LL.M. Nachhaltigkeitsrecht: Erfahrungsberichte

Berichte aus dem Studium im Umwelt- und Energierecht

Was spricht für das LL.M.- oder Zertifikatsstudium, was zeichnet den Master Nachhaltigkeitsrecht und seine Module aus? Unsere Studierenden und Alumni antworten.

Der Studiengang befindet sich am Puls der Zeit

Tim Lindemann entschied sich für den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht, da er durch das studiumserworbene Know-how einen Beitrag zur Minimierung der Klimaerwärmung leisten und sich an einem ganzheitlichen Wandel beteiligen will. 

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Wie hat Ihnen das komplementäre Modul (K3) gefallen?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Ich habe mich für das Studium Nachhaltigkeitsrecht entschieden, da sich der Studiengang am Puls der Zeit befindet. Es ist die Aufgabe unserer Generation die Klimaerwärmung auf ein Minimum zu beschränken und einen gesamtheitlichen Wandel zu vollziehen. Hierzu will ich einen Beitrag leisten und mir das hierfür erforderliche Know-how aneignen.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Die renommierten Lehrenden ermöglichen den Studierenden einen großartigen Einblick in die breite Materie des Umweltrechts, ungeachtet dessen, welchen beruflichen Hintergrund die Studierenden mit sich bringen.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Seit Beginn der Pandemie im Frühling 2020 arbeite ich bereits von Zuhause aus. Inzwischen habe ich mich somit an Videokonferenzen anstatt Vor-Ort-Terminen gewöhnt. Der Professional School ist die Umstellung des Präsenz- auf ein Online-Studium meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Da ich neben dem Studium in Vollzeit arbeite gibt mir das Online-Studium sogar noch etwas mehr Flexibilität im Alltag.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Die Module nachhaltige Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaftsrecht sind mir interessanterweise am meisten in Erinnerung geblieben. Vermutlich, da sie einem jeden von uns auch im Privatleben in unterschiedlichsten Situationen begegnen und ich mich zuvor mit der Thematik eher wenig befasst habe.

Wie hat Ihnen das komplementäre Modul (K3) gefallen?

Das Modul hat mir insbesondere aufgrund der Heterogenität der Arbeitsgruppen und der gewählten Themen gut gefallen.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Im Rahmen meiner Tätigkeit bei einem Verteilnetzbetreiber für Strom hat mich vor allem das vermittelte Wissen zum europäischen Umweltenergierecht mit Hinblick auf das Beihilfenrecht weitergebracht. Da ich mich beruflich viel mit Stromerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien- und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz befasse, ist die beihilferechtliche Konformität von Novellierungen dieser Gesetze für uns nämlich von höchster Relevanz.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Teilt euch die Zeit gut ein und gönnt euch zwischendurch auch mal ein Wochenende Pause. Eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Vorlesung und Nachbereitung ist das „A“ und „O“. 

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Ich habe keine der Beratungsangebote in Anspruch genommen. Die umfangreichen Informationsunterlagen auf der Website waren in jeglicher Hinsicht ausreichend.

Wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis

Elaine Cheung schloss 2017 ihren Master in Wasserwirtschaft ab und arbeitete 3,5 Jahre an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima. Den LL.M. Nachhaltigkeitsrecht nutzte sie, um Neues zu Lernen und in den Austausch mit Menschen zu treten, die andere Perspektiven und Erfahrungen mitbringen.

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Nachdem ich 2017 meinen Master in Wasserwirtschaft abgeschlossen und 3,5 Jahre an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima gearbeitet hatte, fehlte mir immer mehr das Lernen sowie der Austausch mit Menschen, die andere Perspektiven und Erfahrungen mitbringen. Gleichzeitig wollte ich weiterhin in Vollzeit arbeiten.  Da war der berufsbegleitende LL.M. Nachhaltigkeitsrecht eine hervorragende Option beides zu kombinieren.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Meines Erachtens stellt der dynamische Rechtsbereich in Kombination mit ingenieurswissenschaftlichen Qualifikationen und dem interdisziplinären und praxisbezogenen Ansatz des Studiums wichtige Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis dar. Die Einblicke der Lehrenden sowie der Austausch mit den Studierenden ist sehr wertvoll, weil die Fachrichtungen unterschiedlicher nicht sein könnten. Die unterschiedlichen Perspektiven machen die Vorlesungen sehr spannend. 

