Studium und Lehre an der Fakultät Kulturwissenschaften

Die Studiengänge der Fakultät sind in Bachelor und Master Teil der innovativen Studienmodelle, die die Leuphana am College und an der Graduate School umsetzt. Sie legen ihr Augenmerk ebenso auf eine gründlich fachliche Ausbildung wie auf die interdisziplinäre Verschränkung unterschiedlicher Wissenskomplexe. Wahlmöglichkeiten, Spielräume für individuelle Schwerpunktsetzungen und Studienmodelle, die auf Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der Studierenden bei intensiver Betreuung durch die Lehrenden setzen, sind wichtige Charakteristika der kulturwissenschaftlichen Studiengänge.

An der Weiterentwicklung und Verbesserung der Studiengänge arbeiten Lehrende wie Studierende der Fakultät gemeinsam: Jährlich durchgeführte Gesprächsrunden (Qualitätszirkel) sind dabei ebenso wichtige Bausteine für ein qualitativ hochwertiges Studium  wie regelmäßige Lehrveranstaltungsevaluationen und Studierendenbefragungen. Zahlreiche Lehrveranstaltungen der Fakultät wurden in der Vergangenheit mit dem „Leuphana Lehrpreis“ für innovative Lehre prämiert.

Fakultätsmitglieder lehren am College und an der Graduate School

Mit dem Lehrangebot der Wissenschaftsinitiative Kulturforschung werden alle Phasen des Studiums unterstützt: Bachelor, Master und Promotion.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Univ. Prof. Dr. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn

Bachelorkolloquium #10 Kommunkationsmanagement


Themenfindung, -konkretisierung und -strukturierung, Literatursuche und -auswertung, Zeitplanung, Bewertungskriterien einer Bachelorarbeit, Klärung allgemeiner Fragen.

Insgesamt sind vier Blocktermine vorgesehen:

1. Termin: Auseinandersetzung mit den Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens

2. - 4. Termin: Präsentation und Diskussion der laufenden Bachelorarbeitsprojekte.

Ziel: Die Veranstaltung soll die Erstellung von Bachelor-Arbeiten begleiten und erleichtern, indem Hinweise rund um den Arbeitsprozess des Verfassens einer solchen Thesis gegeben werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Themenfindung, -konkretisierung und -strukturierung, die Literatursuche und -auswertung sowie die Zeitplanung einer Bachelorarbeit. Außerdem werden die konkreten Themen der Studierenden besprochen und Fragen rund um die Bachelor-Arbeit sowie deren Entwicklungsstand und Weiterentwicklung diskutiert.

Konsumentenverhalten und Kommunikation


Die Veranstaltung vermittelt zentrale Theorien und Konzepte des Konsumentenverhaltens sowie der Gesellschaftskommunikation. Über die theoretische Auseinandersetzung hinaus wird großer Wert auf den Transfer der Erkenntnisse gelegt. Vor allem aktuelle Herausforderungen mit Bezug auf die Corona-Krise sollen dabei im Vordergrund stehen. Die Vorlesung wird abgerundet von zwei Gastvorträgen, die die Relevanz des Themenkomplexes noch einmal hervorheben.

Folgende Bereiche werden u.A. behandelt:

• Primär aktivierende Prozesse

• Emotionen und Motivation im Marketing

• Einstellungen und ihre Veränderung

• Primär kognitive Prozesse

• Entscheidungsverhalten von Konsumenten

• Konsumentenidentität

• Kommunikation und Wirkungsmuster in den Medien

• Gesellschaftsorientierte Kommunikation

Ziel: Die Studierenden besitzen nach der erfolgreichen Teilnahme und ausreichendem Selbststudium Kenntnisse über grundlegenden Theorien und Erklärungsmodelle des Konsumentenverhaltens sowie der Gesellschaftskommunikation. Sie können diese sicher und flexibel auf relevante Sachverhalte anwenden und unter Zuhilfenahme entsprechender Parameter analysieren sowie beurteilen. Die Studierenden entwickeln im Laufe der Vorlesung ein Verständnis für die Relevanz des Themas in der aktuellen Situation und erweitern somit ihre Perspektive maßgeblich.

Kulturmarketing


Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Aufgaben des Marketings in Kulturbetrieben. Sie vermittelt fachsystematische Grundlagen sowie ein Fundament gesicherter Befunde und Perspektiven gemäß dem aktuellen Stand der Forschung und verknüpft diese mit einer Praxisperspektive. Rahmenbedingungen wie Organisationsformen von Kulturbetrieben, Kulturmarkt und Eigenschaften von Kulturleistungen werden ebenso diskutiert wie konzeptionelle Entscheidungsbereiche im Bereich der Analyse, Strategiebildung oder der Einsatz operativer Maßnahmen. Besonderer Fokus wird auf die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung gelegt, welche unter anderem durch die Folgen der Corona-Pandemie bedingt wird und die Anpassungsfähigkeit von Kulturinstitutionen an den Wandel notwendiger denn je macht. Die Studierenden werden anhand von Case Studies kritisch untersuchen und diskutieren, welche Chancen und Risiken die aktuellen Entwicklungen für kulturelle Institutionen bringen.

Ziel: Die Studierenden erwerben theoretische und praxisbezogene Grundlagen des Marketings in Kulturinstitutionen. Sie haben ein gutes Verständnis wesentlicher Aspekte des Marketings im Kontext von Kultur und können dieses Wissen auf Praxisbeispiele transfrieren.

Vorstellung Konzepts Betreuung von Abschlussarbeiten im Fach BWL


Masterforum


Die Studierenden erstellen zunächst ein Expose als Grundstein ihrer Masterarbeit. Im Kolloquium präsentieren die Studierenden den aktuellen Stand ihrer Masterarbeit und erhalten Feedback von Kommilitonen und der Betreuerin.

Prof. (apl.) Dr. Dawid Friedrich

Einführung: Politikfeldanalyse


Wenn Politik gesellschaftliche Probleme aufgreift und zu lösen versucht, dann erfolgt diese Problembearbeitung in modernen politischen Systemen überwiegend in funktional und institutionell ausdifferenzierten Politikfeldern. Dazu gehören nicht nur „klassische“ Felder nationalstaatlichen Handelns wie die Außen-, Verteidigungs-, Innen-, Rechts- und Finanzpolitik, sondern auch „neuere“ Politikfelder wie die Technologie-, Energie- oder Umweltpolitik. Solche Politikfelder lassen sich zunächst durch unterschiedliche Aufgaben und Probleme charakterisieren, die ein modernes politisches System für eine komplexe Gesellschaft insgesamt bearbeiten muss. Im Zuge der Problembearbeitung durch politische Programme und Maßnahmen („Policies“) haben sich in diesen Politikfeldern mit der Zeit aber auch spezifische institutionelle Arrangements, Akteurkonstellationen und Politikmuster entwickelt. Wie sind solche ausdifferenzierten Politikfelder und die hier entwickelten „Policies“ zu analysieren? Wie wirken politische Institutionen und Prozesse auf die Formulierung und Umsetzung von politischen Problemlösungsstrategien ein? Welche Folgen hat die Einbettung nationaler Politiken in europäische Institutionen und internationale Regime? Lassen sich die handlungsorientierten Konzepte der Policy-Analyse in der Praxis anwenden?

Ziel: Dieses Begleitseminar zur Vorlesung für Studierende des Major Politikwissenschaft dient der intensiveren Auseinandersetzung mit grundlegenden Konzepten der Politikfeldanalyse anhand von „klassischen“ und aktuellen Beiträgen aus der einschlägigen Fachliteratur. Ziel des Begleitseminars zur Vorlesung ist der Erwerb von grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten zur politikwissenschaftlichen Analyse von Politikfeldern und ihren Wechselwirkungen mit politischen Prozessen und politischen Institutionen sowie zur Diskussion um Konzepte und Praxisbezüge von handlungsorientierten Policy-Analysen.

Theories of representation


"The concept of political representation is misleadingly simple: everyone seems to know what it is, yet few can agree on any particular definition. In fact, there is an extensive literature that offers many different definitions of this elusive concept" (quote from Stanford Encyclopedia on Political Representation).

What is political representation? Are representation and democracy inextricably linked to each other? What are the challenges of political representation? How does political representation "travel" across the borders of the nation-state? What is the relation of political representation to other key words of modern democratic theory, particularly participation and deliberation?

This set of questions will be addressed in this seminar by collaboratively reading, commenting and discussing key texts of contemporary political theory.

Ziel: By the end of the seminar you will have gained a nuanced view on political representation and have a general overview about key topics that are currently discussed in representation theory.

Geschichte der europäischen Integration


Der Prozess der europäischen Einigung (europäische Integration) scheint u.a. durch rechtspopulistische Bewegungen, den Brexit und die schwelende Eurokrise in seinem Kern gefährdet. Um als mündige*r Bürger*in über die Europäische Integration und die Auswirkungen der diversen Krisen reflektieren zu können, ist ein fundiertes Wissen über die historischen, institutionellen und theoretischen Grundlagen der Europäischen Union und des politikwissenschaftlichen Nachdenkens über sie von zentraler Bedeutung.

