Bildungsforschung in Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren


Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Current Courses

Prof. Dr. Anne Barron

Corpus Linguistics for World Englishes


This course offers a hands-on introduction to Corpus Linguistics, the study of language using large, digitized collections of naturally occurring speech and writing, known as corpora. You will learn how to access, analyze, and visualize corpus data and work with online resources and software applications. In addition, the course aims to demonstrate some of the applications of Corpus Linguistics, more specifically in the areas of language variation studies and English language teaching.

Ziel: Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Spoken language, variation and the classroom


British English, less so American English, is the standard adopted in the EFL classroom. In schools, learners are made aware that English is spoken in India, Ireland, New Zealand and many more places. However, they are taught nothing of the systematic nature of additional standards of English, such as Indian English, Irish English or New Zealand English. Nor do textbooks take heed of the fact that learners will be using English in English as a Lingua Franca contexts - contexts which again are associated with a particular use of English.

This course examines the huge diversity of the English language in today's globalised world and contrasts this with Standard English taught in schools. We read about and carry out linguistic analyses and do so frequently taking a cross-varietal method of analysis. We also contrast textbook presentations with research on Global English and discuss pegagogical reprecussions and applications.

Both theoretical and methodological issues form an important part of the course. Students are required to conduct empirical research primarily using corpora (naturally occurring spoken and written language). The complementary online course also belonging to this module introduces students to corpus linguistics methods and equips students with the requisite skills in this area. Within the context of the Prüfungsleistung, students are asked to either contemplate how they might use their skills in corpus linguistics to introduce the concept of varieties / English as a Lingua Franca to the classroom or conduct an empirical analysis of a variety of their choice using corpus linguistic materials.

The course will be conducted through English.

Ziel: Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Methods in the study of text


This course offers a hands-on introduction to Corpus Linguistics, the study of language using large, digitized collections of naturally occurring speech and writing, known as corpora. During the course, you will work with a range of genres and registers and be guided to access, analyze, and visualize corpus data, work with online resources and software applications, and to also create your own small corpus. In addition, the course aims to demonstrate some of the applications of Corpus Linguistics, more specifically in the areas of genre analysis and English language teaching and learning.

- students will work with a range of genres and learn how to access, analyze, and visualize corpus data, work with online resources and software applications

Ziel: Aims of module:

Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Language and social sustainability


Achieving gender equality and empowering all women and girls is fifth on the list of 17 Sustainable Development Goals (SDGs) ratified by The United Nations as part of the 2030 Agenda for Sustainable Development. In this seminar, we look at how sexism is expressed and transmitted through language and how men and women use language differently in constructing their social identities. We also examine the portrayal of women and men in the public arena and how such portrayals affect the way we conceptualise gender.

Linguistic text analysis in the professions


This course introduces students to genre analysis. Genre analysis is an approach to written language which is frequently employed to analyse texts for language learning in the area of English for Specific Purposes (ESP). It concerns analysing texts as hierarchies of functional units on a macro- and micro-structural level. We also deal with genre pegagogy and consider how genre analysis might serve the classroom. In looking at genre analysis and genre pegagogy, we investigate how technological advances may complement the genre approach to language use and investigate how corpora (electronic collections of naturally occurring spoken and written language used for linguistic analyses) can be used in genre analysis and in genre pedagogy. The complementary online course also belonging to this module equips students with the requisite skills in this area.

Theoretical approaches are applied to a selection of texts, e.g. job application letters, payment request letters, promotional letters, letters of complaints, and cross-cultural differences are also discussed and analysed. Students will be free to focus on a genre of their choice.

Ziel: Die Studierenden

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit.

