Uni-ABC

Das Wörterbuch für alle, die an der Uni nur Bahnhof verstehen

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

Akkreditierung
Klingt schlimmer als es ist: Prüfverfahren bei dem neu entwickelte Studiengänge durch eine Kommission auf ihre Umsetzbarkeit, Studierbarkeit und Stimmigkeit geprüft werden.

AStA
Nein, wir haben das Bier nicht falsch geschrieben: Allgemeiner Studierenden-Ausschuss. Regierung von Studierenden für Studierende. Die Ministerien sind die Referate. Arbeitet zu diversen, für Studierende wichtige Themen und bietet allerhand Dienstleistungen an: vom Semesterticket für freie Fahrt in Bus und Bahn bis zur Beratung in allen Studienangelegenheiten.

Audimax
Kurz für: Auditorium maximum. Der größte Hörsaal einer Hochschule. Wird an der Leuphana Universität Lüneburg gerade noch fertig gebaut. Entworfen vom Architekten Daniel Libeskind. Soll 2017 seine Pforten öffnen.

Auswahlverfahren
Uniübergreifend: Wenn sich mehr Menschen bewerben als es Studienplätze gibt, kann die Hochschule ihre Plätze nach bestimmten Kriterien verteilen.
An der Leuphana: Verfahren, um möglichst passende, ihren Studiengang auch nach einem Semester noch liebende Bewerber zu ermitteln und dabei nicht nur auf die Note zu schauen.


Nach oben

B

BA
Kurz für: Bachelor. Gemeint ist nicht der gutaussehende, alleinstehende Muskelprotz aus dem Fernsehen, sondern der erste berufsqualifizierende Studienabschluss. Ist aber auch schön. 

BAföG
Das Bundes-Ausbildungsrderungs-Gesetz ist die staatlich geregelte finanzielle Unterstützung von Studierenden. Ein zinsloser Kredit, der auch nur zu Hälfte zurückgezahlt werden muss. Soll ein Studium ermöglichen, auch wenn die Eltern nicht so viel Geld verdienen. Ob Studierende gefördert werden können, erfahren sie beim Studentenwerk ihres Vertrauens. 

Beurlaubung
Aufgrund von Krankheit, Praktikum, Auslandsaufenthalt, Kindererziehung, etc. kann es sinnvoll sein, ein Urlaubssemester zu beantragen. Dabei laufen die Hochschulsemester zwar fröhlich weiter, die Zählung der Fachsemester wird aber unterbrochen.

Bib
Kurz für: Bibliothek. Unzählige Werke tausender kluger Köpfe können in dieser Bücherei ausgeliehen und auswendig gelernt werden. Ruhepol im stressigen Hochschulalltag.

Bildungsinländer*innen
Ausländische Studierende an deutschen Hochschulen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland erworben haben.

Bologna-Prozess
Nein, kein Rosenkrieg irgendwelcher C-Promis: Versuch, die europäischen Hochschulen miteinander vergleichbar zu machen. Macht mit einem deutschen Bachelor auch ein Studium in Polen oder Finnland möglich.


Nach oben

C

Campus
Kein Campingplatz, sondern das gesamte Gelände der Hochschule mit allen Gebäuden, Einrichtungen und Freiflächen.

College
Ein Leuphana-Spezifikum! Es versteht sich als Klammer, die alle Bachelor-Studiengänge einschließt und viele übergreifende Angebote koordiniert. Die Highlights des Leuphana College: Leuphana Semester und Komplementärstudium.

CPs
Kurz für: Credit Points. Auf Deutsch heißt das Leistungspunkte. Als Kinder sammelten die Studierenden Sticker, heute CPs. Diese gibt es leider nicht am Kiosk, sondern müssen in den Lehrveranstaltungen erarbeitet werden. Wer sein CP-Album komplett hat, bekommt einen Bachelor. Siehe auch: ECTS.

c. t.
Abkürzung von Lat. 'cum tempore' (wörtlich: mit Zeit), meint die akademische Viertelstunde. Beliebte Ausrede bei Studierenden, aber auch ihren Professor*innen: Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, etc.) beginnen meist 15 Minuten später und enden 15 Minuten früher als angekündigt. 10 Uhr c. t. meint also: Beginn 10.15 Uhr. A. t. heißt viertel vor und s. t. bedeutet, dass die Veranstaltung pünktlich zur vollen Stunde beginnt. 


