Erfahrungsberichte - Cultural Studies: Culture and Organization

Auf dieser Seite finden Sie Erfahrungsberichte von Studierenden und Ehemaligen zum Master Cultural Studies: Culture and Organization an der Leuphana Graduate School.

Lena berichtet

04.03.2022 Nachdem Lena Kostuj bereits einen Doppel-Bachelor am Leuphana College gemacht hat, hat sie sich dazu entschlossen, ihren Master ebenfalls in Lüneburg an der Leuphana Graduate School zu absolvieren. Nun, kurz vor ihrer Masterarbeit und mit der Promotion im Blick, haben sich Ihre Erwartungen mehr als erfüllt.

Lena Kostuj berichtet. ©Leuphana Videoredaktion
"Das Programm ermöglicht es mir, von meinen wirtschaftlichen Vorkenntnissen zu profitieren, auf diesen aufzubauen und mich gleichzeitig mit kulturwissenschaftlichen Themen näher auseinanderzusetzen."

Was sind Ihre akademischen Interessen?

Schon seit Beginn meines Studiums interessiere ich mich sehr für Themen der Kultursoziologie und Organisationstheorie. Aktuell beschäftige ich mich vermehrt mit den Arbeitsbedingungen in der Kultur- und Kreativbranche sowie der Plattformwirtschaft. Dabei liegt mein Fokus auf digitalen Transformationsprozessen und den daraus resultierenden Ungleichheitsverhältnissen. Empirisches Arbeiten, insbesondere mithilfe qualitativer Methoden, bereitet mir dabei viel Freude.

Warum haben Sie sich für den Master Cultural Studies: Culture and Organization entschieden?

Da ich an der Leuphana bereits einen Doppel-Bachelor in den Fächern International Business Administration & Entrepreneurship sowie Kulturwissenschaftenabsolviert hatte, erschien mir der Master Culture & Organization als optimale Verbindung der mir vertrauten Disziplinen. Das Programm ermöglicht es mir, von meinen wirtschaftlichen Vorkenntnissen zu profitieren, auf diesen aufzubauen und mich gleichzeitig mit kulturwissenschaftlichen Themen näher auseinanderzusetzen. Gerade der Fokus auf empirisches Arbeiten im Bereich der Kultursoziologie oder hinsichtlich des Lebens und Arbeitens in der Kultur- und Kreativindustrie bietet mir optimale Möglichkeiten, um meinen akademischen Interessen nachzugehen.

Sie sind jetzt im dritten Semester: Haben sich Ihre Erwartungen an das Studium erfüllt?

Auch wenn der Start des Masters inmitten einer Pandemie nicht die optimale Ausgangslage bot, haben sich meine Erwartungen definitiv erfüllt. Trotz der Umstände wurde ich von der interdisziplinären Ausrichtung, dem starken Praxisbezug und der Flexibilität des Programms nicht enttäuscht – im Gegenteil.

Was konnten Sie aus den Praxis-Modulen des Studiengangs für sich mitnehmen?

Die verschiedenen Kooperationen mit Praxispartner*innen aus der Kunstszene waren eine große Bereicherung. Gerade da ich selbst keinen künstlerischen Hintergrund habe, war es sehr spannend zu sehen, wie die unterschiedlichen Expertisen und Perspektiven der Studierenden meiner Kohorte und den Kooperationspartner*innen in den Projektarbeiten zusammenkamen. Die Kreativität und das Engagement, mit denen von allen Seiten versucht wurde, ein gemeinsames Ergebnis zu erzielen, haben mich für mein weiteres Studium sehr motiviert.

Wie schätzen Sie das Verhältnis von unternehmerischen zu kulturwissenschaftlichen Inhalten in Ihrem Studienprogramm ein?

Das Programm bietet viel Flexibilität, um selbst über das Verhältnis unternehmerischer und kulturwissenschaftlicher Elemente zu entscheiden, insbesondere durch die Möglichkeit Wahlfächer im Management-Bereich zu belegen. An sich stehen unternehmerische Inhalte nicht im Vordergrund, sondern eher eine theoretische und praktische Sichtweise auf Kultureinrichtungen als Organisationen, die sich deutlich von anderen Unternehmen unterscheiden können. Für mich sind es Fragen nach Machtverhältnissen sowie organisationstheoretische und soziologische Fragestellungen, die das Programm ausmachen, und eine kontinuierliche Verbindung kulturwissenschaftlicher und unternehmerischer Elemente ermöglichen.

Die Leuphana versteht sich als eine inter- und transdisziplinäre Universität. Auch die Ausrichtung Ihres Studienprogramms ist interdisziplinär. Wie nehmen Sie dies wahr?

