Erfahrungsberichte - Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry
Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte von Studierenden und Ehemaligen zum Master Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry an der Leuphana Graduate School.
Muhammad berichtet
24.03.26 Mit einem Hintergrund in Angewandter Chemie und Umwelttechnik kam Muhammad Umer an die Leuphana, um sein Verständnis für Nachhaltigkeitsherausforderungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven zu vertiefen. Im Master Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry schätzt er besonders den interdisziplinären und forschungsorientierten Ansatz des Studienprogramms.
©Leuphana/Phillip Bachmann
Warum haben Sie sich für das Studienprogramm Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry entschieden?
Ich habe mich für den Masterstudiengang „Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry“ entschieden, da er die chemischen Wissenschaften eng mit einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ressourcenmanagement verbindet. Durch meinen Studienhintergrund in Angewandter Chemie und Chemietechnik, insbesondere mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik, habe ich ein großes Interesse daran entwickelt, ökologische Herausforderungen mit wissenschaftlichen und technologischen Ansätzen anzugehen. Dieser Studiengang bietet eine systemorientierte Perspektive, die Materialflussanalysen, Prinzipien der grünen Chemie und nachhaltige Ressourcennutzung miteinander verbindet. Er entspricht genau meinem Ziel, einen Beitrag zu nachhaltigen industriellen Prozessen, Strategien der Kreislaufwirtschaft und umweltverträglichem Materialdesign zu leisten.
Welche Erwartungen hatten Sie, bevor Sie Ihren Master an der Leuphana begonnen haben, und was gefällt Ihnen am meisten an Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry?
Vor Beginn meines Studiums habe ich erwartet, dass der Studiengang einen fachübergreifenden Rahmen bietet, der Chemie, Umweltwissenschaften und Nachhaltigkeitspolitik miteinander verbindet. Ich war besonders daran interessiert, mich mit fortschrittlichen Analysewerkzeugen, Methoden der Lebenszyklusanalyse und nachhaltiger Materialentwicklung auseinanderzusetzen. Was ich an dem Studiengang am meisten schätze, ist seine interdisziplinäre Struktur, die es den Studierenden ermöglicht, komplexe Umweltprobleme aus verschiedenen wissenschaftlichen und sozioökonomischen Perspektiven zu untersuchen. Der Schwerpunkt auf praktische Anwendungen in Verbindung mit forschungsorientierter Lehre hat mein kritisches Denken und meine Fähigkeiten zur Problemlösung deutlich verbessert.
Was haben Sie studiert bevor Sie Ihren Master begonnen haben und wo konnten Sie an ihr vorheriges Studium anknüpfen?
Vor meinem Masterstudium habe ich einen Bachelor in Angewandter Chemie und Chemischer Technologie mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik abgeschlossen. Mein Bachelorstudium hat mir eine solide Grundlage in chemischen Prozessen, Umweltüberwachung, Abwasserbehandlung und Technologien zur Schadstoffbekämpfung vermittelt. Dieser Hintergrund hat es mir ermöglicht, mich effektiv mit fortgeschrittenen Themen der Nachhaltigkeitswissenschaft auseinanderzusetzen, wie Ressourceneffizienz, Umweltverträglichkeitsprüfung und nachhaltige Stoffkreisläufe. Der Übergang war reibungslos, da ich auf meinem Vorwissen aufbauen und es in einem breiteren Nachhaltigkeitskontext anwenden konnte.
Wie sind Sie mit denen für Sie neuen Disziplinen des Studiums klargekommen?
Die Umstellung auf den interdisziplinären Charakter des Studiengangs war anfangs eine Herausforderung, da sie die Verknüpfung von Kenntnissen aus Chemie, Umweltwissenschaften und sozioökonomischen Disziplinen erfordert. Diese Herausforderung erwies sich jedoch auch als äußerst lohnenswert. Durch gemeinsame Projekte, Seminare und Lehrveranstaltungen entwickelte ich die Fähigkeit, Probleme aus verschiedenen Perspektiven anzugehen. Mit der Zeit wurde ich immer vertrauter mit Systems Thinking und interdisziplinären Methoden, die für die Bewältigung komplexer Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit unverzichtbar sind.
