Bildungsforschung in Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren


Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Anne Barron

Written Discourse


This course introduces students to genre analysis. Genre analysis is an approach to written language which is frequently employed to analyse texts for language learning in the area of English for Specific Purposes (ESP). It concerns analysing texts as hierarchies of functional units on a macro- and micro-structural level. We also deal with genre pegagogy and consider how genre analysis might serve the classroom. In looking at genre analysis and genre pegagogy, we investigate how technological advances may complement the genre approach to language use and investigate how corpora (electronic collections of naturally occurring spoken and written language used for linguistic analyses) can be used in genre analysis and in genre pedagogy. The complementary online course also belonging to this module equips students with the requisite skills in this area.

Theoretical approaches are applied to a selection of texts, e.g. job application letters, payment request letters, promotional letters, letters of complaints, and cross-cultural differences are also discussed and analysed. Students will be free to focus on a genre of their choice.

Ziel: Die Studierenden

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit.

- verfügen über fundierte, tiefgehende Kenntnisse zur Analyse von Textsorten und Diskursen im Bereich English for Specific Purposes (ESP)

- sind in der Lage, selbständig im Bereich English for Specific Purposes (ESP) ein thematisch begrenztes Problem in den genannten Bereichen anhand empirischer Methoden zu bearbeiten, Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden zu erheben und eigenständig anhand (kontrastiver) textlinguistischer und/oder diskursanalytischer Analysen durchzuführen

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

- sind in der Lage, die neu kennengelernten sprachwissenschaftliche Theorien und die empirische Forschung in dem Bereich auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen

Language Learning and Computers


This course offers a hands-on introduction to Corpus Linguistics, the study of language using large, digitized collections of naturally occurring speech and writing, known as corpora. During the course, you will learn how to access, analyze, and visualize corpus data, work with online resources and software applications, and create your own small corpus. In addition, the course aims to demonstrate some of the applications of Corpus Linguistics, more specifically in the areas of genre analysis and English language teaching and learning.

Ziel: Aims of module:

Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

The Globalisation of English and the English Language Classroom


British English, less so American English, is the standard adopted in the EFL classroom. In schools, learners are made aware that English is spoken in India, Ireland, New Zealand and many more places. However, they are taught nothing of the systematic nature of additional standards of English, such as Indian English, Irish English or New Zealand English. Nor do textbooks take heed of the fact that learners will be using English in English as a Lingua Franca contexts - contexts which again are associated with a particular use of English.

This course examines the huge diversity of the English language in today's globalised world and contrasts this with Standard English taught in schools. We read about and carry out linguistic analyses and do so frequently taking a cross-varietal method of analysis. We also contrast textbook presentations with research on Global English and discuss pegagogical reprecussions and applications.

Both theoretical and methodological issues form an important part of the course. Students are required to conduct empirical research primarily using corpora (naturally occurring spoken and written language). The complementary online course also belonging to this module introduces students to corpus linguistics methods and equips students with the requisite skills in this area. Within the context of the Prüfungsleistung, students are asked to either contemplate how they might use their skills in corpus linguistics to introduce the concept of varieties / English as a Lingua Franca to the classroom or conduct an empirical analysis of a variety of their choice using corpus linguistic materials.

The course will be conducted through English.

Ziel: Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Language Corpora and ELT


This course offers a hands-on introduction to Corpus Linguistics, the study of language using large, digitized collections of naturally occurring speech and writing, known as corpora. Over the course of seven weeks, you will learn how to access, analyze, and visualize corpus data and work with online resources and software applications, and create your own small corpus. In addition, the course aims to demonstrate some of the applications of Corpus Linguistics, more specifically in the areas of language variation studies and English language teaching.

Ziel: Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Gender and Language


Achieving gender equality and empowering all women and girls is fifth on the list of 17 Sustainable Development Goals (SDGs) ratified by The United Nations as part of the 2030 Agenda for Sustainable Development. In this seminar, we look at how sexism is expressed and transmitted through language and how men and women use language differently in constructing their social identities. We also examine the portrayal of women and men in the public arena and how such portrayals affect the way we conceptualise gender.

Prof. Dr. Claudia Albes

Einführung in die Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik (Deu 100)


Die Vorlesung führt in zentrale Fragestellungen der Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik ein, z. B.: Was ist ein literarischer Text? Wie funktioniert das Verstehen und Interpretieren von Literatur? Was wissen wir über die emotionalen Wirkungen literarischer Texte? In welchen Schritten vollzieht sich die literarische Sozialisation von Kindern und Jugendlichen? Wann spricht man von literarischer Kompetenz und wie lässt sich diese erwerben? Vorgestellt werden Theorien und Modelle, mit denen Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik diese und andere Fragen zu beantworten versuchen.

Jugend und Schule in der deutschsprachigen Erzählliteratur um 1900 (Deu 370 - Literatur)


Im Fokus des Seminars stehen vier Erzähltexte der klassischen Moderne, die das zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders lebhaft und kontrovers diskutierte Thema ‚Jugend und Schule‘ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Während Rainer Maria Rilkes Erzählung "Die Turnstunde" (1902) und Robert Musils Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" (1906) vor allem die sich im Spannungsfeld zwischen Einzelnem und Gruppe abspielende Sozialisation der Zöglinge in den Militärschulen jener Zeit in den Blick nehmen, erzählen Hermann Hesses Roman Unterm Rad (1906) und Robert Walsers fiktives Tagebuch Jakob von Gunten (1909) von der Schule als prekärer Station im Prozess der kulturellen und sozialen Identitätsfindung ihrer Protagonisten. Lesbar sind alle vier Texte als poetische Archive zeitgenössischer pädagogischer, psychologischer, philosophischer und soziologischer Diskussionen – etwa über autoritäre Erziehungspraktiken und lebensferne Bildungspläne, über die Gefährdung Heranwachsender durch ‚moderne‘ Seelenleiden wie Neurasthenie oder Hysterie, oder über das Gedeihen sadomasochistischer Verhaltensweisen unter den männlichen Zöglingen in den Kadettenanstalten des Obrigkeitsstaats.

