Veranstaltungsangebot
Veranstaltungen im Sommersemester 2026
Grundlagen der Biologie - Organismische Aspekte
Dozent/in: Thorsten Aßmann, Andreas Fichtner
wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C HS 5
Einzeltermin | Sa, 09.01.2027, 10:15 - Sa, 09.01.2027, 13:45 | C HS 5 | Nachholtermin (für den Fall, dass einzelne Sitzungen ausfallen)
Dieses Modul vermittelt die Grundlagen der organismischen Biologie und führt in zentrale Konzepte wie Phylogenie, Artbegriff, Systematik, Taxonomie und Ökosystemfunktionen ein. Es behandelt die Hauptgruppen der Lebewesen: Prokaryoten (Bakterien, Archaeen) sowie ausgewählte Gruppen der Eukaryoten, insbesondere Pilze, Pflanzen und Tiere (einschließlich der Wirbeltiere) sowie die Flechten. Darüber hinaus werden evolutionäre Zusammenhänge, Zellaufbau und die Keimblätter (Ecto-, Endo- und Mesoderm) erläutert. Die Studierenden erhalten eine Einführung in die grundlegenden Baupläne, Morphologie und Anatomie von Pflanzen- und Tierkörpern und entwickeln ein Basisverständnis ihrer strukturellen Organisation. Praktische Übungen zu Mikroskopie, Präparation und biologischem Zeichnen vertiefen das Verständnis, ebenso wie die Themen Zellstruktur, Zellteilung und Zelldifferenzierung. Das Modul fördert zudem methodische Kompetenzen in biologischen Arbeitsweisen, Beobachtungstechniken und wissenschaftlichem Arbeiten.
Psychologie: Die Wissenschaft und ihre gesellschaftliche Bedeutung
Dozent/in: David Loschelder
wöchentlich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C HS 4
Die Sitzungen zu Angewandter Psychologie decken die folgenden Themen ab: Psychologische Forschungsmethoden Statistik Grundlagen Sozialer Einfluss Politik Recht Verhandlungen Interpersonelle Attraktion Gesundheitsverhalten Sport Konsumentenverhalten Selbstregulation Nudges und Verhaltensökonomie
Era and Technology. From stone age to light year.
Dozent/in: Anthimos Georgiadis
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 16.222 Seminarraum
We often assume today that technological change is a major factor in societal change and that it tends to lead to historical progress. In this seminar we will put it as question: How much did sciences, materials available and discoveries stamped the society in general and embossed the epoch of human evolution? How did science and technology evolve as human activities? How do they relate to the larger civilization? The seminar will focus on historical transitions in terms of changes in materials use and technologies applied and connect them with changes in policy, culture and way of living starting with: the Neolithic Revolution and coming to Nanotechnology or furthermore the future of the 21th century.
Digital Anthropology
Dozent/in: Laura Lambert
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 7.019 Seminarraum
Digital technologies have become central features of our lives. The question of how they are transforming what it means to be human currently figures high in public debates around artificial intelligence and age limits for social media. This question is the primary concern of anthropology as a discipline. In the past two decades, anthropology has approached digital technologies and produced important innovations in their study. This seminar addresses some of the central concepts and methodologies to approach the digital as that which can be reduced to the binary code of 0 and 1. It discusses recent case studies on the increasing digital entanglements of everyday lives in some of the central fields, including social media, artificial intelligence, algorithmic governance, big data, biometric identification, digital economies and inequalities such as race, gender and dis-/ability. Methodologically, a central tenet of anthropological research has been the “being there” in physical spaces. The seminar explores new research methodologies and reflexivities that go beyond that, including digital ethnography and multimodal anthropology, and offers space to students to test these methods in exploratory case studies.
