Bildungsforschung in Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren


Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Current Courses

Prof. Dr. Anne Barron

Sociolinguistics and language education


This course deals with the relationship between language and society. We focus on the diversity found in language use in society and how this relates to the language classroom. Our focus will be on gender. We investigate how sexism is expressed and transmitted through language, how men and women use language differently in constructing their social identities and how gender is portrayed in children's literature and in the public arena.

Students will be expected to engage in empirical research, i.e. to collect and analyse data in groups. If the pandemic allows it, the presentations will be given in the context of a conference organised together with all students taking the English Linguistics module.

Given the challenges posed by COVID-19, the course will be an online course. Registered participants will receive a code to register for a moodle course.

Contrastive Pragmatics


In linguistics, the saying "Actions speak louder than words" conceals the fact that in using language, in producing words, we act and change the world. A request uttered by a friend has to be responded to; an apology changes the way we feel about someone.

In this course on pragmatics, we look at how native speakers of different cultures "do things with words" (Austin 1962) and "how learners come to know how-to-say-what-to-whom-when.” (Bardovi-Harlig 2013:68-69). We also discuss how pragmatic competence, an important component of communicative competence, can be taught and we examine how well EFL textbooks are suited to the challenge of equiping learners for communicating in the foreign language.

Students will be expected to engage in empirical research, i.e. to collect and analyse data in groups.

The course is conducted through the medium of English.

Given the challenges posed by COVID-19, the course will be an online course. Registered participants will receive a code to register for a moodle course.

Exploring language for language educators


An overt understanding of language enables teachers to plan, monitor, evaluate and self-correct when teaching and learning a foreign language, such as English. This course, in offering students an introduction to modern linguistics, equips teachers with this essential meta-awareness.

We look at the specifics of language structure, such as speech sounds (phonetics and phonology), words and their internal structure (morphology), phrases and sentence structure (syntax), meaning of words and sentences (semantics) and finally also the meaning of utterances in communication (pragmatics).

Ziel: The goal of this course is to introduce students to the scientific study of language by providing them with an opportunity to learn more about the systematic organisation of languages and how they are used in communication. Focus is on the English language.

Doctoral Colloquium in Linguistics


This colloquium provides an opportunity to PhD students and Post-Doctoral students to present work-in-progress on research projects/ potential research projects in the field of Linguistics with a particular focus on pragmatics (cross-cultural, interlanguage, variational, intercultural) and discourse analysis (e.g. corpus linguistics, English-for-Specific Purposes genre analysis, critical discourse analysis). Advanced Masters students are invited to participate as guests.

Ziel: To receive feedback on projects in progress.

Prof. Dr. Claudia Albes

Basic concepts of Literature (German 210)


Das Seminar führt in die Grundlagen der Literaturdidaktik ein.

Zentrale Themen werden die Entwicklung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die verschiedenen Aspekte literarischen Lernens sowie einschlägige Methoden des Literaturunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I sein. Als Grundlage für die Erprobung literaturdidaktischer Überlegungen und unterrichtsmethodischer Reflexionen werden vielfältige Beispiele aus dem Bereich der modernen Lyrik (nicht nur) für Kinder dienen.

Ziel: - Aneignung von Grundlagenkenntnissen im Bereich der Literaturdidaktik

- Einübung in literaturdidaktische Reflexion

Basic concepts of Literature (German 210)


Das Seminar führt in die Grundlagen der Literaturdidaktik ein.

Zentrale Themen werden die Entwicklung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die verschiedenen Aspekte literarischen Lernens sowie einschlägige Methoden des Literaturunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I sein. Als Grundlage für die Erprobung literaturdidaktischer Überlegungen und unterrichtsmethodischer Reflexionen werden vielfältige Beispiele aus dem Bereich der Lyrik (nicht nur) für Kinder dienen.

Ziel: - Aneignung von Grundlagenkenntnissen im Bereich der Literaturdidaktik

- Einübung in literaturdidaktische Reflexion-

Basic concepts of Literature (German 210)


Das Seminar führt in die Grundlagen der Literaturdidaktik ein.

Zentrale Themen werden die Entwicklung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz von Kindern und Jugendlichen, die verschiedenen Aspekte literarischen Lernens sowie einschlägige Methoden des Literaturunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I sein. Als Grundlage für die Erprobung literaturdidaktischer Überlegungen und unterrichtsmethodischer Reflexionen werden vielfältige Beispiele aus dem Bereich der Lyrik (nicht nur) für Kinder dienen.