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Das Online-Studium hat seine Vor- und Nachteile. Zum einen bin ich froh, dass mir die lange Anreise (4-5 Stunden mit dem Zug) erspart bleibt, zum anderen habe ich mich für dieses Studium entschieden, weil es eben präsent an der Universität angeboten wurde. Ich hatte mir gewünscht mit meinen Kommiliton*innen in einem Hörsaal zu sitzen und zu diskutieren. Das lässt sich digital leider nicht „gleich“ gut umsetzen. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist bei digitalen Vorlesungen nicht besonders lang, was bei 6-7 Stunden Vorlesung am Tag nicht verwunderlich ist. Nachdem die Problematik der Länge adressiert wurde, wurden die Sitzungen verkürzt und auf mehrere Tage verteilt. Das funktioniert soweit gut. Zudem befürworte ich stark die Aufzeichnung der Vorlesungen.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Da gibt es zwei Vorlesungen: Mir hat die Einführung in das Umweltrecht sehr gut gefallen. Das liegt zum einen daran, weil sie präsent stattgefunden hat und zum anderen, weil ich mich hier das erste Mal intensiver mit dem nationalen und europäischen Recht auseinandergesetzt habe. Des Weiteren wurden juristische Grundlagen für Nicht-Jurist*innen wiederholt, was für viele (mich eingeschlossen) sehr hilfreich war.

Die Vorlesung Energierecht I hat mein Interesse an dem Thema Energie weiter verstärkt und mich dazu motiviert mich weiter einzuarbeiten und einzulesen. Da das Gebiet für mich relativ neu ist, bin ich froh, dass das Studium einen größeren Fokus auf Energierecht hat.

Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Vor dem Studium habe ich an der Schnittstelle von Wasser, Energie und Klima gearbeitet. Dabei trug ich immer die Wasser-Brille. Diese habe ich 2010 aufgesetzt und seitdem selten beiseite gelegt. Da der LL.M. Nachhaltigkeitsrecht einen starken Fokus auf Energierecht hat (3 Vorlesungen), habe ich angefangen mich immer mehr für Energiethemen zu interessieren. Das hat in der Tat meinen jetzigen Stellenwechsel motiviert: Raus aus dem Wassersektor und „auf in neue Gewässer“- in meinem Fall dem Energiesektor.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Das Studieren neben dem Beruf erfordert ein gutes Zeitmanagement. Obwohl viele Veranstaltungen Corona-bedingt nicht physisch stattfinden konnten und somit die An- und Abreise entfiel, rate ich allen zukünftigen Studierenden sich für die Veranstaltungen und Klausuren freizunehmen bzw. genügend Vorbereitungszeit einzuplanen.

Selbstorganisierte Lerngruppen und der (virtuelle) Austausch mit den Kommiliton*innen ist dabei sehr wertvoll.

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Von den Beratungsangeboten habe ich die Möglichkeit des „Schnupperstudiums“ wahrgenommen. Die Vorlesung hat mir einen guten Einblick von dem gegeben, was mich im Studium erwarten würde.

Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen

Sören M. Braß ist Rechtsanwalt im Bereich Energierecht in einer Kanzlei in Düsseldorf und studiert aktuell im LL.M. Nachhaltigkeitsrecht. Im April 2020 hat er im Interview Fragen rund um den Studiengang sowie die aktuelle Lehrsituation aufgrund der Covid-19-Pandemie beantwortet.

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell das durch Covid-19 bedingte Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht? - Würden Sie anderen den LL.M. empfehlen? Warum?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

In meiner täglichen Praxis beschäftige ich mich mit Fragen aus dem Bereich des Energierechts. Um dieses Wissen weiter zu vertiefen, habe ich mich entschieden, das berufsbegleitende Studium an der Professional School aufzunehmen.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Die Besonderheit am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht liegt für mich im interdisziplinären Austausch zwischen den Kommilitonen, die sowohl Juristen, Betriebswirte, aber auch Ingenieure und Geologen sind. Der gemeinsame Austausch während der Präsenzveranstaltungen hilft mir, über den Tellerrand zu schauen und auch einmal die „juristische Brille“ abzusetzen. Gerade im Energierecht, welches doch sehr technisch geprägt ist, hilft dieser Austausch enorm.