- verfügen über fundierte, tiefgehende Kenntnisse zur Analyse von Textsorten und Diskursen im Bereich English for Specific Purposes (ESP)

- sind in der Lage, selbständig im Bereich English for Specific Purposes (ESP) ein thematisch begrenztes Problem in den genannten Bereichen anhand empirischer Methoden zu bearbeiten, Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden zu erheben und eigenständig anhand (kontrastiver) textlinguistischer und/oder diskursanalytischer Analysen durchzuführen

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

- sind in der Lage, die neu kennengelernten sprachwissenschaftliche Theorien und die empirische Forschung in dem Bereich auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen

Prof. Dr. Claudia Albes

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

-


Qualitätszirkel dienen der Weiterentwicklung von Studium und Lehre. Studierende und Lehrende kommen hierbei i. d. R. jährlich zusammen und diskutieren mit den Studienprogrammverantwortlichen Stärken und Schwächen des Programmes und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Studienprogrammes. Studierende und Lehrende können hier eigene Themen einbringen. Der Qualitätszirkel als niedrigschwelliges Feedback instrument steht allen Studierenden und Lehrenden offen.

Zur Vorbereitung des Qualitätszirkels stehen im Materialordner Studierendenstatistiken, aggregierte Daten der internen Lehrevaluation und die Lehrberichte vergangender Qualitätszirkel zur Verfügung.

Prof. Dr. habil. Timo Ehmke

Tutorial 2 - "methods of educational research"


Performance measurement and schools


Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick zu Methoden und Verfahren der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule zu geben. Dazu werden folgende Fragen behandelt: Was sind standardisierte Tests und wie werden sie entwickelt? Welche Probleme sind mit der Erfassung von Leistungen und der Notengebung verbunden? Wie können Schulleistungen und Schülerarbeiten verbal beurteilt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, um Lernschwächen zu erfassen? Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars sind Leistungsmessungen im Rahmen aktueller Schulleitungsstudien.

Ziel: Die Studierenden erwerben Kenntnisse über Methoden der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule. Das Seminar bietet ferner einen Überblick zu empirischen Forschungsbefunden aus aktuellen Schulleistungsstudien.

Adaptive learning support in the classroom


Schüler*innen bringen verschiedenste Voraussetzungen mit in den Unterricht (bspw. kognitive, emotionale, familiäre) von denen auch ihre schulischen Leistungen abhängen (Helmke, 2009). Guter Unterricht zeichnet sich dadurch aus, dass alle Schüler*innen ihr Lernpotenzial ausschöpfen können (Pfister, 2016). Lehrkräfte können den Lernprozess der Schüler*innen insofern beeinflussen, dass sie ein optimales Lernangebot für die Schüler*innen zur Verfügung stellen und können am Schüler*innenverhalten wiederum beobachten, inwiefern sie ein Angebot anpassen müssen (Helmke, 2009). Lehrkräfte passen Instruktionen und Unterstützung an die Voraussetzungen der Schüler*innen an -adaptieren (Pfister, 2016). Diese Adaptivität (Passung) „gilt als Bedingungsfaktor schulischer Leistungen” (Pfister, 2016, S. 39).

Adaptive Unterstützung kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Zum einen auf einer übergeordneten Ebene, der Makroebene. Diese Anpassungen betreffen Maßnahmen der Unterrichtsplanung, wie zum Beispiel methodische Entscheidungen oder Maßnahmen zur Differenzierung. Zum anderen auf der Mikroebene: dabei handelt es sich um Anpassungen, die im Rahmen des Unterrichtens kurzfristig erfolgen (Dumont, 2019). Für die Lehrkraft bedeutet Adaptivität auf Mikroebene ein gleichzeitiges Diagnostizieren und Feedback geben in der direkten Interaktion mit Schüler*innen.

Ziel: Die Studierenden planen im Wintersemester ein eigenes Forschungsprojekt und entwickeln hierzu eine Forschungsskizze. Dabei erarbeiten sie theoretisch fundiert eine Forschungsfrage und dazugehörige Hypothesen, welche im Laufe des Projektes über eine empirische Studie beantwortet werden können. Das forschungsmethodische Vorgehen ist abhängig von der entwickelten Fragestellung und den Möglichkeiten diese erkenntnisreich zu beantworten. Im Sommersemester führen die Studierenden die somit geplante Studie durch. Im darauffolgenden Wintersemester analysieren und werten die Studierenden entsprechend gesammelte und erfasste Daten aus und präsentieren relevante Erkenntnisse auf einer Konferenz.

