Berufsbegleitender Bachelor BWL: Erfahrungsberichte

Warum studieren andere berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre an der Professional School? Was sind ihre Erfahrungen aus dem berufsbegleitenden Bachelorstudium? Erfahren Sie hier mehr in den Erfahrungsberichten unserer Studierenden und Alumni.

Erfahrungsberichte aus dem B.A. Betriebswirtschaftslehre
Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Digitale Transformation
Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Human Resource Management

Ein gutes Produkt wie der Bachelor bringt gute Resultate

Bartosz Pruszak studiert seit 2018 im berufsbegleitenden Bachelor BWL und berichtet während seines 6. Fachsemesters von seinen bisherigen Erfahrungen.

  • Wie sind Sie auf das Studium aufmerksam geworden?
  • Was hat Ihnen das Studium bisher gebracht?
  • Was bedeutet es für Sie, BWL-Student zu sein?
  • Hat das Studium Ihren Erwartungen entsprochen?
  • Welche Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?
  • Würden Sie das Studium weiterempfehlen?

Wie sind Sie auf das Studium aufmerksam geworden?

Ich wollte mich weiter entwickeln und auch wieder in meinem Beruf arbeiten können, deshalb habe ich online nach dem für mich passenden Ausbildungs- oder Studiengang gesucht und dort den Bachelor BWL gefunden.

Was hat Ihnen das Studium bisher gebracht?

Als ich dieses Studium angefangen habe, hatte ich absolut keine Ahnung, wie positiv es sich auf mein Leben auswirken würde. Wenn man sich sowohl dem theoretischen als auch dem praktischen Wissen öffnet und es auf sein persönliches oder berufliches Leben anwendet, wird man bestimmt nicht enttäuscht sein.

Was bedeutet es für Sie, BWL-Student zu sein?

Ich bin Vater von zwei 4-jährigen Söhnen, verheiratet und berufstätig. Für mich ist das Studium eine zusätzliche Belastung, aber das, was es mir gibt, die Fähigkeiten, die ich gewinne, sind das Opfer wert. Dieses Studium muss man genießen können. Nur wer Spaß hat, bleibt lange am Ball.

Hat das Studium Ihren Erwartungen entsprochen?

Nach einer langen Pause aufgrund mehrerer internationaler Umzüge war mein Ziel, wieder in den Beruf einzusteigen. Das habe ich nach nur einem Jahr Studium geschafft. Die zusätzlichen Fähigkeiten habe ich nicht erwartet, sie sind ein Bonus, den ich jedem empfehle.

Welche Fähigkeiten haben Sie im Studium erworben?

Es gibt viele Qualifikationen, die ich erworben habe - von effizienter Arbeitsorganisation über eine Vielzahl kreativer Arbeitstechniken bis hin zu modernen und effektiven Kommunikationsmethoden.

Würden Sie das Studium weiterempfehlen?

Ich würde den Bachelor BWL auf jeden Fall weiterempfehlen und habe dies auch schon während des Studiums getan. Ein gutes Produkt wie der Bachelor bringt gute Resultate, man muss nur über sie berichten.

Ein hohes Maß an Flexibilität: So macht Studieren Spaß

Tatjana Kasper ist als Gasthörerin 2018 in den berufsbegleitenden Bachelor BWL eingestiegen und mittlerweile als Studentin eingeschrieben. Hier erzählt sie von ihrer Gasthörerschaft.

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • War Ihnen gleich klar, dass Sie sich für das Studium entscheiden oder haben Sie zuvor unsere Beratungsangebote bzw. das Gasthörersemester genutzt?
  • Fanden Sie das Gasthörersemester sinnvoll?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Zur Erweiterung von wirtschaftswissenschaftlichem Wissen und Vorbereitung auf mögliche nächste berufliche Schritte, habe ich mich dazu entschlossen, ein BWL Studium zu absolvieren. Aufgrund des guten Rufs der Leuphana Universität Lüneburg und des hohen Maßes an Flexibilität bei dem angebotenen, berufsbegleitenden Bachelorstudiengang habe ich mich für diesen entschieden. Die Kombination der gut gelegten Präsenzphasen mit der Nutzung einer E-Learning-Plattform ermöglichen es mir, während der gesamten Studienzeit in meinem Beruf bleiben zu können, was ein – für mich – unschlagbares Auswahlkriterium bei der Findung eines passenden Bachelorstudiengangs war.

