VWL Studium: Berufsaussichten mit dem Bachelor Economics

Beruf & Karriere

Mit dem VWL Bachelor-Studium eröffnen Sie sich vielfätige Berufsaussichten in der Wirtschaft, Politik, Bildung, Forschung und IT sowie im Gesundheitswesen und Nachhaltigkeitssektor. Das Fachwissen, das Sie im Bachelor Economics am Leuphana College erwerben, bereitet Sie bestens auf Ihr zukünftiges Berufsleben vor.

VWL Studium: Berufsaussichten mit dem Bachelor-Abschluss

Im Bachelor Economics am Leuphana College verbinden Sie Fachwissen mit kritischem Denken und verantwortungsvollem Handeln, um tragfähige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln zu können.

Neben fachwissenschaftlichen Kenntnissen erwerben Sie im Bachelor Economics auch fachübergreifende Schlüsselkompetenzen, damit Sie Lösungsstrategien in einem nationalen sowie internationalen Arbeitsumfeld selbständig erarbeiten und überzeugend präsentieren können.

Beschäftigungsmöglichkeiten

  • Supra- und internationale Einrichtungen
  • Politische Institutionen und Beratung
  • Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • (Groß-) Unternehmen
  • IT-Sektor
  • Umwelt und Nachhaltigkeitssektor
  • Non-Profit-Organisationen und Organisationen für wirtschaftliche Entwicklung
  • Gesundheitswesen

Supra- und internationale Einrichtungen

Volkswirt*innen können Beratung in supra- und internationalen Organisationen (z.B. Europäische Kommision, Weltbank, Internationaler Währungsfonds, Welthandelsorganisation) leisten. Sie arbeiten mit hochrangigen Entscheidungsträgern eng zusammen, um wirtschaftliche und statistische Analysen zu erstellen und neue wirtschaftspolitische Strategien zu entwickeln (z.B. im Bereich Finanzmärkte, öffentliche Finanzen, wirtschaftliche Integration und Entwicklung oder internationaler Handel). Anhand von Datenanalysen und Forschungsergebnissen können Volkswirt*innen ebenso zu Projekten in der Entwicklungshilfe beitragen, zum Beispiel zu Themen wie Landwirtschaft, Governance im öffentlichen Sektor oder Klimawandel.

Politische Institutionen und Beratung

Volkswirt*innen können strategische Pläne erstellen, Politiker*innen beraten und Prognosen über die wirtschaftlichen Auswirkungen von politischen Maßnahmen abgeben. Die Nachfrage nach Analyse und Beratung von Volkswirt*innen ist vielfältig und reicht von Ministerien des Bundes und der Länder bis hin zu Regulierungsbehörden (z.B. Bundesnetzagentur, Bundeskartellamt). Denn als kritische Denker*innen in der Tradition der evidenzbasierten Politik können Volkswirt*innen zu sehr unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Feldern beraten, z.B. Arbeitsmarkt, Bildung, Stadtplanung, Verkehr, Handel oder Gleichstellung. In der Verwaltung werden Volkswirt*innen ebenso beschäftigt, um u.a. die Modernisierung und Digitalisierung des Verwaltungsapparats zu unterstützen.

Volkswirt*innen können als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen oder Referent*innen in Ministerien, Parteien, Verbänden oder Stiftungen arbeiten. Dabei sind sie verantwortlich für sachlich bezogene Themen, unterstützen Mitgliedsunternehmen oder leisten externe Lobbyarbeit. Darüber hinaus können Volkswirt*innen in Gewerkschaftsorganisationen beschäftigt werden. Dabei setzen sich Volkswirt*innen u.a. für Arbeitnehmerrechte ein und versuchen Veränderungen in komplexen Strukturen zu bewirken.

Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium im volkswirtschaftlichen Bereich kann man sich ebenso für eine Karriere an der Universität entscheiden. Durch ihre solide methodische und statistische Ausbildung können Volkswirt*innen ebenso in statistischen Ämtern und Forschungsinstituten arbeiten. Dabei liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit darin, empirische Daten zu sammeln und zu analysieren, um mit Hilfe mathematischer Verfahren Annahmen über wirtschaftliche Entwicklungen und Zusammenhänge zu überprüfen und wirtschaftspolitische Empfehlungen abzugeben.

