zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schüler*innen ihr Lernpotenzial ausschöpfen können (Pfister, 2016). Lehrkräfte können den Lernprozess der Schüler*innen insofern beeinflussen, dass sie ein optimales Lernangebot für die Schüler*innen zur Verfügung stellen und können am Schüler*innenverhalten wiederum beobachten, inwiefern sie ein Angebot anpassen müssen (Helmke, 2009). Lehrkräfte passen Instruktionen und Unterstützung an die Voraussetzungen der Schüler*innen an -adaptieren (Pfister, 2016). Diese Adaptivität (Passung) „gilt als Bedingungsfaktor schulischer Leistungen” (Pfister, 2016, S. 39).

Adaptive Unterstützung kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Zum einen auf einer übergeordneten Ebene, der Makroebene. Diese Anpassungen betreffen Maßnahmen der Unterrichtsplanung, wie zum Beispiel methodische Entscheidungen oder Maßnahmen zur Differenzierung. Zum anderen auf der Mikroebene: dabei handelt es sich um Anpassungen, die im Rahmen des Unterrichtens kurzfristig erfolgen (Dumont, 2019). Für die Lehrkraft bedeutet Adaptivität auf Mikroebene ein gleichzeitiges Diagnostizieren und Feedback geben in der direkten Interaktion mit Schüler*innen.

Ziel: Die Studierenden planen im Wintersemester ein eigenes Forschungsprojekt und entwickeln hierzu eine Forschungsskizze. Dabei erarbeiten sie theoretisch fundiert eine Forschungsfrage und dazugehörige Hypothesen, welche im Laufe des Projektes über eine empirische Studie beantwortet werden können. Das forschungsmethodische Vorgehen ist abhängig von der entwickelten Fragestellung und den Möglichkeiten diese erkenntnisreich zu beantworten. Im Sommersemester führen die Studierenden die somit geplante Studie durch. Im darauffolgenden Wintersemester analysieren und werten die Studierenden entsprechend gesammelte und erfasste Daten aus und präsentieren relevante Erkenntnisse auf einer Konferenz.

Topics of Instructional Development


Wie lässt sich Unterricht erfolgreich verändern? Ziel des Seminars ist es, einen Einblick in die Zielsetzungen, Arbeitsweisen und Ergebnisse der verschiedenen Felder der Unterrichtsentwicklung zu geben und zu diskutieren.

Prof. Dr. Angelika Henschel

Bachelor’s Thesis (c)


Das Seminar widmet sich der inhaltlichen und methodischen Beratung und Diskussion von Bachelor-Abschlussarbeiten im B.A.-Studiengang "Sozialpädagogik". In diesem Zuge werden sowohl allgemeine als auch themenspezifische Fragestellungen wissenschaftlicher Forschung bearbeitet.

Ziel: Anleitung, Beratung und Begleitung während der Vorbereitung und Umsetzung der Bachelor-Arbeit; Erläuterung des Bewertungsverfahrens der GutachterInnen

Bachelor’s Thesis (d)


Das Seminar widmet sich der inhaltlichen und methodischen Beratung und Diskussion von Bachelor-Abschlussarbeiten im B.A.-Studiengang "Sozialpädagogik". In diesem Zuge werden sowohl allgemeine als auch themenspezifische Fragestellungen wissenschaftlicher Forschung bearbeitet.

Ziel: Anleitung, Beratung und Begleitung während der Vorbereitung und Umsetzung der Bachelor-Arbeit; Erläuterung des Bewertungsverfahrens der GutachterInnen

Inclusion - a task for vocational training schools


Spätestens seitdem sich die Bundesregierung verpflichtet hat das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention v. 13. 12. 2006) umzusetzen, wird deutlich, dass sich auch das berufsbildende Schulsystem verändern muss. Das bisherige bundesrepublikanische Konzept der Aussonderung von SchülerInnen mit Beeinträchtigungen innerhalb des (Aus-)Bildungssystems ist nun nicht länger aufrecht zu erhalten. Dennoch zeichnen sich in der föderalen Bildungspolitik noch immer zaghafte Veränderungsbemühungen im Umgang mit der Thematik „Behinderung“ ab, und auch das Land Niedersachsen steht insbesondere hinsichtlich der Entwicklung von neuen Konzepten in der beruflichen Bildung vor neuen Herausforderungen.