Ziel: Diese Lehrveranstaltung hat zum Ziel, historisches Wissen über Verlauf der europäischen Integration, institutionelles Wissen über die Funktionsweise der Kern EU Institutionen, konzeptionelles Wissen über die Grundlagen der Integrationstheorien sowie Transferwissen hinsichtlich der Entwicklung von Argumentationsfähigkeit über europapolitische Themen zu vermitteln. Zudem soll ein tieferes Verständnis über politikwissenschaftliches Argumentieren angeregt werden, um die Deliberationskompetenz als politikwissenschaftliche Kernkompetenz zu verbessern.

Governance and Civil Society beyond the nation state


The expansion of transnational civil society (TCS) challenges the regulatory reach of nation-states, both individually and collectively. Organizations of a TCS have increasingly become engaged in numerous, transnational activities: some act as service providers (i.a. in disaster aid); others provide policy expertise to public institutions (such as International (UN) and Regional Organizations (EU, AU)); others engage in mobilizing transnational mass protest vis-a-vis certain policies (such as TTIP) or against certain International Organizations (such as the IMF); others have become central to specific policy fields, such as development, human rights, climate change. Altogether, TCS has evolved into an important building bloc of what is called Global Governance.

Social Science research from different disciplinary backgrounds (such as Political Science, International Relations, International Law, International Political Sociology, International Political Theory) has engaged in numerous and diverse research on this phenomenon: descriptive research focused on outlining the emergence and the activities of TCS actors and their inclusion in Global Governance; empirical research have tried to explain these phenomena; normative research reflect upon TCS's emergence as a potential resource for achieving postnational democratic legitimacy; sociological scholarship try to make sense about new state-society-relations in a globalising world.

Ziel: Given the multiple aspects of the topic, this seminar can only propose one approach. The course instructor upholds the conviction that bottom-up processes are a cornerstone of academic teaching, because every student group has its own specific interests in the context of the overall topic. Hence, the thematical focus of this seminar will be discussed and cooperatively decided upon by students and the instructor.

By the end of the class, students will have acquired an empirical and theoretical insight into one specific aspects of the scholarship on civil society and governance beyond the nation-state.

Prof. Dr. Rolf Großmann

Auditive Gestaltung


ACHTUNG! Die Veranstaltung wird als online Veranstaltung mittels Webseite und Moodlekurs durchgeführt.

Unser Zoom-Meeting jeden Dienstag beginnt jeweils um 14:15 unter folgender Adresse:

Meeting-ID: 928 1154 3183

Passwort: Kuwi

Einführung in die Theorie und Praxis auditiver Gestaltung.

Die Veranstaltung geht davon aus, dass Praxisfelder und musikalisches Wissen aufeinander zu beziehen sind. Sie wendet sich an Studierende, deren Studienschwerpunkt sich eher auf die populären und medienvermittelten Musikformen bezieht. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der traditionellen Schriftkultur der Musik (Notenschrift, Skalenbildung, Funktionstonalität; das parallele Einführungsmodul "Musiktheorie" im KuWi Bachelor behandelt diese Themen eingehend) stehen die Gestaltungsstrategien in den phonographischen und digitalen Medien (Sampler, Synthesizer, Sequenzer) im Zentrum der Veranstaltung. Diese werden sowohl theoretisch als auch praktisch (in der dazugehörigen Übung) behandelt.

Ziel: Grundwissen und praxisorientiertes Verständnis musikalischer und auditiver Gestaltung in und mit den Medien;

Urteilsfähigkeit und nachhaltige Einschätzung der gestalterischen Qualität kultureller Produkte im auditiven Bereich

Audioproduktion Gruppe A


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Audioproduktion Gruppe B


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Audioproduktion Gruppe C


Übung zum Seminar "Auditive Gestaltung":

Praktische und theoretische Vertiefung, Hörübungen, Diskussion des Seminarstoffs.

Ziel: Fähigkeit zur praktischen Umsetzung der Seminarinhalte.

Methoden einer erweiterten Musikwissenschaft / Gruppe A


ACHTUNG: Aufgrund der Aussetzung der Präsenzlehre wird das Seminar zunächst als Online-Veranstaltung geplant. Die einführenden Sitzungen werden als Videokonferenz der gesamten Seminargruppe in das Thema einführen und erste Diskussionen anstoßen. Diese und weitere Rückfragen werden als Moodle-Forum fortgeführt. Voraussichtlich werden in Moodle beide Veranstaltungen (Gruppe A und Gruppe B) zusammengelegt. Auch die Einführungssitzung wird gemeinsam stattfinden. Die einzelnen Methoden-Sitzungen werden durch die Studierenden gestaltet, die jeweils in Kleingruppen einen Multimedia-Inhalt (z.B. Videos, Screen-/Podcasts, Audiopapers) zu den Sitzungen vorbereiten. Hierbei ist nicht die technische Umsetzung entscheidend, sondern die inhaltliche Darstellung der Methode im Seminarkontext. Eine anschließende Diskussion sollte wiederum als Videokonferenz und/oder im Moodle-Forum geführt werden.

Das Seminar bietet eine Einführung in die methodisch-theoretischen Grundlagen der historischen und systematischen Musikwissenschaft und ihre Nutzbarkeit im Hinblick auf aktuelle Phänomene auditiver Kultur. Ausgehend von der disziplinären Abgrenzung zwischen musik- und kulturwissenschaftlicher Perspektive werden die traditionellen Gegenstände und Methoden der Musikwissenschaft um kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze erweitert.

Ziel: Ziel des Seminars ist der Erwerb von Überblickswissen zu den traditionellen Forschungsmethoden der Musikwissenschaft sowie verschiedenen musikspezifischen Methoden der Kulturwissenschaften im deutschsprachigen und internationalen Diskurs. Zusätzlich dient die Projektarbeit der praktischen Anwendung der erlernten Methoden in Bezug auf konkretes musikalisches Material und fördert gleichzeitig die Präsentationskompetenz der Studierenden.

Univ.-Prof. Dr. phil. Christoph Jamme

Martin Heidegger: Beiträge zur Philosophie


Die "Beiträge zur Philosophie" von 1936-38, die erst 1989 aus dem Nachlass publiziert worden sind, gelten als Heideggers zweites Hauptwerk nach "Sein und Zeit". Sie bilden den Beginn von 7 großen seins- und ereignisgeschichtlichen Abhandlungen(die andere wichtige erschien u.d T. "Das Ereignis" 2009 als Bd 71 der Gesamtausgabe).

Im Buch geht es um den Übergang vom metaphysischen zu einem anderen, dem "seynsgeschichtlichen" Denken. Den Anstoß dafür bildet die Not der Seinsverlassenheit. Dieser Erfahrung spielt der Autor die metaphysische Tradition zu, in deren Ende sich mit dem "Sprung" ein neuer Anfang vorbereitet. Das Buch endet mit dem Vorbeigang des "letzten Gottes".

Im Seminar sollen ausgewählte Kapitel aus dem Buch gemeinsam gelesen werden. Ein besonderer Akzent soll dabei auf der Freilegung des Einflusses von Hölderlin liegen.

Ausgabe:

Martin Heidegger: Beiträge zur Philosophie(Vom Ereignis). Gesamtausgabe III.Abt. Bd 65. Frankfurt a.M. 1989

Ausgewählte Kapitel des Buches sind unter "Materialien" in mystudy verfügbar.

Literatur:

Heideggers "Beiträge zur Philosophie". Hgg.v. E.Meija u. I. Schüssler. Frankfurt a.M.: Klostermann 2009

Kritik in der Aufklärung: G.E.Lessing


***Bitte richten Sie sich darauf ein, dass es im Sommersemester keine Präsenzlehre geben wird, sondern dass diese Lehrveranstaltung in Form eines moderierten Selbststudiums durchgeführt werden wird. Unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen dieses Formats ist die Anschaffung der in der Seminarbeschreibung aufgelisteten Werke G.E.Lessings! Vor allem sollten Sie die drei Dramen "Minna von Barnhelm". "Emilia Galotti" und "Nathan der Weise" gründlich gleesen haben(zur Reihenfolge siehe Seminarplan). Zu jedem der Texte werden Fragen gestellt, die schriftlich(per Mail) beantwortet werden müssen.

Das Skript der Vorlesung wird nach Ostern auf mystudy verfügbar sein.

Die Reihenfolge der durchzuarbeitenden Texte entnehmen Sie bitte dem Seminarplan.

Zur Vorbereitung sei das im LiteraturVerzeichnis angegebene Buch von Ingrid Strohschneidet-Kohrs empfohlen und jede greifbare Einführung in Werk und Leben G.E.Lessings.****

Herausgearbeitet werden soll in der Vorlesung das intellektuelle Grundprinzip in Lessings Gesamtwerk. Besondere Berücksichtigung finden dabei der Laokoon-Aufsatz und die Hamburgische Dramaturgie sowie die Nathan-Dichtung.

Zur Einführung:

Ingrid Strohschneider-Kohrs: Vom Prinzip des Masses in Lessings Kritik. Stuttgart 1969

Lessing-Handbuch.Leben-Werk-Wirkung. Hg.v. Monika Fick. 5.Aufl. Stuttgart 2000

Texte(bitte besorgen, alle im Reclam Verlag erschienen):

-Nathan der Weise.