(Groß-) Unternehmen

In der freien Wirtschaft haben Absolvent*innen der Volkswirtschaftslehre ebenso sehr gute Berufschancen. Volkswirt*innen können z.B. als Unternehmensberater*innen agieren. Dabei analysieren sie als externe Diensleister*innen Abläufe und Strukturen im Unternehmen, um z.B. die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen bzw. den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern und auszubauen. Im Personalwesen übernehmen Volkswirt*innen Dienstleistungen für Unternehmen bei der Suche und Auswahl von geeigneten Fach- und Führungskräften, sie pflegen die Personalstatistiken oder entwickeln Konzepte für die Anreizgestaltung von Mitarbeiter*innen. Mit dem entsprechenden Aufbaustudium können Volkswirt*innen ebenso als Wirtschaftsprüfer*innen agieren, Unternehmen prüfen (z.B. Jahresabschlussprüfung) und Mandant*innen in betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Fragen beraten.

Auf dem Markt für Versicherungen und Rückversicherungen übernehmen Volkswirt*innen Aufgaben im Risikomanagement und in der Risikoanalyse. Sie identifizieren, analysieren und bewerten mögliche Risiken, welche die erfolgreiche Weiterentwicklung eines Unternehmens gefährden können, und erstellen komplexe Rückversicherungskonzepte und Deckungsmodelle. Auch Banken fragen die analytischen Fähigkeiten von Volkswirt*innen nach.

Volkswirt*innen erstellen nicht nur gesamtwirtschaftliche Prognosen als Entscheidungsgrundlage für das Management von (Groß-) Unternehmen, sie führen auch Analysen für die Marktforschungsabteilungen durch. Gerade im Datenzeitalter werden Volkswirt*innen mit ihrem analytischen und statistischen Know-How auch bei Entscheidungen im Finanz- und Rechnungswesen und für Beschaffungs- und  Vertriebsmanagement eingesetzt.

Als Volkswirt*in besteht ebenso die Gelegenheit, Wirtschaftsjournalismus als Berufszweig anzustreben.

IT-Sektor

Immer mehr werden Volkswirt*innen im IT-Bereich nachfgefragt. Denn im Zuge der computergesteuerten Produktionsprozesse zur Gewinnmaximierung sind Volkwirt*innen in der Lage, diese Verfahren zu analysieren und zu optimieren. Dabei übernehmen sie die Vermittlerrolle zwischen IT und Management und konzipieren anwendungsorientierte Lösungen für technikbasierte Systeme innerhalb von einem Unternehmen.
Auch in einem interdisziplinären und schnell wachsenden Bereich wie Data Science können Volkswirt*innen berufstätig werden. Denn aufgrund ihrer analytischen Fähigkeiten und ihres souveränen Umgangs mit Daten können Volkswirt*innen nicht nur komplexe und unstrukturierte Daten erfassen, verstehen und analysieren, sondern auch die Ergebnisse interpretieren und diese den relevanten Interessengruppen vermitteln.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Eine wachsende Beschäftigung von Volkswirt*innen findet man zudem im Umwelt- und Nachhaltigkeitssektor. Unternehmen und Initiativen im Bereich der alternativen Energien haben Bedarf an Volkswirt*innen, um z.B. die langfristigen Einsparungen zu verdeutlichen, die den Einsatz von alternativen Technologien bewirken. Ferner können Volkswirt*innen nachhaltige Entscheidungen über die Herstellung und Verwendung von knappen Ressourcen treffen, unter Berücksichtigung der Ressourcenversorgung und der Umweltbedingungen in der Zukunft. Ziel dabei ist es, die Kosten der Güterherstellung mit dem Nutzen, den diese Güter heute und in Zukunft stiften, in Einklang zu bringen.