Nach oben

D

DAAD
Keine Sorge! Nicht noch eine Sendung mit Dieter Bohlen: Der Deutsche Akademischer Austauschdienst kümmert sich mit seinen Programmen und Stipendien darum, dass ausländische Studierende nach Deutschland kommen können und umgekehrt.

Dekan*in
Keine seltene Vogelart, sondern Leiter*in und Repräsentant*in einer Fakultät. Er oder sie ist zuständig für alle Personalfragen und Verwaltungsaufgaben, die den jeweiligen Fachbereich (FB) betreffen. 

Diss
Kommt nicht aus dem HipHop: Wer einen Doktortitel auf dem Klingelschild stehen haben möchte, muss kluge Gedanken haben und diese in einer eigenen wissenschaftlichen Arbeit verschriftlichen, die Dissertation.

Dozent*in
Die Lehrer*innen der Uni. Sagt nichts über den Grad aus: Das Angebot reicht von Professor*innen über Doktorand*innen bis hin zu frisch gebackenen Hochschulabsolvent*innen. Können fest an der Uni angestellt sein oder auch nicht.


Nach oben

E

ECTS
Kurz für: European Credit Transfer and Accumulation System. Ein Bewertungssystem in Bachelor- und Masterstudiengängen, das den Arbeitsaufwand (Workload) der einzelnen Lehrveranstaltungen ermittelt und in Credit Points ummünzt. 

Emeritierung
In etwa die Pension von Professor*innen. Hält sie aber nicht zwingend von der Uni fern. Bei vielen Professor*innen ist die Liebe zur Uni unermesslich und sie lehren bis ins hohe Alter.

ERASMUS
Europäisches Austauschprogramm an Hochschulen. Nach Meinung vieler ehemaliger ERASMUS-Studierender trägt dieses Programm mehr zu Völkerverständigung und Frieden bei, als alle beschwörenden Hymnen und pathetischen Reden im EU-Parlament zusammen.

Ersti
Erstsemester, Studienanfänger*in. Menschen, die mindestens ein Semester lang neugierig, aufgeregt, stolz, ängstlich, vorfreudig und orientierungslos über den Campus laufen. Und das alles gleichzeitig.

Evaluation
Lateinisch: Bewerten. Zu Semesterende bekommen Studierende beispielsweise die Gelegenheit, die Lehrveranstaltungen, die sie besucht haben, zu bewerten. Mit standardisierten Fragebögen können sie ihren Dozent*innen Noten geben. Verkehrte Welt? Ganz und gar nicht. 

Exkursion
Kurz: Wie der Wandertag zu Schulzeiten nur anders. Zum Beispiel als Umweltwissenschaftler im stillgelegten Steinbruch in der Region. Lang (bis zu mehrere  Wochen): Wie die Klassenfahrt nur mit wissenschaftlichem Anspruch (inhaltliche  Vorbereitung, Referate vor Ort, schriftliche Berichte, usw.). Ziele weltweit – je nach Forschungsfrage. Hierfür gibt es Credit Points.

Exmatrikulation
Das Gegenteil von Immatrikulation. Das offizielle Ausscheiden von Studierenden aus der Universität. Ob mit oder ohne Abschluss hängt vom Fleiß der Studierenden ab.


Nach oben

F

FB
Nicht Facebook, sondern Fachbereich. Siehe auch: Fakultät.

Fachschaft
Zusammenschluss von Fachgruppenvertretungen eines Fachbereichs (FB) bzw. einer Fakultät. Vergleichbar mit dem Schüler*innenrat. Bietet Sprechstunden an, steht in Kontakt mit dem Dekanat und anderen Dozierenden, organisiert Partys und ist auch sonst für die Studierenden da.

