Erfahrungsberichte: Bachelor Politikwissenschaft

Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte zum Studium im Bachelor Politikwissenschaft am Leuphana College.

Erfahrungsbericht von Lina

Lina hat mit einem Wirtschaftspsychologie-Studium an der Leuphana begonnen, aber schnell festgestellt, dass Politikwissenschaft viel besser zu ihr passt und gewechselt. Sie genießt hier vor allem die Arbeit in studentischen Initiativen und in ihrer Fachgruppe. An Lüneburg schätzt sie besonders die entspannte Atmosphäre und die studentische Lebensqualität.

  • Was studierst Du am College?
  • Was sind Deine akademischen Interessen im Studium?
  • Warum hast Du Dich für das Politik-Studium am Leuphana College entschieden?
  • Welche Vorteile bietet das Studium am College?
  • Für wen ist das Studium am College empfehlenswert?

Was studierst Du am College?

Ich studiere Politikwissenschaft im Major und Wirtschaftspsychologie im Minor. Ich habe zuerst begonnen mit Wirtschaftspsychologie im Major und Politik im Nebenfach.

Während der ersten zwei Semester habe ich allerdings gemerkt, dass meine Schwerpunkte genau andersherum liegen. Dann habe ich im zweiten Semester beschlossen, ich tausche meine Schwerpunkte und mache jetzt Politik im Major und Wirtschaftspsychologie im Minor.  
 

Was sind Deine akademischen Interessen im Studium?

Mich persönlich interessieren interkulturelle Dinge. Vor allem im politischen Bereich versuche ich darauf meinen Schwerpunkt zu legen. Ich schaue, wie andere politische Systeme funktionieren, was für Auswirkungen das hat, auch im Vergleich zu Deutschland und welche Rolle Kultur dabei spielen kann. In Wirtschaftspsychologie interessieren mich die Grundlagen des menschlichen Handelns,  Entscheidungsprozesse, aber auch wie wir unsere Umwelt  und die Menschen um uns herum wahrnehmen. Das ist etwas, was sehr generell ist, also was nicht begrenzt ist auf Deutschland oder auf irgendeine bestimmte Kultur – zumindest in den meisten Fällen. Und dieses Wissen kann ich dann auf viele andere Fachbereiche übertragen, egal ob Politik, Wirtschaft oder Nachhaltigkeit.  

Warum hast Du Dich für das Politik-Studium am Leuphana College entschieden?

Ich war ja eigentlich schon hier als ich beschlossen hatte, Politikwissenschaft zu studieren. Rein theoretisch hätte ich auch an eine andere Uni gehen können, aber es hat mir hier so gut gefallen. Ich bin nach wie vor sehr überzeugt vom College Modell. Also davon, dass bei uns Interdisziplinarität von Anfang an dabei ist und dass das Studium es mir ermöglicht, viele Dinge auszuprobieren und meinen Interessen nachzugehen. Das kann ich sonst an keiner Uni.  Durch das Komplementärstudium kann ich jedes Semester aufs Neue entscheiden, wofür ich mich interessiere. Wenn sich nach ein paar Semestern neue Felder auftun, die mich interessieren, habe ich immer die Möglichkeit, zu sagen, ich möchte mich jetzt mehr mit diesem Thema beschäftigen. Soweit ich weiß, gibt es das an keiner weiteren Uni in Deutschland und deswegen bin ich hier.   

Welche Vorteile bietet das Studium am College?

Auf jeden Fall die Interdisziplinarität, also dass man angeregt wird, in andere Fachgebiete zu schauen und man eigentlich gar nicht anders kann, als sich über sein eigenes Fach hinaus zu bilden. Dennoch würde ich nicht sagen, dass  ich kein fundiertes Studium mache. Ich finde, dass ich durch die Gewichtung zwischen Major und Minor, ein rundes Bild bekomme, ohne die Welt aus den Augen zu verlieren. Diese Selbstbestimmtheit im Studium ist für mich ein großer Pluspunkt.

Für wen ist das Studium am College empfehlenswert?