Masterkolloquium


Methods of educational research


Die Studierenden erhalten einen Überblick über den empirischen Forschungsprozess. Dabei lernen sie sowohl quantitative Verfahren als auch qualitative kennen. Darüber hinaus lernen Sie, wie man wissenschaftliche Texte recherchiert und aufbereitet aber auch Möglichkeiten, die Befunde empirischer Arbeiten darzustellen.

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage empirische (Abschluss-)Arbeiten entsprechend aktuell gängiger Standards der empirischen Bildungsforschung zu verfassen.

Prof. Dr. Angelika Henschel

Cooperation of family, youth welfare services and schools


Familien müssen sich heutzutage immer anspruchsvolleren Herausforderungen stellen, insbesondere in Zeiten von Corona. Problemlagen wie materielle Armut, Migration, alleinige Sorge für das Wohl der Kinder etc., verschiedenste Ansprüche und Anforderungen der Gesellschaft und der Institutionen sowie das Wissen der Eltern um ihre Bedeutung als Sozialisationsinstanz, können Eltern unter Druck setzen. Dies verdeutlich u.a. die Studie "Eltern unter Druck" der Konrad Adenauer Stiftung.

Wie gestaltet sich Familie heute eigentlich ("doing family")? Mit welchen Herausforderungen und Problemlagen sind sie konfrontiert? Wieso fühlen Eltern sich unter Druck? Welche Auswirkungen hat dies auf den familiären Alltag? Wie können multiproblembelastete Familien durch weitere Sozialisationsinstanzen in ihrem Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungshandeln unterstützt werden? Diese und andere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden. Dabei sollen die Sozialisationsinstanzen, Jugendhilfe und Schule analysiert und diskutiert werden und gelungene Beispiele von Vernetzung der Akteure sollen aufgezeigt werden, um Mädchen und Jungen in ihren Familien von Seiten der Schule und der Jugendhilfe im Sinne von Bildungs- und Erziehungspartnerschaften angemessene Unterstützung zuteil werden zu lassen.

Am Beispiel des Themengebietes häusliche Gewalt (domestic violence) soll gezeigt werden, das multifaktoriell belastete Familien ein erhöhtes Gewaltrisiko tragen können, weshalb Vernetzung und Kooperation unterschiedlichster Sozialisationsinstanzen hier notwendig und hilfreich sein können.

Ziel: Kenntnisse bzw. Vertiefung von Wissen und Kompetenzerwerb hinsichtlich folgender Gebiete:

Lebens- und Problemlagen von Familien heute

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften

Kooperation von Familie, Jugendhilfe und Schule

Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Häusliche Gewalt und Entwicklungsrisiken für Kinder

Gender socialization. Introduction to social theoretical approaches


Entsprechend der jeweiligen theoretischen und methodologischen Ausrichtung hat der Begriff der Sozialisation in den letzten Jahrzehnten vor allem in den Sozialwissenschaften für kontroverse Diskussionen, bis hin zu einem Paradigmenwechsel, gesorgt. Sozialisation bildet dennoch bis heute innerhalb der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen ein Konstrukt zur Erklärung des hochkomplexen Prozesses von Individuation und Gesellschaft und inter- und transdisziplinäre Konzepte zur Erklärung der Subjekt-Umwelt-Interaktion haben sich seitdem weiterentwickelt.

Anhand der Thematik Sozialisation der Geschlechter sollen unterschiedliche theoretische Ansätze zur Erklärung von Sozialisation im Seminar vorgestellt, behandelt, diskutiert und hinsichtlich ihrer Erklärungsreichweite kritisch reflektiert werden.

