Erfahrungsbericht Maximilian Wagenknecht
29.07.2025 Maximilian Wagenknecht promoviert an der Fakultät Management und Technologie zum Thema “Lean Startup Risk Management”. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen an der Leuphana.
©Leuphana/Teresa Halbreiter
Worum geht es in Deiner Forschung?
Mit meiner Forschung möchte ich ein tieferes Verständnis dafür erlangen, wie Startups in verschiedenen Kontexten mit Chancen und Risiken umgehen. Hierfür beschäftige ich mich sowohl mit der internen Perspektive der Startups, als auch mit der externen Perspektive, wie beispielsweise der Kommunikation mit Kapitalgeber:innen oder mit Kund:innen.
Aufgrund des kumulativen Aufbaus meiner Promotion nutze ich verschiedene Forschungsmethoden und habe gerade qualitative Interviews mit Gründer:innen geführt. Mit diesen Inhalten untersuche ich unter anderem, ob und wie das Thema Risikomanagement von Startups berücksichtigt wird. Besonders spannend ist die Frage der Anwendbarkeit etablierter Risikomanagementprozesse auf Startups sowie die daraus resultierende Folgefrage, ob diese Prozesse für Startups angepasst werden müssen.
Warum hast Du Dich für eine Promotion an der Leuphana entschieden?
Die Leuphana kenne ich bereits aus dem Bachelor. Nach meinem Masterabschluss in Bremen war die Leuphana für meine Promotion von Anfang an in der engeren Wahl. Passenderweise wurde zu dieser Zeit eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ausgeschrieben. Weil ich in dieser Position auch Erfahrungen in der Lehre sammeln kann, bin ich sehr froh über diese Gelegenheit.
Zudem nehme ich die Leuphana als eine gründungsorientierte Universität wahr, die auf der interdisziplinärere Ebene das Thema Unternehmensgründung aufgreift. Dadurch bietet sich die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch und zu direkten Gesprächen mit Gründer:innen, was für meine Forschung von großem Wert ist.
Ein besonderes Angebot an der Leuphana ist das Promotionsstudium - was sind Deine Erfahrungen damit?
Die disziplinäre Bildung in den jeweiligen Fakultäten und der Austausch im Promotionskolleg gibt eine wertvolle Grundlage für die akademische Entwicklung. Gleichzeitig bieten die interdisziplinären Inhalte des Promotionsstudiums vielseitige Perspektiven auf das eigene Forschungsthema.
Aus den fakultätsübergreifenden Kontakten des Promotionsstudiums habe ich gemeinsam mit anderen Promovierenden auch eine regelmäßige Zoom-Runde etabliert. Besonders wenn man nicht gleichzeitig an der Universität arbeitet, bietet so ein Austausch eine gute Möglichkeit, sich zu vernetzen.
Du bist Sprecher der Promovierendenvertretung. Welche Aufgaben sind mit diesem Wahlamt verbunden?
Die Promovierendenvertretung besteht aus je einem Promovierenden pro Fakultät. In dieser Rolle hat man ein Mitspracherecht im Fakultätsrat und ein offenes Ohr für die Anliegen der Promovierenden. Zudem ist der oder die Sprecher:in der Promovierendenvertretung Mitglied im Senat der Universität. Dadurch können die Anliegen der Promovierenden auch im höchsten Gremium der Leuphana zur Sprache gebracht werden.
Es besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit der Fachgruppenvertretung Promotion, was auch die sozialen Aspekte und das Leben auf dem Campus bereichert. Durch die vielfältigen Aufgaben in der Promovierendenvertretung lernt man zudem in der ganzen Uni Personen kennen, wie beispielsweise Professor:innen und Mitarbeiter:innen der Graduate School. Solche Kontakte sind sehr wertvoll für die persönliche und akademische Weiterentwicklung.