Ich würde sagen, vor allem für Leute, die sich nicht nur für eine Sache interessieren, sondern sagen, dass sie diese Interdisziplinarität spannend finden. Wenn man sagt, ich interessiere mich für ein Thema, aber ich sehe auch, dass es an andere Themen angrenzt und ich will es vollständig verstehen und deswegen möchte ich mich auch mit den angrenzenden Gebieten beschäftigen. Wenn man jemand ist, der sagt, ich möchte ein rundes Bild von der Welt haben, dann ist das wirklich das Richtige.

Erfahrungsbericht von Alicia

Alicia studiert seit dem Wintersemester 2013/14 Politikwissenschaft mit dem Minor Nachhaltigkeitshumanwissenschften (ab 2015 Nachhaltigkeitswissenschaften). In ihrem Studium möchte sie Politik und Nachhaltigkeit verbinden. An der Leuphana schätzt sie vor allem das gute Betreuungsverhältnis, das interdisziplinäre Arbeitsumfeld und, dass man überall bekannte Gesichter trifft.

  • Wieso die Leuphana?
  • Das Komplementärstudium
  • Praktikum und Ausland
  • Engagement neben dem Studium
  • Studienfinanzierung
  • Lüneburg als Studienstadt
  • Wem würdest du ein Studium an der Leuphana Universität empfehlen und warum?

Wieso die Leuphana?

Mich hat die Möglichkeit gereizt, interdisziplinär zu arbeiten, auch das Leuphana Semester und das  Komplementärstudium. Ich wollte mich nicht festlegen; Nachhaltigkeit studieren und nebenher Sprachen lernen.  

Man kennt hier so viele Leute aus so vielen unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen. Inzwischen laufe ich über den Campus und sehe ständig jemandem, mit dem ich mal ein Seminar hatte. Man ist einfach sehr gut vernetzt. Das ist glaube ich in anderen Studienstädten nicht so der Fall. 

 

Das Komplementärstudium

Im zweiten Semester hatte ich ein Seminar aus dem Bereich "Kunst und Ästhetik", das hieß: "Connecting potatoes: DJ practice and transition research." Das war einfach ein Wochenende, wo wir ein kleines Projekt entwickelt haben und den kompletten Samstag in der Gruppe nach Kaltenmoor und in die Stadt gefahren sind und dort ganz viele Bilder gemacht und mit Leuten gesprochen haben. Wir haben da alles aufgenommen und dann am Sonntag präsentiert. Das hatte dann auch ganz viel mit transdisziplinärem Forschen und Arbeiten zu tun. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Dieses Semester hatte ich kein Komplementär, weil ich nirgends reingekommen bin.

Praktikum und Ausland

Praktika habe ich keine geplant, weil ich  vor dem Studium schon in einer NGO mitgearbeitet habe, wo ich auch viel über Interessensvertretung auf europäischer Ebene mitgenommen habe. Fürs Auslandssemester habe ich mich jetzt in Ljubljana in Slowenien beworben, das hat mir eine Kommilitonin empfohlen. Dort kann ich auch beides machen: Nachhaltigkeit und Politikwissenschaft. Wir in Politikwissenschaft haben ganz viele Austauschplätze. Wir sind im jetzigen Jahrgang ungefähr 30 Studierende und es gibt fast 30 Plätze. Bei uns kann also quasi jeder ins Ausland, der ins Ausland will. Wir haben Plätze in den USA und in ganz Europa.

 

Engagement neben dem Studium

Ich bin beim Plan B und seit diesem Semester auch eine der Vorstandsvorsitzenden. Das macht unglaublich Spaß, das war eine der besten Entscheidungen dieses Semesters mich da stärker einzubringen. Und sonst versuch ich regelmäßig zum Yoga oder Pilates beim Hochschulsport zu gehen.

Studienfinanzierung

Ich hab das Glück, dass meine Eltern mir mein Studium finanzieren. Ich habe dieses Semester auch mit Tutorenjobs angefangen, ich war Startwochentutorin und habe jetzt noch zwei weitere Tutorien.