Wie funktioniert aktuell das durch Covid-19 bedingte Online-Studium für Sie?

Das aktuelle Online-Angebot und –Studium funktioniert sehr gut. Bisher gibt es keine Einschränkungen und alles ist bestens organisiert.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Mir ist die Vorlesung Energiewirtschaftsrecht besonders in Erinnerung geblieben, da diese – auf Grund der Corona-Krise – über das Videoportal ZOOM abgehalten werden musste. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob eine Vorlesung per Videoschaltung funktioniert und sinnvoll ist. Am Ende war ich positiv überrascht und denke, dass man in Zukunft darüber nachdenken kann, die Vorlesung auch als Video-Vorlesung anzubieten.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht? - Würden Sie anderen den LL.M. empfehlen? Warum?

Mir fällt kein bestimmter Teil ein, der mich jetzt konkret weitergebracht hat. Das berufsbegleitende Studium hat mich generell bereichert, teilweise Lücken geschlossen und für den ein oder anderen „Aha-Effekt“ gesorgt. Das Studium hat mich also insgesamt bereichert.

Das berufsbegleitende Studium kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen und habe es auch schon getan. Die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis ist meines Erachtens eine gelungene Möglichkeit, die Materie zu vertiefen und sich neben dem Beruf im Bereich des Energie-und Umweltrechts weiterzubilden.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Eine gut durchdachte Organisation und Zeitplanung des Studiums ist die halbe Miete.

Qualifikation für berufliche Zukunftsgestaltung nutzen

Sylvia Zimack ist Studentin im LL.M. und hat sich im April 2020 den Fragen rund um die Studiensituation in der Covid-19-Pandemie sowie zu ihrer Studienmotiviation gestellt.

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Wie haben Ihnen die komplementären Module gefallen?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Der Abschluss interessiert mich. Ich möchte mich gezielt in meinem beruflichen Umfeld Umwelt- und Abfallrecht weiterbilden, Wissenslücken schließen und die Qualifikation gezielt für meine berufliche Zukunftsgestaltung nutzen und Alternativen schaffen.

Was ist das Besondere am LL.M. Nachhaltigkeitsrecht?

Der Abschlussgrad. Das Thema Nachhaltigkeitsrecht wird einen bedeutenden Bereich in umweltjuristischen Fragestellungen in den nächsten Jahren einnehmen. Es ist ein spannendes Thema, in dem ich mich positionieren kann.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Seit Beginn des Studiums stehen die Online-Bibliothek und auch der elektronische Austausch in der Lernplattform zur Verfügung. Die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen werden dadurch sehr erleichtert und eine schnelle Kommunikation in der Gruppe ist sichergestellt. Aus aktuellem Anlass werden auch Präsenzveranstaltungen als Online-Vorlesungen angeboten. Ein Format, das in kurzer Zeit sehr gut umgesetzt wurde. Die Idee ist ganz toll und voll allem sind die Veranstaltungen für mich zeitsparender geworden. Das Studium wird durch die Online-Vorlesungen effektiver und zu einer modernen Vermittlung von Wissen. Ein Studium ist aber wiederum auch mehr als eine bloße Wissensvermittlung. Der Sinn des Studierens ist für mich auch die gemeinsame Erarbeitung eines Fachthemas. Dies setzt die Interaktion der Studierenden und auch mit ihrem Dozenten voraus. Diese müssen sich aber zunächst in der Gruppe kennengelernt haben. Jeder muss wissen, wer der andere ist. Sind diese Voraussetzungen geschaffen, kann zielgerichtet einzelnes Wissen in einer Online-Vorlesung vermittelt werden. Ein Studium ausschließlich digital zu absolvieren, halte ich für keinen Zukunftsweg. Die Online-Vorlesung sollte wegen ihrer Effektivität gezielt immer wieder eingesetzt werden, kann aber generelle Präsensveranstaltungen nicht abschaffen.