-Emilia Galotti

-Laokoon. Studienausgabe

-Fabeln. Abhandlung über die Fabel

-Literaturtheoretische und ästhetische Schriften

Dazu gibt es im gleichen Verlag zu allen Dichtungen Lern- und Studienhilfen("Erläuterungen und Dokumente")

Humanismus, Posthumanismus, Transhumanismus


Der Bogen, den das Seminar schlägt, reicht von klassischen Texten der Renaissance Philosophie bis zur aktuellen Diskussion um Post- und Transhumanismus in der roboterisierten Welt.

Bitte anschaffen:

1.

Pico della Mirandola: Über die Würde des Menschen. Hamburg: Meiner Verlag(Philosophische Bibliothek 427)1990.

2.

Giannozzo Manetti:

Über die Würde und Erhabenheit des Menschen. Hamburg: Meiner Verlag(Philosophische Bibliothek 426)1990.

3.

Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit.

(Google Books)(wird im Seminar nicht behandelt, könnte aber zum Thema einer Hausarbeit werden)

Einführende Literatur:

-Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien. Stuttgart 1976(und andere Ausgaben)

-P.Baumann: Erasmus von Rotterdam als Philosoph. München 2013.

-Th.Leinkauf: Grundriss Philosophie des Humanisnus und der Renaissance. 2 Bde. Hamburg 2017.

-H.Biezais: Pico della Mirandolas anthropologische Anschauungen 1953

-E.Monnerjahn: G.Pico della Mirandola. Wiesbaden 1960

-H.Reinhardt: Freiheit zu Gott. Der Grundgedanke des Systematikers G.P.della Mirandola. Weilheim 1989

-E.Garin: Der Mensch der Renaissance Frankfurt a.M. 1990. Bes. 175-214.

-J.Nida-Rümelin/N.Weidenfeld: Digitaler Humanismus. Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. München: Piper 2018

Vergleichende kritische Lektüre widersprüchlicher Klassiker der soziopolitischen Theorie der ' offenen Gesellschaft ' von Plato bis Popper


Das Seminar versteht sich als gemeinsame Reflexion über soziopolitische "Klassiker " - also Texte , die sich mit der Interaktion zwischen Staat , Politik und Gesellschaft beschäftigen. Dabei steht im Zentrum unserer Thematik die "offene Gesellschaft " . Der Sozial - und Wissenschaftstheoretiker Karl Popper hat diesen Begriff in die soziopolitische Theorie eingeführt, um möglichst umfassend demokratische und protodemokratische Gesellschaften in ihrer Essenz zu bezeichnen : nämlich als plurale, von offenen und möglichst öffentlichen Debatten getragene Partizipation vieler oder sogar aller Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft an politischen Entscheidungen. Das Seminar untersucht neben positiv einschränkenden bzw. auf Repräsentation setzenden Positionen (z.B. Cicero, J.St.Mills ) auch " radikale" Begründungen für die Notwendigkeit der offenen Gesellschaft ( z.B. Rousseau ) wie auch "radikale" Ablehnungen ( z. B. Plato, Carl Schmitt).

Durchführung:

Wegen der medialen Einschränkung direkter Debatten versuchen wir eine Mischform aus bildlichen , auditiven und schriftlichen Mitteln :

1. Die drei Seminarleiter geben zu allen INSGESAMT ACHT THEMEN mindestens eine, möglichst drei per Skype zu erreichende Einführung(en) an den Terminen der "Seminarsitzungen" ( vgl. Zeitplan: ab Montag dem 2O. April dreistündig in 14- tägigem Wechsel ).

2. Sie bitten sodann die jeweiligen (abrufbaren ) Texte oder Passagen der zu einer " Seminarsetzung " angesetzten Thematik zu lesen und innerhalb von zwei Tagen auf drei an die Seminarteilnehmerinnen und

-teilnehmer gerichtete Fragen SCHRIFTLICH zu antworten . Die jeweiligen Antworten sollten mindestens drei Sätze, höchstens acht umfassen.

3. In abgesprochener zeitlicher Folge geben alle Seminarleiter Antworten auf die in den Antworten der Teilnehmerinnen aufscheinenden Aspekte und Probleme der Seminarthematik per Skype. So soll keine Bewertung, sondern eine Art Diskurs angedeutet bleiben.

4. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zum Schluss die Möglichkeit Fragen oder Stellungnahmen zur Thematik zu formulieren. Darauf möglichst Bezug nehmend stellen auch die Seminarleiter ihre Resultate vor. Wenn dann bereits eine solche Möglichkeit bestehen sollte, wird versucht die Schlussdebatte ( Anfang Juli ) in körperlicher Präsenz zu führen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine Bewertung ihrer Leistung benötigen, werden um eine schriftliche Hausarbeit von etwa 10 Seiten zu einem von ihnen mit der Seminarleitung abgesprochenen Thema gebeten.

LITERATUR

Texte:

Platon: Politeia/Der Staat. Bes. Buch 5

(Jede deutsche Übersetzung benutzbar, die die Stephanus-Seitenzählung enthält)

Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Zwei Bände. 7.Aufl.. Tübingen: Mohr(Siebeck) 1992(über Marx in Bd 2)

Ders : Das Elend des Historizismus. Tübingen: Mohr(Siebeck) 1987.

J.J.Rousseau: Der Staatsvertrag(1762). Ditzingen: Reclam-Verlag 1986.

J.St.Mill: Über die Freiheit.(1859).Hamburg: Felix Meiner Verlag 2007.

N.Machiavelli: Der Fürst. Ditzingen: Reclam Verlag 1986.

Cicero: Über den Staat . Ditzingen: Reclam Verlag o.J.

Zur Einführung:

-Platon: "Politeia". Hg. v. O.Höffe. Berlin : Akademie -Verlag1997(=Klassiker auslegen. Bd 7).

-W.Kersting: Platons "Staat". Darmstadt : WBG 1999(=Reihe Werkinterpretationen).

-E.Döring: Karl R.Popper. Einführung in Leben und Werk. Hamburg: Hoffmann&Campe 1987.

-L.Schäfer: Karl R.Popper. München: C.H.Beck 1988.

-I.Fetscher: Rousseaus politische Philosophie. 3.überarb.Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1975

-John Stuart Mill und der sozialliberale Stastsbegriff. Hg.v. Frauke Höntzsch. Stuttgart 2011

-B.Gräfrath: John Stuart Mill. Über Freiheit. Ein einführender Kommentar. Paderborn 1992

-K.Buechner: Der Tyrann und sein Gegenbild in Ciceros "Staat". In: Hermes 80(1952). H.3

Prof. Dr. Ulrich Jürgens

Bevölkerungsgeographie


Die Bevölkerungsgeographie umfasst den Bereich natürlicher (Demographie) und räumlicher Veränderungen (Mobilität). Die Veranstaltung führt ein in die Maßzahlen zur Berechnung und Beschreibung von Bevölkerungen, die historischen und gegenwärtigen Entwicklungstrends, Erklärungsmodelle und Methoden der Beeinflussung der Population über generatives Verhalten.

Ziel: Kompetenzentwicklung zur Deutung aktueller Bevölkerungsentwicklungen und ihrer raumstrukturellen Eigenschaften, ggf. Probleme, Befähigung zur Entwicklung von Handlungsoptionen auf politisch-planerischer Ebene

Prof. Dr. Volker Kirchberg

Kultur und Stadt - Einführung in die Theorien


DIE VERANSTALTUNG FINDET IM SOSE 2020 IN EINEM ONLINE-FORMAT STATT. EINZELHEITEN DAZU FOLGEN IN KÜRZE.

Das Modul gibt Einblick in die Bedeutung kultureller Institutionen (Akteure, Szenen, Veranstaltungen, Einrichtungen) für städtische Strukturen und Entwicklungen.

Aktuelle kultur- und sozialwissenschaftliche Theorien zur Raumkonstruktion werden anhand der Entwicklung zeitgenössischer postindustrieller Städte erläutert und gedeutet. Die Bezüge von Raum zu Gesellschaft werden dargelegt und reflektiert.

Dabei wird zum einen auf die wechselseitigen Effekte von Künsten und Kultur und Stadtentwicklung sowie Stadtpolitik eingegangen. Zum anderen sollen Möglichkeiten der kritischen Intervention durch Künste und Kultur in die Stadtentwicklung hinein behandelt werden. Dazu wird im Modul schwerpunktmäßig Hamburg als benachbartes "Großstadtlabor" thematisiert.

Ziel: Erarbeitung von Einsichten in den Stellenwert von kulturellen Institutionen (Akteuren, Szenen, Veranstaltungen, Einrichtungen) für städtische Strukturen und Entwicklungen.

Theoriekonstruktion - und Anwendung auf den städtischen Raum, Methoden und Methodologie des qualitativen und des quantitativen Paradigmas.

Erarbeitung von sozialwissenschaftlichen Theorien und empirischen Studien im Bereich der auf die postindustrielle Stadt bezogenen Soziologie bzw. Urban Studies.