Fachsemester
Alle Semester, die Student*in in ihrem Studienfach studiert. Semester an anderen Hochschulen (z. B. von abgebrochenen Studiengängen) oder anderen Fachrichtungen werden hier ebenso wenig mitgezählt wie Urlaubssemester.

Fakultät
Unter ihrem Dach sind verwandte Wissenschaftsgebiete zu überschaubaren Einheiten - zu so genannten Fachbereichen - zusammengefasst. Beispielsweise bilden wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten sowohl spätere BWLer als auch VWLer aus. An der Leuphana gibt es vier Fakultäten in denen die unterschiedlichsten Studiengebiete tummeln: Bildung, Kulturwissenschaften, Nachhaltigkeit und Wirtschaftswissenschaften. 

Fakultätsrat
Sozusagen das Parlament der Fakultät. Professor*innen, Studierende, wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter*innen diskutieren hier die Belange der Fakultät und entscheiden z. B. über Berufungen von neuen Professor*innen, Budgets oder Lehrangebot.

FGV
Kurz für: Fachgruppenvertretung. So etwas wie die Klassensprecherin des Studiengangs. Ansprechpartnerin von Studierenden für Studierende zu Fragen rund um den Studiengang. Kümmert sich auch um das Lehrangebot und organisiert Veranstaltungen wie Ersti-Tage.

FH
Kurz für: Fachhochschule. Die anwendungsorientierte Schwester der forschungsorientierten Universität. Werden sich immer ähnlicher.

Forschungssemester
Wenn Professor*innen sich mal ausgiebig den Kopf zerbrechen wollen, ohne ständig durch Vorlesungen, Sprechstunden oder Korrekturen von unzähligen Hausarbeiten gestört zu werden, können sie ein Forschungssemester beantragen. Dann werden sie nämlich von der Uni zum Erforschen von spannenden Dingen freigestellt, bekommen aber weiterhin ihr Gehalt ausgezahlt.

FSA
Kurz für: Fachspezifische Anlage. Ergänzen die Rahmenprüfungsordnung. Jedes Studienprogramm hat seine eigene. In den FSAen steht ganz genau drin, was die Studierenden eigentlich den ganzen Tag an der Uni machen. Es herrscht die Meinung, dass die FSA das einzige Dokument ist, das Studierende besser auswendig lernen sollten. Gar nicht mal so dumm.

Fußnote 
Steht in der Fußzeile von wissenschaftlichen Texten und kann Tolles leisten: Anmerkungen, Verweise auf weiterführende Literatur oder die korrekte Zitation. Leuphana-Spezifikum: Bei Fragen zum Nutzen von Fußnoten hilft die Schreibwerkstatt weiter.


Nach oben

G

Gasthörer*innen
Menschen, die Lehrveranstaltungen besuchen dürfen, ohne an der Uni eingeschrieben (immatrikuliert) zu sein. Wenn Studierende ihre Großeltern im Seminar treffen: Keine Angst! An Prüfungen dürfen sie nicht teilnehmen!

Gendern bzw. Geschlechtersensible Kommunikation
Um die Aufteilung der Menschen nach zwei Geschlechtern inklusive Rollenbildern aufzulösen, werden Wege der geschlechtersensiblen Kommunikation ausprobiert. Es gibt mehrere akzeptierte Varianten, zentral bleibt die eigene Reflexion gesellschaftlicher Verhältnisse, die damit zum Ausdruck gebracht werden soll.

Graduate School
Keine Schule! Versteht sich als Klammer, die alle Master-Studiengänge und Promotionsangebote einschließt und viele übergreifende Angebote koordiniert.

 


Nach oben

H

Habil
Kurz für: Habilitation. Wer das aussprechen kann, hat schon fast gewonnen. Meilenstein auf dem Weg zur eigenen Professur. Besteht aus einer schriftlichen Abhandlung und einer mündlichen Befragung durch Professor*innen der Fakultät.

