Erfahrungsberichte - Politics and Democracy
Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte von Studierenden und Ehemaligen zum Master Politics and Democracy an der Leuphana Graduate School.
Kirsti berichtet
08.06.2026 Nach dem Abschluss des deutsch-französischen Doppelbachelorprogramms in Politikwissenschaften an der Leuphana und der UPEC in Fontainebleau entschied sich Kirsti Elle für den Master Politics and Democracy. In dem Masterprogramm vertieft sie ihre Interessen für Demokratieforschung und wissenschaftliche Methoden und kann sich vorstellen, nach ihrem Abschluss zu promovieren.
©Privat/Fionn Große
Warum haben Sie sich für das Studienprogramm Politics and Democracy entschieden?
Ich wollte nach dem Bachelor im politikwissenschaftlichen Bereich bleiben, mich jedoch gerne in einem bestimmten Bereich spezialisieren. Dafür habe ich mir verschiedene Programme angeschaut, die Spezialisierung im Bereich Demokratie schien mir jedoch für mich persönlich die interessanteste. Auch dass das Programm ein Master of Science ist, war für mich attraktiv. Ich kannte die Leuphana bereits aus meinem Bachelor und konnte mir gut vorstellen, in Lüneburg zu bleiben und weiter zu studieren. Dass der Fokus des Masterprogramms dann genau zu meinen Interessen gepasst hat, führte dazu, dass das Studienprogramm meine erste Wahl war.
Welche Erwartungen hatten Sie, bevor Sie Ihren Master an der Leuphana begonnen haben, und was gefällt Ihnen am meisten an Politics and Democracy?
Meine Erwartungen waren, dadurch, dass ich bereits an der Leuphana studiert hatte, dass das Studium ähnlich weitergehen würde, jedoch mit einem starken Fokus im Bereich Demokratie. Im Studium gefallen mir auch insbesondere die inhaltlich vertiefenden Kurse im Bereich Demokratie, genauso aber auch der Fokus auf die Forschung und wissenschaftliches Arbeiten.
Was haben Sie studiert, bevor Sie Ihren Master begonnen haben und wo konnten Sie an Ihr vorheriges Studium anknüpfen?
Ich habe Politikwissenschaften im deutsch-französischen Doppelbachelor an der Leuphana und der UPEC in Frankreich studiert. Die Anknüpfungspunkte an mein vorheriges Studium waren dadurch viele, insbesondere die Bereiche Internationale Beziehungen, Vergleichende Politikwissenschaft und Politische Theorie finden sich im Master wieder.
Wie sind Sie mit den für Sie neuen Disziplinen des Studiums klargekommen?
Die Methodenkurse, insbesondere quantitative Methoden, waren am Anfang eine Herausforderung, in die ich mich aber schnell hineinarbeiten konnte. Mittlerweile fühle ich mich viel sicherer in der Anwendung von Methoden und bin daher dankbar für den Fokus in den ersten Semestern. Neu waren für mich auch Kurse im Bereich Nachhaltigkeit. Diese zu bewältigen, war an sich kein Problem, trotzdem habe ich aber gemerkt, dass sie nicht so sehr Teil meines Interesses sind wie die eigentlichen politikwissenschaftlichen Kurse.
Was gefällt Ihnen besonders an dem Campus und der Stadt Lüneburg?
Besonders im Frühling und Sommer liebe ich Lüneburg und den Campus der Leuphana. Viel Grün, viele Studierende und immer ist irgendwo etwas los. Gleichzeitig ist alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Lüneburg ist vielleicht nicht die Stadt für die großen Partys und Events – für einen entspannten und schönen Studienalltag ist sie aber perfekt.
Wie ist das Verhältnis zu den anderen Studierenden und Lehrpersonen?
Die Kohorten im Masterprogramm sind klein, in meinem Jahrgang sind wir nur 15 Studierende. Das macht den Austausch mit den anderen Studierenden und dem Lehrpersonal sehr persönlich. Alle kennen sich untereinander und auch die Professor*innen wissen größtenteils mehr als nur den Namen auf dem Papier und sind für Fragen oder Anliegen immer gesprächsbereit.
Wissen Sie schon, in welchem Bereich Sie Ihre Masterarbeit schreiben möchten und gibt es Ideen, was Sie nach dem Studium machen wollen?
Ich bin gerade dabei, Ideen für meine Masterarbeit zu entwickeln. Voraussichtlich möchte ich im Bereich Politische Kulturforschung/Politische Soziologie schreiben, also wie bestimmte soziokulturelle Aspekte oder Werte Perspektiven auf Demokratie verändern.