Utopian Artistic Spaces and the Promise of Urban Development


In this (online)- seminar, we concentrate on experimental utopian spaces, creative quarters and green spaces for the common good at places of transformation whose original concepts of use have been abandoned, are empty or are only just emerging. Which utopias shape the planning processes of urban corridors in the city? Post-industrial structural change encourages the development of urban green corridors, which, in conjunction with art and cultural projects, have become important components of urban planning processes. The impetus for inclusive, participatory projects comes from initiatives and residents who appropriate (open) spaces independently of planning processes. An urban development policy oriented towards the creative industries with concepts for artistic use creates demands on a location that are closely linked to processes of property revaluation.

This transatlantic teaching project examines the planning, negotiation and mediation strategies of artistic use concepts working with case studies in Hamburg and Chicago. In addition to theoretical approaches and urban development strategies, the focus is on using digital ethnography to dwell into the local contexts and prepare for online discussions, digital go alongs and other methods, possibly an online workshop to engage with local actors involved in the planning process (artists, planners, neighbours, initiative etc.). In Hamburg, we are illuminating art and cultural projects in the context of e.g., the Alster-Bille-Elbe-Parks, the fux eG, and the Gängeviertel. In Chicago we analyse the conversion of the Bloomingdale Line into the linear park and hiking trail 606, Wicker Park and the Rebuild Foundation on the South Side.

The project is transdisciplinary. It aims to have students from HafenCity University Hamburg (HCU) and Leuphana University of Lüneburg working together on project studies. The seminar will have an empirical block with a digital excursion to Chicago.

It is aimed at BA students of Cultural Studies with a specialization in cultural organization at Leuphana University Lüneburg. The seminar is in English. Please send us your E-mail for the Kick-off meeting by Zoom on the 15th of April, 1-3 pm.

Digital excursion:

Due to the Corona situation it will not be possible to travel to Chicago in an analog way. However, we will have a digitally excursion, meeting and communicating with selected urban actors in Chicago.

Ziel: 1. Theoretical knowledge acquisition and expansion:

- theories of urban culture, urban development in neoliberal societies,

- community structures in view of the urban growth machine concept ,

- alternatives to the capitalist-neoliberal city model: real utopias,

- gentrification and resistance, place making

- artistic urban inventions

2. Practice and knowledge gain in (digital) empirical research:

- first explorations and preparations for the Chicago and Hamburg fields

- History of Chicago and the Chicago School of Urban History

- Current post-industrial development, "digital bohemia"

- Knowledge acquisition and expansion in survey and data analysis

- methods (semi-structured interviews, focus groups, sensory ethnography, digital ethnography (e.g., street view mapping)

3. Conducting (digital) empirical research:

- five to six case studies in Chicago

- five to six case studies in Hamburg

- data gathering and data analysis

4. Interpretation and Presenting Results

- Making of and Presenting Posters (in an analog or digital space tba)

Erhebung qualitativer Daten durch Interviews


Das Interview im Kontext der empirischen Sozialforschung

- Kommunikationsmodell

- Design und Prozess qualitativer Forschung

- Feldphase bzw. Feldphasenvorbereitung

- Die Kunst des Fragens

- Leitfadeninterview

- Experteninterview

- narratives und exploratives Interview

- Gruppendiskussionen

- Feldforschung

Ziel: Erkenntnisgewinn zu den Methoden der Datenerhebung in der qualitativen empirischen Sozialforschung

Forschungskolloquium Soziologie und Kulturorganisation


Prof. Dr. -Ing. Ursula Kirschner

Public Design: Experimentieren mit CAD im virtuellen Raum


Der digitale Raum als abstrahierte Darstellung des realen Raumes ermöglicht diesen durch Gestalten und Analysieren zu begreifen. Das Seminar gibt eine Einführung in das zwei- und dreidimensionale Konstruieren sowie in das Visualisieren mit Texturen und Lichtern mit der CAD Software AutoCAD. Übungen aus der Architektur werden den virtuellen Raum als Experimentierfeld nutzen, um digitale Modelle im Stadtraum zu komponieren und um unterschiedliche Perspektiven der Raumwahrnehmung zu erproben. Die Erkenntnisse werden praktisch angewendet, um ortsbezogen Public Design Objekte zu entwerfen.

Es erfolgt im Seminar eine Einführung in das CAD Programm AutoCAD.

Ziel: Erkenntnisse in der Stadtgestaltung und Fähigkeiten im digitalen Visualisieren.

Masterforum Institut für Stadt- und Kulturraumforschung


Vielfältige Inhalte unterschiedlicher Forschungsarbeiten werden im Masterforum gemeinsamt diskutiert, um den einzelnen Studierenden eine Hilfestellung bei der Abfassung der eigenen Arbeit zu geben.

Ziel: Die Studierenden lernen, eine präszise Fragestellung zu entwickelt, geeignete Methoden zur Erforschung auszuwählen und in einem angemessenen Text abzufassen.

Urban Frontier Zones in Sao Paulo, Brazil


Das Methodenseminar reflektiert die empirischen Feldforschungsmethoden, die im Rahmen von zwei Sommerschulen zum Thema „Frontier Zones“ im Stadtraum São Paulos angewandt wurden. „Frontier Zones“ wurden aus diversen Perspektiven aufgespürt und mit der Sprache des Dokumentarfilms als exploratives Medium für Stadtraumanalysen untersucht. Die Ergebnisse sind unter https://www.leuphana.de/institute/ifsk/personen/ursula-kirschner/lehrforschungsprojekte.html (bitte nach unten scrollen) zu betrachten.

Basierend auf der These der Medienwissenschaftler Horwitz, Joerges und Potthast, dass das Medium Film erlaubt, gerade über den Einsatz von Bildern "näher" an soziale Wirklichkeiten heranzukommen, als dies textzentrierter Praxis empirischer Sozialforschung möglich ist, erfolgte die Kommunikation der Inhalte ausschließlich durch Image- und Soundcapture und ohne erklärende Worte. Es entstanden Kurzfilme von jeweils interdisziplinär besetzten brasilianischen Gruppen.

Eine Analyse des Filmmaterials soll zu einem Diskurs über „Frontier Zones“ führen und anhand der Ergebnisse wird eine kritische Reflektion der methodischen Vorgehensweise vorgenommen. Aus der kritischen Beobachterperspektive heraus, sollen sodann die Studierenden zu Filmproduzierende werden und neue methodische Experimente mit dem vorliegenden Filmmaterial in der Postproduktion durchführen. Hierfür kann z.B. die Free Software https://www.avid.com/media-composer aber auch jedes andere Schnittprogramm, wie z.B. Premiere, Final Cut verwendet werden.

Das wissenschaftliche Bild


Das Seminar nutzt die visuelle Kommunikation zur Wissensdarstellung und versucht dem Bild einen Mehrwert gegenüber dem Text einzuräumen. Bilder können Informationen über anschauliche Merkmale und räumliche Zuordnungen oft besser vermitteln als Text. In den Naturwissenschaften sind Bilder in der Wissensvermittlung unverzichtbar: Karten in der Geographie, Fotos in der Biologie, anatomische Zeichnungen in der Medizin, Diagramme in der Mathematik, technische Zeichnungen in den Ingenieurwissenschaften.

Über die übliche Diagramm- oder Modelldarstellung (Balken, Säulen, Punkte, Linien,etc.) hinaus, möchte ich im Seminar gemeinsam andere Darstellungsarten erproben. Dabei sollen Themen aus der eigenen wissenschaftlichen Arbeit als Praxisbeispiel dienen.

Folgende Literatur wird empfohlen:

Envisioning Information. Edward R. Tufte. Graphics Press. 1990

Dona M. Wong, The Wall Street Journal. Die perfekte Infografik. Wie man Zahlen, Daten, Fakten richtig präsentiert – und wie nicht. Redline Verlag. 2011

The Scientific Image, from Cave to Computer. Harry Robin. W. H. Freemann ans Company, Publishers. 1993

Friedrich Forssman und Hans Peter Willberg. Erste Hilfe in Typografie. Ratgeber für Gestaltung mit Schrift. Verlag Hermann Schmidt. 1999

Infografiken. Visualität und Wissensaneignung in der mediatisierten Welt. Lutz Peschke. Springer. 2018

Storytelling mit Daten. Die Grundlagen der effektiven Kommunikation und Visualisierung mit Daten. Cole Nussbaumer Knaflic. Franz Vahlen. 2017

Materialität der Diagramme. Susanne Leeb (Hg.) Berlin 2012

+ultra gestaltung schafft wissen. Nikola Doll, Horst Bredekamp und Wolfgang Schäffner (Hg.) Berlin 2016

Ziel: Fähigkeit im Umgang mit analogen und digitalen Visualisierungstechniken.