War Ihnen gleich klar, dass Sie sich für das Studium entscheiden oder haben Sie zuvor unsere Beratungsangebote bzw. das Gasthörersemester genutzt?

Da ich aufgrund meiner Berufserfahrung und bereits abgelegter Bilanzbuchhalterprüfung zu einem späteren Semester beginnen kann, dieses aber bereits lief, konnte ich durch ein Gasthörersemester kurzfristig an den Präsenzphasen teilnehmen. Das Gute daran war, dass ich während dieser Zeit bereits Prüfungen ablegen und Credit Points sammeln konnte, welche mir angerechnet wurden. Und genau hier zeigt sich das hohe Maß an Flexibilität der Universität. Jeglicher Kontakt mit der Koordinatorin, den Dozentinnen und Dozenten ist stets zielorientiert, freundlich und sehr praktikabel. Während des Gasthörersemesters konnte ich bereits meine Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenlernen. Eine Prüfungsleistung war eine Gruppenarbeit. Wenngleich ich als Neuling dazugekommen bin, fühlte es sich nicht so an und ich war bereits nach den ersten Stunden voll in die Gruppe integriert. So macht Studieren Spaß!

Fanden Sie das Gasthörersemester sinnvoll?

Aus eigener Erfahrung kann ich das Gasthören an der Leuphana sehr empfehlen. Auch wenn man noch nicht sicher ist, ob der Studiengang das Richtige für einen ist, kann man sich über diese Möglichkeit einen Überblick verschaffen und einmal „reinschnuppern“.

Die optimale Weiterbildung zur kaufmännischen Ausbildung

Nele Dowerg war Studentin im ersten Jahrgang des berufsbegleitenden Bachelorstudiums BWL. Sie erzählt von den Gründen für ihre Studienentscheidung.

  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Für den Bachelor BWL an der Professional School habe ich mich entschieden, weil das Studium die optimale Weiterbildung zu meiner kaufmännischen Ausbildung ist und ich anders als im dualen Studium ohne finanzielle Einbußen im Berufsleben bleiben kann. Der gute Ruf der Uni sowie die Nähe zu meinem Wohnort haben meine Entscheidung ebenfalls beeinflusst. Im Verlauf meines Studiums habe ich mich bisher sehr gut betreut gefühlt. Die Studiengangskoordination hat mir bei meinen Fragen immer weitergeholfen und die Dozierenden waren ebenfalls sehr kooperativ und offen für Anregungen.

Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Ich strebe durch das Studium in Zukunft eine höhere und verantwortungsvollere Position an. Das Studium bildet mich fachlich sehr gut aus, weshalb ich mir höhere Positionen mit diesem Hintergrund eher zutraue.

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?

Ich habe vor dem Studium ein Beratungsgespräch mit der Studiengangskoordination vereinbart, um meine Fragen und Unsicherheiten – zum Beispiel ob ein Studium neben dem Beruf machbar ist – aus dem Weg zu räumen. Dieses Gespräch hat mir sehr geholfen, um herauszufinden, was mit dem berufsbegleitenden Studium auf mich zukommt.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Im berufsbegleitenden Studium ist es wichtig, dabei zu bleiben, auch in Phasen, in denen man vielleicht nicht so motiviert ist. Wenn man dran bleibt, fällt es einfach leichter, in den Vorlesungen mitzukommen und später im Selbststudium zu lernen. Meine Empfehlung wäre, immer zu den Vorlesungen zu gehen, da dort im direkten Kontakt mit den Dozierenden Unklarheiten und Fragen geklärt werden können. Es lohnt sich auch, freiwillige Angebote wie den Mathevorkurs im Bachelor BWL wahrzunehmen, wenn man in diesen Bereichen unsicher ist.

Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Digitale Transformation

Ein spannender, bunter Strauß an informierenden und interaktiven Inhalten

Helene Hottenbacher studierte VWL, promovierte in Gesundheitswissenschaften und entschied sich für das Zertifikatsstudium Digitale Transformation, da Sie den Erfolg von Digitalisierungsprojekte proaktiv voranbringen möchte. 

  • Was tun Sie beruflich?
  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • War Ihnen gleich klar, dass es ein Zertifikatsstudium werden soll oder haben Sie auch nach längeren Studiengängen geschaut?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikat?
  • Welches Seminar ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Würden Sie das Zertifikat weiterempfehlen? Warum?
  • Können Sie sich nach dem Zertifikatsstudium auch noch ein weiteres berufsbegleitendes Studium vorstellen?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?

Was tun Sie beruflich?

Als VWLerin hatte ich bereits im Studium einen Schwerpunkt in Gesundheitsökonomie und habe auch in Gesundheitswissenschaften promoviert. Im Anschluss habe ich mehrere Jahre bei einem großen Träger im Gesundheitswesen gearbeitet, insbesondere in kaufmännischen Positionen im Bereich der Altenpflege. Aktuell befinde ich mich in Elternzeit. 

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Kurz vor Beginn meiner Elternzeit war ich per Zufall auf das Zertifikatsstudium Digital Transformation Management aufmerksam geworden. Es hat mich sofort angesprochen, da ich in meiner Arbeit den Erfolg von Digitalisierungsprojekten häufig als eher durchwachsen erlebt habe und ich war generell neugierig, wie das vielleicht besser gelingen könnte. Zugleich hatte ich auch ein ganz grundsätzliches Bedürfnis, einen besseren Überblick über die großen Trends und Veränderungen unserer (Arbeits-)Welt zu erhalten. Außerdem hat mich dann sehr überzeugt, dass das Programm komplett online stattfindet und somit sehr gut zur Elternzeit passt, da es viel Flexibilität erlaubt.

War Ihnen gleich klar, dass es ein Zertifikatsstudium werden soll oder haben Sie auch nach längeren Studiengängen geschaut?

Mir war das Konzept des Zertifikatsstudiums offen gestanden zuvor gar nicht bekannt. Als ich diesen konkreten Studiengang entdeckt habe, passte es gleich so gut zu meiner Situation, dass ich mich kaum mit längeren Programmen beschäftigt habe.

Was ist das Besondere an Ihrem Zertifikat?

Es war mein erstes komplettes Online-Studium mit einem spannenden, bunten Strauß an informierenden, interaktiven, teils auch recht unterhaltenden Inhalten in ganz unterschiedlichen Formaten wie z.B. Podcasts, Online-Vorlesungen oder Forumsdiskussionen. Besonderes Merkmal waren sicherlich die Interaktionsmöglichkeiten, um relevante Erfahrungen aus dem beruflichen Kontext auszutauschen bzw. diese mit den Lerninhalten in Verbindung zu setzen. Obwohl wir uns alle nie in echt begegnet sind, hatte ich nach einiger Zeit den Eindruck, dass unter den Teilnehmern ein richtiges Gemeinschaftsgefühl entstanden ist.

Welches Seminar ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Das erste Modul „Digitale Transformation“ hat einen sehr guten Überblick über die wesentlichen Entwicklungen gegeben und hat alle weiteren Betrachtungen in den anderen Modulen hilfreich „vorsortiert“. Ich habe da erstmalig die Unterscheidung zwischen den Begriffen Digitalisierung und Digitaler Transformation gelernt, was zwar vielleicht verhältnismäßig banal klingt, mir aber in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat. 

Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Die Weiterbildung hat tatsächlich einen direkten Einfluss auf meine berufliche Entwicklung gehabt. Ich habe mich im Projektmodul mit der Entwicklung digitaler Lösungen im Gesundheitswesen beschäftigt und darauf aufbauend auch einen neuen beruflichen Anknüpfungspunkt gefunden, in dem es ganz konkret um Digitalisierungsprojekte in der Pflege gehen wird. 