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Programms war einer der Gründe für meine Entscheidung, weiterhin an der Leuphana zu studieren. Diese Ausrichtung nehme ich einerseits in meiner Kohorte wahr, insofern Personen mit sehr unterschiedlichen disziplinären Hintergründen zusammenarbeiten, und andererseits in den Modulen des Integrations-, Wahl- und Komplementärbereichs. Der Austausch mit Studierenden anderer Masterprogramme ermöglicht hier spannende Diskussionen und bietet mir zusätzlich die Gelegenheit von meinen Kommiliton*innen zu lernen.

Was beschäftigt Sie neben Ihrem Studium? Arbeiten Sie neben dem Studium oder sind Sie ehrenamtlich engagiert?

Aktuell arbeite ich am Dekanat Kulturwissenschaften und für zwei Professorinnen am Institut für Management und Organisation (IMO), Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Prof. Dr. Boukje Cnossen. Während ich am Dekanat administrative Aufgaben im Bereich der Lehrplanung übernehme und im letzten Semester ein Tutorium für die Bachelorkonferenz gegeben habe, kann ich am IMO nähere Einblicke in die Forschungsarbeit gewinnen und dabei unterstützen. Ehrenamtlich bin ich Mitglied im lunatic e. V., wo ich vor allem während meines Bachelors aktiv war.

Was halten Sie von Lüneburg als Studienstadt? Was sollte jede*r in oder um Lüneburg mal gemacht haben?

Als Studienstadt hat Lüneburg mir in den letzten fünf Jahren unzählige schöne Erinnerungen beschert. Auch wenn ich mittlerweile in Hamburg wohne, werde ich das lunatic Festival am Campus auch in diesem Jahr auf keinen Fall verpassen – und das würde ich auch allen anderen raten!

Welche Pläne haben Sie nach Ihrem Masterstudium?

Im Herbst steht für mich zunächst ein Praktikum in einer Kultureinrichtung in New York an, worauf ich mich riesig freue. Danach hoffe ich meine Promotion beginnen zu können, im Idealfall an der Leuphana.

Wem würden Sie den Master Cultural Studies: Culture and Organization empfehlen?

Ich würde das Studium insbesondere Personen empfehlen, die Lust auf eine Zukunft in der Kultur- und Kreativbranche haben. Durch den starken Praxisbezug bietet der Studiengang die optimale Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und wertvolle Erfahrungen im Bereich der Kulturorganisation zu sammeln. Personen, die Spaß an empirischer Arbeit und interdisziplinärem Austausch haben, sollten sich in diesem Programm ebenfalls wohlfühlen.

Interviewer: Jonas Kernein

Timon berichtet

13.09.2021 Das neue Masterprogramm „Culture and Organization“ verbindet Kulturwissenschaften mit unternehmerischen Inhalten. Neben seinem Studium engagiert sich der 25-Jährige beim „Originalton Lüneburg e.V.“. Der studentische Verein will im Herbst den Salon Hansen in der Lüneburger Innenstadt als Kulturzentrum wiedereröffnen.

Timon berichtet. ©Leuphana/Marie Meyer
"Ich finde Kulturpolitik sehr spannend, deshalb habe ich im Bachelor den Minor Politikwissenschaft studiert. An der Leuphana hat man die Möglichkeit, sein eigenes Profil zu schärfen."

Nach dem Abitur hat sich Timon Scheuer nur bei einer einzigen Uni beworben: der Leuphana. „Ein Studium in einer Metropole war für mich nicht ausschlaggebend und ich hatte bereits viel Positives über die Uni in Lüneburg gehört. Ich genieße das Campusleben, netzwerke gerne und mag es, mich aktiv am kulturellen Leben der Stadt zu beteiligen. Das geht hier für mich auf“, sagt der Student. Wegen der Corona-Pandemie hat er das erste Jahr seines Masters allein online studiert. Das innovative Studienprogramm „Kulturwissenschaften: Culture and Organisation“ widmet sich der Beziehung zwischen Kunst und Kultur und Organisation. Es liefert eine Einführung in Kulturtheorie und Soziologie in kritischer Auseinandersetzung mit heutigen Organisationen und Organisierung. Basierend auf diesen Grundlagen lernen Studierende, sich mit organisatorischen und unternehmerischen Praktiken in verschiedenen Bereichen und Branchen in Kunst und Kultur zu befassen. Timon Scheuer hatte bereits während seines Bachelorstudiums von dem neuen Master gehört. Der Student des B.A. Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kulturorganisation arbeitete als studentische Hilfskraft am Institut für Soziologie und Kulturorganisation und verfolgte, wie das neue Programm entwickelt wurde: „Ich kannte aus dem Bachelor bereits viele der Lehrenden. Deshalb wollte ich gern an der Leuphana weiterstudieren und den Bereich Kulturorganisation vertiefen“, erinnert sich der Masterstudent.