Ziel: Einsichtnahme in die besonderen Bedingungen schulischer Sozialisation zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Reflexion der eigenen (vergangenen) Rolle als Schüler*in und zukünftigen Rolle als Lehrer*in im Medium der Literatur, Auseinandersetzung mit einschlägigen Beispielen des literarischen Genres ‚Schulgeschichte‘, Verfeinerung der Fähigkeit zur Analyse und Interpretation anspruchsvollerer Erzähltexte

Storms Märchen (Deu 370 - Literatur)


Insgesamt sechs Kunstmärchen hat Theodor Storm zwischen 1837 und 1864 geschrieben: "Hans Bär", "Der kleine Häwelmann", "Hinzelmeier", "Bulemanns Haus", "Die Regentrude" und "Der Spiegel des Cyprianus". Dabei galt das Märchen im Literatursystem des poetischen Realismus als eine eigentlich schon überholte Textgattung. Storms Märchen erfüllen denn auch keineswegs die traditionellen Normen der Gattung ‚Märchen‘, sondern stellen Mischtexte dar, die sich mit Blick auf ihre jeweiligen narrativen Verfahrensweisen, ihre Stile und ihre intertextuellen Bezugnahmen erheblich voneinander unterscheiden. Während einige dieser Texte an die Grimmschen Kinder- und Hausmärchen angelehnt sind, erinnern andere eher an die Märchen von Hans Christian Andersen oder die Kunstmärchen der deutschen Frühromantik. Auch Anleihen bei den Gattungen der Novelle und der Sage sind zu beobachten.

Auf der Grundlage einer Analyse der Stormschen Märchen unter erzähltheoretischen, psychoanalytischen, kulturgeschichtlichen und intertextualitätstheoretischen Aspekten soll im Seminar die Frage erörtert werden, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen didaktischen Begründungen und Zielsetzungen sich diese Texte im Literaturunterricht der Primar- und Sekundarstufe präsentieren lassen.

3.Semester - Kleine literarische Formen (Deutsch, GHR)


Kleine literarische Formen, wie zum Beispiel die Fabel, die Anekdote, die Kalender- oder die Kurzgeschichte, fordern wegen ihrer oft ausgeprägten ästhetischen Komplexität bei gleichzeitiger starker Verdichtung zu einer besonders intensiven Lektüre heraus. Daher eignen sie sich hervorragend für den Erwerb und Ausbau vielfältiger literarischer Rezeptionskompetenzen im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe.

Im Fokus des Seminars werden gattungstheoretische Überlegungen zu den Besonderheiten verschiedener kleiner Formen sowie Diskussionen über ausgewählte Textbeispiele, vor allem aber Überlegungen zu geeigneten Arbeitsmöglichkeiten mit diesen Texten im Deutschunterricht stehen. Inwiefern lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den fraglichen Texten das literarische Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersstufen fördern? Wie lässt sich mit den Texten sinnvoll an die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpfen? Und welche Unterrichtsmethoden im Umgang mit einzelnen kleinen Formen bieten sich jeweils an?

Diese und weitere Fragen sollen im Seminar zunächst theoretisch erörtert werden und anschließend in die Entwicklung und Durchführung kleinerer unterrichtsbezogener Forschungsprojekte münden.

Prüfungsleistung:

Prüfungstermin 1: 30.09.2020 - Schriftliche Hausarbeit (70 %)

Prüfungstermin 2 : Januar 2021 (Abschlussveranstaltung - Vortrag (30 %) (Datum folgt)

Forschungskolloquium Wissenschaften der Künste


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof. Dr. habil. Timo Ehmke

Leistungsmessung und Leistungsbewertung


Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick zu Methoden und Verfahren der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule zu geben. Dazu werden folgende Fragen behandelt: Was sind standardisierte Tests und wie werden sie entwickelt? Welche Probleme sind mit der Erfassung von Leistungen und der Notengebung verbunden? Wie können Schulleistungen und Schülerarbeiten verbal beurteilt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, um Lernschwächen zu erfassen? Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars sind Leistungsmessungen im Rahmen aktueller Schulleitungsstudien.

Ziel: Die Studierenden erwerben Kenntnisse über Methoden der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule. Das Seminar bietet ferner einen Überblick zu empirischen Forschungsbefunden aus aktuellen Schulleistungsstudien.

Lern- und Arbeitsverhalten von Schülerinnen und Schülern


Prof. Dr. Angelika Henschel

Gewalt im Generationen- und Geschlechterverhältnis


Die Gewaltforschung hat eine lange Tradition, die in unterschiedlichen Disziplinen (z.B. Soziologie, Psychologie oder Kriminologie) zu finden ist und das Gewaltphänomen auf ihre jeweils eigene Weise definiert. Das Forschungsinteresse für die Gewalt im Generationen- und Geschlechterverhältnis weist eine deutlich kürzere Historie auf. Die als privat geltende Gewalt in Paarbeziehungen sowie zwischen der generativen Abfolge von Älteren und Jüngeren gewann erst in den letzten Jahrzehnten an wissenschaftlicher Relevanz und erlangte öffentliche Aufmerksamkeit.

Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts werden Grundlagen, Ursachen, Erscheinungsformen, Daten und Fakten sowie Auswirkungen und Folgen von Gewalt und Missbrauch innerhalb mehrdimensionaler Geschlechter- und Generationenverhältnisse thematisiert sowie diskutiert und reflektiert. Es werden unterschiedliche qualitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt, um den Studierenden die Pluralität an möglichen Zugängen der Gewaltforschung zu zeigen.

Im Forschungsprojekt „Leiblichkeit und Gewalt“ ist der Fokus auf die häuslichen Gewalterfahrungen von Frauen* gerichtet, das mittels eines feministisch-phänomenologischen Ansatzes drei zentrale Erkenntnissinteressen verfolgt: 1.Verflechtung geschlechtlicher Dimensionen von Gewaltverhältnissen 2. Verstehen von Gewalterfahrungen in Ehe- und Partnerschaftsbeziehungen 3. Zusammenhang zwischen leiblichen Intersubjektivierungsprozessen und häuslichen Gewalterfahrungen bei Frauen*. Die Studierenden können Teil des Projekts werden, indem sie eigene Forschungsschwerpunkte auswählen, durchführen und mitgestalten. Im eigenen Forschungsprojekt wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, z. B. Expert*inneninterviews und teilnehmende Beobachtungen durchzuführen sowie sich im Schreiben von Vignetten und Anekdoten zu erproben. Datenerhebungen können z. B. in mehreren Phasen und in unterschiedlichen Frauenhäusern und Gewaltschutzzentren in Niedersachsen, Schleswig Holstein, Kärnten und Südtirol stattfinden, sofern die aktuelle Situation dies aufgrund der Corona Krise zulässt. Aus aktuellem Anlass wurde dieses Seminar im Sommersemester bereits Online angeboten. Vermutete Gewaltrisiken, die im Zusammenhang mit der Corona Krise entstehen können (z. B. soziale Isolierung im häuslichen Bereich, etc.), sollten deshalb auch mit verschiedenen Methoden (Dokumentenanalyse, ethnografische Methoden, etc.) in den forschenden Fokus genommen werden.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden verschiedene Methoden der qualitativen Forschung kennenlernen, Wissen über die Planung, Durchführung und Evaluierung von Forschungsprojekten erlangen und eine reflexive Haltung zu ihrem eigenen Forschungsgegenstand und sich selbst als Forschende*r entwickeln.

Dieses grundlegende Wissen zu forschungslogischem Denken in der Gewaltforschung ist für zukünftige Lehrkräfte insbesondere hilfreich, um Herausforderungen und Gewaltrisiken unter Bezug auf Generationen- und Geschlechterverhältnisse einschätzen und annehmen zu können sowie Präventionsmaßnahmen und Innovationen in Unterricht und Schulalltag selbst(reflexiv) zu gestalten.

Gewalt im Geschlechterverhältnis - Ursachen, Erscheinungsformen, Auswirkungen und Konsequenzen für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und soziale Praxis


Spätestens seit Aufkommen der zweiten Frauenbewegung gilt das Thema "Gewalt gegen Frauen" nicht mehr als Tabu, sondern wird gemäß des Mottos "das Private ist politisch" im Kontext von Menschenrechtsverletzung debattiert. Gewalt ist nicht geschlechtsneutral, sondern eng verwoben mit Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit, sie findet auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse statt und vollzieht sich in spezifischen Kontexten und sozialen Interaktionen. Interdisziplinäre und die Kategorie Geschlecht reflektierende Analysen und Methoden sind erforderlich, um das komplexe Phänomen der "Gewalt im Geschlechterverhältnis" verstehen und Perspektiven hinsichtlich von Prävention und Intervention entwickeln zu können.

Die in den letzten Jahrzehnten in den Wissenschaften gewonnen Erkenntnisse zeichnen ein zunehmend ausdifferenziertes Bild und sind durch Vielschichtigkeit gekennzeichnet, die dazu beiträgt, dass klassische Opfer-Täter-Schemata der Geschlechter auch überwunden werden konnten. Männliche Verletzbarkeit und die Gewalt, die Männer nicht nur ausüben, sondern auch erfahren, wird heute ebenso thematisiert, wie Zusammenhänge von Generation und sozialer Lage (Intersektionalität).

Im Rahmen des Seminars werden strukturelle und individuelle Bedingungsfaktoren, gesundheitliche, psychosoziale und ökonomische Ursachen und Folgen der Gewalt ebenso behandelt, wie Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden sollen. Praktikerinnen, die mit einzelnen Gastvorträgen ins Seminar eingeladen werden, sollen helfen, die Thematik praktisch und methodisch zu durchdringen.

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage auf der Basis von Gewaltentstehungstheorien, Zusammenhänge von Geschlechter- und Gewaltverhältnissen zu erkennen und Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Gewalt einzuordnen. Unterstützungsmöglichkeiten, Angebote und Methoden der Präventionsarbeit im Gewaltkontext sind bekannt. Ein Theorie-Praxistransfer wird hergestellt. Gruppenarbeiten im Seminar und gemeinsame Präsentationen stärken die Sozialkompetenz der TeilnehmerInnen und werden weiterentwickelt. Diskussionskultur und Kritikfähigkeit stellen ebenso Lernziele dar.