Ziel: Die Studierenden sind mit unterschiedlichen theoretischen Ansätzen zur Erklärung von (Geschlechter)Sozialisation vertraut und finden hierdurch einen Zugang zur geschlechtsreflexiven Pädagogik.

Sexual violence in an educational context


Ob in der Odenwaldschule oder in kirchlichen Einrichtungen – das Thema sexuelle Gewalt im pädagogischen Kontext ist allgegenwärtig. Die mediale Dauerpräsenz führt allerdings mitunter auch zu einer Reduktion dieses komplexen Themengebietes: Die vielfältigen Dimensionen und Hintergründe werden kaum beleuchtet. Was ist sexuelle Gewalt eigentlich? Wo fängt sie an? Welche Strukturen begünstigen sie? Was kann sie verhindern? Welche Bedeutung kommt dem Geschlecht im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt zu? Wie können angehende Lehrkräfte lernen, professionell mit sexueller Gewalt umzugehen? Im Rahmen des Seminars sollen Begriffe abgegrenzt, konkrete Fälle diskutiert, Hintergründe analysiert sowie Präventions- und Interventionsmaßnahmen skizziert werden. Dabei werden sowohl sexuelle Übergriffe im Elternhaus als auch in pädagogischen Einrichtungen thematisiert. Betrachtet werden auch Vorfälle zwischen Jugendlichen. Sexuelle Gewalt wird dabei auf physischer und psychischer Ebene betrachtet, entscheidend sind auch Fragen von Abhängigkeiten und Macht sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Demokratie und Partizipation innerhalb von Schule und Jugendhilfe.

Neben Input durch die Dozentin und studentische Gruppenarbeiten werden auch Praktiker*innen von ihren Erfahrungen aus dem Alltag von Beratungsstellen berichten.

Ziel: Um Machtmissbrauch entgegen zu wirken, sollen sich die Teilnehmenden auch kritisch mit den eigenen pädagogischen Ansätzen, persönlichen Werten sowie institutionellen Strukturen auseinandersetzen. Ein Fokus liegt auf der Frage, welche Chancen in der Demokratisierung von pädagogischen Institutionen hinsichtlich der Prävention von sexueller Gewalt liegen können. Dabei kommen Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zwischen Schule, Jugendhilfe und Elternhaus eine besondere Bedeutung zu. Auch die Stärkung von Kinderrechten, des Kinderschutzes sowie die Beförderung von Gewaltfreiheit bilden zentrale Elemente. Ziel des Seminars ist eine systematische Sensibilisierung und Qualifizierung angehender Lehrkräfte für den Umgang mit sexueller Gewalt im schulischen Kontext.

Professional internship


Das Kolloquium richtet sich ausschließlich an Dipl. oder BA Absovent/innen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, insbesondere des berufsbegleitenden BA Studiengangs Soziale Arbeit für Erzieher und Erzieherinnen. Es dient der systematischen Reflexion, Begleitung und Betreuung im Berufspraktikum zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung.

Ziel: Reflexion der Praxis; Selbstreflexion professionellen Handelns, Intervision; Vorbereitung des Praxisberichts und des Abschlusskolloquiums; Austausch über unterschiedliche Handlungsfelder Sozialer Arbeit.

Violence in gender relations - causes, manifestations, effects and consequences for society, politics, science and social practice


Spätestens seit Aufkommen der zweiten Frauenbewegung gilt das Thema "Gewalt gegen Frauen" nicht mehr als Tabu, sondern wird gemäß des Mottos "das Private ist politisch" im Kontext von Menschenrechtsverletzung debattiert. Gewalt ist nicht geschlechtsneutral, sondern eng verwoben mit Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit, sie findet auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse statt und vollzieht sich in spezifischen Kontexten und sozialen Interaktionen. Interdisziplinäre und die Kategorie Geschlecht reflektierende Analysen und Methoden sind erforderlich, um das komplexe Phänomen der "Gewalt in Geschlechterverhältnissen" verstehen und Perspektiven hinsichtlich von Prävention und Intervention entwickeln zu können.