Welches Seminar aus Ihrem Studium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Mir bleiben generell Themen aus den verschiedenen Seminaren immer dann in Erinnerung, wenn ich diese für meine Arbeit anwenden kann. Ganz besonders für mich interessant ist, dass ich Begriffe aus der Umweltwissenschaft, wie beispielsweise der Begriff „ökologisch“, der oft in umweltrechtlichen Regelwerken zu finden ist, durch die Vermittlung interdisziplinären Wissens inhaltlich diskutieren und Fragestellungen aus meinem Arbeitsalltag unter diesem Blickwinkel optimaler selbst gestalten kann. Besonders in Erinnerung bleiben mir Themen, die aus der Praxis dargestellt werden und auf lediglich abstrakte Inhalte verzichten.

Der Studiengang vermittelt ein umfassendes Wissen über Energierecht. Die drei Module zum Energierecht enthalten eine Fülle von Information. Darstellungen und Hilfestellungen, das Energierecht im Zusammenhang der anderen Themen des Nachhaltigkeitsrecht zu verstehen, fehlen.

Wie haben Ihnen die komplementären Module gefallen?

Die komplementären Module gefallen mir, wenn die Inhalte Themen der Praxis aufgreifen.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Die Vermittlung wissenschaftlichen Arbeitens und die strukturierte Herangehensweise in juristischen Fragestellungen des Nachhaltigkeitsrechts.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Mein Tipp ist, auf eine sinnvolle Verteilung zwischen Präsenz und Online-Veranstaltung zu achten und darauf, wie die Dozenten die Inhalte der Veranstaltungen vorbereiten.

Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe

Thomas Brinkmann hat den berufsbegleitenden LL.M. Nachhaltigkeitsrecht studiert.

Ich habe mich aus Interesse zum LL.M. Nachhaltigkeitsrecht entschieden. Das Thema Energierecht hat mich schon lange interessiert und hat auch Gewicht in meiner Firma, ich hatte aber kaum Fachkenntnisse in diesem Bereich. Anstatt lange selbst zu recherchieren, wollte ich lieber studieren und so das aktuelle Fachwissen erwerben. Ich sehe das Studium als Möglichkeit, das zu vertiefen, was ich beruflich nicht gelernt habe.

Die inhaltliche Ausrichtung ist einzigartig

Lutz Stratmann ist als Anwalt tätig und studiert seit 2020 im Zertifikat Recht der Energiewende.

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?
  • Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Die Bewältigung des Klimawandels ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Dabei spielt die Energiewende, also vor allem die Umstellung auf erneuerbare Energien, eine entscheidende Rolle. Vor diesem Hintergrund erfährt auch das Umwelt- und Energierecht eine wachsende Bedeutung. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen benötigen insoweit Unterstützung. Das Studium hilft mir dabei, meine Kenntnisse zu vertiefen, in einen größeren Kontext zu stellen und im Rahmen meiner anwaltlichen Praxis meine Mandanten besser zu beraten.

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?

Die inhaltliche Ausrichtung ist einzigartig. Der Studiengang greift die richtigen Rechtsbereiche auf und stellt aktuelle Praxisbezüge her. Durch den berufsbegleitenden Charakter versammelt der Studiengang berufserfahrene Studierende und Dozenten, die gleichermaßen ein Kompetenzteam bilden, das sich für die Erweiterung meines Netzwerkes als wertvoll erweist.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Wie in fast allen Bereichen unserer Gesellschaft hat sich die Pandemie als „Turbolader“ für die Beschleunigung der Digitalisierung erwiesen. Das gilt insbesondere auch für das Online-Studium. Das Online-Studium verläuft reibungslos, serviceorientiert und unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Alle Seminare bzw. Module haben bisher meine Erwartungen erfüllt. Einen Favoriten kann ich daher nicht benennen.

Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?

Nach anfänglicher Unsicherheit kann ich diese Frage nunmehr eindeutig bejahen.

Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Nein. Mein Ziel ist es, meine Expertisen zu verbessern und zu vertiefen, um meinen Mandanten eine bestmögliche Beratung anbieten zu können.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Neugierde, Leidenschaft, die Lust auf einen kritischen Diskurs und Disziplin wäre mein Tipp für jede Form der akademischen Aus- und Weiterbildung. Die übrigens auch mit zunehmendem Alter niemals endet. Ich bin 1960 geboren.

Es gibt es kein vergleichbares Angebot in Deutschland

Andrea Engel studiert im Zertifikat Recht der Energiewende.

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?
  • Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Ich wollte etwas über Energierecht lernen. Mich hat dieses Thema schon immer interessiert, aber es ist so vielseitig und komplex, dass ich einen professionellen Einstieg in dieses Thema wollte.