Inklusion - ein Gestaltungsauftrag für berufsbildende Schulen


Spätestens seitdem sich die Bundesregierung verpflichtet hat, das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention v. 13. 12. 2006) umzusetzen, wird deutlich, dass sich auch das berufsbildende Schulsystem verändern muss. Das bisherige bundesrepublikanische Konzept der Aussonderung von SchülerInnen mit Beeinträchtigungen innerhalb des (Aus-)Bildungssystems ist nun nicht länger aufrecht zu erhalten. Dennoch zeichnen sich in der föderalen Bildungspolitik erst zaghafte Veränderungsbemühungen im Umgang mit der Thematik Heterogenität und „Behinderung“ ab, und auch das Land Niedersachsen steht insbesondere hinsichtlich der Entwicklung von neuen Konzepten in der beruflichen Bildung vor neuen Herausforderungen.

Unter welchen Bedingungen kann es gelingen, dass die heterogene SchülerInnenschaft gemeinsam unterrichtet werden kann, so dass auch die Übergänge von der Schule in den Beruf für diejenigen ermöglicht werden, die aufgrund spezifischen Unterstützungsbedarfs sowohl auf dem ersten Arbeitsmarkt, wie im Rahmen schulischer Ausbildung Exklusionserfahrungen machen müssen? Welcher Inklusionsbegriff wird in der Zukunft die Basis für einen heterogenitätsbewussten Unterrichts- und Schulalltag bilden? Inwieweit wird der Diskurs um Inklusion den schulischen Alltag verändern? Welcher Haltungen und Kompetenzen bedürfen die Pädagog*nnen? Welche Bedeutung wird in diesem Prozess der Sonder-/Behinderten-, Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit zukommen? Welche Kenntnisse über die Phänomene „Heterogenität“ und „Behinderung“ werden von der Berufsschullehrkraft erwartet? Welche neuen Kooperationsformen sind hilfreich, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen? Diese und weitere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden.

Ziel: Angehende Lehrkräfte erarbeiten sich einen persönlichen, reflektierten und professionellen Zugang zum Themengebiet "Heterogenität", „Behinderung“ und "Inklusion", um in der Zukunft ihren Schüler*innen inklusiver begegnen zu können und ihnen das Themengebiet nahebringen zu können.

Kooperation von Familie, Jugendhilfe und Schule


Familien müssen sich heutzutage immer anspruchsvolleren Herausforderungen stellen, insbesondere in Zeiten von Corona. Problemlagen wie materielle Armut, Migration, alleinige Sorge für das Wohl der Kinder etc., verschiedenste Ansprüche und Anforderungen der Gesellschaft und der Institutionen sowie das Wissen der Eltern um ihre Bedeutung als Sozialisationsinstanz, können Eltern unter Druck setzen. Dies verdeutlich u.a. die Studie "Eltern unter Druck" der Konrad Adenauer Stiftung.

Wie gestaltet sich Familie heute eigentlich ("doing family")? Mit welchen Herausforderungen und Problemlagen sind sie konfrontiert? Wieso fühlen Eltern sich unter Druck? Welche Auswirkungen hat dies auf den familiären Alltag? Wie können multiproblembelastete Familien durch weitere Sozialisationsinstanzen in ihrem Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungshandeln unterstützt werden? Diese und andere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden. Dabei sollen die Sozialisationsinstanzen, Jugendhilfe und Schule analysiert und diskutiert werden und gelungene Beispiele von Vernetzung der Akteure sollen aufgezeigt werden, um Mädchen und Jungen in ihren Familien von Seiten der Schule und der Jugendhilfe im Sinne von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften angemessene Unterstützung zuteil werden zu lassen.

Am Beispiel des Themengebietes Domestic Violence soll gezeigt werden, das multifaktoriell belastete Familien ein erhöhtes Gewaltrisiko tragen können, weshalb Vernetzung und Kooperation unterschiedlichster Sozialisationsinstanzen hier notwendig und hilfreich sein können.

Ziel: Kenntnisse bzw. Vertiefung von Wissen und Kompetenzerwerb hinsichtlich folgender Gebiete:

Lebens- und Problemlagen von Familien heute

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften

Kooperation von Familie, Jugendhilfe und Schule

Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Häusliche Gewalt und Entwicklungsrisiken für Kinder

Sozialisation der Geschlechter. Einführung in sozialisationstheoretische Ansätze (a)


Entsprechend der jeweiligen theoretischen und methodologischen Ausrichtung hat der Begriff der Sozialisation in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Sozialwissenschaften für kontroverse Diskussionen, bis hin zu einem Paradigmenwechsel, gesorgt. Sozialisation bildet dennoch bis heute innerhalb der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen ein Konstrukt zur Erklärung des hochkomplexen Prozesses von Individuation und Gesellschaft und inter- und transdisziplinäre Konzepte zur Erklärung der Subjekt-Umwelt-Interaktion haben sich seitdem weiterentwickelt.

Anhand der Thematik Sozialisation der Geschlechter sollen unterschiedliche theoretische Ansätze zur Erklärung von Sozialisation im Seminar vorgestellt, behandelt, diskutiert und hinsichtlich ihrer Erklärungsreichweite kritisch reflektiert werden.

Ziel: Die Studierenden sind mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen zur Erklärung von (Geschlechter)Sozialisation vertraut und finden hierdurch einen Zugang zur geschlechtsreflexiven Pädagogik.