Data Visualization: Das Unsichtbare sichtbar machen
Dozent/in: Robin Woern
14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 30.10.2026 - 29.01.2027 | C 25.019 Seminarraum | Ausstattungsbedarf: Tische, Beamer (HDMI-fähig) und Leinwand, Lautsprecher
In diesem Seminar widmen wir uns der Beobachtung und Dokumentation zeitbasierter Phänomene unserer Umwelt. Wir stellen uns die Frage, wie sich Daten visuell darstellen lassen und welchen Einfluss gestalterische Entscheidungen auf deren Aussagekraft haben. Um uns diesem Thema anzunähern, sammeln wir gezielt Daten, die wir anschließend quantifizieren und für unsere Experimente aufbereiten. Wir arbeiten sowohl analog als auch digital und setzen uns kritisch mit der scheinbaren Neutralität von Datensätzen und Datenvisualisierungen auseinander. Dabei hinterfragen wir auch unsere Rolle als Betrachter*innen sowie als Gestalter*innen im Umgang mit Daten und deren Visualisierungen. Die Lehrveranstaltung ist interdisziplinär ausgerichtet und offen für Personen, die Interesse an visueller Kommunikation und Kunst haben.
Practicing Love: Liebe als Praxis gesellschaftlichen Wandels
Dozent/in: Belinda Grace Gardner
Einzeltermin | Sa, 24.10.2026, 11:15 - Sa, 24.10.2026, 15:15 | C 12.101 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 07.11.2026, 11:00 - Sa, 07.11.2026, 17:00 | extern | Exkursion nach Hamburg
Einzeltermin | Sa, 28.11.2026, 11:15 - Sa, 28.11.2026, 15:15 | C 12.101 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 12.12.2026, 11:15 - Sa, 12.12.2026, 15:15 | C 12.101 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 09.01.2027, 11:15 - Sa, 09.01.2027, 16:15 | C 12.101 Seminarraum | Ausstattungsbedarf für alle Termine: Beamer, Lautsprecher, etc. für medienübergreifende Präsentationen.
In unserer von Krisen und Kriegen geschüttelten, ökologisch gefährdeten Welt, können wir die Polarisierungen, die uns zunehmend auseinanderreißen, nur überwinden, wenn wir uns in Aktionsbündnissen zusammenschließen. Als gemeinschaftsbildende gesellschaftliche Kraft rückt aktuell die Liebe zunehmend in den Fokus, die in unserer konfliktreichen Zeit den Dauerloop massiver Spaltung und Antipathie zu durchbrechen vermag. Jenseits gängiger (westlicher) romantischer Konstruktionen des Begehrens ist die Liebe die essenzielle Basis sozialer Interaktion und ein „konstituierendes Merkmal der Gesellschaft selbst“ (Niklas Luhmann). Das Konzept von Liebe als vereinende Dynamik in der gesellschaftlichen Sphäre birgt Analogien zu Vorstellungen von Liebe als politischer Praxis, wie sie der politische Philosoph Michael Hardt und andere Theoretiker:innen und Denker:innen von Spinoza bis bell hooks formulierten. Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Philipp Schulz (Universität Bremen) und Roxani Krystalli (University St. Andrews) untersucht Liebe und Fürsorge als Mittel der Heilung in bewaffneten Konfliken. Diese Auffassung der Liebe kommt in sozial engagierten, transkulturellen, interdisziplinären und aktivistischen kollektiven Praktiken zum Tragen, die sich für Frieden, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Im Seminar beschäftigen wir uns mit verschiedenen sozialen, urbanen, ökologischen, (geo-)politischen, akademischen und ästhetischen Ansätzen, die durch die Energien politischer Liebe angetrieben werden und als Ausgangspunkt für gesellschaftlichen Wandel neue Wege beschreiten. Neben der Auseinandersetzung mit kollaborativen Projekten von Künstler*innen, Aktivist*innen und Theoretiker*innen, die innovative Konzepte für Transformation hervorbringen, bietet das Seminar die Möglichkeit zur Diskussion mit Akteur*innen, die Liebe als politische Praxis in ihren Projekten umsetzen, darunter die Künstlerin und Social Designerin Nuriye Tohermes (PARKS, Hamburg) sowie Friedens- und Konfliktforscher Philipp Schulz von der Universität Hamburg.