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?

Tatsächlich gibt es kein vergleichbares Angebot in Deutschland. Der relativ kurze Zertifikatsstudiengang erlaubt es mir, weiterhin zu arbeiten und den richtigen Einstieg in die Materie zu erhalten.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Sehr gut. Es ist natürlich schade, dass wir nicht in einem Raum sitzen können und es fehlt auch das gemeinsame Miteinander nach dem Unterricht, aber die Vorlesungen gehen sehr gut online und wir machen auch regelmäßig online Lerngruppen.

Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?

Nein.

Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Nein. Aber es könnten sich dadurch neue Möglichkeiten ergeben, die ich jetzt noch nicht kenne. Mein Wissensportfolio hat sich erweitert.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Es kommt darauf an, was man von dem Studium erwartet und wie man es abschließen will. Der Stoff ist sehr umfassend und vielschichtig. Hat man überhaupt keine Vorkenntnisse der Materie (wie ich), muss man für die Prüfungen sehr viel nacharbeiten und lernen. Ich habe mir dafür immer Urlaub genommen. Dies sollte man berücksichtigen.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Tatsächlich hatte ich an einer M&A Transaktion gearbeitet, in der es auch um den Betrieb einer Gasstation ging. Von daher hatte ich schon etwas Kenntnis, welche Schwierigkeiten es geben könnte.

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Ich war an dem Infotag dabei und hatte noch ein direktes Gespräch mit Prof. Schomerus. Da es aber keine vergleichbaren Angebote in Deutschland gibt, war die Entscheidung relativ schnell getroffen.

Ein quasi „Rund-um-Blick“ über alle dem Energierecht nahen Themenbereiche

Tim Corinth entschied sich für das Zertifikatsstudium Recht der Energiewende, da er wiederkehrend in Kontakt mit fachspezifischen Fragen kam und sein Wissen im Bereich Energiewende vertiefen wollte.

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Ich war schon erfolgreich im Unternehmen eingebunden, so dass ich dort auch weiterhin aktiv sein wollte. Darüber hinaus kam ich in meinem beruflichen Alltag als „Nicht-Jurist“ immer wieder mit Fragestellungen zum Energierecht in Kontakt, so dass ich mein Wissen in diesem Bereich noch vertiefen wollte.

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?

Ein quasi „Rund-um-Blick“ über alle dem Energierecht nahen Themenbereiche. Man merkt, dass die Dozenten Experten in Ihrem Fach sind. Dabei sind sie aber keinesfalls nur Theoretiker. Anhand von guten Beispielen konnten Inhalte auch immer wieder in der Praxis übertragen und diskutiert werden. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Vorkenntnisse der Kommilitonen war der Austausch immer spannend und man konnte viel mitnehmen. 

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Die Umstellung auf die Covid-19-Situation lief eigentlich reibungslos, denn die organisatorische Betreuung im Studiengang ist wirklich sehr gut. Man bekommt immer sehr schnell eine Antwort und mögliche Fragen und Probleme werden i. d. R. unbürokratisch und pragmatisch geklärt. Auch die Dozenten haben sich schnell an die neuen Gegebenheiten angepasst und z.B. Vorlesungen in kürzere Abschnitte aufgeteilt, so dass die Zoom-Calls angenehmer waren. Außerdem wurden die Vorlesungen in der Regel auch aufgezeichnet, so dass man sich die Inhalte nochmal bequem anschauen konnte. Eigentlich sogar ein Vorteil, insbesondere für die Klausurvorbereitung.

Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Ich denke weniger ein spezielles Seminar, sondern vielmehr der Gesamtüberblick und die Verzahnung zwischen den Modulen. Hilfreich fand ich auch, dass in jedem Modul die europäischen Vorgaben mit dem nationalen Recht verknüpft und auch möglich Gegensätze aufgezeigt wurden. Das hat mir rückblickend geholfen, (Gesetzes-)Entscheidungen auf Bundesebene besser nachzuvollziehen und dementsprechend auch für die Zukunft „richtig“ einzuordnen. 

Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?