Profin. Drin. Maria-Eleonora Karsten

Personenbezogene Soziale Dienstleistungen gestalten. Historisch-systematisch in Vor-Coronazeiten und aktuell-empirisch in Nach-Coronazeiten


Lb Kommiliton*innen,

Im Seminar werden die tagesaktuellen Entwicklungen in den Berufsbildungsgängen und in sozialpädagogischen Handlungsfeldern im Mittelpunkt stehen, auch die, die schon angekündigt sind, wie die digital-öffentliche Evaluation des Gute-KiTa-Gesetzes in NDS, in HH und z. B. Sachsen-Anhalt.

Bitte auch selbst in der Tagespresse oder z. B. auf Sozpäd-Corona begleiten.

Guten Start ins Wintersemester, Lb gr mekarsten

Forschungskolloquium Sozialpädagogik


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Prof. Dr. Dominik Leiss

Arithmetik als Prozess


Einige Stichpunkte: figurierte Zahlen, Stellenwertsysteme, Teilbarkeitslehre, Logik und Beweisen, Grundlegung der natürlichen Zahlen, Aufbau und Eigenschaften der Zahlbereiche

Ziel: Die Studierenden erwerben elementare Kompetenzen in den Bereichen Arithmetik, Algebra, Aufbau des Zahlsystems und Grundlagen der Mathematik.

Adaptive Lernunterstützung im kompetenzorientierten Mathematikunterricht - Praxisseminar mit multiperspektivischen Videos


Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Lehrveranstaltung ist Voraussetzung für die Zulassung zur entsprechenden Modulprüfung.

Didaktisches Konzept

Das Seminar verfolgt das Ziel, Studierende auf die Vorbereitung, Unterstützung und Reflexion eines kompetenzorientierten Mathematikunterrichts aus universitärer sowie schulpraktischer Perspektive vorzubereiten. Während in den ersten Seminarsitzungen universitätsintern die notwendigen didaktischen sowie fachwissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden, besteht der Kern des Seminars zum einen aus der Analyse und Reflexion von multiperspektivischen Unterrichtsvideos und zum anderen aus der exemplarischen Vorbereitung auf Unterricht und Reflexion in Kleingruppen mit Mathematiklehrkräften der drei Leuphana Campusschule. Insgesamt sind sechs Lehrkräfte in die Seminarplanung sowie -durchführung involviert, sodass Gruppen von drei bis fünf Studierenden mit jeweils einer Lehrperson kooperieren. Durch die geringe Gruppenstärke wird den Studierenden eine individuelle Betreuung auf persönlicher Ebene ermöglicht. Die Kleingruppenarbeit verfolgt das Ziel, konkrete Problemlöseaufgaben mit einer fachdidaktischen Sachanalyse für die Lehrkraft im Unterricht vorzubereiten und sich mit der Lehrkraft über Perspektiven, Grenzen und Schwierigkeiten auszutauschen und den Unterricht anschließend im Hinblick auf die adaptive Lernunterstützung zu reflektieren. Im Anschluss an die Hospitation erfolgt eine Rückführung der Beobachtungen auf die theoretischen Inhalte aus den ersten Seminarsitzungen und ermöglicht den Studierenden auf diese Weise einen Einblick in die Notwendigkeit der Verzahnung von theoretischen und praktischen Perspektiven bei der Unterrichtsplanung. Dieses Praxisseminar mit multiperspektivischen Unterrichtsvideos verknüpft somit in besonderer Weise sowohl personell als auch inhaltlich theoretische Elemente und praktische Lerngelegenheiten im Studium.

Kriterien

1. Anfertigen von zwei fachdidaktischen Sachanalysen in Kleingruppen

2. Absprachen mit Seminarleitung und Lehrkräften zur fachdidaktischen Sachanalyse und entsprechenden Zwischenständen

3. Anwesenheit bei einer Unterrichtshospitation sowie zur Vor- und Nachbesprechung mit der Lehrkraft

Inhalte

Unter Mitarbeit von insgesamt sechs Lehrpersonen aus drei verschiedenen Campusschulen, soll exemplarisch an der Kompetenz des mathematischen Problemlösens gelernt werden, wie es gelingen kann, einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht zu gestalten, der die Heterogenität und die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler explizit berücksichtigt und die individuellen Lernprozesse unterstützt. (Die drei begleitenden Campusschulen sind aus der Sekundarstufe I, daher erarbeiten sich die Studierende das Vorgehen exemplarisch am Unterricht der Sekundarstufe I. Das Vorgehen ist auf den Mathematikunterricht in der Grundschule übertragbar.)

Dabei wird die Arbeit im Seminar durch eine sehr starke Theorie-Praxis-Verzahnung geprägt sein. Dies bedeutet z.B.

- sich mit theoretischen Elementen auseinanderzusetzen, um daran anschließend praktische Elemente für den heterogenen Unterricht vorzubereiten und zu gestalten, diese durch die Lehrperson erproben zu lassen, zu beobachten und gemeinsam dann zu reflektieren,

- anhand von Dokumenten- und Videoanalysen zentrale Elemente eines kompetenzorientierten Unterrichts herauszuarbeiten oder

- gemeinsam mit den Lehrpersonen und den Dozierenden an unterrichtspraktischen Fragestellungen zu arbeiten.

In diesem Sinne begreifen sich die Dozierenden und Lehrkräfte als ebenso Lernende wie (hoffentlich) die am Seminar teilnehmenden Studierenden.