Touristifizierung der Sternschanze in Hamburg/Altona


Die zunehmende Bedeutung des Tourismus erfasst seit einigen Jahren zahlreiche Großstädte und wird dort in Zusammenhang mit der Transformation urbaner Räume wirksam. Während zunächst vorwiegend die innerstädtischen Bereiche von dieser Entwicklung betroffen waren, richtet sich die fortschreitende Touristifizierung nunmehr verstärkt auch auf Wohnquartiere abseits der klassischen touristischen Sehenswürdigkeiten. Dies führt zu vielfältigen neuen Erscheinungsformen des Tourismus, die in ihrer Summe als New Urban Tourism bezeichnet werden. Infolge eines zunehmenden Tourismusaufkommens erhöht sich der Nutzungsdruck auf betroffene Stadtviertel. Unter den Schlagwörtern Tourism Gentrification und Overtourism haben derartige Entwicklungen Eingang in städtische Diskurse gefunden. Für die lokale Bevölkerung und die Reisenden ist eine starke Touristifizierung mit erheblichen Belastungen wie Verdrängung oder Enteignung verbunden und hat in der jüngeren Vergangenheit bereits erheblichen Unmut und Proteste hervorgebracht und so zunehmenden politischen Handlungsdruck erzeugt. Die Frage, wie mit diesen Entwicklungen umzugehen ist, zählt zu den aktuellen Herausforderungen der heutigen Stadtentwicklungspolitik.

Im Seminar soll am Beispiel des Hamburger Stadtteils Sternschanze untersucht werden, wie sich eine derartige Touristifizierung der Stadt aufzeigen lässt bzw. wie Parameter zur Messung urbaner Touristifizierung entwickelt werden können. Der Betrachtungsfokus liegt dabei auf den unterschiedlichen Nutzern (alteingesessene/neuzugezogene Anwohner, Touristen/Binnentouristen, Gewerbetreibende) und Nutzungsarten (Wohnen, Übernachten, Kurzzeitvermietungen wie Airbnb, touristische/freizeitliche Praktiken wie Stadtrundgänge, abendliche Partykultur, kulturelle Aktivitäten, Protesttourismus, Einzelhandel, Gastgewerbe, sonst. gewerbliche Nutzung, soziale Infrastruktur) sowie den Veränderungen der Bausubstanz, der Gebäude-/Freiraumnutzung, der Eigentümerstrukturen und des Verhältnisses zwischen öffentlichem und privatem Raum.

Ziel: Das Seminar soll interessierten Studierenden einen Einblick in die aktuellen Transformationsprozesse von Städten geben, indem selbstständig sozio-ökonomische Daten zu Teilprozessen erhoben werden (Recherchekompetenz), deren Relevanz in der Gruppe diskutiert werden soll (Argumentations- und Diskussionskompetenz), um anschließend die Ergebnisse im Rahmen einer Hausarbeit zu analysieren (Analysekompetenz) und vor Ort/im Stadtteil zu präsentieren (Präsentationskompetenz).

Prof. Dr. Sven Kramer

Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft (Vorlesung)


Das Modul ›Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft‹ besteht aus einer Vorlesung und zwei Seminaren.

Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft I


Ausgehend von Kleists Erzählung »Die Verlobung in St. Domingo« werden Arbeitsweisen und theoretische Perspektivierungen der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Literaturwissenschaft thematisiert und diskutiert. Neben Theorien, wie etwa der Erzähltheorie, und Perspektivierungen, darunter produktions-, rezeptions- oder werkorientierte Ansätze, wird es um Kontextualisierungen von Kleists Text in aktuellen Debatten gehen. Ein Schwerpunkt liegt auf postkolonialen Fragestellungen. In diesem Zusammenhang wird auch auf das Thema Rassismus in der Literatur eingegangen werden.

Das Modul ›Einführung in die kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft‹ besteht aus einer Vorlesung und zwei Seminaren.

Die DDR in der Literatur der Berliner Republik


In der Literatur lebt die DDR weiter, obwohl sie in der Realität schon seit dreißig Jahren nicht mehr existiert. Das Seminar thematisiert die Erinnerung an diesen Staat. Welche Formen nimmt sie in der Literatur an? Welchen Wandlungen ist ihre Darstellung unterworfen? Im Ensemble jener Kräfte, die die Erinnerungsbilder an den untergegangenen Staat prägen, nimmt die Literatur eine wichtige Stellung ein. Romane wie »Stille Zeile Sechs« von Monika Maron, »Der Turm« von Uwe Tellkamp oder »Kruso« von Lutz Seiler haben Debatten ausgelöst und die kulturelle Erinnerung an die DDR mitgeprägt. Dabei greift die Literatur oft Themen auf, die in den politischen Diskursen vernachlässigt werden. Diesen literarischen Gegenstrom der Erinnerung wird die Arbeit im Seminar ins Zentrum rücken.

Die Shoah im Film


Die Ermordung der europäischen Juden wurde schon seit den 1940er Jahren in Dokumentar- und Spielfilmen ins Bild gesetzt. Seither hat sich die Darstellung vielfach verändert. An den Veränderungen können die Wendungen entziffert werden, die in verschiedenen Gesellschaften im Zusammenhang mit der Erinnerung an die Shoah auftraten. Die Vorlesung möchte diese Veränderungen durch die Jahrzehnte hindurch sowohl im Dokumentar- als auch im Spielfilm verfolgen und an Beispielsequenzen erläutern. Sie strebt einen Überblick über die filmische Erinnerung an dieses historisch zentrale Ereignis des 20. Jahrhunderts an und legt dabei einen Fokus auf die im deutschsprachigen Bereich produzierten Filme.

Ergänzung 23.3.2020: Wegen der Corona-Krise wird die Lehrveranstaltung anders als geplant stattfinden. Solange keine Präsenzlehre möglich ist, sollen die Sitzungen über den Videokonferenzanbieter Zoom gestreamt werden. Die technischen Möglichkeiten werden von der Universität gerade geschaffen. Da die Bibliotheken geschlossen haben, verändern sich auch die Vorbereitungsmöglichkeiten des Leiters der Lehrveranstaltung. Weder Filme noch Bücher noch PDFs können in dem normalerweise verfügbaren Maße herangezogen werden. Deshalb wird die Vorlesung einen größeren Akzent auf die verfügbaren Ressourcen legen und an weniger Filmen als ursprünglich geplant vor allem problemorientiert vorgehen.

Lager und Literatur


Im ausgehenden 19. Jahrhundert entstand mit dem Konzentrationslager ein neuer Typ der Internierung, der im 20. vielfach ausdifferenziert wurde. Die extreme Variante stellten die nationalsozialistischen Todeslager dar. Mit ihnen wird sich das Seminar jedoch nur am Rande beschäftigen. Im Zentrum soll die Überlegung einiger Kulturtheoretiker stehen, dass die Moderne sich mit dem Typus des Lagers eine ihr gemäße Herrschaftsform geschaffen habe. Das soll an den Lagern in den sozialistischen Staaten geprüft werden, vor allem am GULAG in der UdSSR. Seit die Archive geöffnet sind, wurde der GULAG eingehender erforscht. Literarische Texte trugen seit jeher zur kulturellen Überlieferung der Lagererfahrung bei; bis heute prägen sie wesentlich ihr Bild. Von Texten wie denen von Horst Bienek, Imre Kertesz, Arthur Koestler, Steffen Mensching, Herta Müller, Angelika Rohr, Warlam Schalamow und Ilija Trojanow geht das Seminar aus. Es kontextualisiert sie historisch, soziologisch, ästhetisch und kulturtheoretisch.

Prof.Dr. Pierangelo Maset

Bildbewusstsein


Positionen der Kunst- und Bildwissenschaft, Exemplarische Kunst-Beispiele,

Kunsttheoretische Spekulationen und Diskussionen.

Ziel: Horizontexpansion, diversifizierte Perzeption, spekulative Kompetenz, performative Manifestationen.

Entwicklung künstlerischer Praxis 1


Kriterien zur Einschätzung ästhetisch-praktischer Arbeiten/ Sichtung vorhandener Arbeiten. Entwicklungspotenziale realisieren und mögliche Sprünge ansetzen. Identifizierung problematischer Arbeiten.

Ziel: Entwicklung formaler und konzeptioneller Kompetenzen für die BA-Show und die Mappe. Ideenfindung und -realisierung.

2. Semester - Ästhetische Operationen #Dichte Beschreibungen


Ästhetische Operationen und Dichte Beschreibungen

Achtung:

Modulprüfung (KwA): Anmeldung erst im 3. MA-Semester

Im 2. Semester erfolgt bereits der schriftliche Teil der Prüfung (50%)

Abgabetermin: 5. Oktober 2020

Gegen Ende des 3. Semesters (Januar 2021) findet die Präsentation statt (50 %)

Ziel: Transmediale inferenzielle Generierung ästhetischer Mentalität

Gegenwartskunst


Positionen der Gegenwartskunst werden mit ihren Texten und Kontexten in subtiler Weise vorgestellt.

Ziel: Begriffe, Kontexte und Positionen der Gegenwartskunst interpretieren und reflektieren. Diskursive und kommunikative Kompetenzen anwenden.

Kunst in der Schule


Ausgangspunkt ist die Frage, wie künstlerische Gehalte in der Institution Schule vermittelt werden können. Hierzu werden einige Positionen der aktuellen Kunstvermittlung/ Kunstpädagogik erarbeitet und ästhetische und pädagogische Fragen thematisiert.

Ziel: Kenntnis fachspezifischer Positionen,

Reflexion von Bildungs- und Kunstaspekten.

