Umweltrecht Studium: Erfahrungsberichte LL.M. Nachhaltigkeitsrecht
Berichte aus dem Studium im Umwelt- und Energierecht
Was spricht für das LL.M.- oder Zertifikatsstudium, was zeichnet den Master Nachhaltigkeitsrecht und seine Module aus? Unsere Studierenden und Alumni antworten.
Erfahrungsberichte aus dem LL.M. Nachhaltigkeitsrecht
- Julia Brandt: Vom LL.M. zur Projektleiterin bei der Stadtfelder Wohnungsgenossenschaft (Podcast)
- Lisa Marcus: Praktische Erfahrung mit wissenschaftlichem Wissen vertiefen
- Celine Jahnke: Zusammenhang zwischen umweltrechtlichen Belangen und energierechtlichen Anforderungen
- Carmen Hellmold: Akzeptanz für die Energiewende (Startseitenartikel)
- Tim Lindemann: Vom LL.M. zum Wirtschaftsjurist bei der Hamburger Energienetze GmbH (Podcast) und Der Studiengang befindet sich am Puls der Zeit
- Elaine Cheung: Wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis
- Anna Hinzer & Julia Brandt: Spannende Interdisziplinarität
- Sören M. Freudenstein: Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt empfehlen
- Sylvia Zimack: Qualifikation für berufliche Zukunftsgestaltung nutzen
- Thomas Brinkmann: Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe
Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Recht der Energiewende
Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Umweltrecht
Alumni-Podcast "Karriere leupht"
Im Podcast Karriere leupht geben ehemalige Studierende Einblicke in ihre Zeit an der Leuphana Professional School. Erfahren Sie, weshalb sie sich für das berufsbegleitende LL.M.-Studium in Lüneburg entschieden haben, welche Vorlesungen und Seminare ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und was sie aus dem LL.M. Nachhaltigkeitsrecht für ihren heutigen Beruf mitgenommen haben.
Alle Folgen zum Download finden Sie auf podcast.leuphana.de/uebersicht/
Praktische Erfahrung mit wissenschaftlichem Wissen vertiefen
Lisa Marcus arbeitet als Senior Associate Rechtsanwältin und hat von 2024 bis 2026 den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert. Als besonders positiv hat sie den intensiven Austausch in der Kohorte erlebt.
Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
In meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin beschäftige ich mich überwiegend mit dem Energiewirtschaftsrecht. Um meine praktische Erfahrung mit wissenschaftlichem Wissen weiter zu vertiefen und um andere Perspektiven auf Sachverhalte zu gewinnen, habe ich mich für den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht entschieden. Das Thema des Studiengangs und die damit verbundenen Lehrinhalte sind hochaktuell und zukunftsrelevant, sodass mich eine vertiefte Auseinandersetzung hiermit sowohl beruflich als auch persönlich besonders gereizt hat.
Was ist das Besondere an dem Masterstudiengang LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
Insbesondere die gemischte Kohorte der Studierenden macht den Austausch untereinander besonders spannend. Ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, aus teilweise verschiedenen Berufszweigen und Branchen kommen zusammen und bringen ihre praktische Erfahrung in die Themen des Studiums ein. Auch der enge und kollegiale Austausch unter den Studierenden mit den Dozenten macht den Studiengang besonders. Ich habe mich jedes Mal auf die Präsenzveranstaltung und das erneute Zusammentreffen in der Uni in Lüneburg gefreut. Der analoge fachliche Austausch über die Studienthemen hinaus waren eine Bereicherung.
Warum würden Sie den Studiengang LL.M. Nachhaltigkeitsrecht weiterempfehlen?
Neben der intensiven fachlichen Weiterbildung bietet der Studiengang die Möglichkeit, viele neue Menschen kennenzulernen. Das gemeinsame Ziel des Abschlusses über mehrere Monate in der Kohorte stärkt den Zusammenhalt anders als in den üblichen Fortbildungen. Das erlernte Wissen geht durch den Austausch untereinander über die Fachvorträge der Dozierenden hinaus. Das ist ein ganz besonderer Mehrwert des Studiums.
Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Die vertieften Kenntnisse aus dem Studium kann ich in meinen Arbeitsalltag integrieren. Sie ermöglichen mir neue Blickwinkel und liefern zusätzliche Ansätze für meine Beratungstätigkeit als Rechtsanwältin.
Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Im Rahmen meiner Tätigkeit bei einem Verteilnetzbetreiber für Strom hat mich vor allem das vermittelte Wissen zum europäischen Umweltenergierecht mit Hinblick auf das Beihilfenrecht weitergebracht. Da ich mich beruflich viel mit Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien- und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz befasse, ist die beihilferechtliche Konformität von Novellierungen dieser Gesetze für uns nämlich von höchster Relevanz.
Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
Die zusätzliche Qualifikation mit dem Abschluss des Masterstudiums zu den Staatsexamina ermöglicht es mir, mich beruflich weiterzuentwickeln.
Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
Die Vorbereitung auf Vorlesungen und Klausuren sowie das Verfassen der Masterarbeit am Ende des Studiums sind mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Diesen Anforderungen neben Beruf, Familie und Freizeit gerecht zu werden, setzt ein gutes Zeitmanagement und eine gewisse Organisation voraus. Ich empfehle daher allen zukünftigen Studierenden, sich bereits vor Studienbeginn einen groben Zeitplan zu erstellen, der realistisch abbildet, wann welche Leistungen erbracht werden können. Mir persönlich hat es sehr geholfen, für jede Klausur einen konkreten Lernplan für die Vorbereitung zu machen, um den zeitlichen Druck kurz vor dem Prüfungstermin zu vermeiden.
Zusammenhang zwischen umweltrechtlichen Belangen und energierechtlichen Anforderungen
Celine Jahnke ist als juristische Sachbearbeiterin beim Land Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt und hat von 2024 bis 2026 den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert, um den Grundstein für einen Laufbahnwechsel zu legen.
Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
Ich bin in der Umweltverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern tätig und habe nach meinem Bachelorabschluss im Jahr 2021 nach einer Möglichkeit gesucht, meine fachlichen Kenntnisse im Bereich des Immissionsschutzrechts zu erweitern und mit einem Masterabschluss den Grundstein für meine weitere Karriere legen zu können. Der Studiengang LL.M. Nachhaltigkeitsrecht an der Professional School bot mir hier eine interessante Option, mich berufsbegleitend weiterbilden und in einem breiten Feld umwelt- und energierechtlicher Themen Kenntnisse sammeln zu können.
Was ist das Besondere an Ihrem Studiengang?
Im Studiengang Nachhaltigkeitsrecht werden die Studieninhalte nicht nur durch die Lehrverantwortlichen, sondern auch durch ein vielfältiges Spektrum an Studentinnen und Studenten sehr praxisnah und lebendig vermittelt. Die umwelt- und energierechtlichen Themen, mit denen wir uns beschäftigen, unterliegen einem ständigen Wandel sowie einer außergewöhnlichen Schnelllebigkeit und deshalb ist es umso wertvoller, in einen breitgefächerten Austausch zu kommen mit Menschen, die mit den Themen am Puls der Zeit arbeiten.
Welches Modul/welche Lehrveranstaltung ist Ihnen aus Ihrem Studium am meisten in Erinnerung geblieben und warum?
Ich erinnere mich besonders gern an das Modul Masterforum, weil es für mich so spannend und bereichernd war zu sehen, mit welchem Ehrgeiz, welcher Wissbegier und welcher praxisbezogenen Kompetenz meine Kommilitoninnen und Kommilitonen an ihre Themen für die Masterarbeit herangegangen sind. Abseits vom Masterforum waren für mich außerdem die Lehrveranstaltungen zu energierechtlichen Inhalten besonders interessant, denn dort hatte ich aus meiner beruflichen Praxis noch keinerlei Berührungspunkte und dementsprechend konnte ich hier viel neues Wissen aufbauen.
Wie haben Ihnen die überfachlichen Inhalte, z. B. im Komplementärstudium, gefallen?
Die Inhalte im Komplementärstudium waren interessant, allerdings natürlich nicht fachlicher Natur. Da das Umwelt- und Energierecht so breit aufgestellt ist und noch so viele spannende Lehrinhalte bietet, hätte ich auch gerne noch ein weiteres fachliches Modul belegt.
Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Für mich haben gerade die Lehrinhalte aus dem Bereich des Energiewirtschaftsrechts und des Rechts der Erneuerbaren Energien wichtige Verknüpfungen geschaffen, um im Bereich der Anlagenzulassung, in dem ich tätig bin, ein Verständnis für den Zusammenhang zwischen umweltrechtlichen Belangen und energierechtlichen Anforderungen zu entwickeln.
Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
Derzeit bin ich als juristische Sachbearbeiterin im Landesdienst tätig. Der Masterabschluss im Studiengang Nachhaltigkeitsrecht soll der Grundstein dafür sein, um einen Laufbahnwechsel vollziehen zu können, damit ich perspektivisch Aufgaben im höheren Dienst der Landesverwaltung wahrnehmen kann. Zudem stelle ich mich fachlich mit dem Studium für Tätigkeitsmöglichkeiten in anderen umweltrechtlichen Bereichen der Umweltverwaltung auf.
Warum würden Sie den Studiengang LL.M. Nachhaltigkeitsrecht weiterempfehlen?
Weil der Studiengang in einem hohen Maß Praxisnähe und aktuellste fachliche Entwicklungen miteinander verbindet und sich aus dem Kontakt zwischen den Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch fachlich wertvolle Netzwerke entwickeln.
Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
Ein berufsbegleitendes Studium kann in fachlicher wie organisatorischer Sicht einschüchternd wirken, aber lasst euch davon nicht abschrecken - es ist in persönlicher wie auch in fachlicher Hinsicht bereichernd und ihr werdet sehen, wie weit der Wissensdurst euch tragen kann. Ein gutes persönliches Zeitmanagement und eine gesunde Portion Selbstdisziplin sind auf jeden Fall wichtig, aber man sollte nicht vergessen, sich auch mal bewusste Pausen vom Studium zu nehmen. Ein freies Wochenende tut inmitten von Job, Privatleben und Studium gut.
Haben Sie vor dem Studium Beratungsangebote genutzt und fanden Sie diese sinnvoll?
Ich habe vor dem Studium viele Fragen, insbesondere zum Studienverlauf und zur Anerkennung von vorigen Studienleistungen, mit der Studiengangkoordination besprechen können und mir wurden alle Fragen mit viel Geduld beantwortet.
Der Studiengang befindet sich am Puls der Zeit
Tim Lindemann entschied sich für den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht, da er durch das studiumserworbene Know-how einen Beitrag zur Minimierung der Klimaerwärmung leisten und sich an einem ganzheitlichen Wandel beteiligen will.
Warum haben Sie sich für den Master an der Professional School entschieden?
Ich habe mich für das Studium Nachhaltigkeitsrecht entschieden, da sich der Studiengang am Puls der Zeit befindet. Es ist die Aufgabe unserer Generation die Klimaerwärmung auf ein Minimum zu beschränken und einen gesamtheitlichen Wandel zu vollziehen. Hierzu will ich einen Beitrag leisten und mir das hierfür erforderliche Know-how aneignen.
Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
Die renommierten Lehrenden ermöglichen den Studierenden einen großartigen Einblick in die breite Materie des Umweltrechts, ungeachtet dessen, welchen beruflichen Hintergrund die Studierenden mit sich bringen.
Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?
Die Module nachhaltige Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaftsrecht sind mir interessanterweise am meisten in Erinnerung geblieben. Vermutlich, da sie einem jeden von uns auch im Privatleben in unterschiedlichsten Situationen begegnen und ich mich zuvor mit der Thematik eher wenig befasst habe.
Wie hat Ihnen das komplementäre Modul gefallen?
Das Modul hat mir insbesondere aufgrund der Heterogenität der Arbeitsgruppen und der gewählten Themen gut gefallen.
Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Im Rahmen meiner Tätigkeit bei einem Verteilnetzbetreiber für Strom hat mich vor allem das vermittelte Wissen zum europäischen Umweltenergierecht mit Hinblick auf das Beihilfenrecht weitergebracht. Da ich mich beruflich viel mit Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien- und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz befasse, ist die beihilferechtliche Konformität von Novellierungen dieser Gesetze für uns nämlich von höchster Relevanz.
Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
Teilt euch die Zeit gut ein und gönnt euch zwischendurch auch mal ein Wochenende Pause. Eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Vorlesung und Nachbereitung ist das „A“ und „O“.
Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt?
Ich habe keine der Beratungsangebote in Anspruch genommen. Die umfangreichen Informationsunterlagen auf der Website waren in jeglicher Hinsicht ausreichend.
Wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis
Elaine Cheung schloss 2017 ihren Master in Wasserwirtschaft ab und arbeitete 3,5 Jahre an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima. Den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht nutzte sie, um Neues zu Lernen und in den Austausch mit Menschen zu treten, die andere Perspektiven und Erfahrungen mitbringen.
Warum haben Sie sich für den Master an der Professional School entschieden?
Nachdem ich 2017 meinen Master in Wasserwirtschaft abgeschlossen und 3,5 Jahre an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima gearbeitet hatte, fehlte mir immer mehr das Lernen sowie der Austausch mit Menschen, die andere Perspektiven und Erfahrungen mitbringen. Gleichzeitig wollte ich weiterhin in Vollzeit arbeiten. Da war der berufsbegleitende LL.M. Nachhaltigkeitsrecht eine hervorragende Option beides zu kombinieren.
Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
Meines Erachtens stellt der dynamische Rechtsbereich in Kombination mit ingenieurswissenschaftlichen Qualifikationen und dem interdisziplinären und praxisbezogenen Ansatz des Studiums wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis dar. Die Einblicke der Lehrenden sowie der Austausch mit den Studierenden ist sehr wertvoll, weil die Fachrichtungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die unterschiedlichen Perspektiven machen die Vorlesungen sehr spannend.
Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?
Da gibt es zwei Vorlesungen: Mir hat die Einführung in das Umweltrecht sehr gut gefallen. Das liegt zum einen daran, weil sie präsent stattgefunden hat und zum anderen, weil ich mich hier das erste Mal intensiver mit dem nationalen und europäischen Recht auseinandergesetzt habe. Des Weiteren wurden juristische Grundlagen für Nicht-Jurist*innen wiederholt, was für viele (mich eingeschlossen) sehr hilfreich war.
Die Vorlesung Energierecht I hat mein Interesse an dem Thema Energie weiter verstärkt und mich dazu motiviert mich weiter einzuarbeiten und einzulesen. Da das Gebiet für mich relativ neu ist, bin ich froh, dass das Studium einen größeren Fokus auf Energierecht hat.
Was hat sich durch den Master in Nachhaltigkeitsrecht in Hinblick auf Ihre Karriere getan?
Vor dem Studium habe ich an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima gearbeitet. Dabei trug ich immer die Wasser-Brille. Diese habe ich 2010 aufgesetzt und seitdem selten beiseite gelegt. Da der LL.M. Nachhaltigkeitsrecht einen starken Fokus auf Energierecht hat (3 Vorlesungen), habe ich angefangen mich immer mehr für Energiethemen zu interessieren. Das hat in der Tat meinen jetzigen Stellenwechsel motiviert: Raus aus dem Wassersektor und „auf in neue Gewässer“- in meinem Fall dem Energiesektor.
Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
Das Studieren neben dem Beruf erfordert ein gutes Zeitmanagement. Ich rate allen zukünftigen Studierenden sich für die Veranstaltungen und Klausuren freizunehmen bzw. genügend Vorbereitungszeit einzuplanen.
Selbstorganisierte Lerngruppen und der (virtuelle) Austausch mit den Kommiliton*innen ist dabei sehr wertvoll.
Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt?
Von den Beratungsangeboten habe ich die Möglichkeit des „Schnupperstudiums“ wahrgenommen. Die Vorlesung hat mir einen guten Einblick von dem gegeben, was mich im Studium erwarten würde.
Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen
©privat
Sören M. Freudenstein ist Rechtsanwalt im Bereich Energierecht in einer Kanzlei in Düsseldorf und hat den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert: „Die Besonderheit am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht liegt für mich im interdisziplinären Austausch zwischen den Kommilitonen“
Warum haben Sie sich für den berufsbegleitenden Master an der Professional School entschieden?
In meiner täglichen Praxis beschäftige ich mich mit Fragen aus dem Bereich des Energierechts. Um dieses Wissen weiter zu vertiefen, habe ich mich entschieden, das berufsbegleitende Studium an der Professional School aufzunehmen.
Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
Die Besonderheit am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht liegt für mich im interdisziplinären Austausch zwischen den Kommilitonen, die sowohl Juristen, Betriebswirte, aber auch Ingenieure und Geologen sind. Der gemeinsame Austausch während der Präsenzveranstaltungen hilft mir, über den Tellerrand zu schauen und auch einmal die „juristische Brille“ abzusetzen. Gerade im Energierecht, welches doch sehr technisch geprägt ist, hilft dieser Austausch enorm.
Welches Wissen aus dem Master hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Mir fällt kein bestimmter Teil ein, der mich jetzt konkret weitergebracht hat. Das berufsbegleitende Studium hat mich generell bereichert, teilweise Lücken geschlossen und für den ein oder anderen „Aha-Effekt“ gesorgt. Das Studium hat mich also insgesamt bereichert.
Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen und habe es auch schon getan. Die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis ist meines Erachtens eine gelungene Möglichkeit, die Materie zu vertiefen und sich neben dem Beruf im Bereich des Energie-und Umweltrechts weiterzubilden.
Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
Eine gut durchdachte Organisation und Zeitplanung des Studiums ist die halbe Miete.
Qualifikation für berufliche Zukunftsgestaltung nutzen
Sylvia Zimack hat den berufsbegleitenden LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert.
Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
Der Abschluss interessiert mich. Ich möchte mich gezielt in meinem beruflichen Umfeld Umwelt- und Abfallrecht weiterbilden, Wissenslücken schließen und die Qualifikation gezielt für meine berufliche Zukunftsgestaltung nutzen und Alternativen schaffen.
Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
Der Abschlussgrad. Das Thema Nachhaltigkeitsrecht wird einen bedeutenden Bereich in umweltjuristischen Fragestellungen in den nächsten Jahren einnehmen. Es ist ein spannendes Thema, in dem ich mich positionieren kann.
Welches Seminar aus Ihrem Master ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben?
Mir bleiben generell Themen aus den verschiedenen Seminaren immer dann in Erinnerung, wenn ich diese für meine Arbeit anwenden kann. Ganz besonders für mich interessant ist, dass ich Begriffe aus der Umweltwissenschaft, wie beispielsweise der Begriff „ökologisch“, der oft in umweltrechtlichen Regelwerken zu finden ist, durch die Vermittlung interdisziplinären Wissens inhaltlich diskutieren und Fragestellungen aus meinem Arbeitsalltag unter diesem Blickwinkel optimaler selbst gestalten kann. Besonders in Erinnerung bleiben mir Themen, die aus der Praxis dargestellt werden und auf lediglich abstrakte Inhalte verzichten.
Der Studiengang vermittelt ein umfassendes Wissen über Energierecht. Die drei Module zum Energierecht enthalten eine Fülle von Information. Darstellungen und Hilfestellungen, das Energierecht im Zusammenhang der anderen Themen des Nachhaltigkeitsrecht zu verstehen, fehlen.
Wie haben Ihnen die komplementären Module gefallen?
Die komplementären Module gefallen mir, wenn die Inhalte Themen der Praxis aufgreifen.
Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
Die Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens und die strukturierte Herangehensweise in juristischen Fragestellungen des Nachhaltigkeitsrechts.
Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe
©Leuphana Professional School
Thomas Brinkmann hat den berufsbegleitenden LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert.
Ich habe mich aus Interesse zum LL.M. Nachhaltigkeitsrecht entschieden. Das Thema Energierecht hat mich schon lange interessiert und hat auch Gewicht in meiner Firma, ich hatte aber kaum Fachkenntnisse in diesem Bereich. Anstatt lange selbst zu recherchieren, wollte ich lieber studieren und so das aktuelle Fachwissen erwerben. Ich sehe das Studium als Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe.
Kontakt & Beratung
Koordination
Dr. Anna Leßmeister
Universitätsallee 1, C40.229
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1304
anna.lessmeister@leuphana.de
Verwaltung
Ilona Heyner
Universitätsallee 1, C40.222
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-2309
ilona.heyner@leuphana.de
E-Mail-Kontakt
Sie erreichen das Team des Studiengangs unter der E-Mail-Adresse nachhaltigkeitsrecht@leuphana.de.