Hausarbeit
Leistungsnachweis, bei dem Studierende das selbstständige Verfassen wissenschaftlicher Texte üben. Doppeldeutiger Name, denn für gewöhnlich gehen ihr – bis sich die Studierenden dazu aufraffen mit der Hausarbeit anzufangen – meist größere Aufräum-, Renovierungs- und Reparaturarbeiten voraus.

Hilfskraft
Studentische, Wissenschaftliche. Sie kopieren, telefonieren, recherchieren, organisieren, buchen, stornieren, erinnern und bekommen neben ihrem Stundenlohn, ab zu auch noch Lob oder Frust ab.

Hochschulsemester
Alle Semester, die Studierende  insgesamt in der Hochschule verbracht haben.  Nicht zu verwechseln mit Fachsemester.

Hörsaal
Pennplatz. Nein, großer Raum, oft mit gestufter Bestuhlung. Dort finden größere Veranstaltungen, vor allem Vorlesungen, statt. Siehe auch: Audimax.

Hochschulsport
Hüpfen, rennen, schwimmen, tanzen, verbiegen, zappeln, rudern, und und und...zu günstigen Konditionen für alle Studierenden, Lehrenden und sonstigen Mitarbeiter*innen.

HRG
Hochschulrahmengesetz. Regelt das Hochschulwesen in der Bundesrepublik Deutschland. Die genaue Ausgestaltung ist in Landesgesetzen (für die Leuphana siehe auch NHG) geregelt.

HSG 
Hörsaalgang. Leuphana-Spezifikum: Flaniermeile zwischen den Hörsälen 1 bis 4 auf dem Campus Scharnhorststraße. Ort, an dem zu bestimmten Anlässen Informationsstände aufgebaut werden, aber auch die Partys stattfinden.

HZB
Hochschulzugangsberechtigung. Beispielsweise Abitur, Fachhochschulreife, in manchen Fällen ist der Hochschulzugang aber auch über berufliche Qualifikation oder über eine Prüfung möglich.

 


Nach oben

I

Immatrikulation
Einschreibung an einer Hochschule, sprich offizielle Aufnahme des Studiums. Gegenteil ist die Exmatrikulation. Siehe auch: Matrikelnummer.

Initiativen
Zusammenschluss von Studierenden, die sich für irgendwas engagieren möchten. Thematisch grenzenlos und in allen Bereichen angesiedelt (Kultur, Politik, Soziales…). Zusammengeschlossen im DSI, dem Dachverband der Studierendeninitiativen.


Nach oben

J

Juniorprofessor*in
Klingt irgendwie nach Streber*in, der oder die nur Einsen schreibt und im Unterricht die Lehrer*innen korrigiert. Ist aber was ganz anderes. An der Uni bietet eine Juniorprofessur die Möglichkeit, sich nach einer hervorragenden Promotion direkt den Feldern Forschung und Lehre zu widmen und sich ohne Habilitation für eine Professur zu qualifizieren. Vom Verdacht eine*r Streber*in können sich Juniorprofessor*innen immer noch nicht freisprechen, die meisten aber erhalten inzwischen keine Schläge in den Nacken für ihr Fachwissen, sondern anerkennende Schulterklopfer.


Nach oben

K

Kanzler*in
Nicht Kohl, nicht Merkel, sondern Vorstand der Hochschulverwaltung, zuständig für alle nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen. Hat einen Sitz im Präsidium.

Klausur
Schriftlicher Leistungsnachweis bzw. Prüfungsleistung. Ähnlich wie die Klassenarbeiten in der Schule, auch was die Bestrafung beim Spicken betrifft. Siehe auch: Hausarbeit, Referat

Kommiliton*innen
Beliebter Zungenbrecher! Bezeichnung von Studierenden für alle anderen Mit-Studierenden ihrer Hochschule.

Komplementärstudium
An der Leuphana Universität Lüneburg ein Highlight des College und der Graduate School: Gute Möglichkeit eines fachlichen und methodischen Perspektivenwechsels. Das Angebot reicht vom Baumklettern über die Beschäftigung mit dem Klimawandel bis hin zur Erforschung der Messbarkeit des Glücks.


Nach oben

L

Langzeitstudium
Erklärt sich eigentlich von selbst. Strittig ist, wann es beginnt: Wie viele Semester nach Ende der Regelstudienzeit? Die Bekämpfung von Langzeitstudium wird häufig als Argument für Studienreformen ins Feld geführt.

Leistungsnachweis
Neben der regelmäßigen Anwesenheit in Lehrveranstaltungen wird meistens auch ein Leistungsnachweis in Form von Referat mit schriftlicher Ausarbeitung, Hausarbeit oder Klausur verlangt. Je höher der Zeitaufwand für einen Leistungsnachweis, desto mehr Credit Points werden den Studierenden angerechnet. Surfen auf Facebook wird nicht mitgezählt!

Leuphana Semester
Das Leuphana Semester bildet für alle Studienanfänger*innen der Leuphana den Einstieg in das Studium und ermöglicht ihnen eine erste Tuchfühlung mit der Wissenschaft.


Nach oben

M

Maluspunkte
Alt eingesessene Professor*innen zucken immer noch zusammen, wenn sie "Maluspunkte" hören. Klingt nämlich sehr nach "Setzen, Sechs!" der 50er Jahre. Heute erhalten Studierende ein Kontingent an Maluspunkten, das Sie Stück für Stück aufbrauchen, wenn Sie Prüfungen nicht bestehen. An manchen Hochschulen kann sich ein knappes Kontingent auch negativ auf die Note auswirken. Ziel ist es jedoch, die Anzahl der Prüfungswiederholungen zu begrenzen. Bitte beachten: Seit Oktober 2015 gilt an der Leuphana die "3-Versuche-Regelung", die Bonus-Maluspunkte-Regelung gilt nur noch für bestimmte Jahrgänge.

MA
Kurz für: Master. Vergleichbar mit den früheren Diplom- und Magisterabschlüssen. Baut auf dem Bachelor auf und dient oft der Spezialisierung.

Major
An der Leuphana Universität Lüneburg: Bezeichnung für Hauptfach.

Matrikelnummer
Bei der Einschreibung (Immatrikulation) erhalten die Studierenden eine individuelle Nummer. Die Matrikelnummer öffnet das Tor zu zahlreichen Leistungen an der Hochschule.

Mensa
Kantine einer Hochschule mit staatlich bezuschusstem Essen und Getränken. Ort für den neusten Klatsch und Tratsch.

Minor
An der Leuphana Universität Lüneburg: Bezeichnung für Nebenfach.

Modul
Lerneinheit einer oder mehrerer Lehrveranstaltungen zu einem Thema. Diese sollte zeitlich begrenzt, in sich abgeschlossen, didaktisch sinnvoll, mit Leistungspunkten (Credit Points) versehen und prüfbar sein. 

myStudy
Virtueller Thermomix der Leuphana Universität Lüneburg: digitales Vorlesungsverzeichnis, persönlicher Stundenplan, Nachrichten- und Anmeldetool, Materialverwaltung und Lehrerndenfacebook in einem.


Nach oben

N

NC
Numerus clausus. Mögliche Zulassungsbeschränkung bei stark nachgefragten Studiengängen. Die Abiturnote entscheidet, wer die begehrten Plätze erhält. Siehe auch: Auswahlverfahren.

NHG
Kurz für: Niedersächsisches Hochschulgesetz. Legt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Niedersächsische Hochschulen fest, an die sich alle zu halten haben.

NN
Nomen Nominandum. Im Vorlesungsverzeichnis: Dozent*in steht noch nicht fest. Veranstaltung allgemein: Es wird noch bekannt gegeben, wer an dem Termin zum angekündigten Thema spricht.

 


Nach oben

O

Ombudsperson
Unabhängige und vermittelnde Instanz zwischen allen Interessensgruppen an der Leuphana. Prüft und koordiniert Beschwerden, Ideen, Probleme und Verbesserungsvorschläge und trägt diese an das Präsidium heran. Studierende, Lehrende und Mitarbeitende können auch anonym mit der Ombudsperson in Kontakt treten.


Nach oben

P

PL
Kurz für: Prüfungsleistung. Müssen alle Studierende regelmäßig ablegen und werden benotet wie in der Schule. Prüfungsleistungen sind zum Beispiel die Bachelor-Arbeit aber auch KlausurenHausarbeiten, mündliche Prüfungen oder Praktische Leistungen.

Präsident*in
Vorstand der Hochschulleitung und Vertretung der Hochschule nach außen.

Präsidium
Hochschulleitung, mit allen Menschen, die daran beteiligt sind.

Professional School
Ein Leuphana Spezifikum! Bietet berufsbegleitende Studiengänge für Geld an. Diese sind auf die Bedürfnisse und engen Zeitbudgets berufstätiger Studierender ausgelegt.

Promotion
Erreichen des Doktorgrades. Siehe auch: Diss.

Prokrastination
Auch Aufschieberitis - viele Studierende leiden an diesem Syndrom: Sie vertagen Aufgaben ständig, bis sie unter Zeitdruck geraten. Die Reflexion des eigenen Zeitmanagements und das Aufnehmen einiger Methoden im Studienalltag kann Linderung bringen. Hohe Rückfallquote.


Nach oben

Q

Qualitätszirkel
Qualitätszirkel sind eine Art Zirkeltraining für die Hochschule, um weiterhin topfit für die Herausforderungen von Wissenschaft und Arbeitswelt zu bleiben. An der Leuphana treffen sich Dozierende und Studierende jährlich um sich gegenseitig mit konstruktiver Kritik ein Feedback zu geben. Vom Zirkeltraining erhoffen sich die Teilnehmenden Kondition und Muckis, vom Qualitätszirkel gute Lehre und hochwertige Wissenschaft.

Quote
Quoten - so fühlt es sich manchmal an - sind das Damoklesschwert der Hochschullandschaft. Nur mit niedrigen Abbrecher- und hohen Absolvent*innenquoten kann der Rotstift der Geldgeber aus den Budgetbüchern der Unis ferngehalten werden. Doch es gibt auch coole Quoten, die die Uni und den Campus bunter machen: Beim Zulassungsverfahren zum Beispiel gibt es eine Quote, die die Anzahl der Studienplätze bestimmt, die ausländischen Bewerber*innen, Härtefällen, Menschen im Zweitstudium oder Menschen ohne Abitur, aber mit Berufserfahrung zur Verfügung gestellt werden.


Nach oben

R

Referat
1. Kurze mündliche Präsentation eines Themas in einem Seminar. Als Leistungsnachweis dient in der Regel eine benotete schriftliche Ausarbeitung.
2. Organisationseinheit des AStA.

Regelstudienzeit
Zeitraum, in dem das Studium beendet werden sollte. Vermeiden Sie Fettnäpfchen: Fragen Sie Studierende nie nach ihrer Regelstudienzeit!

Rep
Repetitorium. Regelmäßige Kleingruppenveranstaltung, in der Lerninhalte wiederholt werden. Unterstützt von einer oder einem Studierenden höheren Semesters. Teilweise kostenpflichtig. Beispiel: Jurastudierende bereiten sich auf ihr Examen vor.

Responsorium
Nicht bei Wikipedia nachschlagen! Oder nur wenn Sie sich für die Geschichte des Wechselgesangs während der Liturgie ab dem vierten Jahrhundert nach Christus interessieren. Wikipedia verrät nämlich nicht, dass an der Leuphana zusätzliche freiwillige Treffen angeboten werden, wo Studierende Lehrenden oder Tutor*innen Fragen zu Inhalten von Vorlesungen und zum Ablauf von Prüfungen stellen können. Welches Responsorium auch für musikalisch unbegabte Studierende sinnvoll sein könnte, finden Sie auf myStudy.

RPO
Kurz für: Rahmenprüfungsordnung. Legt die Prüfungsmodalitäten und Rahmenbedingungen von Studienprogrammen fest. Jagt Studierenden regelmäßig Angst und Schrecken ein.


Nach oben

S

Semester
Stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet einen Zeitraum von sechs Monaten. Es schließt die Vorlesungszeit und die Semesterferien ein. Pro Studienjahr gibt es zwei Semester: das Sommersemester (SoSe) und das Wintersemester (WiSe).

Semesterbeitrag
Pauschaler Betrag, der jedes Semester an die eigene Hochschule gezahlt werden muss. Beinhaltet einen Beitrag für die Studierendenschaft, den AStA, das Studentenwerk und für die Verwaltung. Nicht zu verwechseln mit Studiengebühren!

Semesterticket
Ticket für den regionalen Nahverkehr, Gültigkeitsbereich und Preis sind je nach Hochschule unterschiedlich.

Seminar
Lehrveranstaltung in kleinerer Runde, in der Studierende durch aktive Teilnahme Fachwissen erwerben und vertiefen. Dabei werden sie von Dozierenden begleitet. Wer zuerst kommt malt nicht unbedingt mit Buntstiften: Ist ein Seminar besonders beliebt, entscheidet unter Umständen das Los. 

Senat
Sozusagen das Parlament einer Hochschule. Der Senat erlässt unter anderem die Rahmenprüfungsordnungen (RPO) und schlägt an der Leuphana den Präsidenten oder die Präsidentin dem Stiftungsrat vor…

SHK
Studentische Hilfskraft.

Skript/Reader
Von Dozent*innen zusammengestellte Texte oder Folien, die sich Studierende möglichst einverleiben sollten, um der Vorlesung oder dem Seminar folgen zu können.

SoSe
Sommersemester

Stipendium
Persönliche, meist auch finanzielle Förderung von Studierenden durch zahlreiche Stipendiengeber. Neben 13 großen, zum Teil parteinahen oder konfessionell gebundenen Begabtenförderungswerken gibt es auch viele kleinere Stiftungen. Bei den meisten fallen Studienleistung, die Persönlichkeit und gesellschaftliches Engagement schwer ins Gewicht.

Studentenwerk
Bundesweite Einrichtung für die soziale Betreuung und Förderung von Studierenden. Den meisten Studierenden ist das Studentenwerk durch den BAföG-Antrag bekannt.

Studiengang
Umfasst sämtliche Lerninhalte eines wissenschaftlichen Faches, die Studierende absolvieren müssen, wenn sie vor ihren Eltern, Freunden und Verwandten mit ihrem Hochschulabschluss prahlen wollen. Innerhalb vieler Studiengängen können Studierende unterschiedliche Schwerpunkte wählen.

Studiengebühren
Beteiligung der Studierenden an den Kosten ihres Studiums. Derzeit erhebt kein Bundesland mehr diese Gebühren.

Studienleistung
Alles was im Studium zwar muss, aber nicht kontrolliert wird. Schriftliche oder mündliche, im besten Fall geistreiche Beiträge der Studierenden zur Gestaltung der Lehrveranstaltung, die aber nicht benotet werden. Fester Bestandteil des Workloads eines Moduls.

StuPa
Kurz für: Studierendenparlament. Eine wichtige Aufgabe des Parlaments ist die Wahl des AStA und dessen Kontrolle. Das StuPa beschließt z. B. den Haushalt der  Studierendenschaft und entscheidet über studentische Projekte.

Studierendenausweis
Bescheinigt den Studierendenstatus. Haben Studierende immer dabei, um möglicherweise Rabatte abzusahnen.

Studierendenwohnheim
Wohnraum, der für Studierende vorgesehen ist. Je nach Einrichtung gibt es Wohnungen für Einzelpersonen, Familien und Wohngemeinschaften.

SWS
Semesterwochenstunden = Umfang einer Veranstaltung je Woche. Eine Semesterwochenstunde dauert in der Regel 45 Minuten, die meisten Veranstaltungen haben also einen Umfang von zwei SWS. In der Woche kommen Studierende auf durchschnittlich 10 - 20 SWS.


