LL.M. Nachhaltigkeitsrecht: Erfahrungsberichte

Berichte aus dem LL.M.-Studium im Umweltrecht

Was spricht für das LL.M.-Studium, was zeichnet den Master Nachhaltigkeitsrecht aus? Unsere Studierenden und Alumni antworten.

Nachhaltigkeitsrecht wird zukünftig einen bedeutenden Bereich in umweltjuristischen Fragestellungen einnehmen

Sylvia Zimack ist Studentin im LL.M. und hat sich im April 2020 den Fragen rund um die Studiensituation in der Covid-19-Pandemie sowie zu ihrer Studienmotiviation gestellt.

Sylvia Zimack, Studentin im LL.M. Nachhaltigkeitsrecht ©privat
Sylvia Zimack, Studentin
  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Wie haben Ihnen die komplementären Module gefallen?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Der Abschluss interessiert mich. Ich möchte mich gezielt in meinem beruflichen Umfeld Umwelt- und Abfallrecht weiterbilden, Wissenslücken schließen und die Qualifikation gezielt für meine berufliche Zukunftsgestaltung nutzen und Alternativen schaffen.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Der Abschlussgrad. Das Thema Nachhaltigkeitsrecht wird einen bedeutenden Bereich in umweltjuristischen Fragestellungen in den nächsten Jahren einnehmen. Es ist ein spannendes Thema, in dem ich mich positionieren kann.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Seit Beginn des Studiums stehen die Online-Bibliothek und auch der elektronische Austausch in der Lernplattform zur Verfügung. Die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen werden dadurch sehr erleichtert und eine schnelle Kommunikation in der Gruppe ist sichergestellt. Aus aktuellem Anlass werden auch Präsenzveranstaltungen als Online-Vorlesungen angeboten. Ein Format, das in kurzer Zeit sehr gut umgesetzt wurde. Die Idee ist ganz toll und voll allem sind die Veranstaltungen für mich zeitsparender geworden. Das Studium wird durch die Online-Vorlesungen effektiver und zu einer modernen Vermittlung von Wissen. Ein Studium ist aber wiederum auch mehr als eine bloße Wissensvermittlung. Der Sinn des Studierens ist für mich auch die gemeinsame Erarbeitung eines Fachthemas. Dies setzt die Interaktion der Studierenden und auch mit ihrem Dozenten voraus. Diese müssen sich aber zunächst in der Gruppe kennengelernt haben. Jeder muss wissen, wer der andere ist. Sind diese Voraussetzungen geschaffen, kann zielgerichtet einzelnes Wissen in einer Online-Vorlesung vermittelt werden. Ein Studium ausschließlich digital zu absolvieren, halte ich für keinen Zukunftsweg. Die Online-Vorlesung sollte wegen ihrer Effektivität gezielt immer wieder eingesetzt werden, kann aber generelle Präsensveranstaltungen nicht abschaffen.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Mir bleiben generell Themen aus den verschiedenen Seminaren immer dann in Erinnerung, wenn ich diese für meine Arbeit anwenden kann. Ganz besonders für mich interessant ist, dass ich Begriffe aus der Umweltwissenschaft, wie beispielsweise der Begriff „ökologisch“, der oft in umweltrechtlichen Regelwerken zu finden ist, durch die Vermittlung interdisziplinären Wissens inhaltlich diskutieren und Fragestellungen aus meinem Arbeitsalltag unter diesem Blickwinkel optimaler selbst gestalten kann. Besonders in Erinnerung bleiben mir Themen, die aus der Praxis dargestellt werden und auf lediglich abstrakte Inhalte verzichten.

Der Studiengang vermittelt ein umfassendes Wissen über Energierecht. Die drei Module zum Energierecht enthalten eine Fülle von Information. Darstellungen und Hilfestellungen, das Energierecht im Zusammenhang der anderen Themen des Nachhaltigkeitsrecht zu verstehen, fehlen.

Wie haben Ihnen die komplementären Module gefallen?