Bereits während seines Bachelorstudiums engagierte sich Timon Scheuer bei der studentischen Initiative „Originalton“. Die Ehrenamtlichen setzen sich dort für ein modernes und vielfältiges Lüneburger Kulturleben ein. Studierende haben die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Kulturorganisation zu sammeln. Im vergangenen Jahr hat Originalton den Salon Hansen übernommen und haucht dem angeschlagenen Club nun neues Leben ein. Im Herbst soll der Salon Hansen nach langer Corona-Pause wieder öffnen mit Poetry Slams, Konzerten oder Lesungen. „Deshalb engagiere ich mich bei Originalton und studiere Culture and Organization: Ich möchte Kreativen eine Bühne bieten“, erklärt Timon Scheuer. Er ist im zehnköpfigen Team unter anderem für administrative Aufgaben zuständig. Originalton ist mittlerweile ein studentischer Verein und hat so bessere Möglichkeiten, Fördergelder einzuwerben. Dafür muss Timon Scheuer auch mit mehr Bürokratie kämpfen, sich um die Gewerbeanmeldung kümmern und eine*n Steuerberater*in beauftragen.

Kultur reicht für ihn aber weiter als in die reine Kunst- und Kulturszene. Neben seinem Studium arbeitet er bei einem Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft: „Ich finde Kulturpolitik sehr spannend, deshalb habe ich im Bachelor den Minor Politikwissenschaft studiert. An der Leuphana hat man die Möglichkeit, sein eigenes Profil zu schärfen“, sagt der Student. Im Master „Kulturwissenschaften: Culture and Organization“ schätzt er die Verbindung zwischen theoretischem Wissen, Gesellschaftskritik und praktischer Anwendung. Zuletzt haben Studierende beispielsweise gemeinsam mit dem Kunstverein Lüneburg das Kulturmagazin „The Window“ herausgebracht. „Da die Uni nicht so groß ist, besteht auch ein guter Kontakt zu den Lehrenden und sie sind offen für den Austausch mit Studierenden“, berichtet Timon Scheuer. Der Master „Culture and Organization“ stellt kulturelle, wirtschaftliche, aber auch nachhaltige Aspekte der Kulturbranche in den Vordergrund. „Ganz konkret versuchen wir das gerade im Salon Hansen umzusetzen. Das reicht von Ökostrom über D-Jane-Workshops bis zu einem gendergerechten Programm“, berichtet der Student.

Im kommenden Jahr wird seine Kulturarbeit in Lüneburg ruhen. Timon Scheuer plant ein Auslandssemester in Posen. Gefördert wird er dabei von der Friedrich-Ebert-Stiftung, der er als Stipendiat seit Beginn des Masterstudiums angehört.

Autorin: Dr. Marietta Hülsmann

Luca berichtet

13.10.2021 Luca Marie Tüshaus hat ihren Bachelor im Fach Intermedia absolviert. An ihrem Masterprogramm Culture & Organization schätzt sie besonders die Kombination aus Theorie und Praxis sowie die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit kulturellen Institutionen zu treten.

Luca berichtet. ©Privat
"Ich war schon immer interessiert an internationalem, kulturellem Austausch – insbesondere in der Kunstszene. Das Studium bereitet einen durch die Auslegung und die Lehrsprache Englisch optimal auf das Arbeiten und Erfahrungen-Sammeln im Ausland vor."

Was haben Sie vor Ihrem jetzigen Master studiert und wo konnten Sie an dieses Studium anknüpfen?

Ich habe meinen Bachelor an der Universität zu Köln im Fach Intermedia mit Schwerpunkt Zeitgenössische Kunst & Kunsttheorie absolviert. Der Masterstudiengang Culture and Organization erlaubt mir einen breiten Einblick in die Arbeits- und Organisationsprozesse der Kunst- und Kulturszene. Mein Bachelorstudiengang war eher künstlerisch-praktisch orientiert. Im Master kann ich dagegen mein theoretisches und praktisches Wissen in Bezug auf künstlerische Prozesse im Allgemeinen und Kulturorganisation schärfen.

Warum haben Sie sich für den Master Cultural Studies: Culture & Organization entschieden?

Bereits im Bachelor habe ich ein verstärktes Interesse für die Prozesse und Strukturen von kulturellen Institutionen entwickelt. Besonders der Austausch mit Künstler*innen über gemeinsame Visionen und Kunst-Erfahrungen liegt mir am Herzen. Ein Studium der Schnittstelle von Kunst, Kultur und ihrer Organisation, gelehrt mit internationaler Ausrichtung, schien wie für mich gemacht. Neben der breiten Theorie im Fachbereich Kultursoziologie und –management versprach das Studium Kooperationen mit kulturellen Institutionen. Dort konnten wir Studierenden bereits Erfahrungen aus der realen Praxis gewinnen. Dieser praktische Bezug und der direkte Kontakt mit kulturellen Institutionen verschiedener Art war für mich ausschlaggebend bei der Studienwahl.