Ziel: - Aneignung von Grundlagenkenntnissen im Bereich der Literaturdidaktik

- Einübung in literaturdidaktische Reflexion

Between Realism and Modernism. Literary and Cultural Perspectives on Storm's Fairy Tales


Insgesamt sechs Kunstmärchen hat Theodor Storm zwischen 1837 und 1864 geschrieben: Hans Bär, Der kleine Häwelmann, Hinzelmeier, Bulemanns Haus, Die Regentrude und Der Spiegel des Cyprianus. Dabei galt das Märchen im Literatursystem des poetischen Realismus als eine eigentlich schon überholte Textgattung. Storms Märchen erfüllen denn auch keineswegs die traditionellen Normen der Gattung ‚Märchen‘, sondern stellen Mischtexte dar, die sich mit Blick auf ihre jeweiligen narrativen Verfahrensweisen, ihre Stile und ihre intertextuellen Bezugnahmen erheblich voneinander unterscheiden. Während einige dieser Texte an die Grimmschen Kinder- und Hausmärchen angelehnt sind, erinnern andere eher an die Märchen von Hans Christian Andersen oder die Kunstmärchen der deutschen Frühromantik. Auch Anleihen bei den Gattungen der Novelle und der Sage sind zu beobachten.

Im Zuge einer intensiven Analyse der Stormschen Märchen unter erzähltheoretischen, psychoanalytischen, kulturgeschichtlichen und intertextualitätstheoretischen Aspekten soll im Seminar die aktuelle Forschungsthese, Storm erprobe mit seinen Märchen, anstatt in die Romantik zurückzuverweisen, bereits ‚modernistische‘ Schreibverfahren, untersucht werden.

Ziel: Erweiterung literatur- und gattungsgeschichtlicher Kenntnisse; Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Theorien und Methoden zur Analyse literarischer Texte

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof. Dr. habil. Timo Ehmke

Preparation for School Placement


Ziel: Diese Veranstaltung dient der Vorbereitung der Schulpraktischen Studien (SPS 2). In dem Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Unterrichtsplanung thematisiert. Ziel ist es, eine Unterrichtseinheit zu einem selbstgewählten Thema zu planen und für eine ausgewählte Stunde eine große Unterrichtsvorbereitung in Partnerarbeit zu schreiben. Im Rahmen des Seminars werden dazu alle relevanten Teilschritte behandelt.

Masterkolloquium A


Handling Heterogeneity


Der Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht bedeutet eine große Herausforderung an das Bildungssystem in Deutschland. Das Seminar greift diese Thematik auf und behandelt die Entwicklung und Dimensionen von Heterogenität und Individualisierung in Bezug auf Bildung, Schule und Unterricht. Dazu wird anfangs ein theoretischer Rahmen für die Entwicklung von Heterogenität und Individualität in der heutigen Gesellschaft aufgezeigt. Verschiedene Dimensionen von Heterogenität werden anschließend in einzelnen Seminarsitzungen behandelt, z.B. im Hinblick auf soziale Herkunft, Migrationshintergrund, Geschlecht, Lernstörungen oder Begabung.

Ziel: Die Studierenden erwerben Kenntnisse über empirische Forschungsbefunde zu verschiedenen Dimensionen von Heterogenität und den Zusammenhängen mit Schulleistungen. Das Seminar gibt die Möglichkeit, sich mit Methoden des Umgangs mit Heterogenität in Schule und Unterricht auseinanderzusetzen.

Prof. Dr. Angelika Henschel

Social Pedagogy Research Colloquium


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Profin. Drin. Maria-Eleonora Karsten

Social Pedagogy Research Colloquium


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Prof. Dr. Dominik Leiss

Adaptive learning support in competence-oriented mathematics teaching - Practical seminar with multi-perspective videos


Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für die Zulassung zur entsprechenden Modulprüfung.

Didaktisches Konzept

Das Seminar verfolgt das Ziel, Studierende auf die Vorbereitung, Unterstützung und Reflexion eines kompetenzorientierten Mathematikunterrichts aus universitärer sowie schulpraktischer Perspektive vorzubereiten. Während in den ersten Seminarsitzungen universitätsintern die notwendigen didaktischen sowie fachwissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden, besteht der Kern des Seminars zum einen aus der Analyse und Reflexion von multiperspektivischen Unterrichtsvideos und zum anderen aus der exemplarischen Vorbereitung auf Unterricht und Reflexion in Kleingruppen mit Mathematiklehrkräften der drei Leuphana Campusschule. Insgesamt sind sechs Lehrkräfte in die Seminarplanung sowie -durchführung involviert, sodass Gruppen von drei bis fünf Studierenden mit jeweils einer Lehrperson kooperieren. Durch die geringe Gruppenstärke wird den Studierenden eine individuelle Betreuung auf persönlicher Ebene ermöglicht. Die Kleingruppenarbeit verfolgt das Ziel, konkrete Problemlöseaufgaben mit einer fachdidaktischen Sachanalyse für die Lehrkraft im Unterricht vorzubereiten und sich mit der Lehrkraft über Perspektiven, Grenzen und Schwierigkeiten auszutauschen und den Unterricht anschließend im Hinblick auf die adaptive Lernunterstützung zu reflektieren. Im Anschluss an die Hospitation erfolgt eine Rückführung der Beobachtungen auf die theoretischen Inhalte aus den ersten Seminarsitzungen und ermöglicht den Studierenden auf diese Weise einen Einblick in die Notwendigkeit der Verzahnung von theoretischen und praktischen Perspektiven bei der Unterrichtsplanung. Dieses Praxisseminar mit multiperspektivischen Unterrichtsvideos verknüpft somit in besonderer Weise sowohl personell als auch inhaltlich theoretische Elemente und praktische Lerngelegenheiten im Studium.