Lüneburg als Studienstadt

Mir gefällt´s total gut hier. Natürlich ist Lüneburg jetzt nicht die krasse Party-Stadt. Es gibt viele Orte zum Rausgehen, zum Beispiel an der Ilmenau im Sommer oder Frühling, der Kurpark, oder die Altstadt. Ich kann mich hier aufs Studium konzentrieren und bin nicht so krass abgelenkt. Und wenn ich dann trotzdem mal raus will, groß Shoppen oder Feiern, dann kann ich immer noch nach Hamburg fahren. Das mache ich nicht so oft, aber wenn ich dann in Hamburg war, komme ich auch gerne zurück nach Lüneburg.

Wem würdest du ein Studium an der Leuphana Universität empfehlen und warum?

Ich würde das Studium Leuten empfehlen, die eher Generalisten als Spezialisten werden wollen, die Spaß haben an verschiedenen Sachen und nicht nur an ihrem Hauptstudium. In Politikwissenschaft kann man sich hier zum Beispiel nicht so schnell spezialisieren und es gibt auch keine so große Auswahl. Man hat dann meistens ein Thema, das dann von zwei Dozierenden angeboten wird. Dafür hat man aber ganz viele andere Möglichkeiten, wie das Nebenfach und das Komplementär. Man hat viel, viel kleinere Gruppen und damit ein unglaublich gutes Betreuungsverhältnis. Wer auf solche Sachen Wert legt, der ist hier glaube ich richtig.

Erfahrungsbericht von Patrick

Patrick hat im Wintersemester 2011 / 2012 begonnen Politikwissenschaft und VWL zu studieren. Ihm gefällt, dass er durch das Studienmodell am College mit Problemen aus vielen verschiedenen Fach- und Blickrichtungen konfrontiert wird.

  • Politikwissenschaft studieren
  • Das Studium am Leuphana College
  • Das Komplementärstudium
  • Das Leuphana Semester
  • Auslandssemester
  • Der Lüneburger Campus

Politikwissenschaft studieren

Die Studienbedingungen an der Leuphana haben mich vom Bachelor Politikwissenschaft überzeugt: der Studiengang hatte ein neues Konzept und mit 35 Studierenden eine überschaubare Größe, die einen guten Kontakt zu den Lehrenden ermöglicht. Die Kombination mit VWL habe ich gewählt, weil ich denke, dass man Politik heute ohne ein grundlegendes Wirtschaftsverständnis nicht mehr begreifen kann.

Das Studium am Leuphana College

Die Starre der Bologna-Reform ist in vielen Fällen sehr negativ, weil ein verschultes Universitätsbild dabei herauskommt. Das Kombinationsmodell der Leuphana ist dagegen gut geeignet, um sich in vollkommen fachfremde Diskurse zu begeben und sich zu einer eigenständig denkenden Persönlichkeit zu entwickeln.

Das Komplementärstudium

Durch das Komplementärstudium wird der Anspruch von ganzheitlicher Bildung bedient. Ich kann hier aus tollen Kursangeboten wählen, die mich fordern und mein Studium ergänzen und bereichern. In einer Veranstaltung zum Thema „Gerechter Krieg, gerechter Friede“ habe ich beispielsweise mit dem Staatssekretär des Verteidigungsministeriums diskutieren können.

Das Leuphana Semester

Im Leuphana Semester wird man ständig mit anderen Problemen konfrontiert und schärft so sein Problembewusstsein. Wirtschaftsstudierende beschäftigen sich so mit Themen wie Ehtik und Nachhaltigkeit, während Umweltwissenschaftler zum Beispiel den Blick auf wirtschaftswissenschaftliche Themen werfen.

Auslandssemester

Ich absolviere ein Auslandssemester in Loughborough in England. Die Chance habe ich durch die Empfehlung eines Professors bekommen, der mich direkt angesprochen hat. Sowas ist nur durch den engen Kontakt der Lehrenden zu uns Studierenden möglich. Probleme mit der Anrechnung gibt es nicht, ich habe mir meine Modulliste bereits zuvor absegnen lassen und verliere so kein Semester durch den Auslandsaufenthalt.

Der Lüneburger Campus

Das Studium in Lüneburg ist für alle sehr empfehlenswert, die Wert auf einen zentralen Campus und guten Kontakt zu ihren Lehrenden legen. Hier wird man als einzelner Student wahrgenommen.

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