Die Leuphana versteht sich als eine inter- und transdisziplinäre Universität. Auch die Ausrichtung Ihres Studienprogramms ist interdisziplinär. Wie nehmen Sie dies wahr?

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs zeigt sich vor allem an den Kursangeboten des Wahl- und Komplementärbereichs. Werden im Wahlbereich diverse Seminare der Kulturwissenschaften angeboten – von Sound Studies über Migration und Zirkulation bis Gender, Körper und Queerness, können die Studierenden im Komplementärbereich ihr Wissen in anderen Fachbereichen erweitern. Ich sehe Inter- und Transdisziplinarität als große Chance an, Wissen zu verknüpfen, zu verdichten und neue, innovative Zusammenhänge herzustellen.

Sie haben im Master Cultural Studies: Culture & Organization die Möglichkeit zwischen verschiedenen Modulen zu wählen und selbst Schwerpunkte zu setzen. Für welche Module haben Sie sich entschieden? Was kann man sich darunter vorstellen?

Mein Fokus liegt auf der (internationalen) Kunstszene, kreativen Prozessen in der Stadt, einem generellen Interesse für Ästhetik und auf dem Konzept der Atmosphären. Bisher habe ich mich im Wahlbereich für die Module Praxisfeld Künste, Organization: Space, Aesthetics, Materiality und Urbanität und Raum entschieden. Gemein ist den Seminaren in diesen Modulen ein Interesse für kreative Prozesse. Aus unterschiedlichen Perspektivierungen wird die Frage gestellt: Welche Rolle spielt Kunst und Kultur als Auslöser von gesellschaftlichen und urbanen Prozessen? Inwiefern kann Kunst als Vermittlerin gesellschaftspolitischer Themen fungieren? Und welche Konzepte (ob unternehmerisch, soziologisch, philosophisch oder ästhetisch) kommen dabei zum Tragen?

Wie ist das Verhältnis zu anderen Studierenden und den Dozierenden?

Leider konnte ich bisher durch Corona nur einen Bruchteil meiner Kommiliton*innen persönlich kennenlernen. Dennoch würde ich behaupten, ist das Verhältnis zu den anderen Studierenden sehr eng, da wir so ein kleiner Studiengang sind. Das Verhältnis zu den Dozierenden empfinde ich als sehr nahbar. Sie haben stets ein offenes Ohr für die Interessen und Belange ihrer Studierenden, sind sehr engagiert und ermöglichen den Studierenden auch über das Studium hinaus, sich zu engagieren und erste Kontakte in die Kunst- und Kulturszene zu knüpfen.

Sind Sie neben Ihrem Studium an der Uni aktiv, beispielsweise in einer Initiative oder beim Hochschulsport?

Neben meinem Studium arbeite ich als wissenschaftliche Hilfskraft für zwei unserer Professoren –  Prof. Timon Beyes und Prof. Volker Kirchberg. Herrn Beyes assistiere ich in seiner eigenen Forschung, Herrn Kirchberg unterstütze ich in seiner Lehre unseres Kernmoduls im dritten Semester Fields of Culture and the Arts. Darüber hinaus untersuche ich als Teil vom Forschungsprojekt COLLECTive zusammen mit anderen Studierenden der Leuphana die Arbeits- und Organisationsstrukturen der Documenta GmbH und ruangrupa. Das indonesische Künstler*innenkollektiv ruangrupa kuratiert die Documenta fifteen 2022 in Kassel.

Welche Pläne haben Sie nach Ihrem Masterstudium?

Ich war schon immer interessiert an internationalem, kulturellem Austausch – insbesondere in der Kunstszene. Das Studium bereitet einen durch die Auslegung und die Lehrsprache Englisch optimal auf das Arbeiten und Erfahrungen-Sammeln im Ausland vor. Daher werde ich mich nach meinem Studium im Bereich der Kuration/künstlerischen Leitung im Ausland bewerben.

Wem würden Sie dieses Studium empfehlen?

Das Studium richtet sich vor allem an Bachelor-Absolvent*innen, die ein Interesse für kulturelle und künstlerische Prozesse und deren Organisation haben. Ich würde dieses Studium Personen empfehlen, die offen, kreativ und kommunikativ sind. Studierende sollten Spaß an internationalem Austausch und gemeinsamem Arbeiten haben. Außerdem sollten sie Visionen und Projekte umsetzen und das kulturelle Feld neu und innovativ denken wollen.

Interviewer: Jonas Kernein

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