Nach meinem Master könnte ich mir vorstellen zu promovieren. Das Studium hat mich motiviert, noch tiefer in das Thema einzusteigen und auszutesten, ob ich mir eine Zukunft in der Forschung vorstellen könnte.
Was hätten Sie gerne schon am Anfang Ihres Studiums gewusst, was Sie neuen Politics and Democracy Masterstudierenden als Tipp mit auf den Weg geben können?
Das Interesse an Forschung sollte in jedem Fall da sein. Dazu braucht es die Bereitschaft, sich in Themen einzuarbeiten, die einem aus einem reinen PoWi-Bachelor vielleicht fremd sind, beispielsweise Statistik. Nach meiner Erfahrung sind diese Herausforderungen aber genau das Wertvollste an dem Studium.
Wem würden Sie den Master Politics and Democracy empfehlen und welchen Unterschied können PAD AbsolventInnen machen?
Ich würde den Master allen empfehlen, die Lust haben, sich zwei Jahre lang intensiv mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen und Interesse an Forschung und Methoden haben. Das Studium fokussiert sich auf internationale Themen und die Studienkohorte ist international und interkulturell. Das Studium empfiehlt sich also für die, die ihre Perspektive über einen rein deutschen Fokus erweitern wollen und Lust haben auf einen intensiven Austausch mit Professor*innen und Mitstudierenden.
Emre berichtet
08.06.2026 Emre Özacar entschied sich für das Masterprogramm Politics and Democracy an der Leuphana Graduate School, um auf seinen Bachelor in Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen an der MEF University in Istanbul aufzubauen. Besonders schätzt er die internationale Perspektive des Programms und die kritische Auseinandersetzung mit Demokratie, Globalem Süden und internationalen Beziehungen.
©Leuphana/Fotograf
Warum haben Sie sich für das Studienprogramm Politics and Democracy entschieden?
Schon seit der Oberstufe interessiere ich mich für die Sozialwissenschaften, insbesondere für Politik. Deshalb habe ich mich für ein Bachelorstudium der Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen entschieden. Das Studium hat mir sehr viel Spaß gemacht, weshalb ich mich entschlossen habe, auch meinen Master in diesem Bereich zu absolvieren. Bei der Recherche nach verschiedenen Masterprogrammen bin ich auf dieses gestoßen und hatte das Gefühl, dass es sehr gut zu meinen Interessen passt. Gerade angesichts der aktuellen globalen politischen Entwicklungen halte ich Demokratieforschung sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis für immer wichtiger.
Welche Erwartungen hatten Sie, bevor Sie Ihren Master an der Leuphana begonnen haben, und was gefällt Ihnen am meisten an Politics and Democracy?
Bevor ich dieses Studium an der Leuphana begann, waren meine wichtigsten Erwartungen eine gute Kommunikation mit den Dozierenden, ein gut strukturierter Lehrplan und die Möglichkeit zur persönlichen und sozialen Weiterentwicklung. Da ein Masterstudium im Ausland ohnehin mit Herausforderungen verbunden ist, war es mir wichtig, mich im universitären Umfeld wohlzufühlen und mich gut unterstützt zu wissen. Gleichzeitig war mir eine qualitativ hochwertige Ausbildung in Deutschland wichtig. Am Studiengang schätze ich vor allem die enge und offene Kommunikation mit den Professor*innen sowie den interaktiven Charakter der Lehrveranstaltungen. Als Student der Sozialwissenschaften bin ich der Meinung, dass eine interaktive Lernumgebung sehr wertvoll ist, und genau das bietet die Leuphana. Auch die interdisziplinäre Struktur des Studiengangs finde ich besonders ansprechend. Die Kombination von Themen wie Demokratie, Internationale Beziehungen, Nachhaltigkeit und dem Globalen Süden verleiht dem Studiengang eine starke internationale und globale Perspektive.
Was haben Sie studiert, bevor Sie Ihren Master begonnen haben und wo konnten Sie an Ihr vorheriges Studium anknüpfen?
Bevor ich an diesem Studiengang teilnahm, habe ich in Istanbul Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen studiert. Ich bin der Meinung, dass mir dies eine sehr solide Grundlage für den Beginn meines Masterstudiums verschafft hat. Da ich bereits während meines Bachelorstudiums viele Einführungskurse belegt hatte, fiel es mir leichter, darauf aufzubauen und mich selbstbewusster mit den Inhalten auf Master-Niveau auseinanderzusetzen.
Wie sind Sie mit den für Sie neuen Disziplinen des Studiums klargekommen?