Kriterien

1. Anfertigen von zwei fachdidaktischen Sachanalysen in Kleingruppen

2. Absprachen mit Seminarleitung und Lehrkräften zur fachdidaktischen Sachanalyse und entsprechenden Zwischenständen

3. Anwesenheit bei einer Unterrichtshospitation sowie zur Vor- und Nachbesprechung mit der Lehrkraft

Inhalte

Unter Mitarbeit von insgesamt sechs Lehrpersonen aus drei verschiedenen Campusschulen, soll exemplarisch an der Kompetenz des mathematischen Problemlösens gelernt werden, wie es gelingen kann, einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht zu gestalten, der die Heterogenität und die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler explizit berücksichtigt und die individuellen Lernprozesse unterstützt. (Die drei begleitenden Campusschulen sind aus der Sekundarstufe I, daher erarbeiten sich die Studierende das Vorgehen exemplarisch am Unterricht der Sekundarstufe I. Das Vorgehen ist auf den Mathematikunterricht in der Grundschule übertragbar.)

Dabei wird die Arbeit im Seminar durch eine sehr starke Theorie-Praxis-Verzahnung geprägt sein. Dies bedeutet z.B.

- sich mit theoretischen Elementen auseinanderzusetzen, um daran anschließend praktische Elemente für den heterogenen Unterricht vorzubereiten und zu gestalten, diese durch die Lehrperson erproben zu lassen, zu beobachten und gemeinsam dann zu reflektieren,

- anhand von Dokumenten- und Videoanalysen zentrale Elemente eines kompetenzorientierten Unterrichts herauszuarbeiten oder

- gemeinsam mit den Lehrpersonen und den Dozierenden an unterrichtspraktischen Fragestellungen zu arbeiten.

In diesem Sinne begreifen sich die Dozierenden und Lehrkräfte als ebenso Lernende wie (hoffentlich) die am Seminar teilnehmenden Studierenden.

Ziel: Die Studierenden setzen sich theoretisch mit der Diagnose von Schwierigkeiten bei Problemlöseaufgaben und adaptiver Lernunterstützung in Problemlöseprozessen auseinander, reflektieren diesbezüglich multiperspektivische Praxisbeispiele und gestalten sowie reflektieren Praxiselemente bezüglicher auftretender Schwierigkeiten und adaptiver Lernunterstützung.

Elementary Functions


Prof.Dr. Martin Lenz-Johanns

master colloquium


In einer von kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisierung geprägten Welt konturieren sich Wissen, Kunst, Kunststrategien und Bildung neu. Entgrenzende Künste suchen sich neue Themen, Formate, digitale und analoge Orte. Was bedeutet dies für die Praktiken von Kunst ?

Hand out und mündliche Vorstellung im Seminar zu selbstgewählten Artefakten zur Thematik

Ziel: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunststeategien, Kunstpraktiken und aktuellen Positionen

minimal art and concept art


Seminar dient der wissenschaftlichen Vorbereitung der Exkursion: Ausstellungsbesuch in der Hamburger Kunsthalle zu >>Serien - Druckgraphik von Warhol bis Wool 16. April 2021 bis 15. Aug 2021 und 18. Juni 2021 bis 28. Nov 2021 Mit OUT OF SPACE

Ziel: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunststeategien, Kunstpraktiken und aktuellen Positionen

seriell art


In einer von kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisierung geprägten Welt konturieren sich Wissen, Kunst, Kunststrategien und Bildung neu. Entgrenzende Künste suchen sich neue Themen, Formate, digitale und analoge Orte. Was bedeutet dies für die Praktiken von Kunst ?

Hand out und mündliche Vorstellung im Seminar zu selbstgewählten Artefakten zur Thematik

Ziel: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunststeategien, Kunstpraktiken und aktuellen Positionen

architecture


In einer von kultureller Globalisierung und vernetzter Digitalisierung geprägten Welt konturieren sich Wissen, Kunst, Kunststrategien und Bildung neu. Entgrenzende Künste suchen sich neue Themen, Formate, digitale und analoge Orte. Was bedeutet dies für die Praktiken von Kunst ?

Hand out und mündliche Vorstellung im Seminar zu selbstgewählten Artefakten zur Thematik

Ziel: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunststeategien, Kunstpraktiken und aktuellen Positionen

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof.Dr. Pierangelo Maset

Development of artistic practice


Kriterien zur Einschätzung ästhetisch-praktischer Arbeiten/ Sichtung vorhandener Arbeiten. Entwicklungspotenziale realisieren und mögliche Sprünge ansetzen. Identifizierung problematischer Arbeiten.

Ziel: Entwicklung formaler und konzeptioneller Kompetenzen für die BA-Show und die Mappe. Ideenfindung und -realisierung.

SFP - Science Fiction Personalities


Was in der Zukunft sein wird, verändert Identitäten. Welche Identitäten werden möglich sein? Wir können sie ästhetisch praktisch erfinden. Wir können Sie als Science-Diction-Personality entwerfen. Die Zukunft ist schon da (gewesen).

Ziel: Transmediale Gestaltungen entwickeln und voll enden.

Pictorial Consciousness


Positionen der Kunst- und Bildwissenschaft, Exemplarische Kunst-Beispiele, Kunsttheoretische Spekulationen und Diskussionen, Analyse und Interpretation.

Ziel: Horizontexpansion, diversifizierte Perzeption, spekulative Kompetenz, performative Manifestationen.

Contemporary Art FAQ


Zentrale Fragen zu Positionen, Intentionen, Methoden und Konzeptionen der Gegenwartskunst.

Ziel: Entwicklung von Urteilsfähigkeit, Kenntnis kunsttheoretischer und kunstpraktischer Positionen.

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

Linguistic Perspektives on Texts: Textuality as center of language education in schools (German 252)


Vertieftes Verständnis von relevanten sprachwissenschaftlichen Konzepten zur Annäherung an das Konzept "Text". Dabei werden Grundverständnisse der Sprachkompetenzbegriffe und -konzepte sowie die Kommunikativen Praktiken in verschiedenen Medien, Modi und Konzeptionen erläutert und hinsichtlich der Nutzbarkeit für die schulische Sprachbidung/Sprachförderung diskutiert. Angeknüpft wird dabei an die Erfordernisse einer Cognitive Academic Language für den Fachunterricht in der Sekundarstufe.

Erarbeitet werden darüber hinaus Umsetzungsmöglichkeiten der gewonnenen Erkenntnisse in einem sprachsensiblen modernen Schreibunterricht in der Sekundarstufe I und II.

Ziel: - Kenntnisse der Beziehungen von Textualität und Sprache in der Schule

- ein hoher Grad an Sensibilisierung für Fragen der Textualität in einem sprachsensiblen Lehr-Lernverständnis in heterogenen Lernklassen

- Konzentration auf aktuelle Anforderungen an Aufgabenstellungen und Hilfestellungen im Sprach-, aber auch Fachunterricht der Sekundarstufe I und an berufsbildenden Schulen

Text centered Language Education (German 252)


Inhaltlich stehen textzentrierte Aspekte der Sprachbildung im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erarbeitet, inwiefern sich die für den Lernerfolg notwendige Bildungssprache in ihrer Form auf textorientierte Sprachformen zurückzuführen ist und inwiefern Schüler_innen daher den Umgang mit Texten erlernen müssen. Formen des Scaffolding, die diesen Umgang in der Unterrichtsplanung und der Unterrichtsinteraktion inne haben, werden in gemeinsamen Planungshandlungen und Materialreflexionen erarbeitet.

Ziel: - vertiefte Einsicht in textlinguistische Konzepte als Grundlage des Verstehens und Produzierens von Texten im Fachunterricht

- aktiver Umgang mit modernen schreibdidaktischen Konzeptionen im Unterricht der Sekundarstufe I

- Nutzung textlinguistischer Überlegungen im sprachbildenden Unterricht in anderen Unterrichtsfächern

Focus on Language Use (German 151)


Sie als Studierende werden sich einen Einblick in Fragen der Sprachwissenschaft und -didaktik anhand pragmatischer Zugänge zur Sprache erarbeiten.

Achten Sie bitte hinsichtlich der Materialvoraussetzungen auch auf die Hinweise unter "Sonstiges".

production of complex texts (German 225)


In dieser Veranstaltung werden Themen zum komplexen Schreiben so aufbereitet, dass daraus ein Forschungsprojekt entwickelt werden kann. Parallel wird eine Schreibwerkstatt für Unterstützungnangebote hinsichtlich der eigenen Arbeit mit digitalen Schreibtools sorgen. Sie werden Ihre Erfahrungen dabei in einem Lerntagebuch dokumentieren.

Ziel: In dieser Veranstaltung wird im Wintersemester ein Projekt theoretisch vorbereitet und für die Umsetzung in der Schule geplant, sodass dieses ab Februar 2021 in Schulen pilotiert und umgesetzt werden kann.

production of complex texts (German 225)


In dieser Veranstaltung werden Themen zum komplexen Schreiben so aufbereitet, dass daraus in Kleingruppen ein Praxisprojekt entwickelt werden kann. Parallel wird eine Schreibwerkstatt für Unterstützungnangebote hinsichtlich der eigenen Arbeit mit digitalen Schreibtools sorgen. Sie werden Ihre Erfahrungen dabei in einem Lerntagebuch dokumentieren.

Ziel: In dieser Veranstaltung wird im Wintersemester ein Projekt theoretisch vorbereitet und für die Umsetzung in der Schule geplant, sodass dieses ab Februar 2021 in Schulen pilotiert und umgesetzt werden kann.

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Children's literature


Children's literature has, since its beginnings in the 18th century, been a source both of entertainment and instruction for child readers as well as a product which reflects adults' perceptions of children and the choices that they make regarding what literature is suitable for the young. It is addressed to a wide range of readers from pre-literate toddlers to young adults and encompasses an equally wide range of genres including picturebooks, traditional folk and fairy tales, novels, poetry, and informational books. In this seminar, you will become familiar with a selection of literature in the English-speaking cultures across time, and learn to appreciate this branch of literature through close reading and work with different critical approaches. You will examine the distinctive qualities of children’s literature, explore the relation of didacticism and entertainment in texts for children at different historical periods, and consider the changing concepts of the child and its influence on the production of children's literature.

Ziel: To introduce students to children’s literature as a field of critical literary study.

To introduce students to a wide range of texts and genres written for children.

To develop students' awareness and understanding of critical and theoretical debates that are particular to the field.

The Celtic Tiger and Beyond: Contemporary Ireland in Literature (FSL)


Less than a generation ago, Ireland was a poor country, irrelevant in European affairs, and much of its population had to leave the country to find work. But the so-called Celtic Tiger period from the mid-1990s to the late-2000s , a period of rapid economic growth mainly fuelled by foreign direct investment, transformed the country from one of the poorest in Western Europe to one of the richest in the world. By the 2000s, Ireland was a country where people came to find work. But the 2007-2008 global financial crisis severely affected the economy, and the collapse of the Irish property bubble resulted in a very sudden and severe economic downturn.

The helter-skelter of sudden prosperity and economic crisis combined with the increasing secularisation of a former staunchly Catholic country brought with it an identity crisis, which is addressed in various guises in contemporary literature and film - in ways both serious and (sometimes blackly) comic. In this seminar we will look at fiction and non-fiction, drama and films by authors such as Sally Rooney, Emilie Pine, Martin McDonagh, Anne Enright, Kevin Barry and Donal Ryan in the socio-political context of contemporary Ireland, learning to appreciate what they do and how they do it.

This seminar is part of the "Irish Studies Itinerary: Great Irish Novels of the 21st Century" programme, a series of coordinated events hosted by centres of Irish studies across several European countries. As a result, we will host guest lectures on two contemporary novels by specialists on Irish literature (see schedule for details).

Ziel: This seminar aims to increase students’ knowledge of the social, political and literary culture of contemporary Ireland. It aims to develop students' ability to analyse cultural products - fiction and non-fiction, drama and film - which engage with contemporary society.

The Great Gatsby: novel, films, translations


The Great Gatsby by F. Scott Fitzgerald, published in 1925 at the height of the ‘Roaring Twenties’, is a story about one man’s version of the American Dream. In 1999, in an end-of-the-millennium list compiled by the Modern Library, a committee of editors, writers, and scholars voted The Great Gatsby the best American novel of the 20th century, and in 2002 Book magazine’s panel of literary experts picked Jay Gatsby himself as the best fictional character since 1900. In Germany, no fewer than five new translations of the novel were issued in 2011 and 2012, and in May 2013 the film version directed by Buz Luhrmann and starring Leonardo di Caprio was released.

The seminar, consisting of three parts, will address, and try to explain, the contemporary fascination with Fitzgerald’s novel and protagonist across language and media. We will approach the novel and the films from a range of disciplines: literary studies, translation studies, film studies and adaptation studies, also history, cultural studies, music, the visual arts, popular culture, race and gender studies.