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Meine Situation war durch die Elternzeit geprägt, daher also nicht ganz vergleichbar mit einem Berufsalltag. Gleichwohl würde ich festhalten wollen, dass man so oder so eine gute Portion Disziplin braucht, um das wöchentliche Pensum nachhaltig zu verinnerlichen. Wenn man sich jeden Tag in der Woche ein kleinen Freiraum schafft, sich auch nur kurz mit einem der Inhalte zu befassen (z.B. 15 Minuten für ein Video auf YouTube), bleibt nach meiner Erfahrung mehr hängen, als wenn man vieles auf einmal abzuarbeiten versucht.

Würden Sie das Zertifikat weiterempfehlen? Warum?

Sicherlich ja! Es ist eine sehr gute Möglichkeit, sich sehr umfassend und praxisnah mit der Digitalen Transformation auseinanderzusetzen. Man wird dadurch wirklich befähigt, das Wissen in den eigenen beruflichen Kontext zu übertragen. Das Thema ist insgesamt natürlich so facettenreich, dass nicht alle Details im gleichen Umfang behandelt werden können. Aufbauend auf das Zertifikatsstudium kann man sich dann ja wiederum Punkte zur Vertiefung suchen. 

Können Sie sich nach dem Zertifikatsstudium auch noch ein weiteres berufsbegleitendes Studium vorstellen?

Nach einiger Zeit bestimmt wieder. Ich werde jetzt sicherlich immer im Blick haben, welche Angebote diesbezüglich gerade möglich sind. Insbesondere der Online-Charakter hat einen hohen Reiz, auch weil es ja völlig ortsunabhängig ist. 

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?

Ich hatte an der Online-Informationsveranstaltung teilgenommen und fand diese ganz hilfreich in der Entscheidungsfindung.

Erfahrungsberichte aus dem Zertifikat Human Resource Management

Auf Wunschthemen zugeschnittene universitäre Fortbildung

Nicole Lägel arbeitet als stellvertretende Heimleitung in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe und entschied sich für das Zertifikatsstudium Human Resource Management, um sich passgenau weiter zu qualifizieren und das neue Wissen umgehend in den Berufsalltag integrieren zu können.

  • Was tun Sie beruflich?
  • Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?
  • War Ihnen gleich klar, dass es ein Zertifikatsstudium werden soll oder haben Sie auch nach längeren Studiengängen geschaut?
  • Was ist das Besondere an Ihrem Studiengang?
  • Welches Seminar ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?
  • Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?
  • Welches Wissen aus der Weiterbildung hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?
  • Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?
  • Würden Sie das Zertifikat weiterempfehlen? Warum?
  • Können Sie sich nach dem Zertikatsstudium auch noch ein weiteres berufsbegleitendes Studium vorstellen?
  • Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?

Was tun Sie beruflich?

Ich arbeite in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe als stellvertretende Heimleitung. Menschen mit geistiger Behinderung kommen zu uns, um hier zu leben und zu arbeiten. Sie in der Entwicklung eines ihnen angemessenen Maßes an Selbständigkeit zu unterstützen und Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, ist Ziel unserer Arbeit. Personalplanung gehört ebenso zu meinem vielseitigen Arbeitsfeld, wie die pädagogische Begleitung der Mitarbeiterteams, die Kommunikation mit entsprechenden Behörden, die Kooperation mit Bildungspartnern und einiges andere mehr.

Warum haben Sie sich für das Studium an der Professional School entschieden?

Der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung brachte es mit sich, an aktuelles Wissen aus dem mir vorschwebenden Tätigkeitsbereich anzuknüpfen. Mein Erststudium innerhalb der Geisteswissenschaften sollte fokussiert um aktuell berufsfeldspezifisches Wissen ergänzt werden, so mein Gedanke. Nachdem ich mich intensiv damit auseinandergesetzt hatte, in welche Richtung es thematisch gehen solle, dachte ich über die Form des Studiums nach. Damals, vor Corona, schloss ich ein Fernstudium aus. Ein Präsenzstudium sollte es werden… Ein berufsbegleitendes Studium würde mir noch genug Handlungsspielraum lassen für Familie und Beruf, so meine Überlegungen. Lüneburg interessierte mich als Kulturort. Die räumliche Nähe zu meinem Wohnort sprach zudem für die Leuphana.