Ziel: Die Studierenden setzen sich theoretisch mit der Diagnose von Schwierigkeiten bei Problemlöseaufgaben und adaptiver Lernunterstützung in Problemlöseprozessen auseinander, reflektieren diesbezüglich multiperspektivische Praxisbeispiele und gestalten sowie reflektieren Praxiselemente bezüglicher auftretender Schwierigkeiten und adaptiver Lernunterstützung.

Prof.Dr. Martin Lenz-Johanns

Bild-Fragment und Intermedialität


wiss. Begleitung zur Exkusion HH Kunsthalle >Max Beckmann - weiblich-männlich

gender Analysen Max Beckmann


wissenschaftliche Begleitung einer Hamburg Exkusion zur Kunsthalle und >Max Beckmann - weiblich-männlich

Forschungskolloquium Wissenschaften der Künste


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Plastik und Skulptur LEHMBRUCK / BEUYS


wiss. Bleitung Exkursion Hamburg >Braques Kubismus

Analysen Braque / KUBISMUS


Exkursion im WS 2020 /2021 in die Bucerius Kunsthalle Hamburg:

Georges Braque >Tanz der Formen

Prof.Dr. Pierangelo Maset

Einführung in die Kunstpädagogik


Positionen und Methoden der Kunstpädagogik seit 1945.

Ziel: Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen zu Positionen und Methoden des Faches Kunst.

Forschungskolloquium Wissenschaften der Künste


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

3. Semester - Ästhetische Operationen #Dichte Beschreibungen


Ästhetische Operationen und Dichte Beschreibungen

Achtung:

Modulprüfung (KwA): Anmeldung erst im 3. MA-Semester

Im 2. Semester erfolgt bereits der schriftliche Teil der Prüfung (50%)

Abgabetermin: 5. Oktober 2020

Gegen Ende des 3. Semesters (Januar 2021) findet die Präsentation statt (50 %)

Ziel: Transmediale inferenzielle Generierung ästhetischer Mentalität

1. Semester - Ästhetische Operationen - Jetzt oder nie (Kunst, GHR)


Forschendes Lernen in der Kunstvermittlung bedeutet, sich mit ästhetischen Fragen individuell auseinander zu setzen, Formen und Inhalte zu entwickeln und Methoden und Verfahren zu erproben. Die ästhetische Praxis, der kunst- und bildwissenschaftliche Diskurs und die Fachdidaktik bilden hierbei eine Einheit.

„Ästhetische Operationen“ sollen die Studierenden zu einem schöpferischen und bildenden Unterricht befähigen, der sowohl die praktischen wie die theoretischen Unterrichtsgegenstände entfaltet.

„Ästhetische Operationen“ sind nicht eine Methode, sondern sie bestehen aus einem Bündel von Methoden, Verfahren und Techniken.

Die Studierenden sollen in diesem Projekt selbstständig eine Ästhetische Operation entwickeln, erproben und auswerten.

Stellen Sie sich z.B. vor, eine Ethnographin, ein Ethnograph zu sein: All das, was Sie in Schulen vorfinden, kann als Forschungsobjekt beobachtet werden. Verstehen Sie das, was Sie in den Institutionen wahrnehmen, als kulturelle Manifestation im Kontext von Pädagogik und erproben Sie eigene Operationen. Jetzt oder nie.

Ziel: Verständnis von Unterricht als GESTALTUNGSAUFGABE & FORMFRAGE, Entwicklung ästhetischer Mentalität.

Raum Zeit Handlung


Ausgehend von theoretischen Überlegungen zu Raum, Zeit und Handlung sollen eigenständige ästhetisch-praktische Arbeiten entstehen, die Aspekte dieser existenziellen Begriffe und Dimensionen ins Werk setzen.

Ziel: Ästhetische Handlungs- und Reflexionsfähigkeit

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

Komplexe Texte produzieren (Deu 225)


In dieser Veranstaltung werden Themen zum komplexen Schreiben so aufbereitet, dass daraus ein Forschungsprojekt entwickelt werden kann. Parallel wird eine Schreibwerkstatt für Unterstützungnangebote hinsichtlich der eigenen Arbeit mit digitalen Schreibtools sorgen. Sie werden Ihre Erfahrungen dabei in einem Lerntagebuch dokumentieren.

Ziel: In dieser Veranstaltung wird im Wintersemester ein Projekt theoretisch vorbereitet und für die Umsetzung in der Schule geplant, sodass dieses ab Februar 2021 in Schulen pilotiert und umgesetzt werden kann.

1.Semester - Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft?! (Deutsch, GHR)


Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bildungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen, auch digitalen Sprachsituationen zu nutzen.

Prüfungsleistung 1: 31.01.2021 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2021 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2022 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Komplexe Texte produzieren (Deu 221)


In dieser Veranstaltung werden Themen zum komplexen Schreiben so aufbereitet, dass daraus in Kleingruppen ein Praxisprojekt entwickelt werden kann. Parallel wird eine Schreibwerkstatt für Unterstützungnangebote hinsichtlich der eigenen Arbeit mit digitalen Schreibtools sorgen. Sie werden Ihre Erfahrungen dabei in einem Lerntagebuch dokumentieren.

Ziel: In dieser Veranstaltung wird im Wintersemester ein Projekt theoretisch vorbereitet und für die Umsetzung in der Schule geplant, sodass dieses ab Februar 2021 in Schulen pilotiert und umgesetzt werden kann.

3.Semester - Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft? (Deutsch, GHR)


Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bidlungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden..

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen zu nutzen.