Die komplementären Module gefallen mir, wenn die Inhalte Themen der Praxis aufgreifen.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Die Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens und die strukturierte Herangehensweise in juristischen Fragestellungen des Nachhaltigkeitsrechts.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Mein Tipp ist, auf eine sinnvolle Verteilung zwischen Präsenz und Online-Veranstaltung zu achten und darauf, wie die Dozenten die Inhalte der Veranstaltungen vorbereiten.

Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen

Sören M. Braß ist Rechtsanwalt im Bereich Energierecht in einer Kanzlei in Düsseldorf und studiert aktuell im LL.M. Nachhaltigkeitsrecht. Im April 2020 hat er im Interview Fragen rund um den Studiengang sowie die aktuelle Lehrsituation aufgrund der Covid-19-Pandemie beantwortet.

Sören Braß, Student im berufsbegleitenden LL.M. Nachhaltigkeitsrecht ©privat
Sören M. Braß, Student
  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell das durch Covid-19 bedingte Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht? - Würden Sie anderen den LL.M. empfehlen? Warum?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

In meiner täglichen Praxis beschäftige ich mich mit Fragen aus dem Bereich des Energierechts. Um dieses Wissen weiter zu vertiefen, habe ich mich entschieden, das berufsbegleitende Studium an der Professional School aufzunehmen.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Die Besonderheit am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht liegt für mich im interdisziplinären Austausch zwischen den Kommilitonen, die sowohl Juristen, Betriebswirte, aber auch Ingenieure und Geologen sind. Der gemeinsame Austausch während der Präsenzveranstaltungen hilft mir, über den Tellerrand zu schauen und auch einmal die „juristische Brille“ abzusetzen. Gerade im Energierecht, welches doch sehr technisch geprägt ist, hilft dieser Austausch enorm.

Wie funktioniert aktuell das durch Covid-19 bedingte Online-Studium für Sie?

Das aktuelle Online-Angebot und –Studium funktioniert sehr gut. Bisher gibt es keine Einschränkungen und alles ist bestens organisiert.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Mir ist die Vorlesung Energiewirtschaftsrecht besonders in Erinnerung geblieben, da diese – auf Grund der Corona-Krise – über das Videoportal ZOOM abgehalten werden musste. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob eine Vorlesung per Videoschaltung funktioniert und sinnvoll ist. Am Ende war ich positiv überrascht und denke, dass man in Zukunft darüber nachdenken kann, die Vorlesung auch als Video-Vorlesung anzubieten.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht? - Würden Sie anderen den LL.M. empfehlen? Warum?

Mir fällt kein bestimmter Teil ein, der mich jetzt konkret weitergebracht hat. Das berufsbegleitende Studium hat mich generell bereichert, teilweise Lücken geschlossen und für den ein oder anderen „Aha-Effekt“ gesorgt. Das Studium hat mich also insgesamt bereichert.

Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen und habe es auch schon getan. Die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis ist meines Erachtens eine gelungene Möglichkeit, die Materie zu vertiefen und sich neben dem Beruf im Bereich des Energie-und Umweltrechts weiterzubilden.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Eine gut durchdachte Organisation und Zeitplanung des Studiums ist die halbe Miete.

Weitere Stimmen aus dem Studium

Thomas Brinkmann, studiert berufsbegleitend Umweltrecht im LL.M. Nachhaltigkeitsrecht ©Leuphana Professional School
Thomas Brinkmann, studiert berufsbegleitend im LL.M. Nachhaltigkeitsrecht

Ich habe mich aus Interesse zum LL.M. Nachhaltigkeitsrecht entschieden. Das Thema Energierecht hat mich schon lange interessiert und hat auch Gewicht in meiner Firma, ich hatte aber kaum Fachkenntnisse in diesem Bereich. Anstatt lange selbst zu recherchieren, wollte ich lieber studieren und so das aktuelle Fachwissen erwerben. Ich sehe das Studium als Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe.