Zulassungsverfahren am Leuphana College

am Leuphana College

Die Leuphana Universität Lüneburg führt für alle Bachelor-Studienprogramme am Leuphana College ein differenziertes Zulassungsverfahren durch, um neben der Note der Hochschulzugangsberechtigung auch besondere Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen der Bewerber*innen bei der Vergabe der Studienplätze berücksichtigen zu können. Das Auswahlverfahren als Teil des Zulassungsverfahrens soll dabei helfen, die für das Leuphana College besonders geeigneten und motivierten Bewerber*innen auszuwählen, da durch die Teilnahme am Studierfähigkeitstest und ggf. Auswahlgespräch die Chance auf eine Zulassung deutlich erhöht werden kann.

Zulassungsverfahren am Leuphana College

Zulassungsverfahren ©Leuphana
Zulassungsverfahren am Leuphana College

Das Zulassungsverfahren an der Leuphana wird in verschiedenen Schritten durchgeführt. Zuerst werden in jedem Major Studienplätze in den gesetzlich vorgeschriebenen Vorab- und Sonderquoten sowie nach Wartezeit vergeben. Im Anschluss daran erhalten die 25 % punktbesten Bewerber*innen eines jeden Major in der sogenannten Bestenquote eine Zulassung. Zulassungen für die verbleibenden Studienplätze werden im Anschluss an das Auswahlverfahren, bestehend aus Studierfähigkeitstest und ggf. Auswahlgespräch, ausgesprochen.

Studienplatzvergabe auf Grundlage des Leuphana Zulassungsverfahrens

Die Studienplätze im hochschuleigenen Zulassungsverfahren (Hauptquote) werden zweistufig vergeben:

Stufe 1: Bestenquote

Im Rahmen der Bestenquote wird die Note der Hochschulzugangsberechtigung in einen Punktwert umgerechnet (1,0 = 30 Punkte; 1,1 = 29 Punkte, ...). Die 25 % punktbesten Bewerber*innen eines jeden Studiengangs bekommen direkt einen Zulassungsbescheid zugesendet. Bei Ranggleichheit entscheidet das Los. Mit dem Zulassungsbescheid wird den Bewerber*innen eine Frist gesetzt, innerhalb derer sie die Annahme des Studienplatzes schriftlich bestätigen müssen. Liegt diese Erklärung nicht frist- und formgerecht vor, wird der Zulassungsbescheid unwirksam. Ein Nachrückverfahren findet in dieser Quote nicht statt.

Stufe 2: Auswahlverfahren

Bei der Vergabe der verbleibenden Studienplätze eines jeden Major kommen neben der Punktzahl der Hochschulzugangsberechtigung auch studienrelevante außerschulische Leistungen zum Tragen. Damit können Bewerber*innen maximal fünf zusätzliche Punkte (siehe Download außerschulische Leistungen) erreichen, wobei in jeder Kategorie nur einmal Punkte vergeben werden. Diese werden mit der Punktzahl der Hochschulzugangsberechtigung addiert und es wird eine neue Rangliste gebildet.

Auf Grundlage dieser Rangliste werden die Einladungen zum hochschuleigenen Auswahlverfahren versendet. Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird in allen Studiengängen ein Studierfähigkeitstest geschrieben. In einigen Studienprogrammen wird zusätzlich ein Auswahlgespräch durchgeführt. Im Rahmen dieser Quote findet ein Nachrückverfahren statt. Solange kein postalischer Ablehungsbescheid bei den Bewerber*innen eingegangen ist, werden diese weiter auf der Rangliste geführt und haben weiterhin die Chance einen Studienplatz angeboten zu bekommen.

Studienplatzvergabe auf Grundlage gesetzlicher Quoten

Wartezeitquote

10 % der zur Verfügung stehenden Studienplätze werden an die ranghöchsten Bewerber*innen auf einer Rangreihe nach Wartezeit vergeben. Unter Bewerber*innen mit gleicher Wartezeit entscheiden in der angegebenen Reihenfolge folgende Hilfskriterien: Durchschnittsnote, ggf. abgeleisteter Dienst, Los. Die insgesamt zu berücksichtigende Wartezeit ist auf sieben Semester (Halbjahre) begrenzt.

Die Anzahl an Wartesemestern wird bei der Bewerbung automatisch berechnet. Als Wartezeit gilt die Zeit nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (i. d. R. Abitur) gerechnet in vollen Halbjahren, in der Sie nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Dabei gilt als Halbjahr jeweils die Zeit vom 1. April bis 30. September und vom 1. Oktober bis 31. März des folgenden Jahres. Wenn das Abiturzeugnis z. B. im Mai ausgestellt wird, beginnt die Wartezeit ab 1. Oktober. Studienzeiten im Ausland haben bei der Berechnung der Wartezeit keine Auswirkung, ggf. in der Zwischenzeit studierte Semester in Deutschland werden subtrahiert.

Vorab- und Sonderquoten

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Vorab- und Sonderquoten werden Studienplätzen eines jeden Major an spezifische Bewerber*innengruppen vergeben. Bewerber*innen dieser Gruppen konkurrieren nur innerhalb der jeweiligen Gruppe miteinander und nicht mit den übrigen Bewerber*innen. Folgende Quoten werden vorbehalten:

- bis zu 5% für ausländische Bewerber*innen aus Nicht-EU-Ländern, die eine ausländische Hochschulzugangsberechtigung haben. Bewerber*innen reichen ihre Unterlagen direkt bei uni-assist e.V. ein.

-bis zu 2% für Härtefälle (zur Bewerbung ist zusätzlich ein Härtefallantrag auszufüllen)

- bis zu 3% für Bewerber*innen für ein Zweitstudium in Deutschland. Dem Antrag sind ein formloses Schreiben über die Beweggründe für das angestrebte Zweitstudium und ggf. Nachweise dazu sowie ein Nachweis über das Erststudium beizufügen.

- ein zu ermittelnder Anteil für Berufsqualifizierte (höchstens 10%). Nähere Informationen zu den anerkannten beruflichen Vorbildungen für besonders beruflich Qualifizierte erteilt Ihnen das Infoportal der Leuphana.

Information

Fragen, die das Zulassungverfahren betreffen, senden Sie bitte an: auswahl.college@leuphana.de

Erstauskunft zu Studium und Bewerbung

Infoportal
Studierendenservice
Gebäude 8, Erdgeschoss
Campus Universitätsallee
Fon 04131.677-2277
Fax 04131.677-1430
infoportal@leuphana.de

Beratungstermin vereinbaren

Studienberatung am College
Leuphana Bachelor
Lehrer*innenbildung im Bachelor & Master
Gebäude 8, Erdgeschoss
Campus Universitätsallee
Offene Beratung (ohne Termin)
Di 14.00 bis 16.00 Uhr
Do 16.00 bis 18.00 Uhr