In the first part we will read "The Great Gatsby" closely, paying special attention to Fitzgerald’s narrative strategies and exploring the novel’s connections to a wide range of American historical and cultural issues of its time, such as rags to riches success stories, sports, gangsters and Prohibition, the culture of celebrity, consumer society, and changes in gender roles in the USA of the 1920s.

In the second (shortest) part, we will look at the reception of "The Great Gatsby" in Germany. Starting with the first translation by Maria Lazar in 1928, through its successors of 1953, 2006, 2011 and the most recent one - the eighth - by Hans Christian Oeser (2012), we will trace the traditions of German translation and the different strategies used by translators over time and influenced both by their predecessors and the time in which the translations were undertaken.

The third part of the seminar will be devoted to film adaptations of "The Great Gatsby" - especially to the 2013 Buz Luhrmann version but we will also engage with the 1974 version directed by Jack Clayton (screenplay Francis Ford Coppola, starring Robert Redford and Mia Farrow) and other earlier versions.

Colloquium PLG


Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren ihre Projekte und erläutern sie in der folgenden Diskussion mit den Teilnehmenden des Kollegs.

Doctoral colloquium English literature


A one day colloquium for doctoral and post-doctoral candidates writing their theses in the area of English or Comparative Literature to discuss research design and methodology questions, engage in theoretical debates, and present and critique their projects. The colloquium also offers a forum to discuss conference presentations and articles before submission.

Ziel: To discuss research design

To discuss questions of methodology

To engage in theoretical debates

PhD candidates present their dissertation projects and chapters

PhD candidates critique each other's dissertation projects and chapters

Post-doc canditates present their habilation projects

Conference presentations are discussed

Articles are discussed before submission

Prof. Dr. Silke Ruwisch

company of the practical training - mathematics (primary school)


Visit practical training - mathematics (primary school)


Elementary Number Theory


Zentrale Aussagen der Elementaren Zahlentheorie:

Wiederholung (Teilbarkeit, Primzahlen, ggT/kgV, Hauptsatz der Zahlentheorie); Diophantische Gleichungen; Kongruenzen und Restklassen; Dezimal- und Kettenbrüche; Kryptographische Anwendungen

Concept Maps als Lernbegleitung

Peer Feedback als Kommunikationsstruktur

Ziel: Erwerb Zahlentheoretischer Kenntnisse

Vertiefung der fachlichen Hintergründe für den Arithmetik- und Algebraunterricht

following up of the practical training - mathematics (primary school)


2nd semester: cooperative learning in inclusive mathematics classes in primary school


Statt differenzierte Lernangebote für verschiedene Lerngruppen vorzubereiten und zu gestalten, ermöglichen kooperative Lernformen, auch in einer leistungsbezogenen stark heterogenen Lerngruppe am gemeinsamen Unterrichtsgegenstand zu arbeiten und zu lernen.

Ziel: Ziel des Projektseminars ist das Kennenlernen, Gestalten, Einsetzen und Weiterentwickeln mathematischer Lernumgebungen für inklusive Settings in Grundschulen sowie eine entsprechende forschungsbezogene Evaluation.

Prof. Maria von Salisch

lifespan developmental psychology group A


This seminar takes James Gross' integrative model of emotion regulation as the point of departure and charts how the different components of emotion regulation change over the life span. The seminar works in tandem with the lecture on lifespan development and starts with infants and ends with death and dying.

Ziel: The seminar aims to make the topics of the lecture more concrete and apply them to real-life problems, especially in work settings.

lifespan developmental psychology group B


This seminar takes James Gross' integrative model of emotion regulation as the point of departure and charts how the different components of emotion regulation change over the life span. The seminar works in tandem with the lecture on lifespan development and starts with infants and ends with death and dying.

Ziel: The seminar aims to make the topics of the lecture more concrete and apply them to real-life problems, especially in work settings.

Lifespan Developmental Psychology


We will cover human development from its prenatal origins to its end on the deathbed with the help of the textbook Human Development: A Life-Span View by Robert V. Kail & John C. Cavanaugh, 7th edition (2016). In the lecture, we will examine physical, cognitive, and social development in infancy, childhood, adolescence, adulthood, and old age with a special emphasis on occupational development.

Ziel: To acquaint students with developmental theories and a lifespan developmental perspective so that they are able to explain why some developmental changes occur, predict specific developmental events on the basis of theories and empirical findings, and influence some developmental outcomes in their future careers.

lifespan developmental psychology group C


This seminar takes James Gross' integrative model of emotion regulation as the point of departure and charts how the different components of emotion regulation change over the life span. The seminar works in tandem with the lecture on lifespan development and starts with infants and ends with death and dying.

Ziel: The seminar aims to make the topics of the lecture more concrete and apply them to real-life problems, especially in work settings.