Unter welchen Bedingungen kann es gelingen, dass die heterogene Schüler*innenschaft gemeinsam unterrichtet werden kann, so dass auch die Übergänge von der Schule in den Beruf für diejenigen ermöglicht werden, die aufgrund spezifischen Unterstützungsbedarfs sowohl auf dem ersten Arbeitsmarkt, wie im Rahmen schulischer Ausbildung Exklusionserfahrungen machen müssen?

Neben Inputs durch die Dozierenden und studentische Gruppen werden vereinzelt auch Praktiker/innen aus der Inklusionspraxis berichten. Welcher Kompetenzen bedürfen die PädagogInnen? Welche Bedeutung wird in diesem Prozess der Sonder-/Behinderten-, Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit zukommen? Welche Kenntnisse über die Phänomene „Heterogenität“ und „Behinderung“ werden von der Berufsschullehrkraft erwartet? Welche neuen Kooperationsformen sind hilfreich, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen? Diese und weitere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden.

In diesem Modul besuchen Sie als Studierende zwei Lehrveranstaltungen und legen in einer der Lehrveranstaltungen Ihrer Wahl die Modulprüfung ab. Die Modulangebote orientieren sich an der Breite der Berufsbildungsforschung, so dass nach Interesse zwei Seminare gewählt werden können.

Ziel: Welcher Kompetenzen bedürfen die PädagogInnen? Welche Bedeutung wird in diesem Prozess der Sonder-/Behinderten-, Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit zukommen? Welche Kenntnisse über die Phänomene „Heterogenität“ und „Behinderung“ werden von der Berufsschullehrkraft erwartet? Welche neuen Kooperationsformen sind hilfreich, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen? Diese und weitere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden. Darüber hinaus wird aber auch zu klären sein, wie es angehenden Lehrkräften gelingen kann, sich einen persönlichen, reflektierten und professionellen Zugang zum Themengebiet „Behinderung“ zu erschließen.

Social Pedagogy Research Colloquium


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Theories, concepts and practices of gender studies


Was macht die Frau zur Frau, was macht den Mann zum Mann und wie ist es um Diversität bestellt? Im Rahmen des Seminars werden die Geschichte, einzelne theoretische Ansätze und zentrale Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechtsforschung vermittelt, kritisch diskutiert und reflektiert. Bildeten zum Beginn der feministischen Frauenforschung noch die persönlichen Erfahrungen von Frauen den Ausgangspunkt für Forschungskonzepte, so werden heute stärker die Ungleichheit produzierenden, sozialen Interaktionen und Konstruktionen, die zur Reproduktion oder Dekonstruktion von Gender beitragen, untersucht. Männlichkeit wie Weiblichkeit und weitere Formen von Geschlecht sowie die an deren Produktion beteiligten Akteur*innen, die sie beeinflussenden symbolischen Ordnungen, materiellen, strukturellen und gesellschaftlichen Verhältnisse, erlangen spätestens seit den neunziger Jahren an Bedeutung in der Untersuchung der Geschlechterverhältnisse. In der Veranstaltung wird ein Überblick vermittelt, der einen Einstieg in die Thematik erleichtern soll. Darüber hinaus sollen weitere Ungleichheiten produzierende Kategorien (z.B. Behinderung, soziale Milieus, etc.) im Sinne von Intersektionalität behandelt werden.

Ziel: Die Studierenden sollen dabei begleitet werden, ausgewählte sozialwissenschaftliche Theorieansätze der Frauen- und Geschlechterforschung zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Sie sollen anschließend in der Lage sein, diese Ansätze auf gesellschaftliche und soziale Prozesse und Gegebenheiten zu übertragen und Geschlechterverhältnisse als sozial produziert zu verstehen - was bedeutet, dass sie verändert werden können.

Prof.Dr. Pierangelo Maset

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2022 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema Ästhetik.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

Linguistic Perspektives on Texts: Textuality as center of language education in schools (German 252)


Vertieftes Verständnis von relevanten sprachwissenschaftlichen Konzepten zur Annäherung an das Konzept "Text". Dabei werden Grundverständnisse der Sprachkompetenzbegriffe und -konzepte sowie die Kommunikativen Praktiken in verschiedenen Medien, Modi und Konzeptionen erläutert und hinsichtlich der Nutzbarkeit für die schulische Sprachbidung/Sprachförderung diskutiert. Angeknüpft wird dabei an die Erfordernisse einer Cognitive Academic Language für den Fachunterricht in der Sekundarstufe.

Erarbeitet werden darüber hinaus Umsetzungsmöglichkeiten der gewonnenen Erkenntnisse in einem sprachsensiblen modernen, auch digitalisierten Schreibunterricht in der Sekundarstufe I und II. Dabei werden auch Aspekte eines möglichen Distanzunterrichts bedacht und diskutiert.

