Zum Hauptinhalt springen

Promotionsformen

Kumulative Dissertation

Bei einer kumulativen Promotion wird die Dissertation in Form von mindestens drei Fachartikeln bzw. Manuskripten sowie einem Rahmenpapier erbracht. Das Rahmenpapier dient dabei der Einbettung der Fachartikel und Manuskripte in die Forschungsfrage. Die Qualitätsanforderungen bei einer kumultativen Dissertation entsprechen denjenigen, die auch an eine monographische Dissertation gestellt werden.

Die konkreten Mindeststandards für kumulative Dissertationen an der Leuphana sind in den Promotionsordnungen der Fakultäten für alle Promovierenden einheitlich geregelt. Von einigen Fakultäten werden diese zusätzlich in Richtlinien zu kumulativen Dissertationen für die Bedarfe der jeweiligen Fächer und Doktorgrade spezifiziert.

Die Entscheidung für oder gegen eine kumulative Dissertation hängt häufig vom Fachgebiet ab und sollten Sie mit Ihrer Betreuungsperson besprechen.

Kumulative Dissertation - Mindeststandards

Unabhängig vom gewählten Fachgebiet oder Doktorgrad gelten folgende einheitliche Qualitätsanforderungen für kumulative Dissertationen an der Leuphana:

a. Die Anzahl der vorgelegten Fachartikel bzw. Manuskripte darf drei nicht unterschreiten.

b. Sind vorgelegte Fachartikel bzw. Manuskripte in Ko-Autor*innenschaft mit anderen Autor*innen geschrieben, so muss der jeweilige eigene Anteil der*des Promovierenden erkennbar und erläutert sowie von den Ko-Autor*innen bestätigt sein.

c. Zur Dokumentation des jeweils eigenen Anteils sollen die Kategorien der Contributor Roles Taxonomy (CRediT) genutzt werden.

d. Mindestens eine*r der gem. § 3b bestellten drei Gutachter*innen darf nicht zugleich Ko-Autor*in der für die Promotion maßgeblichen Fachartikel bzw. Manuskripte sein.

e. Der Publikationsstatus der vorgelegten Artikel fungiert als (ein) Indikator für die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, ersetzt jedoch nicht den eigenständigen Begutachtungsprozess des Begutachtungsausschusses.

f. Wichtiger Bestandteil des Begutachtungsprozesses einer kumulativen Dissertation ist das Rahmenpapier und die Einbettung der Fachartikel bzw. Manuskripte entlang der Fragestellung.

g. Die Promotionskommissionen können bzgl. des verlangten Publikationsstatus und der Wertigkeit der Zeitschriften eigene Richtlinien festlegen.

Ergänzend zu diesen Regelungen der Promotionsordnungen haben die Fakultäten Bildung, Kulturwissenschaften sowie Management und Technologie separate Richtlinien verabschiedet, die die Anforderungen an kumulative Dissertationen jeweils spezifizieren.

Binationale Promotion

Alle In­for­ma­tio­nen und Dokumente zum Co­tu­tel­le-Ver­fah­ren, wie eine Checkliste und eine Mustervereinbarung zur Durchführung eines Co­tu­tel­le-Ver­fah­rens, fin­den Sie auf den Seiten des International Center.