Die in den letzten Jahrzehnten in den Wissenschaften gewonnen Erkenntnisse zeichnen ein zunehmend ausdifferenziertes Bild und sind durch Vielschichtigkeit gekennzeichnet, die dazu beiträgt, dass klassische Opfer-Täter-Schemata der Geschlechter auch überwunden werden konnten. Männliche Verletzbarkeit und die Gewalt, die Männer nicht nur ausüben, sondern auch erfahren, wird heute ebenso thematisiert, wie Zusammenhänge von Generation und sozialer Lage (Intersektionalität).

Im Rahmen des Seminars werden strukturelle und individuelle Bedingungsfaktoren, gesundheitliche, psychosoziale und ökonomische Ursachen und Folgen der Gewalt ebenso behandelt, wie Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden sollen. Praktikerinnen, die mit einzelnen Gastvorträgen ins Seminar eingeladen werden, sollen helfen, die Thematik praktisch und methodisch zu durchdringen.

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage auf der Basis von Gewaltentstehungstheorien, Zusammenhänge von Geschlechter- und Gewaltverhältnissen zu erkennen und Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Gewalt einzuordnen. Unterstützungsmöglichkeiten, Angebote und Methoden der Präventionsarbeit im Gewaltkontext sind bekannt. Ein Theorie-Praxistransfer wird hergestellt. Gruppenarbeiten im Seminar und gemeinsame Präsentationen stärken die Sozialkompetenz der Teilnehmenden und werden weiterentwickelt. Diskussionskultur und Kritikfähigkeit stellen ebenso Lernziele dar.

Profin. Drin. Maria-Eleonora Karsten

Social Pedagogy Research Colloquium


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Prof. Dr. Dominik Leiss

Arithmetics as a Process


Einige Stichpunkte: figurierte Zahlen, Stellenwertsysteme, Teilbarkeitslehre, Logik und Beweisen, Grundlegung der natürlichen Zahlen, Aufbau und Eigenschaften der Zahlbereiche

Ziel: Die Studierenden erwerben elementare Kompetenzen in den Bereichen Arithmetik, Algebra, Aufbau des Zahlsystems und Grundlagen der Mathematik.

Prof.Dr. Martin Lenz-Johanns

Research Colloquium "Literary, Arts and Music Studies"


Im Kolloquium haben Promovierende des Kollegs die Möglichkeit, Auszüge aus den Promotionsprojekten zu präsentieren und in kollegialem Rahmen zu diskutieren. Darüber hinaus tragen Gastbeiträge zur inhaltlichen und methodischen Weiterqualifikation bei. Im Sommersemester 2020 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema "Artistic Research“.

Ziel: Ziel des Kolloquiums ist der fachliche sowie interdisziplinäre Austausch in den Disziplinen Kunst, Musik und Literatur. Teilnehmende werden befähigt, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und Beiträge konstruktiv zu kommentieren. Das Kolloquium trägt darüber hinaus zur Vernetzung in der wissenschaftlichen Community bei und fördert so die Karriereentwicklung.

Prof.Dr. Pierangelo Maset

3. Semester - Aesthetic Operations


Contemporary Art Mediation


Positionen zeitgenössischer Kunstvermittlung und deren Hintergründe und Entwicklungen sollen in dieem Seminar vorgestellt werden.

Ziel: Erweiterte Kenntnis und Reflexion zeitgenössischer Kunstvermittlung.

Space Time Action


Entwicklung eigner ästhetisch-praktischer Arbeiten im thematischen Kontext von Raum-Zeit-Handlung,

Ziel: Erweiterung ästhetisch-künstlerischer Fähigkeiten sowie des Reflexionsvermögens.

Contemporary Art


Die Gegenwartskunst ist unübersichtlich und anspruchsvoll, ihre Verfahren beinhalten aber enorme Möglichkeiten für Kunstpädagogik und Kunstvermittlung, Anhand exemplarischer Beispiele und Texte sollen Zugänge zur Gegenwartskunst ermöglicht werden.