Ziel: - Kenntnisse der Beziehungen von Textualität und Sprache in der Schule

- ein hoher Grad an Sensibilisierung für Fragen der Textualität in einem sprachsensiblen Lehr-Lernverständnis in heterogenen Lernklassen

- Konzentration auf aktuelle Anforderungen an Aufgabenstellungen und Hilfestellungen im Sprach-, aber auch Fachunterricht der Sekundarstufe I und an berufsbildenden Schulen

Text centered Language Education (German 252)


Inhaltlich stehen textzentrierte Aspekte der Sprachbildung im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erarbeitet, inwiefern sich die für den Lernerfolg notwendige Bildungssprache in ihrer Form auf textorientierte Sprachformen zurückzuführen ist und inwiefern Schüler_innen daher den Umgang mit Texten erlernen müssen. Formen des Scaffolding, die diesen Umgang in der Unterrichtsplanung und der Unterrichtsinteraktion inne haben, werden in gemeinsamen Planungshandlungen und Materialreflexionen erarbeitet.

Ziel: - vertiefte Einsicht in textlinguistische Konzepte als Grundlage des Verstehens und Produzierens von Texten im Fachunterricht

- aktiver Umgang mit modernen schreibdidaktischen Konzeptionen im Unterricht der Sekundarstufe I

- Nutzung textlinguistischer Überlegungen im sprachbildenden Unterricht in anderen Unterrichtsfächern

Focus on Language Use (German 151)


Sie als Studierende werden sich einen Einblick in Fragen der Sprachwissenschaft und -didaktik anhand pragmatischer Zugänge zur Sprache erarbeiten.

Achten Sie bitte hinsichtlich der Materialvoraussetzungen auch auf die Hinweise unter "Sonstiges".

Masterkolloquium


Sie schreiben eine Masterarbeit zum Schreiben oder zur Sprach(en)bildung? Dann erhalten Sie hier entsprechende Unterstützung.

Hier geht es um das gemeinsame Denken und Schreiben zu diesen Themen. Sie unterstützen sich in der Mastergruppe gegenseitig.

Ziel: Sicherheit im Schreiben komplexer wissenschaftlicher Texte zu o.g. Themen

(German 221)


Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Children's literature


Children's literature has, since its beginnings in the 18th century, been a source both of entertainment and instruction for child readers as well as a product which reflects adults' perceptions of children and the choices that they make regarding what literature is suitable for the young. It is addressed to a wide range of readers from pre-literate toddlers to young adults and encompasses an equally wide range of genres including picturebooks, traditional folk and fairy tales, novels, poetry, and informational books. In this seminar, you will become familiar with a selection of literature in the English-speaking cultures across time, and learn to appreciate this branch of literature through close reading and work with different critical approaches. You will examine the distinctive qualities of children’s literature, explore the relation of didacticism and entertainment in texts for children at different historical periods, and consider the changing concepts of the child and its influence on the production of children's literature.

Ziel: To introduce students to children’s literature as a field of critical literary study.

To introduce students to a wide range of texts and genres written for children.

To develop students' awareness and understanding of critical and theoretical debates that are particular to the field.

Satire


Contemporary commentators have remarked that satire, in the age of Trump is dead, as “telling it straight is already crazy”. We will test the validity of this hypothesis at the end of our seminar after engaging with theories of satire and its various medial forms.

Satire is a powerful rhetorical device which holds up to ridicule human vices, follies, and shortcomings, making them seem absurd, sometimes even hilarious, often with the aim of wider social or political criticism. Its entertainment factor means it can reach a wide audience. It is a powerful tool of dissent as it usually works by implication rather than being explicit. It genealogy goes back to the ancient Greeks, today it is found in almost every medial form.

In this seminar we will look at the origin and development of satire, identifiying and analysing techniques and strategies in a wide range of media and forms such as historical and contemporary narrative texts (Swift, David Eggers: The Circle; Paul Beatty: The Sellout), songs (Tom Lehrer), magazines (Mad), picturebooks (David Macaulay’s Baa), film (Sacha Baron Cohen: Borat), operetta (Gilbert and Sullivan), political cartoons, advertising, tv-shows (e.g. The Colbert Report, Magazin Royale), cartoons (South Bank), etc. Students are welcome to suggest other primary material they would like to examine in the seminar.