Prüfungsleistung 1: 31.01.2020 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2020 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2021 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Sherlock Holmes. From Victorian Detective to Pop Cultural Icon


Sherlock Holmes is doubtlessly the most famous and popular detective literature has ever produced. First appearing in the story A Study in Scarlet, in 1887 and subsequently featuring in four novels and 56 short stories by Arthur Conan Doyle, he has since been adapted into every possible medium, as well as being the subject of countless prequels and sequels. In this seminar we will engage with the Victorian Sherlock Homes and the beginnings of the detective genre, looking at the images of modernity and modern science the stories present as well as the role of gender and race in them. We will look at a selection from the vast number of adaptations– including the film about the aged detective, Mr. Holmes (2015) and, of course, the BBC series „Sherlock“ (with Benedict Cumberbatch) which not only refers to the canon but takes different elements from it, transports them into our digital age and gives them a new, postmodern, twist. In the seminar we will engage with theories of adaptation and intertextuality and will ultimately try to identify the reasons for the perennial popularity of this iconic figure.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a genre (detective novel), a specific historical context (the Victorian Era) and strategies and forms of adaptation and serialisation. It further aims to develop students' ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of Victorian detective fiction as well as current film and tv adaptations of it will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise literature from the past.

Literary Topics and Texts


This seminar is tailored to the needs of future teachers at Berufsbildende Schulen by focussing on canonical and other narrative, dramatic and multimodal texts from the school curricula. It provides a firm grounding in theoretical and analytical approaches, addressing literary, cultural and social aspects of the texts in question. We will decide in the seminar from a range of narrative, dramatic and multimodal texts which specific ones we will focus on.

Ziel: This course deals with literary themes and genres from a theoretical perspective. It aims to develop students' understanding of representative literary works (fiction, drama) and mutimodal texts (graphic novels, films), to increasing their knowledge of cultural and social contexts and to deepen their analytic skills through the study of literary theory.

Promotionskolloquium Englische Literaturwissenschaft


A one day colloquium for doctoral and post-doctoral candidates writing their theses in the area of English or Comparative Literature to discuss research design and methodology questions, engage in theoretical debates, and present and critique their projects. The colloquium also offers a forum to discuss conference presentations and articles before submission.

Ziel: To discuss research design

To discuss questions of methodology

To engage in theoretical debates

PhD candidates present their dissertation projects and chapters

PhD candidates critique each other's dissertation projects and chapters

Post-doc canditates present their habilation projects

Conference presentations are discussed

Articles are discussed before submission

Promotionskolloquium PLG


Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren ihre Projekte und erläutern sie in der folgenden Diskussion mit den Teilnehmenden des Kollegs.

Prof. Dr. Silke Ruwisch

Vorbereitung des Praxisblocks im Fach Mathematik (Grundschule)


Es werden die fachspezifischen didaktischen Fragestellungen zur Planung, Vorbereitung und Durchführung von Unterricht erarbeitet, Analysekriterien für Fremd- und Selbstreflexion entwickelt und zu einem unterrichtlich relevanten Thema eine Seminarsitzung mit entsprechender kognitiver Aktivierung gestaltet.

Ziel: Es sollen Planungs- und Analysekompetenzen für den Mathematikunterricht in der Grundschule erworben werden.

1. Semester: Kooperative Lernformen im inklusiven Mathematikunterricht der Grundschule


Statt differenzierte Lernangebote für verschiedene Lerngruppen vorzubereiten und zu gestalten, ermöglichen kooperative Lernformen, auch in einer leistungsbezogenen stark heterogenen Lerngruppe am gemeinsamen Unterrichtsgegenstand zu arbeiten und zu lernen.

Ziel: Ziel des Projektseminars ist das Kennenlernen, Gestalten, Einsetzen und Weiterentwickeln mathematischer Lernumgebungen für inklusive Settings in Grundschulen sowie eine entsprechende forschungsbezogene Evaluation.

Individuelle mathematische Lernprozesse - Seminar 1


Theoretisch fundierte Diagnose mathematischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern; Konzeption, Durchführung und Evaluation individueller mathematischer Fördermaßnahmen

Ziel: Selbstständige Entwicklung und Durchführung empirisch begründeter Diagnose- und Förderprozesse zum mathematischen Lernen

Individuelle mathematische Lernprozesse - Seminar 2


Theoretisch fundierte Diagnose mathematischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern; Konzeption, Durchführung und Evaluation individueller mathematischer Fördermaßnahmen

Ziel: Selbstständige Entwicklung und Durchführung empirisch begründeter Diagnose- und Förderprozesse zum mathematischen Lernen

Mathematischer Anfangsunterricht Gruppe 2


Im Seminar werden insbesondere die arithmetischen Fähigkeiten am Übergang vom Kindergarten zur Grundschule thematisiert. Sie lernen verschiedene diagnostische Verfahren zur Feststellung der mathematischen (arithemtischen) Vorkenntnisse der Kinder kennen.

Ziel: Ziel ist es, diagnostische Verfahren in ihrer Aussagekraft, Durchführbarkeit und Reichweite einschätzen zu lernen, um im Schulalltag gezielt spezifische Verfahren einsetzen zu können.

Prof. Maria von Salisch

Seminar Entwicklungspsychologie A


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Vorlesung Entwicklungspsychologie


Seminar Entwicklungspsychologie C


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Entwicklungspsychologie B


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Entwicklungspsychologie D


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.