2. Semester - mindfulness in primary school


Achtsamkeit ist in vieler Munde, aber kaum jemand weiß genau, was Achtsamkeit ist und wie sie zu erreichen ist. In diesem Projektseminar werden wir die unterschiedlichen Komponenten der Achtsamkeit samt ihren neuropsychologischen Grundlagen kennen lernen und in Praxisübungen auch für uns persönlich zu erproben. Über Ihre Erfahrungen schreiben Sie ein kurzes Meditationstagebuch.

Mein Anliegen ist, Kindern im Grundschulalter Achtsamkeit altersgerecht zu vermitteln. Hierzu schauen wir uns verschiedene bereits existierende Programme und Materialien an und entwickeln in Kleingruppen im WiSe 2020/21 Übungsreihen zu verschiedenen Komponenten des sozial-emotionalen Lernens wie Optimismus, Dankbarkeit etc. Diese erproben die Kleingruppen im Langzeitpraktikum an ihren Schulen.

Zur Überprüfung der Wirksamkeit dieser Übungsreihen werden Sie am Ende des WiSe 2020/21 in Forschungsmethoden eingeführt.

Nachdem Sie die Übungsreihe im SoSe 2021 an Ihrer Schule durchgeführt und mit unserer Hilfe evaluiert haben, widmen wir uns im WiSe 2021/22 der Auswertung und Interpretation Ihrer Evaluationsergebnisse.

Die Prüfungsleistung besteht in der Darstellung Ihrer Übungsreihe samt ihrer quantitativen Evaluation – zunächst in einem Poster oder einem Vortrag auf der Abschlusstagung Ende Januar 2022 und dann in einem Projektbericht von etwa 25 Seiten, der bis zum Ende des WiSe 2021/22 (15.3. 2022) abzugeben ist und die Grundlage für eine Masterarbeit in diesem Bereich bilden könnte.

Achtsamkeit ist in vieler Munde, aber kaum jemand weiß genau, was Achtsamkeit ist und wie sie zu erreichen ist. In diesem Projektseminar werden wir die unterschiedlichen Komponenten der Achtsamkeit samt ihren neuropsychologischen Grundlagen kennen lernen und in Praxisübungen auch für uns persönlich zu erproben. Über Ihre Erfahrungen schreiben Sie ein kurzes Meditationstagebuch.

Mein Anliegen ist, Kindern im Grundschulalter Achtsamkeit altersgerecht zu vermitteln. Hierzu schauen wir uns verschiedene bereits existierende Programme und Materialien an und entwickeln in Kleingruppen im WiSe 2020/21 Übungsreihen zu verschiedenen Komponenten des sozial-emotionalen Lernens wie Optimismus, Dankbarkeit etc. Diese erproben die Kleingruppen im Langzeitpraktikum an ihren Schulen.

Zur Überprüfung der Wirksamkeit dieser Übungsreihen werden Sie am Ende des WiSe 2020/21 in Forschungsmethoden eingeführt.

Nachdem Sie die Übungsreihe im SoSe 2021 an Ihrer Schule durchgeführt und mit unserer Hilfe evaluiert haben, widmen wir uns im WiSe 2021/22 der Auswertung und Interpretation Ihrer Evaluationsergebnisse.

Die Prüfungsleistung besteht in der Darstellung Ihrer Übungsreihe samt ihrer quantitativen Evaluation – zunächst in einem Poster oder einem Vortrag auf der Abschlusstagung Ende Januar 2022 und dann in einem Projektbericht von etwa 25 Seiten, der bis zum Ende des WiSe 2021/22 (15.3. 2022) abzugeben ist und die Grundlage für eine Masterarbeit in diesem Bereich bilden könnte.

Gewichtung der Prüfungselemente:

Mündliche Präsentation im Projektseminar (20%)

Schriftliche Ausarbeitung (80%)

Further information about courses you will find the academic portal myStudy.

  • Bachelor
  • Master
  • Promotion

Bachelor

Bachelorstudium am College

Den Einstieg in die Lehrerbildung bilden die Bachelorstudiengänge im Leuphana College. Studierende können hier wählen zwischen den Studiengängen für Grund-, Haupt- und Realschulen oder für Berufsbildende Schulen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Wirtschaftspädagogik. Die Studienangebote sind in das Studienmodell des Leuphana Colleges mit einem gemeinsamen ersten Semester für alle Studierenden eingebunden und bieten Studienmöglichkeiten im fachübergreifenden Komplementärstudium des Colleges.

Im Leuphana College können Bachelor-Studierende die Grundlagen für den Einstieg in den Lehrerberuf legen oder auch das Fach Bildungswissenschaften als Zweitfach zu ihrem Schwerpunktfach studieren.

Lehrerbildung

Am College werden drei verschiedene Bachelor-Studiengänge angeboten, die in Verbindung mit einem anschließenden konsekutiven Masterstudium auf eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vorbereiten.