Ziel: Students will learn to

- read canonical and recent examples of satire in a wide range of media and forms from different cultural areas (United Kingdom, USA, Germany …)

- situate these texts within their historical, political, and cultural contexts

- identify media-specific strategies of satire

- use a range of theoretical and critical approaches in the close reading of narrative, graphic and audiovisual texts

- identify the major forms of satire and their lines of development in different media

James Joyce's Ulysses: reading a modernist classic (FSL)


James Joyce's novel Ulysses (1922) is generally regarded as one of the most influential literary works of the twentieth century. But people also believe it is difficult to read. In this seminar we will explore, and hopefully enjoy, this boundlessly creative and at times genuinely funny novel. And there is no better time to do this than in 2022 - the 100th anniversary of the publication of Joyce's novel.

Ulysses is an account of a single day – June 16, 1904 – in the life of the Irish capital Dublin, it is a modern reworking of Homer’s Odyssey which synthesizes realism and symbolism and offers a dazzling range of masterfully handled prose styles and narrative devices. We will exercise close reading skills, proceeding episode by episode, in order to understand the formal properties of the novel. We will explore it from a variety of theoretical perspectives and situate it within its Irish and European historical, literary and aesthetic contexts.

Ziel: By the end of this seminar, successful students will

- be able to communicate effectively in English about and demonstrate a detailed knowledge of James Joyce’s "Ulysses"

- be able to contextualise the novel in terms of its engagement with Irish political and cultural life, and within the discourse of literary modernism

- be able to ability to apply theoretical models to Joyce's work

- have acquired skills of close reading

Doctoral colloquium English literature


A one day colloquium for doctoral and post-doctoral candidates writing their theses in the area of English or Comparative Literature to discuss research design and methodology questions, engage in theoretical debates, and present and critique their projects. The colloquium also offers a forum to discuss conference presentations and articles before submission.

Ziel: To discuss research design

To discuss questions of methodology

To engage in theoretical debates

PhD candidates present their dissertation projects and chapters

PhD candidates critique each other's dissertation projects and chapters

Post-doc canditates present their habilation projects

Conference presentations are discussed

Articles are discussed before submission

Colloquium PLG


Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren ihre Projekte und erläutern sie in der folgenden Diskussion mit den Teilnehmenden des Kollegs.

Prof. Dr. Silke Ruwisch

company of the practical training - mathematics (primary school)


Visit practical training - mathematics (primary school)


Elementary Number Theory


Zentrale Aussagen der Elementaren Zahlentheorie:

Wiederholung (Teilbarkeit, Primzahlen, ggT/kgV, Hauptsatz der Zahlentheorie); Diophantische Gleichungen; Kongruenzen und Restklassen; Dezimal- und Kettenbrüche; Kryptographische Anwendungen

Concept Maps als Lernbegleitung

Peer Feedback als Kommunikationsstruktur

Ziel: Erwerb Zahlentheoretischer Kenntnisse

Vertiefung der fachlichen Hintergründe für den Arithmetik- und Algebraunterricht

following up of the practical training - mathematics (primary school)


Geometrical Learning in Elementary Schools


Neben curricularen Überlegungen im ersten Abschnitt werden drei Themen im Mittelpunkt stehen:

- Raumvorstellungsvermögen

- Symmetrieverständnis

- Begriffsbildung

Prof. Maria von Salisch

Doctoral colloquium Psychology and Self-regulation


Diskussion aktueller Promotionsvorhaben

Ziel: Fachbezogene Weiterbildung (vertiefende Expertise in der Konzeption, Planung und Durchführung empirischer Forschungsprojekte)

Further information about courses you will find in our academic portal myStudy.

  • Bachelor
  • Master
  • Promotion

Bachelor

Bachelorstudium am College

Den Einstieg in die Lehrerbildung bilden die Bachelorstudiengänge im Leuphana College. Studierende können hier wählen zwischen den Studiengängen für Grund-, Haupt- und Realschulen oder für Berufsbildende Schulen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Wirtschaftspädagogik. Die Studienangebote sind in das Studienmodell des Leuphana Colleges mit einem gemeinsamen ersten Semester für alle Studierenden eingebunden und bieten Studienmöglichkeiten im fachübergreifenden Komplementärstudium des Colleges.

Im Leuphana College können Bachelor-Studierende die Grundlagen für den Einstieg in den Lehrerberuf legen oder auch das Fach Bildungswissenschaften als Zweitfach zu ihrem Schwerpunktfach studieren.

Lehrerbildung

Am College werden drei verschiedene Bachelor-Studiengänge angeboten, die in Verbindung mit einem anschließenden konsekutiven Masterstudium auf eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vorbereiten.