Was gefällt Ihnen besonders an dem Campus und der Stadt Lüneburg?
Der Campus an der Leuphana ist modern, gut strukturiert und sehr gut für das akademische Arbeiten geeignet. Die Verfügbarkeit von Forschungseinrichtungen, Lernräumen und eine gemeinschaftliche Atmosphäre unterstützen das Lernen der Studierenden. Die Stadt Lüneburg bietet eine einzigartige Kombination aus historischem Charme und einer ruhigen Umgebung, was den Ort ideal für ein Studium macht. Ihre auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Initiativen und die studierendenfreundliche Atmosphäre tragen zusätzlich zur positiven Erfahrung bei.
Wie ist das Verhältnis zu den anderen Studierenden und Lehrpersonen?
Das Verhältnis zwischen Studierenden und Dozierenden ist sehr interaktiv und unterstützend. Die Dozierenden sind immer ansprechbar und fördern offene Diskussionen, kritisches Denken und aktive Beteiligung. Die Studierenden kommen aus den unterschiedlichsten akademischen und kulturellen Hintergründen, was ein kollaboratives Lernumfeld fördert. Gruppenarbeit und interdisziplinäre Projekte haben dazu beigetragen, starke persönliche und akademische Beziehungen unter den Studierenden aufzubauen.
Die Leuphana versteht sich als eine inter- und transdisziplinäre Universität. Auch die Ausrichtung Ihres Studiengangs ist interdisziplinär. Wie nehmen Sie das wahr?
Der interdisziplinäre und transdisziplinäre Ansatz ist eine der zentralen Stärken des Studiengangs an der Leuphana. Er ermöglicht es den Studierenden, fachliches Wissen mit gesellschaftlichen und politischen Dimensionen der Nachhaltigkeit zu verknüpfen. Ich halte diesen Ansatz für äußerst effektiv, um Studierende auf die Bewältigung realer Herausforderungen vorzubereiten, bei denen Lösungen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern. Er fördert nicht nur das fachspezifische Wissen, sondern auch Kommunikationsfähigkeiten und systemisches Denken.
Was hätten Sie gerne schon am Anfang Ihres Studiums gewusst, was Sie neuen Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry Masterstudierenden als Tipp mit auf den Weg geben können?
Neue Studierende sollten auf ein interdisziplinäres Lernumfeld vorbereitet sein und offen für Ideen und Konzepte bleiben, die über ihr Hauptfach hinausgehen. Die Entwicklung guter Zeitmanagement- und Forschungskompetenzen ist dabei unerlässlich. Ich würde außerdem empfehlen, sich aktiv an Gruppendiskussionen zu beteiligen, sich mit Kommilitonen zu vernetzen und den Austausch mit den Dozierenden zu suchen. Es kann zudem von Anfang an von Vorteil sein, sich mit Tools wie Lebenszyklusanalysesoftware und Datenanalysetechniken vertraut zu machen.
Wem würden Sie den Master Sustainability Science: Resources, Materials and Chemistry empfehlen und welchen Unterschied können SRMC AbsolventInnen machen?
Ich würde diesen Studiengang Studierenden mit einem Hintergrund in Chemie, Umweltwissenschaften, Chemieingenieurwesen, Lebensmittelwissenschaften oder verwandten Fachgebieten empfehlen, die sich für Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement interessieren. Absolvent*innen des SRMC-Studiengangs sind in der Lage, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten, indem sie umweltfreundliche Materialien entwerfen, die Ressourceneffizienz verbessern und den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft unterstützen. Sie können wichtige Rollen in Wissenschaft, Industrie und Politik übernehmen.
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