  • B.A. Lehren und Lernen
    Dieser Bachelor umfasst die Lehrerbildung für Grund-, Haupt- und Realschulen. Im Rahmen des Studiums werden zwei von elf möglichen Unterrichtsfächern studiert. Zusätzlich werden im bildungswissenschaftlichen Bereich pädagogische und psychologische Studieninhalte vermittelt und verschiedene Praktika absolviert.

  • B.A. Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik
    Der Bachelor vermittelt fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen. Zudem werden Module in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach angeboten.

  • B.A. Wirtschaftspädagogik
    In diesem Bachelor für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen setzen die Studierenden Schwerpunkte in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach.

Bildungswissenschaft, Psychologie & Popular Music Studies

Neben den Angeboten der Lehrerbildung können Studierende im Leuphana College Major und Minor der Fakultät Bildung wählen wählen.

Wenn Sie Fragen zum Studienverlauf des Bachelorstudiums haben, wenden Sie sich gern an die auf den jeweiligen Webseiten angegebenen Studiengangsverantwortlichen.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende in der Leuphana Graduate School zwischen den weiterführenden konsekutiven Masterstudiengängen Lehramt für Grundschulen, für Haupt- und Realschulen oder für berufsbildende Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wählen. Studierende, die sich beruflich nicht in Richtung des Lehrerberufs orientieren, sondern sich auf die Übernahme von Fach- und Führungspositionen im Bereich von Bildungsplanung, Bildungsmanagement, Bildungsforschung oder Sozialpädagogik vorbereiten wollen, bietet die Graduate School das Masterstudium Educational Sciences (Bildungswissenschaften) an.

Lehrerbildung

Der konsekutiven Masterstudiengänge der Lehrerbildung in der Graduate School bieten den Absolventinnen und Absolventen vorausgehender einschlägiger Studienprogramme die Möglichkeit, die erworbenen fachlichen Kompetenzen zugleich systematisch als auch professionsorientiert zu vertiefen. Der Aufbau der Studiengänge orientiert sich an den Bachelor- und Masterstrukturen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit eingeführt wurden, und verbindet diese mit den Anforderungen an die Lehramtsausbildung des Landes Niedersachsen und der Kultusministerkonferenz.

  • Lehramt an Grundschulen mehr
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften mehr

Promotion

Promovieren an der Graduate School

Die Leuphana Graduate School bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit eines Promotionsstudiums in der Initiative Bildungsforschung. Promotionskandidatinnen und Promotionskandidaten müssen sich in das Promotionsstudium der Graduate School der Leuphana Universität Lüneburg einschreiben. Das Promotionsstudium kann als verlängertes Teilzeitstudium absolviert werden. Promotion an der Graduate School


Wahl der Fachbetreuerin/des Fachbetreuers

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung durchführen möchten, ist es notwendig, dass Sie vor Ihrer Bewerbung eine Fachbetreuerin oder einen Fachbetreuer für Ihr Vorhaben finden.

Zur Wahl stehen Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildung, die als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten forschen und in den Masterprogrammen der Leuphana Universität Lüneburg lehren.


Thema der Dissertation

Das Thema der Dissertation ist aus den jeweiligen Schwerpunkten der Fakultät Bildung zu wählen. Insbesondere für externe Promotionsinteressierte gilt: Ihr Thema muss in das wissenschaftliche Profil des potenziellen Betreuers bzw. der Betreuerin passen, zudem müssen Sie den Kontakt zu ihr oder ihm persönlich knüpfen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Emer O’Sullivan, die Vorsitzende der Promotionskommission. Näheres können Sie in der Promotionsordnung für die Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg nachlesen. Die aktuelle Promotionsordnung finden Sie hier:


Gute wissenschaftliche Praxis

Beachten Sie in dem Zusammenhang auch die Richtlinie der Leuphana Universität Lüneburg zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, veröffentlicht im amtlichen Mitteilungsblatt der Körperschaft und Stiftung Leuphana Universität Lüneburg Nr. 10/09 vom 8. Juni 2009. mehr


Der Doktorgrad

In der Fakultät Bildung werden regelmäßig Promotionsvorhaben durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Grundlage des Promotionsstudiums und des Promotionsverfahrens ist die Promotionsordnung. Die Fakultät kann im Wege ordentlicher Promotion mit abschließender Disputation folgenden Doktorgrad verleihen, sofern die Voraussetzungen (vgl. § 1 Abs. 1 der Promotionsordnung) vorliegen: Dr. phil.

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung des Promotionsvorhabens und zur Kontaktaufnahme stehen Ihnen selbstverständlich alle Mitglieder der Fakultät Bildung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.