  • B.A. Lehren und Lernen
    Dieser Bachelor umfasst die Lehrerbildung für Grund-, Haupt- und Realschulen. Im Rahmen des Studiums werden zwei von elf möglichen Unterrichtsfächern studiert. Zusätzlich werden im bildungswissenschaftlichen Bereich pädagogische und psychologische Studieninhalte vermittelt und verschiedene Praktika absolviert.

  • B.A. Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik
    Der Bachelor vermittelt fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen. Zudem werden Module in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach angeboten.

  • B.A. Wirtschaftspädagogik
    In diesem Bachelor für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen setzen die Studierenden Schwerpunkte in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach.

Bildungswissenschaft, Psychologie & Popular Music Studies

Neben den Angeboten der Lehrerbildung können Studierende im Leuphana College Major und Minor der Fakultät Bildung wählen wählen.

Wenn Sie Fragen zum Studienverlauf des Bachelorstudiums haben, wenden Sie sich gern an die auf den jeweiligen Webseiten angegebenen Studiengangsverantwortlichen.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende in der Leuphana Graduate School zwischen den weiterführenden konsekutiven Masterstudiengängen Lehramt für Grundschulen, für Haupt- und Realschulen oder für berufsbildende Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wählen. Studierende, die sich beruflich nicht in Richtung des Lehrerberufs orientieren, sondern sich auf die Übernahme von Fach- und Führungspositionen im Bereich von Bildungsplanung, Bildungsmanagement, Bildungsforschung oder Sozialpädagogik vorbereiten wollen, bietet die Graduate School das Masterstudium Educational Sciences (Bildungswissenschaften) an.

Lehrerbildung

Der konsekutiven Masterstudiengänge der Lehrerbildung in der Graduate School bieten den Absolventinnen und Absolventen vorausgehender einschlägiger Studienprogramme die Möglichkeit, die erworbenen fachlichen Kompetenzen zugleich systematisch als auch professionsorientiert zu vertiefen. Der Aufbau der Studiengänge orientiert sich an den Bachelor- und Masterstrukturen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit eingeführt wurden, und verbindet diese mit den Anforderungen an die Lehramtsausbildung des Landes Niedersachsen und der Kultusministerkonferenz.

  • Lehramt an Grundschulen mehr
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften mehr

Promotion

Promovieren an der Graduate School

Die Leuphana bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit einer Promotion. Alle Informationen zum Zulassungsprozess sowie zu unserem verpflichtenden Promotionsstudium finden Sie auf den Seiten der Graduate School.


Wahl der Fachbetreuerin/des Fachbetreuers

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung durchführen möchten, ist es notwendig, dass Sie vor Ihrer Bewerbung eine Fachbetreuerin oder einen Fachbetreuer für Ihr Vorhaben finden.

Zur Wahl stehen Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildung, die als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten forschen und in den Masterprogrammen der Leuphana Universität Lüneburg lehren.


Thema der Dissertation

Das Thema der Dissertation ist aus den jeweiligen Schwerpunkten der Fakultät Bildung zu wählen. Insbesondere für externe Promotionsinteressierte gilt: Ihr Thema muss in das wissenschaftliche Profil des potenziellen Betreuers bzw. der Betreuerin passen, zudem müssen Sie den Kontakt zu ihr oder ihm persönlich knüpfen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Emer O’Sullivan, die Vorsitzende der Promotionskommission. Näheres können Sie in der Promotionsordnung für die Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg nachlesen. Die aktuelle Promotionsordnung finden Sie hier:


Gute wissenschaftliche Praxis

Beachten Sie in dem Zusammenhang auch die Richtlinie der Leuphana Universität Lüneburg zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, veröffentlicht im amtlichen Mitteilungsblatt der Körperschaft und Stiftung Leuphana Universität Lüneburg Nr. 10/09 vom 8. Juni 2009. mehr


Der Doktorgrad

In der Fakultät Bildung werden regelmäßig Promotionsvorhaben durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Grundlage des Promotionsstudiums und des Promotionsverfahrens ist die Promotionsordnung. Die Fakultät kann im Wege ordentlicher Promotion mit abschließender Disputation folgenden Doktorgrad verleihen, sofern die Voraussetzungen (vgl. § 1 Abs. 1 der Promotionsordnung) vorliegen: Dr. phil.

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung des Promotionsvorhabens und zur Kontaktaufnahme stehen Ihnen selbstverständlich alle Mitglieder der Fakultät Bildung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.