Leben in einer kommunistischen Diktatur: Die Gesellschaft der DDR
Dozent/in: Christopher Kopper
Einzeltermin | Mo, 01.02.2027, 10:00 - Mo, 01.02.2027, 15:45 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Di, 02.02.2027, 10:00 - Di, 02.02.2027, 15:45 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Mi, 03.02.2027, 10:00 - Mi, 03.02.2027, 15:45 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 04.02.2027, 10:00 - Do, 04.02.2027, 15:45 | C 12.013 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 05.02.2027, 10:00 - Fr, 05.02.2027, 15:45 | C 12.013 Seminarraum
Das Seminar ist interdisziplinär angelegt. Es führt in die Gesellschaft der DDR von ihrer Gründung (1949) bis zu ihrem Ende (1990) ein. Die DDR war nach dem Selbstverständnis seiner politischen Führung der "erste Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden". Unter welchen politischen Konstellationen gelang deutschen Kommunisten auf dem Boden der Sowjetischen Besatzungszone die Gründung eines Staates, der sich als "sozialistisch" und "antifaschistisch" und als eine höher entwickelte Gesellschaftsordnung verstand? Wie gelang es der SED, ihre Herrschaft über eine mehrheitlich kritische oder zumindest indifferente Mehrheit zu behaupten? Wie versuchte die Staats- und Parteiführung, einen "neuen Menschen" zu formen? Welche nationale Identität propagierte die SED, und wie reagierte die Bevölkerung auf den Versuch, einen zweiten deutschen Staat als Konkurrenzmodell zur BRD zu legitimieren? Und: Wie sah der Alltag in der DDR aus? Wie normal war das Leben in einer Diktatur?
Afroiberoamerika zwischen Sklaverei und Widerstand: Kulturelle Dynamiken, Identitätskonstruktionen, Erinnerung von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart
Dozent/in: Leonie Schuster
Einzeltermin | Fr, 30.10.2026, 14:15 - Fr, 30.10.2026, 17:45 | C 16.222 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 04.12.2026, 14:15 - Fr, 04.12.2026, 19:45 | C 16.222 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 05.12.2026, 10:15 - Sa, 05.12.2026, 15:45 | C 16.222 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 15.01.2027, 14:15 - Fr, 15.01.2027, 19:45 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 16.01.2027, 10:15 - Sa, 16.01.2027, 15:45 | C 16.203 Seminarraum | Ausstattungsbedarf für alle Termine: Smartboard oder Beamer mit Audioanschluss und Kabel zum Anschluss des Laptops, Internet, Tafel oder Smartboard samt Markern / Kreide.
Die Dokumentarfilme von Thomas Heise und ihre Beziehung zu Briefverkehr, Theaterprobe, Archiv und politischer Demonstration aus medienarchäologischer Sicht
Dozent/in: Rainer Bellenbaum
14-täglich | Freitag | 14:15 - 17:45 | 16.10.2026 - 29.01.2027 | C 16.129 Seminarraum
Im Mittelpunkt des Seminars steht die medienarchäologische Erforschung der Dokumentarfilme von Thomas Heise. Dessen seit den 1980er Jahren gedrehte Filme bieten ein reichhaltiges Panorama für das in Kunst und Kultur wachsende historische Interesse an den ästhetischen und sozialen Hinterlassenschaften der DDR sowie an den Aspekten des Transformationsprozess im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Zu den Inhalten von Heises Filmen gehört die Reflexion deutscher Geschichte anhand der eigenen familiären Beziehungen und Zeugnisse; des Weiteren der empathische Blick auf die Krisen ostdeutscher Jugendlicher im Zuge des sich wandelnden Staates, inklusive der kritischen Auseinandersetzung mit den dabei teils aufbrechenden Tendenzen rechter Gesinnungen, sowie die Beobachtung institutioneller Prozesse in Polizeistationen, Gefängnissen oder auf Wohnungsämtern. Heise filmt, ohne die ihm begegnenden Personen kurzschlüssigen Bewertungen zu unterziehen. Zum anderen ist Heises dokumentarische Praxis aufschlussreich für die medienarchäologische Forschungsweise. Zunächst werden wir im Seminar beobachten, wie der Dokumentarfilmer andere mediale und kommunikative Praktiken in seine Arbeiten einbezieht: solche des Briefverkehrs, der Theaterprobe, der Archivierung und der politischen Demonstration. Anknüpfend daran gilt es, die von Michel Foucault beeinflusste medienarchäologische Forschungsweise im Hinblick auf die heutige, von digitalmedialen Praktiken mitbestimmte Erfahrung zu beziehen. Wie lässt sich Foucaults Kritik an solchen Begriffen wie Ursprung, Einheiten, Tradition, Kontinuität, Spezifität, Bruch, Zäsur etc. in den Filmen Heises sowie in den davon ausgelösten Kritiken, Essays und anderen Texten wiedererkennen und weiterdenken?
