International promovieren
Eine Promotion ist häufig international ausgerichtet – etwa durch Forschungsaufenthalte, Konferenzen, internationale Kooperationen, Publikationen oder gemeinsame Betreuungsformate. Dafür ist nicht immer ein längerer Auslandsaufenthalt erforderlich.
Entscheidend ist, dass internationale Aktivitäten zum eigenen Forschungsprojekt passen: Sie können neue fachliche oder methodische Perspektiven eröffnen, Zugang zu Daten, Archiven oder Laboren ermöglichen und die internationale wissenschaftliche Vernetzung stärken.
©Moritz Peters
Wege zur internationalen Promotion
Internationale Erfahrungen während der Promotion können unterschiedliche Formen annehmen, zum Beispiel:
- Forschungs-, Feld-, Archiv- oder Laboraufenthalte im Ausland
- internationale Konferenzen, Workshops und Summer Schools
- Mitarbeit in internationalen Forschungsnetzwerken und Kooperationen
- internationale Publikationen und wissenschaftlicher Austausch
- internationale Co-Supervision oder Cotutelle-Verfahren
Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Forschungsprojekt und der Promotionsphase ab. Auch kürzere Aufenthalte oder internationale Zusammenarbeit ohne längere Mobilität können einen wichtigen Beitrag zur Promotion leisten.
Internationale Aktivitäten sollten in jedem Fall frühzeitig mit der betreuenden Person abgestimmt werden. Insbesondere Forschungsaufenthalte im Ausland benötigen häufig ausreichend Vorlauf für Finanzierung, Organisation und gegebenenfalls weitere Formalitäten.
Fördermöglichkeiten
Für Forschungsaufenthalte, Konferenzreisen, Summer Schools, Feldforschung und weitere internationale Aktivitäten stehen unterschiedliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Da Voraussetzungen und Fristen variieren, sollten Förderoptionen frühzeitig geprüft werden.
Der Qualifizierungsfonds der Graduate School unterstützt unter anderem die aktive Teilnahme an internationalen Konferenzen und Summer Schools im Ausland. Zu weiteren Fördermöglichkeiten für Auslandsaufenthalte berät das International Center.
Cotutelle und internationale Betreuung
Auch die Betreuung einer Promotion kann international ausgerichtet sein. Bei einer Co-Supervision wird eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler einer ausländischen Hochschule zusätzlich in die Betreuung eingebunden.
Bei einer Cotutelle wird die Promotion auf Grundlage einer individuellen Vereinbarung gemeinsam von der Leuphana und einer ausländischen Partnerhochschule betreut. Da fachliche, organisatorische und rechtliche Fragen abgestimmt werden müssen, sollte ein Cotutelle-Verfahren frühzeitig geplant werden.
Weitere Informationen zu Voraussetzungen und Verfahren bietet das International Center.