Non-Profit-Organisationen und Organisationen für wirtschaftliche Entwicklung

Internationale Nichtregierungsorganisationen (z.B. Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen) und länderspezifische Nichtregierungsorganisationen (z.B. Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) zielen darauf ab, die wirtschaftliche Entwicklung bestimmter Gebiete und Regionen zu fördern. Dabei werden Volkswirt*innen u.a. benötigt, um strategische Pläne zu erstellen und wirtschaftliche Auswirkungen von Maßnahmen auf der Basis von Datenanalysen zu berechnen. Die Arbeitsplätze in diesem Bereich eignen sich für Volkswirt*innen, die sich für eine bestimmte Region sowie für ihre lokale Politik und Kultur besonders engagieren.

Gesundheitswesen

Im Zuge des demografischen Wandels und der Herausforderungen der gesundheitlichen Versorgung werden Volkswirt*innen im Gesundheitswesen verstärkt nachgefragt. Volkswirt*innen bringen einen analytischen Blickwinkel in den Gesundheitssektor ein und verstehen die Allokation von medizinischen Gütern als einen Markt, der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Dabei behalten Volkswirt*innen den Überblick über gesundheitsökonomische Zusammenhänge und sind in der Lage, die Effizienz von Maßnahmen und Therapien gegen ihre Kosten abzuwägen.

Karrierewege: Unsere Alumni berichten

Unsere Alumni sind gefragte Fachkräfte überall dort, wo aus Analyseerkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen resultieren sollen. Die Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Bachelor-Abschluss in Economics sind vielfältig.

Sie reichen von internationalen Einrichtungen bis hin zu politischen Institutionen. Auch Unternehmen verschiedenster Art fragen nach der Analyse und Beratung von Volkswirtinnen und Volkswirten, insbesondere wegen ihres souveränen Umgangs mit Daten.

„Nach Forschungsaufenthalten in Kenia, einem Praktikum bei den Vereinten Nationen in New York und bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, arbeite ich nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter am RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und promoviere an der University of Connecticut.“
FLORIAN
VWL Berufsaussichten. Erfahrungsbericht von Florian ©©2020 Peter Morenus/The University of Connecticut
„Die positiven Erfahrungen waren auch ein Grund dafür, meinen Master an der Leuphana zu studieren und hier zu promovieren. Mit dem Abschluss meiner Promotion bin ich an die University of Sussex (UK) gewechselt, wo ich nun als Senior Lecturer (Associate Professor) im Gebiet „International Business“ forsche und lehre. “
STEVEN
VWL Berufsaussichten. Erfahrungsbericht von Steven ©Stuart Robinson / University of Sussex
„Seit 2019 lehre ich selbst Volkswirtschaftslehre als Professor für Volkswirtschaftslehre und Standortpolitik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zudem bin ich seit 2014 als Senior Analyst in der wissenschaftlichen Politikberatung für die Monopolkommission in Bonn tätig.“
JOHN
Erfahrungsbericht und Berufsaussichten von John ©privat
„Eben diesen empirischen Fokus habe ich im Rahmen meines Master- und Promotionsstudiums an der Humboldt-Universität zu Berlin weiter ausgebaut. Inhaltlich fokussiere ich mich dabei auf die Bereiche Wirtschaftsgeschichte, Politische Ökonomie und Ungleichheitsforschung. Zurzeit forsche ich als PostDoc an der Humboldt-Universität zu Berlin.“
FELIX
VWL Berufsaussichten. Erfahrungsbericht von Felix ©privat
„Nach einem Auslandssemester in London und zwei Praktika bei führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten studiere ich nun den Master in Economic and Social Sciences an der Bocconi Universität in Mailand, einer der besten Universitäten Europas.“
LUKAS
VWL Berufsaussichten. Erfahrungsbericht von Lukas ©privat
„Derzeit arbeite ich als Postdoc in Economics an der Universität Lausanne in der Schweiz. Hier beschäftige ich mich nach wie vor mit der Verhaltensökonomik, wobei ich von meinem in Lüneburg erworbenen Hintergrund in VWL und Psychologie immer noch profitiere.“
RENKE
Erfahrungsbericht und Berufsaussichten von Renke ©privat
„Nach meiner bankkaufmännischen Ausbildung und anschließenden beruflichen Tätigkeit wollte ich gerne tiefer in die Bereiche des Geld- und Kapitalmarktes eintauchen. Nach dem Studium habe ich bei einer Großbank in Frankfurt gearbeitet und bin aktuell in einem Family Office in Hamburg tätig. Das im Studium dazugewonnene Wissen hilft mir immer noch, die aktuellen (finanz-) politischen Entscheidungen in zukünftige Anlageentscheidungen zu implementieren und dadurch die unterschiedlichen Portfoliostrategien zu optimieren. “
SILKE
Erfahrungsbericht und Berufsaussichten von Silke ©Wolfgang Brack