Nein, aber ich habe mich für ein berufsbegleitenden LL.M. im Bereich Corporate & Business Law, auch an der Leuphana, eingeschrieben. Das spricht für die Uni.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Natürlich ist das Stresslevel höher als bei einem regulären Studium. Man muss sich nach der Arbeit bzw. am Wochenende überwinden, Klausuren vorzubereiten oder Projektarbeiten zu schreiben. Dennoch lässt sich die Mehrarbeit gut bewältigen, wenn man bereit ist, einen Teil seiner Freizeit in das Studium zu investieren. Auch die Klausurtermine stehen bereits im Voraus fest, so dass die Termine immer gut planbar waren. Ich habe in der Regel probiert kurz vor den Klausuren noch einen Tag frei zu nehmen, um mich nochmal gezielt vorbereiten zu können. Das kann ich nur empfehlen. 

Nah an der Praxis, mit aktuellen und spannenden Fallbeispielen und exzellenter rechtspraktischer Expertise

Lisa Rödig konnte durch das Zertifikatsstudium ihre umweltwissenschaftlichen Kompetenzen und ihre bisherigen Berufserfahrungen sehr gezielt und systematisch vertiefen.

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Durch das Zertifikatsstudium an der Professional School hatte ich die Möglichkeit meine umweltwissenschaftlichen Kompetenzen und bisherigen Berufserfahrungen sehr gezielt und systematisch in denjenigen Rechtsbereichen des nationalen und des europäischen Umweltrechts zu vertiefen, die für meine Berufspraxis von zunehmender Bedeutung sind. 

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?

Die für mich relevanten spezifischen Gebiete des Umweltrechts – Nationales und Europäisches Umweltverfassungsrecht sowie das Kreislaufwirtschaftsrecht – werden von herausragenden Dozenten unterrichtet, wie z. B. Prof. Schomerus und Stefan Kopp-Assenmacher – nah an der Praxis, mit aktuellen und spannenden Fallbeispielen und exzellenter rechtspraktischer Expertise.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Durch das Online-Studium fehlt das direkte und persönliche Gespräch mit den Kommiliton*innen und mit den Dozierenden. Technisch funktioniert das Onlineformat einwandfrei, aber das digitale Miteinander kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen.

Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Grundlagen Umweltrecht inkl. juristischer Methodenlehre.  Prof. Schomerus ist ein hervorragender Rechtsdidaktiker, Rechtswissenschaftler und -Anwender und es ist ihm gelungen, sowohl einen systematischen und sehr verständlichen Überblick über die Prinzipien und Zusammenhänge des internationalen, europäischen und nationalen Umweltrechts zu vermitteln als auch zentrale Fragen und Aspekte anhand von interessanten Beispielen aus der Praxis zu veranschaulichen und diese mit den Studierenden zu diskutieren. 

Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?

Nein, da sich mein persönliches und berufliches Interesse auf das Umweltrecht konzentriert – mit dem Energierecht werde ich hingegen auch in Zukunft kaum zu tun haben. Die für mich relevanten Module sind bereits alle im Zertifikatsstudium Umweltrecht enthalten.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Man sollte bereit sein und die Möglichkeit haben, dem Studium ausreichend Zeit einzuräumen, auch wenn das Zertifikatsstudium „nur“ ein Teil des L.L.M. ist. Der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen.

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Neben den ausführlichen Informationen zum Studiengang habe ich das Schnupperstudium genutzt, um einen live-Einblick in die Studium-Praxis und die Atmosphäre zwischen den Dozierenden und Studierenden zu erhalten. Die Einblicke im Rahmen des Schnupperstudiums haben dann meine vorläufige Entscheidung für das Studium noch einmal positiv bestätigt. 

Die Qualität meiner Arbeitsergebnisse wurde gefördert

Klaus Falkenberg hat sich aufgrund der besonderen Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Recht für das Zertifikat Umweltrecht entschieden.

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?
  • Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Wie hat Sie das Studium in Hinblick auf Ihre Karriereziele vorangebracht?
  • Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Das Zertifikatstudium an der Professional School bietet eine interessante Verknüpfung der Bereiche Recht und Nachhaltigkeit. Zwei Themen, die mich interessieren und die in dieser Kombination nur an der Leuphana angeboten werden. Außerdem war es für mich wichtig, berufsbegleitend studieren zu können. Da die gemeinsamen Lehrveranstaltungen hauptsächlich an Wochenenden stattfinden, ist diese Möglichkeit gegeben.