Wahrnehmung in Bewegung: Körper, Bias und Selbstinszenierung im digitalen Zeitalter
Dozent/in: Yvonne Emig
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 25.021 Seminarraum | großer Raum, gerne mit sauberem Boden, bspw. Studio 21 oder Raum der Stille. Gewöhnlicher Seminarraum ginge notfalls auch.
Dieses Seminar verbindet sozialpsychologische Perspektiven auf Wahrnehmung, Kognition und soziale Einflüsse mit künstlicher Praxis. Im Zentrum steht die Frage, wie Realität subjektiv konstruiert wird - insbesondere unter Bedingungen digitaler Vernetzung, sozialer Vergleichsprozesse und verzerrter Informationsumgebungen. ausgehend von Konzepten wie kognitiven Verzerrungen (Bias), selektiver Wahrnehmung, sozialem Vergleich und FOMO erforschen die Studierenden, wie innere Prozesse körperlich erfahrbar und sichtbar gemacht werden können. Improvisation dient dabei als Mittel, um psychologische Dynamiken nicht nur zu verstehen, sondern verkörpert zu erleben und auszudrücken. auf dieser Grundlage entwickeln die Studierenden eigene performative Arbeiten zu Themen, die sie persönlich oder gesellschaftlich beschäftigen. ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie subjektive Wirklichkeit entsteht und wie sie künstlerisch reflektiert werden kann. Das Seminar versteht künstlerische Praxis als Zugang zur verkörperten Erfahrung sozialpsychologischer Prozesse.
Kunst ist Waffe: Kulturpolitik demokratischer und totalitärer Systeme im Vergleich
Dozent/in: Corinna Wörner
Einzeltermin | Fr, 16.10.2026, 14:15 - Fr, 16.10.2026, 18:15 | C 12.102 Seminarraum | Beamer, Möglichkeit zur Gruppenarbeit (Seminarraum)
Einzeltermin | Fr, 13.11.2026, 14:15 - Fr, 13.11.2026, 18:15 | C 12.102 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 11.12.2026, 14:15 - Fr, 11.12.2026, 18:15 | C 12.102 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 08.01.2027, 14:15 - Fr, 08.01.2027, 18:15 | C 12.102 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 09.01.2027, 10:00 - Sa, 09.01.2027, 18:00 | C 12.102 Seminarraum
Mit dem Verweis auf die NS-Geschichte und die Kunstfreiheit (Art. 5, Abs. 3 GG) lehnten die im Landtag Niedersachsen vertretenen demokratischen Parteien im März 2026 den Antrag der AfD ab, die Landesförderung für Soziokultur abzuschaffen, um eine Bürgerkultur zu fördern. Dieser Versuch der AfD ist ein typisches Muster extremistischer Parteien Grenzen zu verschieben und die Kunstfreiheit zu beschränken. In den 1920er Jahren versuchten die Nationalsozialisten ihnen nichtgenehme Kunstformen oder Kunstschaffende aus rassistischen Gründen aus dem kulturellen Leben auszugrenzen, an die sie nach 1933 unmittelbar anknüpfen konnten. Friedrich Wolfs Streitschrift von 1928 „Kunst ist Waffe“ diente sowohl der KPD als auch später der SED als Slogan für ihre Kulturpolitik. Kann Kunst tatsächlich um ihrer selbst willen betrieben werden oder ist Kunst per se ideologisch? Der scheinbar unpolitische Bereich Kultur wird sowohl in Diktaturen als Demokratien zur Bühne. Mittels subtiler Grenzverschiebungen und legalen demokratischen Mitteln kann aus einer Demokratie eine Autokratie entstehen, die sich bis hin zu einer Diktatur entwickeln kann. Kultur spielt bei dem Ziel der Durchherrschung einer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Vergleichend soll anhand verschiedener totalitärer politischer Systeme (Nationalsozialismus, Faschismus und Kommunismus) untersucht werden, wie Kultur und Kunstschaffende instrumentalisiert wurden bzw. auch willfährig mitmachten, um extremistische Ideologien in Gesellschaften zu implementieren. Die Intention, das positive Image der Künste für politische Zwecke zu instrumentalisieren, ist unabhängig von der Regierungsform. Staatlichen Interessen steht das Eigeninteresse der Kunstschaffenden gegenüber. Inwiefern gleichen sich die Techniken in den unterschiedlichen Diktaturen oder gibt es signifikante Unterschiede untereinander und im Vergleich zur Demokratie? Wie unterscheiden sich die Künste voneinander in der Form der Instrumentalisierung? Eignen sich bestimmte Kunstformen besser zur ideologischen Indoktrination als andere?
Sustainable Mobility After the Iran War
Dozent/in: Michael Palocz-Andresen