INGA hat den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Die Lernatmosphäre im VWL Studium an der Leuphana Universität Lüneburg habe ich immer als sehr persönlich erlebt. Durch die reduzierte Anzahl der Studierenden konnte ich schnell ein enges Verhältnis mit Kommiliton*innen und Professor*innen aufbauen. Außerdem habe ich durch das College Studienmodell auch viele Studierende anderer Disziplinen kennenlernen können. Es war schön, die Möglichkeit zu haben, meine persönlichen Interessen außerhalb der VWL auszuleben und in viele verschiedene Bereiche hineinzuschauen.

Während des Bachelor-Studiums fand ich insbesondere die Industrieökonomik interessant und habe mein Wissen in diesem Bereich direkt bei einer wettbewerbsökonomischen Beratung anwenden können. Heute arbeite ich bei einem großen dänischen Energiekonzern und analysiere dort die Entwicklung der Märkte sowie unserer Wettbewerber. Aus dem VWL Studium helfen mir dabei vor allem meine Kenntnisse in der Datenanalyse und der Spieltheorie.


LUKAS hat den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Für mich ist die Leuphana Universität Lüneburg einer der besten Orte Deutschlands für ein Bachelor-Studium in VWL. Dabei ist die gute fachliche Ausbildung eine Sache. Aber noch viel wichtiger ist das Drumherum: Der Leuphana Campus ist ein unglaublich lebendiger und inspirierender Ort, an dem sich Studierende aus den verschiedensten Fachrichtungen begegnen. Man kann sich in einer der vielen Initiativen engagieren oder – wie ich –eine eigene Initiative gründen und ein Tiny House auf dem Leuphana Campus bauen. Während ich in Komplementär-Modulen viel über soziale Ungleichheit oder Nachhaltigkeit diskutieren konnte, haben mir meine VWL-Vorlesungen vor allem Datenkompetenz und strukturiertes Denken vermittelt – zwei sehr zeitgemäße und gefragte Skills.

Nach einem Auslandssemester in London und zwei Praktika bei führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten studiere ich nun den Master in Economic and Social Sciences an der Bocconi Universität in Mailand, einer der besten Universitäten Europas. Die Leuphana Universität Lüneburg hat mich gut auf diesen anspruchsvollen Master vorbereitet, darüber hinaus war meine Zeit in Lüneburg sehr bereichernd und einfach wunderschön. Deshalb würde ich mich auch immer wieder für ein Bachelor-Studium in „Heide-Harvard“ entscheiden.


NILS hat den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Ich habe die angewandte und empirische Ausrichtung des VWL Studiums sehr geschätzt sowie das gute Gemeinschaftsgefühl, das durch das relativ kleine Institut für Volkswirtschaftslehre an der Leuphana Universität Lüneburg begünstigt wurde.

Letztendlich habe ich meine Doktorarbeit mit dem Schwerpunkt empirische Arbeitsmarktökonomik gemacht, nachdem ich meinen Betreuer während meines Bachelor-Studiums kennengelernt hatte – was wiederum ein sehr unterstützendes Umfeld und ein guter Ausgangspunkt für meine Karriere war.

Nach meiner Promotion entschied ich mich, in der Wissenschaft zu bleiben. Ich landete in Großbritannien an der Newcastle University, wo ich zur Zeit alsProfessor für Volkswirtschaft arbeite. Ich mache immer noch das Gleiche, was ich in meinem Studium angefangen habe – ich forsche empirisch zu Fragen, die mich interessieren und die von politischer Relevanz sind.