Studierende sollen Beispiele aus der Gegenwartskunst einbringen, auf die sie gestoßen sind.

Ziel: Kenntnis und Verstehen exemplarischer Entwicklungen und Positionen der Gegenwartskunst.

Introduction to Art Education


Positionen und Methoden der Kunstpädagogik seit Ende des Zweiten Weltkrieges im Kontext der Kunstentwicklung. Bezüge zu deren Hintergründen.

Ziel: Grundierung fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Positionen in Kunst und Kunstpädagogik. Methodische Erprobungen.

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

(German 221)


Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in digitalisierter Schule?!


Prüfungsleistung 1: 31.01.2022 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2022 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2023 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Multilinguism and school´s languaging in a transitional society?! (German, GHR)


Die Beherrschung der angemessenen sprachlichen Register, u. a. der Bildungssprache, gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und sie so auf eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben vorbereitet werden.

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. In diesem Projektband sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen, auch digitalen Sprachsituationen zu nutzen.

Prüfungsleistung 1: 31.01.2021 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2021 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2022 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Doctoral colloquium English literature


A one day colloquium for doctoral and post-doctoral candidates writing their theses in the area of English or Comparative Literature to discuss research design and methodology questions, engage in theoretical debates, and present and critique their projects. The colloquium also offers a forum to discuss conference presentations and articles before submission.

Ziel: To discuss research design

To discuss questions of methodology

To engage in theoretical debates

PhD candidates present their dissertation projects and chapters

PhD candidates critique each other's dissertation projects and chapters

Post-doc canditates present their habilation projects

Conference presentations are discussed

Articles are discussed before submission

Colloquium PLG


Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren ihre Projekte und erläutern sie in der folgenden Diskussion mit den Teilnehmenden des Kollegs.

Prof. Dr. Silke Ruwisch

Mathematical Learning at the beginning of schooling Group 2 (Copy) (Copy)


Im Seminar werden insbesondere die arithmetischen Fähigkeiten am Übergang vom Kindergarten zur Grundschule thematisiert. Sie lernen verschiedene diagnostische Verfahren zur Feststellung der mathematischen (arithemtischen) Vorkenntnisse der Kinder kennen.

Ziel: Ziel ist es, diagnostische Verfahren in ihrer Aussagekraft, Durchführbarkeit und Reichweite einschätzen zu lernen, um im Schulalltag gezielt spezifische Verfahren einsetzen zu können.

Mathematical Learning at the beginning of schooling Group 2 (Copy)


Im Seminar werden insbesondere die arithmetischen Fähigkeiten am Übergang vom Kindergarten zur Grundschule thematisiert. Sie lernen verschiedene diagnostische Verfahren zur Feststellung der mathematischen (arithemtischen) Vorkenntnisse der Kinder kennen.

Ziel: Ziel ist es, diagnostische Verfahren in ihrer Aussagekraft, Durchführbarkeit und Reichweite einschätzen zu lernen, um im Schulalltag gezielt spezifische Verfahren einsetzen zu können.

Preparing practical training - mathematics (primary school)


Es werden die fachspezifischen didaktischen Fragestellungen zur Planung, Vorbereitung und Durchführung von Unterricht erarbeitet, Analysekriterien für Fremd- und Selbstreflexion entwickelt und zu einem unterrichtlich relevanten Thema eine Seminarsitzung mit entsprechender kognitiver Aktivierung gestaltet.

Ziel: Es sollen Planungs- und Analysekompetenzen für den Mathematikunterricht in der Grundschule erworben werden.

3rd semester: cooperative learning in inclusive mathematics classes in primary school


Statt differenzierte Lernangebote für verschiedene Lerngruppen vorzubereiten und zu gestalten, ermöglichen kooperative Lernformen, auch in einer leistungsbezogenen stark heterogenen Lerngruppe am gemeinsamen Unterrichtsgegenstand zu arbeiten und zu lernen.