Einzeltermin | Fr, 04.12.2026, 14:15 - Fr, 04.12.2026, 18:15 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 05.12.2026, 08:15 - Sa, 05.12.2026, 16:15 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | So, 06.12.2026, 08:15 - So, 06.12.2026, 16:15 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 18.12.2026, 14:15 - Fr, 18.12.2026, 18:15 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 19.12.2026, 08:15 - Sa, 19.12.2026, 16:15 | C 16.203 Seminarraum
Einzeltermin | So, 20.12.2026, 08:15 - So, 20.12.2026, 16:15 | C 16.203 Seminarraum
Globally, and in Germany as well, mobility relies heavily on fossil fuels. Gasoline and diesel fuels are used in road transport, kerosene in aviation, and marine diesel is the primary fuel for shipping. Other resources, such as electric drive systems or alternative fuels, account for only a small share. The question is: How can renewable energy sources make a significant contribution to fuel production, similar to their role in energy generation? How can electric mobility gain more importance? Can more domestic resources be utilized in the mobility? Is there a real hope that new partnerships can close the gap while simultaneously promoting sustainability? We invite visiting guest scientists to give supplementary lectures in the seminar room. We also connect by renowned professors from abroad via Zoom to discuss specific topics. As part of our seminar, we visit several major industrial companies and research institutions.
Culture, Sustainability, and Intercultural Communication: An international Virtual-Exchange Project
Dozent/in: Jodie Birdman, Onur Cicek
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 12.10.2026 - 29.01.2027 | C 7.215 b (Videokonferenzraum) | Video conferencing equipment
In its Resolution “Transforming the World: the 2030 agenda for sustainable development”, the UN General Assembly said it envisages a world of “universal respect for human rights and human dignity, the rule of law, justice, equality and non-discrimination; of respect for race, ethnicity and cultural diversity; and of equal opportunity permitting the full realization of human potential and contributing to shared prosperity. […] We pledge to foster intercultural understanding, tolerance, mutual respect and an ethic of global citizenship and shared responsibility. We acknowledge the natural and cultural diversity of the world and recognize that all cultures and civilizations can contribute to, and are crucial enablers of, sustainable development.” Inspired by this grand vision, this course addresses the multifaceted relationships between culture and sustainability and highlights the importance of global citizenship and intercultural dialogue for building a more sustainable future for all. Students will participate in a virtual exchange with peers from universities outside Germany. In small, intermixed groups, they will develop projects exploring the role of culture as an enabler and driver of sustainability through local case studies. During these investigations, students will be supported by activities and information to facilitate intercultural, international work. Following the investigative phase, the students will turn their findings and commentary into an e-book to increase the visibility of the topic to a wider audience. This book will be published on PubData, and each group will be the authors of their own chapter. In the spirit of global citizenship education, the course encourages students to link the local to the global and the national to the international. In the same spirit, it also aims to promote intercultural understanding and dialogue. Students will be encouraged to reflect on their cultural identities and those of others, recognise socio-linguistic and cultural variations in communication styles, understand how cultural values might underlie different behaviours, learn to cope with ambiguity and adapt and be flexible in intercultural interactions. Here, a special emphasis will be placed on the communicative aspects of the peer feedback students will give and receive on their project work. Due to its focus on intercultural communication, the course is relevant for students who plan to study or spend time abroad and, generally, for those who envisage working in international teams.