Ich denke, Lüneburg ist ein guter Einstiegspunkt in diese Art von Arbeit und würde es jedem Studierenden empfehlen, der sich für angewandte und empirische Arbeit interessiert.


FELIX hat von 2009 bis 2012 den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Neben der guten Betreuung und der Vielfalt, die sich durch das Studium Generale und den Minor ergibt, hat mir besonders der Fokus auf empirische Methoden gefallen. Durch Seminare, in denen erste eigene empirische Studien durchgeführt werden mussten, habe ich Interesse am empirischen Arbeiten gefunden.

Eben diesen empirischen Fokus habe ich im Rahmen meines Master- und Promotionsstudiums an der Humboldt-Universität zu Berlin weiter ausgebaut. Inhaltlich fokussiere ich mich dabei auf die Bereiche Wirtschaftsgeschichte, Politische Ökonomie und Ungleichheitsforschung. Zurzeit forsche ich als PostDoc an der Humboldt-Universität zu Berlin.


SASCHA hat seinen Bachelor- und Master-Abschluss an der Leuphana absolviert:

Das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Leuphana Universität Lüneburg kann ich anstandslos jeder Person empfehlen, die Wert auf ein gutes Lernklima, auf fundierte Methoden- und Fachkenntnisse sowie auf nahe Betreuung legt. Es bietet den idealen Einstieg, um grundlegende Phänomene der Volkswirtschaftslehre bis auf ihren Kern zu ergründen. Die kleinen Lerngruppen waren sehr förderlich für eine angenehme Diskussionskultur sowohl in den Vorlesungen als auch in den Übungen. Im späteren Verlauf des Studiums hat man die Möglichkeit, sich zu spezialisieren.

Das Studienmodell der Leuphana Universität Lüneburg ermöglicht es, das eigene Studium weitestgehend selbst zu gestalten, so dass ich andere Fachdisziplinen kennenlernen durfte und Einblicke in die Arbeit unterschiedlicher Disziplinen gewinnen konnte. In Verbindung mit der unglaublichen Bandbreite an studentischen Initiativen vor Ort und der Möglichkeit, sich in diesen zu engagieren – das hat den Charme der Leuphana Universität Lüneburg für mich ausgemacht. Nach meinem Master in Finance and Accounting – ebenso an der Leuphana Universität Lüneburg – arbeite ich zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promoviere an der Leuphana Universität Lüneburg.


LUKAS hat den Bachelor in Economics in Kombination mit dem Minor Politikwissenschaft am Leuphana College studiert:

Mein Bachelor-Studium an der Leuphana Universität Lüneburg habe ich sehr positiv in Erinnerung. Zum einen habe ich es als sehr bereichernd empfunden, dass das VWL-Bachelor-Studium durch das Leuphana Semester und den Minor stets in einen erweiterten wissenschaftlichen Rahmen eingebunden war und mir ermöglichte, das ökonomische Denken mit Ansätzen aus anderen Disziplinen zu vergleichen. Zum anderen hat es mir insbesondere viel Freude bereitet, in den volkswirtschaftlichen Modulen eine analytische Herangehensweise an ökonomische Modelle zu erlernen.

Zusätzlich lässt sich besonders hervorheben, dass ich in den Wahlseminaren einen empirischen Zugang zur VWL erhalten habe. In diesen Seminaren habe ich nicht nur gelernt, bestehende theoretische Überlegungen anhand von ökonometrischen Modellen zu untersuchen, sondern auch eigene Forschungsideen zu entwickeln und diese auch in einer empirischen Bachelorarbeit zu konkretisieren.

Im Anschluss an mein Bachelor-Studium habe ich den Master in Quantitative Economics – mit besonderem Fokus auf statisische und ökonometrische Methoden – an der CAU Kiel abgeschlossen. Mittlerweile promoviere ich an der Ruhr Graduate School in Economics und arbeite an dem Lehrstuhl für International Economics an der Universität Duisburg-Essen. Dies bestätigt, dass das Studium an der Leuphana mich dazu motiviert und darauf vorbereitet hat, eine akademische Karriere zu verfolgen.