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Downton Abbey, Titanic & Co. The Edwardian Era in 21st century British literature and film


Why is the tv series Downton Abbey so popular? Where does the current Titanic fever come from? The Edwardian Era is enjoying unprecedented popularity in contemporary Britain. The Edwardian era, named after the British King Edward VII who reigned from 1901-1910, is usually extended to include the outbreak of the First World War in 1914, sometimes up to the signing of the Treaty of Versailles in 1919. It was a time when the British class system was very rigid, but when social and political change started to emerge. It experienced exceptional technological change as a result of modern industrialisation, and during this time one-third of the world’s population were subjects of the British Empire.

The Edwardian era is sometimes imagined as a romantic golden age of long summer afternoons and garden parties, basking in a sun that never set on the British Empire. This nostalgia about the era first came to being as early as the 1920s, and today, too, we find a fascination for the Edwardian era in British culture. This is partly, but not entirely, explained by the current centenaries – the sinking of the Titanic in 1912, the grand ocean liner which embodied human progress, opulence, and the excesses of the time, that of the outbreak of the First World War in 1914.

In this seminar we will examine some contemporary British cultural products which engage with the era, some nostalgic, others more discerning. They will include films and literature about the Titanic, the television series "Downton Abbey" (Julian Fellowes/ITV 2010) and the novel about Edwardian childhood, "The Children’s Book" by A. S. Byatt (2009), amongst others. By examining the ways in which Britain engages with and interprets this particular period of its history today, we will try to identify where the fascination with the era lies. Is it in the in the class distinction of upstairs/downstairs? In the traditional and rigid social structures? In seemingly endless childhoods? In the innocence of the pre-War era? Underpinning these reflections will be a theoretical engagement with cultural memory studies.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a specific historical context and to develop their ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of current film and tv adaptations of literature of the period will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise the past, and literature from the past, contributing to what has become to be known as cultural memory.

Children's literature


Children's literature has, since its beginnings in the 18th century, been a source both of entertainment and instruction for child readers as well as a product which reflects adults' perceptions of children and the choices that they make regarding what literature is suitable for the young. It is addressed to a wide range of readers from pre-literate toddlers to young adults and encompasses an equally wide range of genres including picturebooks, traditional folk and fairy tales, novels, poetry, and informational books. In this seminar, you will become familiar with a selection of literature in the English-speaking cultures across time, and learn to appreciate this branch of literature through close reading and work with different critical approaches. You will examine the distinctive qualities of children’s literature, explore the relation of didacticism and entertainment in texts for children at different historical periods, and consider the changing concepts of the child and its influence on the production of children's literature.

Ziel: To introduce students to children’s literature as a field of critical literary study.

To introduce students to a wide range of texts and genres written for children.

To develop students' awareness and understanding of critical and theoretical debates that are particular to the field.

Imagined Geography: Strange places and people in 19th and 20th century literature


Defoe’s Robinson Crusoe (1719) and Swift’s Gulliver’s Travels (1726), amongst the first novels ever written, inspired two major narrative traditions in relation to portraying strange places and people: adventure stories set in exotic locations but told in a realistic mode, and fantastic journeys to invented realms. Since then, representations of the foreign, the exotic, both in the form of invented places but also in the form of imaginated discourse on purportedly real places and people, have been central elements in narrative fiction, and it is these that this seminar will examine. Guided by theoretical approaches furnished by imagology, theories of representation, postcolonialism, and the spatial turn in cultural studies, we will examine representations of imaginary and purportedly real foreign people and places in literary texts from different traditions such as travel literature, fantasy, and children’s literature, from early 19th century ABC books, through late 19th century board games and books inspired by Jules Verne’s journey around the world in 80 days, 20th century atlases of imaginary worlds, postmodern simulacra and contemporary texts in which foreign locations are given a playful, performative treatment.

Sherlock Holmes. From Victorian Detective to Pop Cultural Icon (FSL)


Sherlock Holmes is doubtlessly the most famous and popular detective literature has ever produced. First appearing in the story A Study in Scarlet, in 1887 and subsequently featuring in four novels and 56 short stories by Arthur Conan Doyle, he has since been adapted into every possible medium, as well as being the subject of countless prequels and sequels. In this seminar we will engage with the Victorian Sherlock Homes and the beginnings of the detective genre, looking at the images of modernity and modern science the stories present as well as the role of gender and race in them. We will look at a selection from the vast number of adaptations– including the film about the aged detective, Mr. Holmes (2015) and, of course, the BBC series „Sherlock“ (with Benedict Cumberbatch) which not only refers to the canon but takes different elements from it, transports them into our digital age and gives them a new, postmodern, twist. In the seminar we will engage with theories of adaptation and intertextuality and will ultimately try to identify the reasons for the perennial popularity of this iconic figure.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a genre (detective novel), a specific historical context (the Victorian Era) and strategies and forms of adaptation and serialisation. It further aims to develop students' ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of Victorian detective fiction as well as current film and tv adaptations of it will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise literature from the past.

Promotionskolloquium PLG


Im Promotionskolloquium für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte ihre Projekte und diskutieren sie in einem darauf folgenden Gespräch mit den Teilnehmenden des Kollegs. Dabei profitieren sie von der interdisziplinären Zusammensetzung des Kollegs.

Ziel: Die Diskussion des eigenen Arbeitsvorhabens bietet den Forschenden in allen Phasen des Projekts eine wertvolle Möglichkeit, in einer vertrauten wissenschaftlichen Umgebung die Tragfähigkeit der eigenen Arbeit zu erproben und zusätzliche Hinweise für die Weiterarbeit zu erhalten.

apl. Prof. Dr. Peter Pez

Masterforum Institut für Stadt- und Kulturraumforschung


Vielfältige Inhalte unterschiedlicher Forschungsarbeiten werden im Masterforum gemeinsamt diskutiert, um den einzelnen Studierenden eine Hilfestellung bei der Abfassung der eigenen Arbeit zu geben.

Ziel: Die Studierenden lernen, eine präszise Fragestellung zu entwickelt, geeignete Methoden zur Erforschung auszuwählen und in einem angemessenen Text abzufassen.

Einführung in die Forschungsmethoden der Kulturgeographie


Die Veranstaltung führt in grundlegende Erhebungsmethoden geographischer Forschung, eingebettet in die Methoden der Kultur- und Sozialwissenschaften, ein. Auch einfache Auswertungsverfahren sowie Parameter für die Verschriftlichung wissenschaftlicher Texte werden besprochen. Prägend für die Veranstaltung ist der Wechsel von Präsentation und praktischen Übungen, deshalb meint die Angabe "integrierte Veranstaltung) eine Mischform von Vorlesung und Übung / Seminar.

Ziel: Befähigung zur Anwendung von Forschungsmethoden und ihrer kritischen Reflexion.

Einführung in die geographische Geländearbeit


Die geographische Geländearbeit ist ein kleines Forschungsprojekt, dass von Einzelnen oder auch Kleingruppen selbstständig durchgeführt wird. Thema, Forschungsfrage und methodisches Vorgehen wird mit einer/m Dozentin/en der eigenen Wahl abgesprochen. Regelmäßige Veranstaltungstermine entfallen somit. Die Prüfungsleistung besteht in einer umfassenden schriftlichen Ausarbeitung als Dokumentation des Forschungsprozesses.

Ziel: Erlernen der Organisation, Durchführung und Auswertung eines eigenen Forschungsprozesses

Wirtschaftsgeographische Theorien und regionale Disparitäten (Grundfragen der Wirtschaftsgeographie)


Die Vorlesung vermittelt die elementaren Grundlagen zum Verständnis raumwirtschaftlichen Handeln des Menschen und damit wirtschaftsgeographischer Literatur und Forschung. Am Beginn steht ein Überblick über die historische Wirtschaftsentwicklung, orientiert an so genannten Stufenmodellen und der Sektoreneinteilung der Ökonomie. Einen großen thematischen Schwerpunkt bildet danach die einzelbetriebliche Standortlehre. Abgesehen von den inhaltlichen Aussagen ist sie in besonderer Weise geeignet, das „Denken in Modellen“ zu schulen. Standorttheorien bilden den Ausgangspunkt für die Erklärung der Ungleichheit und Verschiedenartigkeit in der wirtschaftlichen Ausstattung des Raumes – was das Leitthema der Vorlesung sein wird. Dabei findet die Standortlehre ihre Ergänzung und Weiterführung in Theorien regionaler Entwicklungs- und Wachstumsprozesse sowie in Erklärungsansätzen zu Austauschaktivitäten innerhalb und zwischen Nationalökonomien (so genannte Güter- und Faktormobilität). Im Seminarteil der Veranstaltung stehen Träger und Konzeptionen der regionalen Wirtschaftsförderung sowie deren Wirkung im Vordergrund der Betrachtungen.

Ziel: Befähigung zu raumwirtschaftlicher Analyse

FÄLLT AUS! Projekt Radverkehrsanalyse in Stadt und Landkreis Lüneburg


Die Radverkehrsplanung in Lüneburg ist stark erneuerungsbedürftig. Im Rahmen des Projektseminars werden in Teilgruppen ausgewählte Stadt- und Landkreisbereiche auf Mangelstrukturen untersucht, diese werden textlich, fotografisch und kartographisch dokumentiert, Verbesserungsvorschläge werden entwickelt und Stadtplanung/-politik übergeben.