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikatsstudiengang?

Aufgrund der identischen Lehr- und Prüfungsinhalte ist ein Umstieg vom Zertifikatsstudium in das reguläre Studium möglich, soweit sich das eigene Interesse und Zeitmanagement bestätigen.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Ausgesprochen gut. Ein berufsbegleitendes Studium erfordert die Bereitschaft und die Verpflichtung, einen Großteil seiner Freizeit in die Nach- und Vorbereitung der vermittelten Lehrinhalte zu investieren. Die Pandemiesituation verringert ihrerseits die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die daraus gewonnene Zeit kann für das Studium genutzt werden. Der Umstand, dass die Vorlesungen gegenwärtig „nur“ im Onlineformat stattfinden, ist ggf. etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Ergebnis effektiv. 

Welches Seminar aus Ihrem Zertifikatsstudium ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Grundsätzlich sind das die Seminare, deren Inhalte ich auch mit beruflichem oder privatem Interesse verfolge. In meinem Fall die Themen der Nachhaltigkeit und des Umweltrechts.

Streben Sie nun auch den Studiengang LLM Nachhaltigkeitsrecht an?

Ja.

Was hat sich durch das Studium in Hinblick auf Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Ich habe Spaß, mich weiterzubilden und schließe den Nutzen für zukünftige Positionen nicht aus. Für meine derzeitige Karriereplanung bedarf es formal aber keiner weiteren Qualifizierung.

Wie hat Sie das Studium in Hinblick auf Ihre Karriereziele vorangebracht?

Es fördert mein Verständnis für juristische Fragestellungen und damit die Qualität meiner Arbeitsergebnisse.

Welches Wissen aus dem Studium hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Da ich eine technische und naturwissenschaftliche Vorbildung besitze, bin ich nur Rechtsanwender. Durch die Beschäftigung mit rechtlichen Fragestellungen habe ich aber einen vertieften Einblick in weite Themenbereiche und die juristische Denkweise erhalten.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Nach- und Vorbereitung der Studieninhalte sind zeitaufwendig. Das sollte jedem vorher bewusst sein. Insbesondere dann, wenn man für sich neues Wissen erarbeitet und noch nicht so tief in der Thematik steckt.

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt (Beratungsgespräch, Infotage, Schnupperstudium etc.)? Fanden Sie diese Angebote sinnvoll?

Die Webseite und das Informationsmaterial des Studiengangs unterstützten meine Entscheidung für das Studium.

Das Angebot ist einmalig

Die Juristin Clara Moderow entschied sich für das Zertifikatsstudium, da die interdisziplinäre Kombination an der Leuphana Universität einen besonderen Reiz für sie darstellte. 

  • Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?
  • Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Zertifikatsstudium an der Professional School entschieden?

Die Leuphana ist in diesem Gebiet eine renommierte Universität und die Themen werden gesamtgesellschaftlich immer relevanter. Die interdisziplinäre Kombination hat für mich als Juristin einen besonderen Reiz, um noch weitergehende Hintergründe zu verstehen. Das Angebot ist einmalig und ich freue mich, es nutzen zu können und empfehle es gerne Jeder weiter, die mit demselben Gedanken spielt.

Wie funktioniert aktuell angesichts der Covid-19-Situation das Online-Studium für Sie?

Einerseits fällt in der Pandemie das Pendeln weg, sodass ich mehr Zeit habe, mich auf das Studium zu konzentrieren. Andererseits sind die Uni-Wochenenden vor dem PC sehr lang. Die Leuphana ist sehr bemüht, trotz der Einschränkungen eine Vernetzung, faire Klausurkonzepte und gute Vorlesungen zur organisieren. Ein Großteil der Vorlesungen wird z.B. aufgezeichnet, was eine tolle Erleichterung ist.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Ich würde empfehlen, mich realistisch und intensiv mit der tatsächlich anfallenden Arbeitsbelastung auseinanderzusetzen. Die zu findenden Einschätzungen und Bewertungen der Leuphana diesbezüglich finde ich einigermaßen realistisch und sehr hilfreich. Die Belastung war für mich einer der Gründe nicht den ganzen Master, sondern zunächst das Zertifikat zu machen. Den Arbeitsaufwand des Zertifikats kann ich gut integrieren und in Zeiten von Corona meine Zeit flexibel einteilen.