FELIX hat den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Das VWL-Bachelor-Studium an der Leuphana Universität Lüneburg ist durch einen klaren Fahrplan in der Ausbildung mit verschiedenen Angeboten im Hauptfach gekennzeichnet gewesen. Die mikro- und makroökonomischen Veranstaltungen bauen dabei alle aufeinander auf, sodass eine starke Verzahnung und Festigung des Wissens erreicht wird. Gleichzeitig bieten die Lehrforschungsprojekte die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden. Dadurch wurde eine Verknüpfung zwischen theoretischen Modellen und realen Problemen hergestellt. Der Fokus des Studiums an der Leuphana Universität Lüneburg lag neben einer fachlichen Ausbildung auch auf einem Austausch zwischen den Disziplinen im Minor- und im Komplementärstudium. Dieser Austausch ist durch den Zentralcampus außerhalb der Lehrveranstaltungen möglich. Das Ziel war es, immer mehrere Dimensionen zu beleuchten und die Scheuklappen der eigenen Sichtweise zu verlieren. Bei dieser Entwicklung half mir außerdem der gute Betreuungsschlüssel, durch den eine recht individuelle Betreuung möglich war.

Insgesamt hat mich das Studium gut für meinen weiteren Weg vorbereitet. Nach dem Bachelor-Studium war für mich ein problemloser Übergang zu dem Master-Studium in Steuerlehre möglich, den ich in Göttingen absolviert habe. Zurzeit arbeite ich an meiner Promotion an der Universität Rostock und versuche die Auswirkungen staatlichen Handelns zu erforschen.


RENKE hat den Bachelor in Economics am Leuphana College studiert:

Ich habe 2008 begonnen den Bachelor Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg zu studieren. Die Flexibilität des Leuphana Bachelors hat es mir erlaubt, auch Kurse in VWL und Politikwissenschaft zu belegen, sodass ich mein Interesse für VWL entdecken konnte. Schließlich habe ich mit jeweils einem Bachelor in VWL und Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg abgeschlossen.

Es folgten der Master in Economics an der Humboldt-Universität zu Berlin und die Promotion am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Derzeit arbeite ich als Postdoc in Economics an der Universität Lausanne in der Schweiz. Hier beschäftige ich mich nach wie vor mit der Verhaltensökonomik, wobei ich von meinem in Lüneburg erworbenen Hintergrund in VWL und Psychologie immer noch profitiere.

Rückblickend kann ich das Bachelorstudium an der Leuphana Universität Lüneburg wärmstens empfehlen. Das Studienkonzept erlaubt viel intellektuelle Neugier auszuleben und das Betreuungsverhältnis ist erstklassig. Das persönliche und familiäre Umfeld einer Campusuniversität halte ich für den Studienanfang für ideal.

 


JOHN hat den Bachelor in Economics am Leuphana-College studiert:

Ich hatte mich für ein Studium an der Leuphana Universität Lüneburg wegen der schon damals innovativen und interdisziplinär ausgerichteten Studiengänge sowie dem sehr guten Betreuungsschlüssel entschieden. Insbesondere hat mir die Kombinationsmöglichkeit von volkswirtschaftlichen mit politik- und rechtswissenschaftlichen Veranstaltungen bei gleichzeitiger Vermittlung fundierter volkswirtschaftlicher Grundlagen sehr gefallen. Mein Studienschwerpunkt im Bereich Volkswirtschaftslehre und empirischer Wirtschaftsforschung am Institut für VWL war für mich nicht zuletzt wegen der hohen Ansprüche, des engagierten Lehrpersonals und der frühen Verknüpfung von Forschung und Lehre sehr prägend.