War Ihnen gleich klar, dass es ein Zertifikatsstudium werden soll oder haben Sie auch nach längeren Studiengängen geschaut?

Zunächst schaute ich mir den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre an. Zeitintensiv, aber thematisch in dem Rahmen, den ich mir ungefähr vorgestellt hatte. Bei meiner weiteren Recherche stieß ich „zufällig“ auf den Begriff Zertifikatsstudium. Als ich dann die Erläuterungen zu dem Programm Human Resource Management las, wusste ich: Das ist es! Eine auf meine „Wunschthemen“ zugeschnittene universitäre Fortbildung ohne „unnötigen Wissens-Ballast.

Was ist das Besondere an Ihrem Studiengang?

Als besonders sehe ich es an, innerhalb von zwei Semestern die Themen in Modulen abzuhandeln und jedes Modul mit einer Prüfungsleistung abzuschließen. Der große „Prüfungsberg“ wird in überschaubaren Einzelschritten über einen Zeitraum von einem Jahr bewältigt. Gerade für Menschen mit engem Zeitbudget eine gute Möglichkeit, sich dennoch qualitativ hochwertig fortzubilden. Dazu kommt, dass ich an mein lange zurückliegendes Erststudium zwei Hochschulsemester anknüpfen kann.

Welches Seminar ist Ihnen am meisten in Erinnerung geblieben? Warum?

Personalentwicklung und Talentmanagement. Es ist das Zusammenspiel von Inhalt, Lehrendem und persönlichem Interesse am Thema, was innerhalb dieser Veranstaltung sehr gut harmonierte.

Was hat sich durch die Weiterbildung für Ihre Karriere getan? Streben Sie eine neue Position/neue Verantwortung an?

Mein Verantwortungsbereich hat sich vergrößert. Vor meinem Studium hatte ich eine andere Position inne. Mein jetziger Arbeitsbereich als stellvertretende Heimleitung setzt ein hohes Maß an eigenverantwortlicher Arbeit voraus und die Übernahme von Leitungstätigkeiten. Insofern hat sich sehr schnell sehr viel getan auch dank der Geschäftsführung, die meinen Weg unterstützte.

Welches Wissen aus der Weiterbildung hat Sie bisher im Job am meisten weitergebracht?

Ich verweise auf die Veranstaltung Personalentwicklung und Talentmanagement. Hier habe ich lernen dürfen, dass manche theoretischen Modelle durchaus in der Praxis anwendbar sind. Fundiertes theoretisches Wissen ist ein Gewinn, wenn es durchdacht in der Praxis Anwendung finden kann. Oder anders gesagt: Theorie und Praxis können sich durchaus ergänzen.

Welchen Tipp würden Sie anderen zum berufsbegleitenden Studium geben?

Wenn man wenig Zeit übrig hat, macht es Sinn, sich genau zu überlegen, was man will und wozu.

Würden Sie das Zertifikat weiterempfehlen? Warum?

Definitiv! Es ist eine gute Möglichkeit, sich passgenau zu qualifizieren. Man kann sich, wenn man wie ich Freude daran hat, intensiv mit den gewählten Themenschwerpunkten auseinandersetzen und sie, wenn es passt, umgehend in den Berufsalltag integrieren. Der Austausch mit den anderen Studierenden ist zudem eine Bereicherung, gerade wenn, wie in diesem Fall, unterschiedliche Generationen aufeinandertreffen. Eine schöne Möglichkeit, unterschiedliche Denkansätze kennenzulernen.

Können Sie sich nach dem Zertikatsstudium auch noch ein weiteres berufsbegleitendes Studium vorstellen?

Vorstellen kann ich es mir gut. Nur hat mein gerade beendetes Zertifikatsstudium dazu geführt, dass mein neuer Arbeitsalltags weniger Zeit dafür lässt. Aber wer weiß…

Welche Beratungsangebote haben Sie vor dem Studium genutzt? Fanden Sie diese sinnvoll?

Ich habe ein Beratungsangebot der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft genutzt. Das fand ich sehr sinnvoll, um mir über meine Berufswegplanung im Klaren zu werden.