Nach oben

T

Teilzeitstudium
Möglichkeit, mit Erwerbstätigkeit, Familie, oder einer schwerwiegenden Erkrankung oder Einschränkung ein Studium in Teilzeit zu absolvieren, das heißt man studiert nur die Hälfte der Zeit, braucht aber doppelt so lange.

Trimester
Gibt es an Hochschulen, die das Jahr nicht teilen (SoSe und WiSe), sondern in drei Abschnitte gliedern.

Tutorium
Inhalte bestimmter Vorlesungen werden in ergänzenden Veranstaltungen von erfahrenen Studierenden (Tutor*innen) erklärt, vertieft und  in der Gruppe diskutiert.


Nach oben

U

Übung
Lehrveranstaltung, die Vorlesungen oder Seminare inhaltlich aufbereitet und vertieft. Sie bietet die Gelegenheit, erworbenes Wissen in der Anwendung zu proben. Wie beim Sport: Übung macht den Meister!

Urlaubssemester
Klingt nach Vorlesung am Strand, Hotel und Caipirinha. Leider ist der Name irreführend. Studierende können Urlaubssemester beantragen, wenn Sie z. B. wegen Kindererziehung, Pflege Angehöriger oder eigener Krankheit ihr Studium unterbrechen müssen. Unter bestimmten Bedingungen gibt es Urlaubssemester für einen Auslandsaufenthalt und für ein Praktikum. Siehe auch: Beurlaubung.


Nach oben

V

Vorlesung
Kein Einschlafritual! Lehrveranstaltung, bei der die Dozent*innen – meist Professor*innen – vor Studierendenpublikum über ein Thema aus ihren Forschungsbereichen sprechen und Ergebnisse präsentieren. Siehe auch: Hörsaal, Seminar, Tutorium, Übung.

Vorlesungszeit
Zeitraum im Semester, in dem Lehrveranstaltungen stattfinden. Gegenteil ist die vorlesungsfreie Zeit, umgangssprachlich häufig als Semesterferien bezeichnet.

Vorlesungsverzeichnis
Liste aller Lehrveranstaltungen einer Hochschule oder auch eines Studienganges. Früher oft in Buchform, heute meistens online nachschlagbar. An der Leuphana in myStudy zu finden. Anders als der Name vermuten lässt, enthält es auch alle Seminare, Übungen und Exkursionen.


Nach oben

W

Wartesemester
Zeit, die zwischen dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung und dem Beginn des Studiums vergeht. Während auf einen Studienplatz gewartet wird, kann eine Ausbildung, ein Freiwilligendienst oder auch eine längere Reise gemacht werden. Endet bei Immatrikulation an einer deutschen Hochschule.

WG
Wohngemeinschaft. Studierende teilen sich mit anderen Studierenden eine Wohnung. Kann eine Zweckgemeinschaft zur gemeinsamen Miete einer Wohnung sein, oder auch integraler Bestandteil des eigenen Lebensentwurfs.

WHK
Wissenschaftliche Hilfskraft.

WiMi
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in. Promovierende, die in einem Projekt oder an einem Institut der Hochschule angestellt ist. Meist mit kleinem Lehrauftrag. Beliebte Form der Promotionsfinanzierung.

WiSe
Wintersemester.

Workload
Bezeichnet den gesamten Arbeitsaufwand, den Studierende für eine Veranstaltung aufbringen müssen. Nach erfolgreichem Bestehen einer Veranstaltung wird der Workload in Credit Points umgemünzt.


Nach oben

X




Nach oben

Y




Nach oben

Z

ZSB
Zentrale Studienberatung, beantwortet Fragen rund um das Studium. Sie bietet offene oder persönliche Beratungstermine an. Richtet sich auch an Studieninteressierte. An der Leuphana ist die ZSB unterteilt in die Studienberatungen des College und der Graduate School.


Nach oben

Erstauskunft zu Studium und Bewerbung

Infoportal
Studierendenservice
Universitätsallee 1, Gebäude 8, Erdgeschoss
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-2277
Fax +49.4131.677-2266
infoportal@leuphana.de