Zur detaillierten kartographischen Erfassung der Radverkehrsinfrastrukturdaten wird ein im Vorjahr (Sommersemester 2020) entwickeltes methodisches Konzept erprobt und erweitert. Die so erhobenen Daten werden in die freie Weltkarte OpenStreetMap eingepflegt. Das Seminar schließt damit an das 2019 durch den RNE finanzierte Projekt Lüneburg Maps an, das die Förderung des Radverkehrs in und um Lüneburg zum Ziel hat. Dieses Ziel soll u. a. durch die Schaffung einer offenen, lokalspezifischen Datenbasis für Mobilitätsplattformen und Navigationsapps erreicht werden, durch die die Entscheidung für die Nutzung nachhaltiger Mobilität erleichtert werden soll.

Ziel: Die studierenden erwerben Analyse- und Planungskompetenzen im Bereich des städtischen Verkehrs. Außerdem tragen sie aktiv zur praktischen Umsetzung der Projekte Radverkehrsförderung 3.0 und Lüneburg Maps sowie zur Erprobung der im Rahmen der Projekte anzuwendenden Methoden bei.

Ebenfalls Ziel des Seminars ist ein erweitertes Verständnis für den Umgang mit und den Einsatz von selbst erhobenen Daten, insbesondere Geodaten.

Univ.-Prof. Dr. Thomas Saretzki

Klimaschutz und Klimaanpassung+H9


Angesichts von zunehmenden extremen Wetterereignissen und den Protesten der „Fridays for Future“-Bewegung erscheint der Klimawandel gegenwärtig vielfach als das zentrale Umweltproblem, das nicht länger von der Politik ignoriert werden darf. Standen zunächst Fragen nach einem effektiven und effizienten Klimaschutz (mitigation) im Vordergrund der Debatte, so werden seit einigen Jahren zunehmend auch Probleme der Anpassung (adaptation) an den Klimawandel und seine möglichen Folgen diskutiert und zum Gegenstand von klimapolitischen Strategien gemacht. Klimaschutz und Klimaanpassung stellen indessen Herausforderungen für die ökologische Problemlösungsfähigkeit dar, die in politischen Mehrebenensystemen keineswegs einheitlich bewertet und verortet werden: Welche klimapolitischen Strategien wurden bisher auf welchen Ebenen verfolgt, zu welchen Ergebnissen haben sie geführt? Wie sind zukünftige Strategien zur Verbesserung der ökologischen Problemlösungsfähigkeit in Bezug auf den Klimawandel zu formulieren und umzusetzen?

Nach einer Einführung in konzeptionelle Grundlagen für die Analyse von Politikfeldern in Mehrebenensystemen geht es in dem Seminar zunächst um eine Vergegenwärtigung der bisherigen keineswegs konfliktfreien Geschichte der Klimapolitik auf internationaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene, ohne die aktuelle Kontroversen um Stellenwert und Ausrichtung einer zukünftigen Klimapolitik nicht zu verstehen sind. Anschließend wird nach möglichen Perspektiven und strategischen Alternativen für Klimaschutz und Klimaanpassung im Kontext demokratisch verfasster politischer Mehrebenensystemen gefragt.

Ziel: Ziel des Seminars ist der Erwerb vertiefter empirischer, methodischer und theoretischer Kenntnisse und Fähigkeiten zur politikwissenschaftlichen Analyse von Politikfeldern in Mehrebenen-systemen am Beispiel von Klimaschutz und Klimaanpassung.

Demokratietheorien: Klassische und moderne Demokratietheorien (Seminar)


Wenn heute von Demokratie die Rede ist, dann weckt dieser Begriff unterschiedliche Assoziationen. Demokratie erscheint einerseits vielfach als die politische Ordnung, zu der es grundsätzlich gar keine vernünftig begründbare Alternative mehr gibt. Gleichzeitig haben viele Zeitgenossen das Gefühl, dass sie in einem politischen System leben, bei dem es sich „nicht wirklich“ um eine „richtige“ Demokratie handelt. Hier sind offenbar unterschiedliche Begriffe und Modelle von Demokratie im Spiel. Was ist Demokratie? Wie ist dieser Begriff zu bestimmen? Hat sich seine Bedeutung im Laufe seiner Geschichte verändert? Wie hängt die Begriffsgeschichte mit dem Wandel der politischen Systeme zusammen, die unter diesem Titel aufgetreten sind? Gibt es so etwas wie eine „richtige“ Demokratie? Anhand welcher Merkmale wäre ein solches Demokratiemodell zu bestimmen? Wie könnte, wie sollte es unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen institutionalisiert und mit Leben erfüllt werden?

Die Geschichte der Demokratie reicht nahezu zweieinhalbtausend Jahre zurück in die griechischen Stadtstaaten, insbesondere nach Athen. In diesem Seminar geht es daher zunächst um eine Vergegenwärtigung der klassischen Praktiken und Diskurse in der griechischen Polis, die im westlichen Kulturkreis bis heute den unvermeidlichen Ausgangspunkt für das kritische Nachdenken über Demokratie bilden. Die Studierenden setzen sich dann mit den klassischen Texten auseinander, die eine Rolle für die Begründung und Gestaltung der neuzeitlichen Demokratie in modernen Nationalstaaten gespielt haben. In einem dritten Schritt werden Demokratietheorien der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart kontrovers diskutiert.

Ziel: Ziel des Seminars ist der Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Interpretation, Rekonstruktion, Kritik und zur begründeten eigenständigen Beurteilung von unterschiedlichen Demokratiemodellen und Demokratietheorien.

Prof. Dr. Martin Warnke

Grundlagen digitaler Medientechnik


Anhand verschiedener Medientypen (Bild, Ton, Text) werden die Strukturen und Formate digitaler Medien herausgearbeitet, miteinander verglichen und systematisiert. Dabei ist der Übergang von bzw. die Differenz zu analogen Medien sowie die Genzen des Digitalen (Berechenbarkeit) von besonderem Interesse. Die Erkenntnisse werden mit einem allgemeinen Informationsbegriff verknüpft.

Ziel: Die Studierenden sollen digitale Strukturen erkennen, verstehen und in der Lage sein, sie zwischen den Medientypen zu übertragen, um sie dann bewusst zu verwenden (z.B. Auflösung) oder zu vermeiden (z.B. Moirés) zu können.

Ebenso sollen ihnen als Handlungsorientierung die Unterschiede und Grenzen analoger und digitaler Techniken bewusst sein.

Anhand verschiedener Medientypen (Bild, Ton, Text) werden die Strukturen und Formate digitaler Medien herausgearbeitet, miteinander verglichen und systematisiert. Dabei ist der Übergang von bzw. die Differenz zu analogen Medien sowie die Genzen des Digitalen (Berechenbarkeit) von besonderem Interesse. Die Erkenntnisse werden mit einem allgemeinen Informationsbegriff verknüpft.

Forschungskolloquium Wissenskulturen / Digitale Medien


Das Promotionskolloquium dient der Präsentation und vertieften Diskussion der Forschungsvorhaben im Kreise der Mitglieder des Promotionskollegs. Pro Kandidat/Kandidatin steht 1 Stunde für Vortrag und Diskussion zur Verfügung. Die Präsentationen und Diskussion finden in deutscher und englischer Sprache statt.

Ziel: Die Veranstaltung gibt den DoktorandInnen die Möglichkeit, im Rahmen einer Fachöffentlichkeit (bestehend aus den Mitgliedern des Promotionskollegs und etwaigen eingeladenen Gästen) ihr jeweiliges Promotionsvorhaben vorzustellen, konzeptuelle Probleme zu bearbeiten und bereits fortgeschrittene Teile der Arbeit zur Diskussion zu stellen.

Grundlagentexte zum Computer als Medium (Gruppe A)


Digitale Medien haben die Eigenschaften der Universalmaschine Computer 'geerbt': Coderung, Raster, Regel, Programm, Vernetzung. Sie verändern – wie bereits alle neuen Medien der Vergangenheit – die medienbezogene Konstruktion von Wirklichkeit auf spezifische Weise. Die spannende Frage nach dem historischen Ort dieses Umbruchs und den individuellen und soziokulturellen Veränderungen wird in theoretischen Ansätzen unterschiedlich konzeptualisiert. Anhand ausgewählter Texte sollen aktuelle Positionen und ihre Voraussetzungen erarbeitet werden.

Ziel: Es soll ein Überblick zu den einschlägigen Medientheorien des Computers erworben werden. Die Inhalte der theoretischen Auseinandersetzung sollen auf die diversen Phänomene der Computerkultur und mediale Formen übertragen und angewendet werden können.

Die Fähigkeit zur Anwendung qualitativer Methoden soll vermittelt werden: Textverstehen, Textauslegung, Hermeneutik, Diskursanalyse.

FÄLLT AUS! Digitale Kulturen und Computergeschichte: Ein Ausstellungsprojekt in Lüneburg


Im Rahmen des Seminars werden den Studierenden Kenntnisse über die Geschichte des Computers sowie die Problemstellungen seiner museologischen Inszenierung vermittelt. Gleichzeitig werden die Studierenden das Berufsfeld „Kurator*in für Technikmuseen“ theoretisch und praktisch kennenlernen. Neben der Lektüre von Texten zur Computergeschichte, Objektbiographie und Museologie wird das Seminar eine Exkursion zum Oldenburger Computermuseum (OCM) beinhalten.