The Politics of Us and Them: Strategies and Counterstrategies in Political Communication and Public Discourse
Dozent/in: Tiago Cerqueira Lazier
14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 23.10.2026 - 04.12.2026 | C 12.108 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 11.12.2026, 12:15 - Fr, 11.12.2026, 15:45 | C 14.102 a Seminarraum
14-täglich | Freitag | 12:15 - 15:45 | 15.01.2027 - 29.01.2027 | C 12.108 Seminarraum
Politics takes shape through language. Communicative framings such as the distinction between “us” and “them” are a case in point. Though often presented as given, they are actively constructed through the strategic use and misuse of information. Understanding how these dynamics operate—by activating emotions and false beliefs—is a central task of political communication and a key challenge in public discourse. The seminar approaches this problem through a combination of close reading and case-based practical engagement. It is centered on selected texts by Jason Stanley, in particular How Propaganda Works and Erasing History, which provide a conceptual framework for analyzing propaganda, misinformation, and the political use of language. The analysis of contemporary cases anchors the seminar, allowing participants to actively examine communicative strategies, reflect on
Ich und die Anderen: Vorurteile, Rollenbilder und Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt (SBP)
Dozent/in: Andreas Eylert-Schwarz
Einzeltermin | Fr, 16.10.2026, 14:15 - Fr, 16.10.2026, 19:45 | C 14.202 Seminarraum | Flipchart, zwei Stellwände, Beamer, Lautsprecher
Einzeltermin | Sa, 17.10.2026, 09:30 - Sa, 17.10.2026, 17:30 | C 14.202 Seminarraum | Flipchart, zwei Stellwände, Beamer, Lautsprecher
Einzeltermin | Fr, 15.01.2027, 14:15 - Fr, 15.01.2027, 17:45 | Online-Veranstaltung | online
Einzeltermin | Sa, 16.01.2027, 09:30 - Sa, 16.01.2027, 16:30 | Online-Veranstaltung | online
In der interdisziplinär ausgerichteten Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden anhand von Übungen, Reflexion eigener Erfahrungen und filmischer Beispiele zunächst mit der eigenen Sozialisation, den individuellen "Schubladen" und eigenen Vorurteilen auseinander. Dazu nutzen sie qualitative Reflexionsverfahren und werden mit der Methode der "Gruppendiskussion" vertraut gemacht (Bohnsack 1997; Lamnek 2005). Hierbei werden Bezüge zu verschiedenen Kategorien sozialer Ungleichheit (z.B. Gender, Alter, Behinderung/Gesundheit, sozialer Status, Bildungsgrad, Migration...) hergestellt. Anschließend lernen die Studierenden diverse kognitive Verzerr-Effekte kennen, um diese danach gemeinsam auf interdisziplinäre Handlungsfelder diversitätsorientierter und antidiskriminierender Arbeit zu übertragen. Darauf aufbauend wird das Konzept des Anti-Bias-Ansatzes vermittelt und die vier Ziele des Ansatzes (Identität stärken, Vielfalt ermöglichen, kritisches Denken anregen, aktiv werden) anhand praktischer Beispiele herausgearbeitet. Die gesammelten fachlichen und methodischen Kenntnisse wenden die Studierenden anschließend in einer Feldforschung in Kleingruppen an. Hierbei handelt es sich um eine Gruppendiskussion (Lamnek), die im Rahmen einer Präsentation (als Teil der kombinierten wissenschaftlichen Arbeit) vorgestellt wird. Zweiter Teil der Prüfungsleistung ist die schriftliche Ausarbeitung des präsentierten Themas im Rahmen einer schriftlichen Gruppenarbeit. So entsteht im Seminar ein "Forum der Wissenschaften" in dem interdisziplinär von der Betrachtung gesellschaftlicher Phänomene über deren Erforschung bis hin zur Präsentation und Verschriftlichung verschiedene wissenschaftliche Teilbereiche praktisch erprobt werden.