Ziel: Ziel des Projektseminars ist das Kennenlernen, Gestalten, Einsetzen und Weiterentwickeln mathematischer Lernumgebungen für inklusive Settings in Grundschulen sowie eine entsprechende forschungsbezogene Evaluation.

xx


Begründen im Mathematikunterricht ist eine zentrale prozessorientierte Tätigkeit.

Sie ist einerseits wesentlich für mathematische Argumentationen, für Beweisführungen, aber eben auch für die Entwicklung des eigenen mathematischen Verständnisses. Andererseits handelt es sich um eine sprachlich-zeichnerische Tätigkeit, so dass ebenfalls linguistisch-sprachliche Fragen eine Rolle spielen.

Im Seminar wird die entsprechende Hintergrundliteratur erarbeitet. Als Eigenanteil kann die Fallstudie entweder als Schulbuchanalyse oder aber als Analyse von selbst zu erhebenden Kompetenzen im Begründen von Schüler:innen erstellt werden.

Ziel: Wesentiche Aspekte einer mathematischen Begründung kennen, diese in Schüler:innenäußerungen erkennen, einordnen und evaluieren können. Anregungen zum Begründen entwickeln.

Prof. Maria von Salisch

Lecture Developmental Psychology


Seminar Developmental Psychology A


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

*


Auf der Grundlage von Störungsbildern werden Trainings zur Prävention und Intervention vorgestellt.

Ziel: Die Studierenden mit häufigen psychologischen Störungsbildern bei Kindern und Jugendlichen vertraut machen und den Umgang damit in Einzel- und Gruppensettings vermitteln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Prävention.

Seminar Developmental Psychology B


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Developmental Psychology C


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

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  • Bachelor
  • Master
  • Promotion

Bachelor

Bachelorstudium am College

Den Einstieg in die Lehrerbildung bilden die Bachelorstudiengänge im Leuphana College. Studierende können hier wählen zwischen den Studiengängen für Grund-, Haupt- und Realschulen oder für Berufsbildende Schulen mit den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Wirtschaftspädagogik. Die Studienangebote sind in das Studienmodell des Leuphana Colleges mit einem gemeinsamen ersten Semester für alle Studierenden eingebunden und bieten Studienmöglichkeiten im fachübergreifenden Komplementärstudium des Colleges.

Im Leuphana College können Bachelor-Studierende die Grundlagen für den Einstieg in den Lehrerberuf legen oder auch das Fach Bildungswissenschaften als Zweitfach zu ihrem Schwerpunktfach studieren.

Lehrerbildung

Am College werden drei verschiedene Bachelor-Studiengänge angeboten, die in Verbindung mit einem anschließenden konsekutiven Masterstudium auf eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer vorbereiten.

  • B.A. Lehren und Lernen
    Dieser Bachelor umfasst die Lehrerbildung für Grund-, Haupt- und Realschulen. Im Rahmen des Studiums werden zwei von elf möglichen Unterrichtsfächern studiert. Zusätzlich werden im bildungswissenschaftlichen Bereich pädagogische und psychologische Studieninhalte vermittelt und verschiedene Praktika absolviert.

  • B.A. Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik
    Der Bachelor vermittelt fachwissenschaftliche, sozialdidaktische und sozialpolitische Kompetenzen für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen. Zudem werden Module in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach angeboten.

  • B.A. Wirtschaftspädagogik
    In diesem Bachelor für die Lehrerbildung an Berufsbildenden Schulen setzen die Studierenden Schwerpunkte in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik sowie in einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach.

Bildungswissenschaft, Psychologie & Popular Music Studies

Neben den Angeboten der Lehrerbildung können Studierende im Leuphana College Major und Minor der Fakultät Bildung wählen wählen.