Ziel: Das Seminar zieht erstens darauf, dass Studierende Wissen über die Geschichte des Computers sowie Kenntnisse über das Berufsfeld "Kurator*in für Technikmuseen" erwerben. Das Ziel des Seminars besteht zweitens in der Realisierung einer Gastaustellung des Oldenburger Computermuseum in Lüneburg im Sommer 2020. Die Ausstellung wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kolleg*innen vom Oldenburger Museum sowie dem Rechenzentrum der PVS Lüneburg geplant und organisiert.

Digital China


We study the source texts of the so called "social credit system" planned and tested in the PRC at the basis of texts translated into the English language and, if possible, in Chinese by the Chinese speaking students. We study the unique situation of China's internet use.

The students are invited to do research on these topics in online media, esp. when Chinese native speakers.

Due to the current circumstances, the seminar will be taught online. If offline teaching becomes possible again, we will adjust accordingly. Please make sure to take part in the first online session – which will be an opportunity to discuss and plan the forms and dates of online teaching.

Ziel: We will inform ourselves about the origins and the state of affairs concerning the Chinese Social Credit System. We describe and understand the very special Chinese way of using the internet based on state controlled platforms.

Prof. (apl.) Dr. habil. Ulf Wuggenig

Paradigmen der Kulturwissenschaften


DIE VERANSTALTUNG FINDET IM SOSE 2020 IN EINEM ONLINE-FORMAT STATT. EINZELHEITEN DAZU FOLGEN IN KÜRZE.

In der Lehrveranstaltung werden zentrale Paradigmen der Kulturwissenschaften vorgestellt und erarbeitet, nachdem der Begriff des Paradigma von Thomas S. Kuhn einschließlich seiner Implikationen (u.a. auch für den Kulturbegriff), Aneignungen und Umdefinitionen seitens kultur- und sozialwissenschaftlicher bzw. wissenschaftsphilosophischer Autor*innen eingeführt wurde. Vorgestellt werden u.a. Paradigmen wie Cultural Theory und Cultural Studies, Memoria Paradigma, Critical Realism, Strukturalismus und Poststrukturalismus, (Neo)Operaismus, Post-Colonial Studies, Post-Humanismus, Queer Studies und Feminismus.

Das künstlerische Feld und der Kunstmarkt - Soziologische Perspektiven


DIE VERANSTALTUNG FINDET IM SOSE 2020 IN EINEM ONLINE-FORMAT STATT. EINZELHEITEN DAZU FOLGEN IN KÜRZE.

“There have been more changes during this (last) decade than in the previous 100 years”, heißt es in einem 2018 veröffentlichten Interview mit der Kunstökonomin Clare McAndrew über den Kunstmarkt.

Clare McAndrew formulierte diesen Satz in der Phase einer Transformation des Feldes der visuellen Kunst, die vor dem Hintergrund seiner forcierten Globalisierung, aber auch Ökonomisierung, Finanzialisierung und Metrisierung, vielfach als beispiellos betrachtet wurde. Den durch die globale Pandemie des Jahre 2020 ausgelösten Wandel dieses event-getriebenen Feldes konnte sie naturgemäß nicht vorhersehen. Sie traf ein Feld das auf sozialer Ebene in starkem Maße von Ritualen wie u.a. Eröffnungen, Panels und Diners, „Pilgerfahrten“ zu Biennalen, persönlichen Begegnungen mit Künstler*innen gekennzeichnet war, und in seinen basar- bzw. gabenökonomischen Teilregionen des Primärmarktes von Galerien und Privatverkäufen typischerweise über noch per Handschlag getroffenen Vereinbarungen lebte. Von der erforderlich gewordenen physischen Distanz sind nicht nur die Akteure betroffen, sondern zahlreiche Institutionen, die temporär, aber auch dauerhaft schließen mussten. Das der Digitalisierung weithin skeptisch gegenüberstehende Mikro-Universum sah sich nun auch gezwungen, der Krise durch forcierte Digitalisierung, wie u.a. virtuelle Ausstellungs- und Verkaufsräume, zu begegnen bzw. den online Handel zu forcieren. Nicht zuletzt widmeten sich virtuelle Ausstellungen der Krise und auch künstlerische Arbeiten wurden in Reaktion auf diese produziert oder, wenn bereits hergestellt, neu kontextualisiert.

Im Seminar werden beide Arten von Transformation, die sich im Kunstfeld des ersten Viertels des 21. Jahrhunderts ereigne(te)n, behandelt. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Erarbeitung von Einsichten in die für das Kunstfeld charakteristischen Strukturen und Mechanismen, der relevanten beteiligten Institutionen und Akteure sowie der Diskurse, welche die beiden strukturellen Transformationen begleiten. Als theoretischer Hintergrund fungieren kanonische Arbeiten der französischen Kunstsoziologie (Bourdieu bzw. Boltanski / Esquerre), angereichert durch aktuelle Beiträge, die den Erscheinungsformen bzw. Effekten des durch die Pandemie ausgelösten „externen Schocks“ auf das Feld Rechnung tragen. Zugleich sind neben einem geeigneten theoretischen Bezugsrahmen und den relevanten Diskursen auch die verfügbaren empirischen Daten, welche Struktur und Wandel des Feldes erhellen, zu erarbeiten und auch kritisch zu reflektieren.

Vom inhaltlichen Ablauf her wird mit der Erarbeitung und Diskussion erster Beobachtungen zu den Reaktionen auf den externen Schock bzw. dessen Effekte im Kunstfeld, die zunehmend deutlicher werden, begonnen. Es folgt die Erarbeitung des Wandels des Feldes im 21. Jahrhundert bis zu der Zeit vor dem Bruch des Jahres 2020, dessen Ausmaße im letzten Drittel des Seminars besser abschätzbar sein sollten, als dies gegenwärtig der Fall ist. Die Endphase des Seminars konzentriert sich auf die Veränderungen, wie sie sich im Juni 2020 darstellen sowie die zu dieser Zeit verfügbaren Prognosen und Zukunftsprojektionen.

Ziel: Das Seminar soll Einblicke in das zeitgenössische künstlerische Feld vermitteln, insbesondere auch in das Subfeld des Kunstmarkts, dessen Akteure, Institutionen und Mechanismen. Dabei ist zu. erarbeiten, welche der behaupteten radikalen Veränderungsprozesse der ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jhts. im Feld tatsächlich einer empirischen Prüfung standhalten und welche Annahmen über den Wandel eher interessebedingte Zuschreibungen sind. Darüberhinaus sollen Daten und Literatur über die Implikationen der durch die Pandemie ausgelösten tiefgreifenden Veränderungen im künstlerischen Feld in der ersten Hälfte des Jahres 2020 aufgearbeitet und ebenso diskutiert werden wie die Frage, was sich tun lässt, den unerfreulichen Effekten der Krise zu begegnen.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.

  • Bachelor
  • Master

Bachelor

Bachelorstudium am College

Im Major Kulturwissenschaften treten unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen wie die Philosophie und Soziologie, die Literatur-, Kommunikations-, Medien- und Musikwissenschaft, die Kulturgeographie und die Kunst- und Bildwissenschaften in einen Dialog ein, der in die gemeinsame Bearbeitung übergeordneter kulturwissenschaftlicher Fragestellungen einmündet.

Der Major Politikwissenschaft führt systematisch in die Gegenstandsbereiche der Politikwissenschaft – in normative Grundlagen des politischen Denkens sowie empirische Strukturen, Prozesse und Inhalte öffentlichen Handelns – ein und vermittelt fundierte Kenntnisse über theoretische und methodische Ansätze politikwissenschaftlicher Analyse.

Das genuin englischsprachige Studienprogram Digital Media verbindet die theoretische Auseinandersetzung mit Digitalen Medien mit der praktischen Einführung in die Grundlagen des Programmierens und der kreativen Nutzung digitaler Medien. Der Studiengang wird in Kooperation mit der Hamburg Media School angeboten.

Auch die Minor Digitale Medien – Kulturinformatik, Philosophie und Politikwissenschaft werden von der Fakultät am College angeboten.

Master

Masterstudium an der Graduate School

Wollen Sie im Master Fragestellungen und Herausforderungen der Kulturwissenschaften in den Schwerpunktbereichen „Philosophie und Literatur“, „Kunst- und Medienwissenschaft“ oder „Kultur und Ästhetik digitaler Medien“  vertiefen, dann kommt für Sie der Master Kulturwissenschaften – Culture, Arts and Media im Masterprogramm Arts & Sciences der Graduate School in Frage.


Interessieren Sie eher Fragen der Konstitution gesellschaftlichen Fortschritts im Zusammenspiel von Politik, Recht und Wirtschaft, dann finden Sie mit dem Studium der Staatswissenschaften (Public Economics, Law and Politics) in der Graduate School ein maßgeschneidertes Masterprogramm.


Beide Studienangebote der Graduate School sind so flexibel konzipiert, dass Sie das Fachwissen verschiedener Wissenschaften in einen inter- und transdisziplinären Lehr- und Forschungskontext einbringen können. Der Übergang in den Master ist von zahlreichen Disziplinen aus möglich.