Seit 2019 lehre ich selbst Volkswirtschaftslehre als Professor für Volkswirtschaftslehre und Standortpolitik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zudem bin ich seit 2014 als Senior Analyst in der wissenschaftlichen Politikberatung für die Monopolkommission in Bonn tätig. Einer der interessantesten Aspekte meiner beruflichen Tätigkeit ist die Anwendung ökonomischer Theorien und ökonometrischer Methoden zur Analyse realer Probleme. Im Studium wurden mir hierfür die nötigen theoretischen und empirischen Kompetenzen vermittelt. Darüber hinaus vor allem aber auch die Fähigkeit einer schnellen Einarbeitung und logischen Strukturierung komplexer neuer Problemstellungen.

Mein Studium an der Leuphana Universität Lüneburg habe ich nicht zuletzt auch wegen der intellektuell stimulierenden und sehr persönlichen Lernatmosphäre rund um den zentralen Campus in sehr guter Erinnerung.

Karriere- und Berufsorientierung im Bachelor Economics

Be­reits während des Bachelor Economics können Sie durch qua­li­fi­zier­te Prak­ti­ka so­wie ei­ge­ne For­schungs- und Pra­xis­pro­jek­te re­le­van­te Beschäfti­gungs­fel­der für Volkswirt*innen ken­nen­ler­nen und her­aus­fin­den, für wel­ches Tätig­keits­feld Sie sich be­geis­tern können.

Master-Studium nach dem Bachelor in Economics

Mit dem Bachelor-Abschluss in Economics haben Sie die Möglichkeit, Ihre volkswirtschaftlichen Kenntnisse in einem Master-Studium an einer deutschen oder internationalen Universität zu vertiefen. Wenn Sie den Major Economics mit dem Minor BWL kombinieren, können Sie Master-Programme in Management oder Finanz- und Rechnungswesen anschließen.

Master-Programme an der Leuphana Graduate School

Die Leuphana Graduate School bietet verschiedene Master-Programme im Bereich Governance and Law sowie Management an. Aufbauend auf Ihr Fachwissen aus dem Bachelor-Studium, vertiefen Sie im Master Ihre Kenntnisse nach eigenen Interessen.

Das Konzept der interdisziplinär angelegten Studienprogramme der Leuphana Graduate School ermöglicht Ihnen einen vielfältigen Blick auf das eigene Fachgebiet und einen bewussten Umgang mit Methoden anderer Disziplinen. Das Master-Sstudienprogramm Public Economics, Law and Politics (PELP) widmet sich zum Beispiel der theoretisch und methodisch fundierten, problemorientierten und integrierten staatswissenschaftlichen Analyse der dynamischen Wechselbeziehungen zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft.

Master in Economics, Berlin

Felix Kersting, Bachelor-Absolvent in VWL am Leuphana-College, berichtet von seinem Master in Economics an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Master-Studium

Zu Beginn muss der formal-mathematische Ansatz des Programms betont werden. Dieser ist im Vergleich zu den Erfahrungen an der Leuphana Universität Lüneburg anders und auch anspruchsvoll.

Ansonsten lässt das Masterprogramm abgesehen von den üblichen drei Pflichtkursen zu Mikroökonomie, Makroökonomie und Ökonometrie und drei Wahlpflichtkursen, die überwiegend der Mikroökonomie zuzuordnen sind, viele Freiheiten. Es ist beispielsweise möglich, einige Kurse zur Verhaltensökonomie zu besuchen. Ebenfalls stark ausgeprägt sind Veranstaltungen zur Arbeitsmarktökonomie, Ökonometrie und - das ist in Deutschland eher selten - zur Wirtschaftsgeschichte.

Darüber hinaus kann ein Viertel des Programms vollständig frei ausgesucht werden. Das macht zum einen Auslandssemester sehr gut möglich und zum anderen können sämtliche Masterkurse von allen anderen Fakultäten ebenfalls belegt werden - eine Perspektive, die für Bachelor-Absolventen der Leuphana spannend ist.

Vorteilhaft ist die Möglichkeit, Kurse der anderen Berliner Universitäten besuchen zu können. Mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) gibt es gute Möglichkeiten sich neben dem Studium im Forschungsbereich zu betätigen.

Im Vergleich zur Leuphana Universität Lüneburg fällt an einigen Stellen die Betreuung ab. Wenn Mathematik nicht abschreckt, bietet das Masterprogramm vielfältige Möglichkeiten in einem spannenden Umfeld.