Insbesondere die Kurse, die sich mit dem Globalen Süden und verschiedenen Regionen befassen, haben mir neue Perspektiven eröffnet. Besonders schätze ich, dass dieses Programm über den traditionell westlich geprägten akademischen Ansatz hinausgeht und andere Regionen im Rahmen der Demokratieforschung aus einer kritischeren Perspektive beleuchtet. In einer Zeit, in der die Welt mit zahlreichen Krisen konfrontiert ist, halte ich die wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet für sehr wichtig und relevant.
Was gefällt Ihnen besonders an dem Campus und der Stadt Lüneburg?
Ich finde, wir haben einen sehr schönen Campus, der im Sommer noch schöner ist. Besonders gut gefallen mir die Sportanlagen, die vielen Grünflächen und die Mensa. Da ich aus der Großstadt Istanbul komme, ist das Leben in Lüneburg für mich eine ganz neue Erfahrung. Es ist eine kleine, charmante Stadt, in der alles gut erreichbar ist. Ich genieße die gut erhaltenen historischen Straßen und Gebäude sehr. Ich schätze auch, wie nah Lüneburg an Hamburg liegt. So kann ich ganz einfach eine größere Stadt besuchen, wenn ich diese Atmosphäre vermisse. Gleichzeitig nehmen wir als internationale Studierende an vielen Aktivitäten teil, die von der International Society der Universität organisiert werden. Das macht das Erlebnis noch angenehmer und hilft sehr dabei, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.
Wie ist das Verhältnis zu den anderen Studierenden und Lehrpersonen?
Unter Kommiliton*innen herrscht eine sehr freundliche und angenehme Atmosphäre. Besonders gefallen mir die langen politischen Diskussionen, die wir nach dem Unterricht in der Cafeteria führen. Die Gruppe der internationalen Studierenden ist sehr vielfältig und bereichert das Programm zusätzlich, da sie unterschiedliche Perspektiven in unsere Diskussionen während der Vorlesungen einbringt. Auch die Kommunikation mit unseren Professor*innen ist sehr gut. Ich spüre keine starke hierarchische Distanz zwischen Studierenden und Lehrpersonen, was das Lernumfeld angenehmer macht. Es ist für uns sehr wertvoll, dass sie immer ansprechbar sind und uns unterstützen.
Wissen Sie schon, in welchem Bereich Sie Ihre Masterarbeit schreiben möchten und gibt es Ideen, was Sie nach dem Studium machen wollen?
Ich habe mich noch nicht endgültig entschieden, aber ich überlege, meine Abschlussarbeit über die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU zu schreiben. Der Schwerpunkt soll dabei eher auf den internationalen Beziehungen liegen. Was meine Pläne nach dem Studium angeht, habe ich noch keine konkreten Vorstellungen. Ich möchte jedoch gerne eine Weile in Deutschland bleiben und die sich mir bietenden Möglichkeiten erkunden.
Was hätten Sie gerne schon am Anfang Ihres Studiums gewusst, was Sie neuen Politics and Democracy Masterstudierenden als Tipp mit auf den Weg geben können?
Meiner Meinung nach eignet sich dieses Programm sehr gut für Studierende mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft. Ein wichtiger Aspekt des Programms ist die starke Ausrichtung auf Methodenkurse. Insbesondere für den Kurs „Quantitative Methoden“ wäre es sehr hilfreich, sich im Vorfeld etwas vorzubereiten. Aus akademischer Sicht würde ich außerdem empfehlen, vor Beginn des Programms den Lehrplan durchzugehen und sich durch Hintergrundlektüre mit den Themen vertraut zu machen. Dies kann den Einstieg erheblich erleichtern und den Studierenden helfen, sich in den Kursen sicherer zu fühlen.
Wem würden Sie den Master Politics and Democracy empfehlen und welchen Unterschied können PAD AbsolventInnen machen?
Ich würde „Politics and Democracy“ insbesondere Studierenden mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft, Internationalen Beziehungen oder verwandten Sozialwissenschaften empfehlen, die daran interessiert sind, globale politische Dynamiken aus einer kritischen und interdisziplinären Perspektive zu verstehen. Das Programm eignet sich auch hervorragend für alle, die sich für Themen wie Demokratie, Regierungsführung, Nachhaltigkeit und den Globalen Süden interessieren und über einen rein westlich geprägten Ansatz hinausgehen möchten. Absolvent*innen des PAD-Studiengangs können einen bedeutenden Beitrag leisten, indem sie ein differenzierteres und kritischeres Verständnis globaler Herausforderungen in ihre jeweiligen Berufsfelder einbringen. Ob sie in der Wissenschaft, in internationalen Organisationen, öffentlichen Einrichtungen oder der Privatwirtschaft tätig sind: Sie sind in der Lage, komplexe politische Prozesse zu analysieren, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen und zu einer inklusiveren und fundierteren Entscheidungsfindung beizutragen.
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