Wenn Sie Fragen zum Studienverlauf des Bachelorstudiums haben, wenden Sie sich gern an die auf den jeweiligen Webseiten angegebenen Studiengangsverantwortlichen.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Nach Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende in der Leuphana Graduate School zwischen den weiterführenden konsekutiven Masterstudiengängen Lehramt für Grundschulen, für Haupt- und Realschulen oder für berufsbildende Schulen mit Fachrichtung Sozialpädagogik oder Wirtschaftswissenschaften wählen. Studierende, die sich beruflich nicht in Richtung des Lehrerberufs orientieren, sondern sich auf die Übernahme von Fach- und Führungspositionen im Bereich von Bildungsplanung, Bildungsmanagement, Bildungsforschung oder Sozialpädagogik vorbereiten wollen, bietet die Graduate School das Masterstudium Educational Sciences (Bildungswissenschaften) an.

Lehrerbildung

Der konsekutiven Masterstudiengänge der Lehrerbildung in der Graduate School bieten den Absolventinnen und Absolventen vorausgehender einschlägiger Studienprogramme die Möglichkeit, die erworbenen fachlichen Kompetenzen zugleich systematisch als auch professionsorientiert zu vertiefen. Der Aufbau der Studiengänge orientiert sich an den Bachelor- und Masterstrukturen, die im Rahmen des Bologna-Prozesses europaweit eingeführt wurden, und verbindet diese mit den Anforderungen an die Lehramtsausbildung des Landes Niedersachsen und der Kultusministerkonferenz.

  • Lehramt an Grundschulen mehr
  • Lehramt an Haupt- und Realschulen mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik mehr
  • Lehramt an Berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften mehr

Promotion

Promovieren an der Graduate School

Die Leuphana Graduate School bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit eines Promotionsstudiums in der Initiative Bildungsforschung. Promotionskandidatinnen und Promotionskandidaten müssen sich in das Promotionsstudium der Graduate School der Leuphana Universität Lüneburg einschreiben. Das Promotionsstudium kann als verlängertes Teilzeitstudium absolviert werden. Promotion an der Graduate School


Wahl der Fachbetreuerin/des Fachbetreuers

Wenn Sie ein Promotionsvorhaben in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung durchführen möchten, ist es notwendig, dass Sie vor Ihrer Bewerbung eine Fachbetreuerin oder einen Fachbetreuer für Ihr Vorhaben finden.

Zur Wahl stehen Professorinnen und Professoren der Fakultät Bildung, die als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten forschen und in den Masterprogrammen der Leuphana Universität Lüneburg lehren.


Thema der Dissertation

Das Thema der Dissertation ist aus den jeweiligen Schwerpunkten der Fakultät Bildung zu wählen. Insbesondere für externe Promotionsinteressierte gilt: Ihr Thema muss in das wissenschaftliche Profil des potenziellen Betreuers bzw. der Betreuerin passen, zudem müssen Sie den Kontakt zu ihr oder ihm persönlich knüpfen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Emer O’Sullivan, die Vorsitzende der Promotionskommission. Näheres können Sie in der Promotionsordnung für die Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg nachlesen. Die aktuelle Promotionsordnung finden Sie hier:


Gute wissenschaftliche Praxis

Beachten Sie in dem Zusammenhang auch die Richtlinie der Leuphana Universität Lüneburg zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, veröffentlicht im amtlichen Mitteilungsblatt der Körperschaft und Stiftung Leuphana Universität Lüneburg Nr. 10/09 vom 8. Juni 2009. mehr


Der Doktorgrad

In der Fakultät Bildung werden regelmäßig Promotionsvorhaben durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Grundlage des Promotionsstudiums und des Promotionsverfahrens ist die Promotionsordnung. Die Fakultät kann im Wege ordentlicher Promotion mit abschließender Disputation folgenden Doktorgrad verleihen, sofern die Voraussetzungen (vgl. § 1 Abs. 1 der Promotionsordnung) vorliegen: Dr. phil.

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausgestaltung des Promotionsvorhabens und zur Kontaktaufnahme stehen Ihnen selbstverständlich alle Mitglieder der Fakultät Bildung zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.