Master in Economics, Kiel

Gabriel Schultze und Marten Kürschner, Bachelor-Absolventen in VWL am Leuphana College, berichten von ihrem Master-Studium in Economicsan der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Master-Studium

Im Allgemeinen ist das Master-Studium sehr zu empfehlen. Der Aufbau des Programms sieht vor, dass drei aus acht VWL-Schwerpunkten gewählt werden. Innerhalb jedes Schwerpunktes wird eine erhebliche Anzahl an weitgefächerten Vorlesungen angeboten. Außerdem muss in jedem Schwerpunkt ein Seminar absolviert werden.

Ein Vorteil ist, dass alle Veranstaltungen in englischer Sprache abgehalten werden, was in keinster Weise abschreckend wirken sollte. Das Betreuungsverhältnis ist angemessen und da die Masterjahrgänge überschaubar sind (Economics: ca. 45 Personen), kann man Kontakt zu Professoren und deren Forschung erhalten, wenn man dies möchte.

Eine Herausforderung stellt allerdings die mathematische Ausrichtung der Volkswirtschaftslehre dar. Für Absolventen aus Lüneburg kann dies schon bedeuten, dass zu Beginn des Masters einige vorausgesetzte Fähigkeiten aufgearbeitet werden müssen, was allerdings keine unüberwindbare Hürde darstellt.

Durch diese quantitative Ausrichtung kommt die von uns geschätzte Interdisziplinarität und Anwendungsbezogenheit der Ökonomik zu kurz, die an der Leuphana höhergestellt ist. Für Interessierte wird zudem das Masterprogramm "Quantitative Economics" angeboten, in dem der Fokus noch stärker auf den Bereichen Statistik und Ökonometrie liegt.

Perspektiven

Das Master-Studium in Kiel bietet eine gute Bildung in quantitativen Forschungsmethoden und damit auch für eine anschließende Promotion.

Master in Economics, Münster

Cord-Henning Wente, Bachelor-Absolvent  in VWL am Leuphana College, berichtet von seinem Master-Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Master-Studium

Das Studium an der WWU in Münster verlief zu meiner vollen Zufriedenheit und ich sah mich mit der Ausbildung des Lüneburger VWL-Studiums (Major) gut für den Münsteraner Master vorbereitet. Insbesondere die gute quantitative Ausbildung (verpflichtende Ökonometrie im 3. Semester) kam mir im Master zu Gute.

Den VWL-Master in Münster kennzeichnet, dass vier Pflichtmodule bestehend aus zwei verschiedenen Veranstaltungen angeboten werden, von denen drei Module verpflichtend zu absolvieren sind.

Das Studium an einer Universität wie der WWU mit vielen VWL-Masterstudenten bietet große Wahlmöglichkeiten: So gab es vom ersten Tag an vielfältige Wahlmodule. Ich habe mich auf das Studium der Verkehrsökonomie, der Zeitreihenanalyse, der Internationalen Handelsökonomie (auf Englisch), der angewandten Mikroökonometrie, der Finanzpolitik und der alternativen Messung von Wohlstand, Wertschöpfung und Glück konzentriert.

Meine Master-Thesis war dem Thema: "Das Problem der Bundesländerverschuldung: Der Einfluss von Bailout-Erwartungen aus spieltheoretischer Sicht" gewidmet. Meine Master-Thesis habe ich Ende Februar 2013 abgegeben. Erwartungsgemäß erlange ich den Mastergrad somit im Verlauf des Frühlings.

Perspektiven

Im Hochschulranking der Wirtschaftswoche ist die WWU auf einen sehr guten Rang. Hieraus lässt sich schließen, dass mein Studium sicherlich nicht einfach gewesen ist und man mit der Münsteraner-Masterausbildung auf dem Berufsmarkt beste Chancen hat.

Das VWL-Masterstudium an der WWU - so eine Mitarbeiterin des Prüfungsamtes - soll im Vergleich zu VWL-Masterstudiengängen an anderen Universitäten weniger stark zu einer Karriere in Wirtschaftsunternehmen befähigen.

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