  • Bachelor
  • Master
  • Promotion

Bachelor

Bachelorstudium am College

Den Einstieg in die Lehrerbildung bilden die Bachelorstudiengänge im Leuphana College. Studierende können hier wählen zwischen den Studiengängen für Grund-, Haupt- und Realschulen oder für Berufsbildende Schulen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Wirtschaftspädagogik. Die Studienangebote sind in das Studienmodell des Leuphana Colleges mit einem gemeinsamen ersten Semester für alle Studierenden eingebunden und bieten Studienmöglichkeiten im fachübergreifenden Komplementärstudium des Colleges.

Im Leuphana College können Bachelor-Studierende die Grundlagen für den Einstieg in den Lehrerberuf legen oder auch das Fach Bildungswissenschaften als Zweitfach zu ihrem Schwerpunktfach studieren.

Lehrerbildung

Am College werden drei verschiedene Bachelor-Studiengänge angeboten, die in Verbindung mit einem anschließenden konsekutiven Masterstudium auf eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vorbereiten.

  • B.A. Lehren und Lernen
    Dieser Bachelor umfasst die Lehrerbildung für Grund-, Haupt- und Realschulen. Im Rahmen des Studiums werden zwei von elf möglichen Unterrichtsfächern studiert. Zusätzlich werden im bildungswissenschaftlichen Bereich pädagogische und psychologische Studieninhalte vermittelt und verschiedene Praktika absolviert.

  • B.A. Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik
    Der Bachelor vermittelt fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen. Zudem werden Module in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach angeboten.

  • B.A. Wirtschaftspädagogik
    In diesem Bachelor für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen setzen die Studierenden Schwerpunkte in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach.

Bildungswissenschaft, Psychologie & Popular Music Studies

Neben den Angeboten der Lehrerbildung können Studierende im Leuphana College Major und Minor der Fakultät Bildung wählen wählen.

Wenn Sie Fragen zum Studienverlauf des Bachelorstudiums haben, wenden Sie sich gern an die auf den jeweiligen Webseiten angegebenen Studiengangsverantwortlichen.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende in der Leuphana Graduate School zwischen den weiterführenden konsekutiven Masterstudiengängen Lehramt für Grundschulen, für Haupt- und Realschulen oder für berufsbildende Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wählen. Studierende, die sich beruflich nicht in Richtung des Lehrerberufs orientieren, sondern sich auf die Übernahme von Fach- und Führungspositionen im Bereich von Bildungsplanung, Bildungsmanagement, Bildungsforschung oder Sozialpädagogik vorbereiten wollen, bietet die Graduate School das Masterstudium Educational Sciences (Bildungswissenschaften) an.

Lehrerbildung

Der konsekutiven Masterstudiengänge der Lehrerbildung in der Graduate School bieten den Absolventinnen und Absolventen vorausgehender einschlägiger Studienprogramme die Möglichkeit, die erworbenen fachlichen Kompetenzen zugleich systematisch als auch professionsorientiert zu vertiefen. Der Aufbau der Studiengänge orientiert sich an den Bachelor- und Masterstrukturen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit eingeführt wurden, und verbindet diese mit den Anforderungen an die Lehramtsausbildung des Landes Niedersachsen und der Kultusministerkonferenz.

  • Lehramt an Grundschulen mehr
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften mehr

Promotion

Promovieren an der Graduate School

Die Leuphana Graduate School bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit eines Promotionsstudiums in der Initiative Bildungsforschung. Promotionskandidatinnen und Promotionskandidaten müssen sich in das Promotionsstudium der Graduate School der Leuphana Universität Lüneburg einschreiben. Das Promotionsstudium kann als verlängertes Teilzeitstudium absolviert werden. Promotion an der Graduate School


Wahl der Fachbetreuerin/des Fachbetreuers

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung durchführen möchten, ist es notwendig, dass Sie vor Ihrer Bewerbung eine Fachbetreuerin oder einen Fachbetreuer für Ihr Vorhaben finden.

Zur Wahl stehen Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildung, die als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten forschen und in den Masterprogrammen der Leuphana Universität Lüneburg lehren.


Thema der Dissertation

Das Thema der Dissertation ist aus den jeweiligen Schwerpunkten der Fakultät Bildung zu wählen. Insbesondere für externe Promotionsinteressierte gilt: Ihr Thema muss in das wissenschaftliche Profil des potenziellen Betreuers bzw. der Betreuerin passen, zudem müssen Sie den Kontakt zu ihr oder ihm persönlich knüpfen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Emer O’Sullivan, die Vorsitzende der Promotionskommission. Näheres können Sie in der Promotionsordnung für die Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg nachlesen. Die aktuelle Promotionsordnung finden Sie hier:


Gute wissenschaftliche Praxis

Beachten Sie in dem Zusammenhang auch die Richtlinie der Leuphana Universität Lüneburg zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, veröffentlicht im amtlichen Mitteilungsblatt der Körperschaft und Stiftung Leuphana Universität Lüneburg Nr. 10/09 vom 8. Juni 2009. mehr


Der Doktorgrad

In der Fakultät Bildung werden regelmäßig Promotionsvorhaben durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Grundlage des Promotionsstudiums und des Promotionsverfahrens ist die Promotionsordnung. Die Fakultät kann im Wege ordentlicher Promotion mit abschließender Disputation folgenden Doktorgrad verleihen, sofern die Voraussetzungen (vgl. § 1 Abs. 1 der Promotionsordnung) vorliegen: Dr. phil.

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung des Promotionsvorhabens und zur Kontaktaufnahme stehen Ihnen selbstverständlich alle Mitglieder der Fakultät Bildung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.