,Linientreue Dissidenten' im Sozialismus
Dozent/in: Marcus Fiebig
Einzeltermin | Fr, 13.11.2026, 14:15 - Fr, 13.11.2026, 19:45 | C 14.103 Seminarraum | Beamer, Flipchart, mindestens 20 Sitzplätze, Kabeltrommel und Lautsprecher im Raum, die funktionieren.
Einzeltermin | Sa, 14.11.2026, 10:15 - Sa, 14.11.2026, 17:45 | C 14.103 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 11.12.2026, 14:15 - Fr, 11.12.2026, 19:45 | C 14.103 Seminarraum
Einzeltermin | Sa, 12.12.2026, 10:15 - Sa, 12.12.2026, 17:45 | C 14.103 Seminarraum
Hoffnung, Resignation und domestiziertes Aufbegehren. Viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Künstlerinnen und Künstler schwankten in Ihrem Verhältnis zum Staat. Auch der Staat und die Kulturpolitik verhielten sich nicht eindeutig und kohärent zu ihren loyalen Dissidenten. Das Seminar untersucht anhand von Sonia Combes Studie „Linientreue Dissidenten im Sozialismus“ die komplexen Loyalitätskonflikte kritischer Intellektueller in der DDR sowie deren Bedeutung für Fragen politischer Kultur, Gleichstellung und demokratischer Resilienz. Die Teilnehmenden analysieren historische Mechanismen politischer Anpassung, innerer Kritik und Schweigepraxis, um daraus Bezüge zu heutigen Aushandlungsprozessen in pluralistischen Demokratien abzuleiten. Das Seminar fördert interdisziplinäres Denken, kritische Reflexion und die Fähigkeit, gesellschaftliche Herausforderungen mit historischen Beispielen zu verbinden.
Interdisciplinary Perspectives on Law, Business, Policy and Human Rights (SBP)
Dozent/in: Saumya Satishbhai Raval
wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 15.10.2026 - 29.01.2027 | C 14.203 Seminarraum | Beamer and camera for hybrid teaching (guest lecturers)
Building on the positive response from 2024/25 and 2025/26, I am excited to offer Interdisciplinary Perspectives on Law, Business, Policy, and Human Rights again for the winter semester 2026/27. The course critically deconstructs contemporary narratives about global systemic challenges across legal systems, businesses, and public policies. It interrogates dominant discourses, including postcolonial power imbalances between the Global North and the majority world (also known as the Global South), and the framing of human rights and environmental regulation as obstacles to competitiveness. Using the Third World Approach to International Law (TWAIL) as a lens, students examine the dynamic roles of states, multinational corporations, NGOs, and the UN in global value chains to understand complex socio-economic issues such as climate justice. A central feature is student-led projects: in 2025/26, groups explored diverse topics such as medical patents; lithium mining in Chile’s Atacama Desert; BlackRock’s influence in global finance; copper mining in Mexico; platform capitalism with Uber Eats and Lieferando; coca cultivation in Bolivia balancing indigenous rights and international law; mangrove restoration in Trinidad and Tobago; palm oil expansion in Indonesia; modern slavery in the German service industry; and the Russian shadow fleet. These projects allowed students to apply interdisciplinary frameworks, conduct critical analyses, and present practical recommendations. Interactive lectures, case studies, discussions, and guest talks complement the projects, encouraging students to question assumptions, break stereotypes, assess structural inequalities, and explore alternative frameworks for sustainable policies. By combining theory with applied work, students develop critical thinking, problem-solving, and collaborative skills, preparing them to engage meaningfully with global challenges.